DE69540C - Fangvorrichtung für Aufzüge und Fördergestelle - Google Patents
Fangvorrichtung für Aufzüge und FördergestelleInfo
- Publication number
- DE69540C DE69540C DENDAT69540D DE69540DA DE69540C DE 69540 C DE69540 C DE 69540C DE NDAT69540 D DENDAT69540 D DE NDAT69540D DE 69540D A DE69540D A DE 69540DA DE 69540 C DE69540 C DE 69540C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arms
- tentacles
- rope
- safety device
- elevators
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/26—Positively-acting devices, e.g. latches, knives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Types And Forms Of Lifts (AREA)
Description
PATENTAMT.^
KLASSE 35: Hebezeuge.
Die vorliegende Fangvorrichtung ermöglicht sofortiges Anhalten von Aufzügen oder Fördergestellen
bei Seilbruch mittelst zweier unabhängig von einander wirkender Vorrichtungen, so dafs, wenn eine versagen sollte, die andere
noch im Stande ist, den Aufzug oder das Fördergestell anzuhalten und Unglücksfälle zu
vermeiden. Eine mit dem Seil verbundene, den Fahrstuhl tragende Stange steht mit einer
Fangvorrichtung derart in Verbindung, dafs, wenn das Seil oder die Kette reifst, die Zä'hne
zweier gezahnter Arme durch Federkraft zum Angriff an die Gestellführung gebracht werden,
während gleichzeitig im Gestell gelagerte Wellen gedreht werden, so dafs Fangarme auf
an der Gestellführung angebrachte Vorspränge treffen und das Gestell anhalten. ,
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Vorderansicht und Fig. 2 die schaubildliche Ansicht
der Fangvorrichtung.
Die Gestellführung besteht wie gewöhnlich aus parallelen Führungsbäumen, die aufpassende
Weise gehalten werden. An diesen Bäumen sind in passender Entfernung von einander
Vorsprünge al angebracht, die aus Flacheisen
A1 gebildet sein können und etwas abgerundet sind. Die Form derselben kann verschieden
sein; die auf der Zeichnung dargestellte hat sich als besonders vortheilhaft herausgestellt.
Das Gestell B wird durch die senkrechten Gestellschienen B \ welche oben durch eine
mittelst Platte b1 versteifte Querschiene b mit
einander verbunden sind, und mittelstFührungsschuhen in bekannter Weise an den Bäumen A
geführt. Zu beiden Seiten der Schienen B1 sind Winkeleisen -B'2 angebracht, deren zu den
Schienen Bl rechtwinklig stehender Schenkel
mit Einschnitten £2 versehen ist, in welchen
die die Fangarme C1 tragenden Wellen C derart gelagert sind, dafs sie schnell, beispielsweise
nach Abnehmen einer Schliefse c, herausgenommen werden können. Die Wellen C
sind mit Bunden c1 versehen, um eine Verschiebung in der Längsrichtung zu verhindern,
und können aufserdem noch in Lagern c2 gelagert sein. Die Fangarme Cx der Wellen
schlagen bei Seilbruch unter Federwirkung gegen einander hin und werden dabei von
Vorsprüngen αλ der Führungsbäume aufgefangen.
Eine untere versteifte Querschiene D stellt ebenfalls zwischen den Schienen B^ des
Gestelles Verbindung her. Die beiden Schenkel der mit dem Seil verbundenen gabelförmigen
Stange E sind durch Löcher der beiden Querschienen frei verschiebbar. Der obere bügelartig
gebogene Theil e der Stange ist mit dem Seil oder der Kette E1 und mit einer Feder F
verbunden, die an der oberen Querschiene b befestigt ist.
Die Schenkel der Stange E sind an den Schienen b und D mit Bunden e1 versehen,
welche die Verschiebung begrenzen.
Unter sich sind die Schenkel durch Stäbe F1
verbunden, um welche die an den Wellen C _ befestigten Bügel C 3 greifen, so dafs die
Wellen bei Verschiebung der Stange E gedreht werden.
An den Schenkeln der Stange E sitzt ein Bügel G, welcher durch Bolzen mit den gezahnten
Armen H gelenkig verbunden ist, wobei die Bolzen freies Spiel in einem Längs-
schlitz h der Arme H haben. An dem inneren Ende der Arme H greifen Federn H1 an, die
mit der unteren Querschiene D in Verbindung stehen. Die am äufseren Ende gezahnten
Arme sind in den Schienen B1 drehbar gelagert. Die Zähne h1 greifen beim Seilbruch
unter der Wirkung der Federn F und H1 in die Führungsbäume A ein.
Zufolge der Wirkung des am Seil E1 hängenden Gewichtes sind für gewöhnlich die Fangarme Cl unwirksam. Die Arme C] stehen
dann senkrecht und greifen nicht in die Vorsprünge al ein. Ebenso sind die Zähne h1
aufser Eingriff mit den Führungsbäumen A.
Reifst nun das Seil,' so zieht die Federkraft die Stange E nach unten, die Zähne h1 greifen
in die Führungsbäume A ein. Gleichzeitig drehen die mit den Schenkeln E in Verbindung
stehenden Stäbe F1 und Bügel C3 die Wellen C,
so dafs deren Fangarme C 1 gedreht werden
und auf die Vorsprünge ax schlagen, wodurch
das Gestell sicher zum Halten gebracht wird.
Sä'mmtlicbe Theile wirken selbstthätig und
sicher und können schnell aus einander genommen und zusammengestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine mit gezahnten Armen (H) und zugleich mit Aufschlagfangarmen (C1) wirkende Fangvorrichtung, bei welcher, um besondere Querhölzer für das Aufschlagen der Fangarme (C1) entbehrlich zu machen, seitlich an den beiden Gestellführungen (A) Vorsprünge (a1) angeordnet sind, auf welche die Fangarme (C1) der Wellen (C) bei Drehung der letzteren aufschlagen, wenn beim Reifsen des Seiles (oder der Kette) die Stange (E) durch die Spannkraft der Federn (FH1H1) nach unten gezogen wird und die Zähne (hl) der Arme (H) in die einander zugekehrten Flächen der Gestellführungen (A) einschlagen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69540C true DE69540C (de) |
Family
ID=342998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69540D Expired - Lifetime DE69540C (de) | Fangvorrichtung für Aufzüge und Fördergestelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69540C (de) |
-
0
- DE DENDAT69540D patent/DE69540C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69540C (de) | Fangvorrichtung für Aufzüge und Fördergestelle | |
| DE2734119B2 (de) | Rechenreiniger für Stabrechen in wasserbaulichen Anlagen | |
| DE1025336B (de) | Greifer fuer Hubgeraete zum Fassen und Halten stehender Faesser | |
| DE1778C (de) | Seilfang-Vorrichtung an der KÖPE'schen Förder-Einrichtung | |
| DE1531119C (de) | Sicherheitsfangvornchtung fur an Hub seilen heb und senkbar aufgehängte Arbeits buhnen | |
| DE177856C (de) | ||
| DE827474C (de) | Fangvorrichtung fuer Stahlgliederbaender | |
| DE1531119A1 (de) | Sicherheitsfangvorrichtung | |
| DE433216C (de) | Keilfangvorrichtung fuer Aufzuege | |
| DE93981C (de) | ||
| DE484788C (de) | Rollenaufzug | |
| AT83382B (de) | Fangvorrichtung für Förderkörbe von Bergwerksförderanlagen, Aufzügen u. dgl. | |
| DE541010C (de) | Selbstgreifer mit Fangglocke | |
| DE440184C (de) | Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe | |
| DE973437C (de) | Setzvorrichtung fuer Grubenstempel | |
| DE426098C (de) | Vorrichtung zur Verhuetung des unerwarteten Hochziehens des Foerderkorbes | |
| DE377597C (de) | Fangvorrichtung fuer Foerderketten | |
| DE118695C (de) | ||
| DE189367C (de) | ||
| DE273940C (de) | ||
| DE213635C (de) | ||
| DE616652C (de) | Fangvorrichtung fuer Eimerketten von Baggern, Absetzern oder aehnlichen Geraeten | |
| AT79776B (de) | Tonstechmaschine. Tonstechmaschine. | |
| DE111030C (de) | ||
| DE485030C (de) | Fahrradaufzug |