DE827474C - Fangvorrichtung fuer Stahlgliederbaender - Google Patents
Fangvorrichtung fuer StahlgliederbaenderInfo
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- DE827474C DE827474C DEK3317A DEK0003317A DE827474C DE 827474 C DE827474 C DE 827474C DE K3317 A DEK3317 A DE K3317A DE K0003317 A DEK0003317 A DE K0003317A DE 827474 C DE827474 C DE 827474C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G43/00—Control devices, e.g. for safety, warning or fault-correcting
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
- B65G2812/02—Belt or chain conveyors
- B65G2812/02009—Common features for belt or chain conveyors
- B65G2812/02099—Safety measures in case of driving element breakage
Landscapes
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
- Fangvorrichtung für Stahlgliederbänder Die Erfindung betrifft eine Fangvorrichtung für endlose Förderer vom Typ der Stahlgliederbänder.
- Sie bezweckt, das Gefahrenmoment auszuschalten, das bei ansteigender oder Abwärtsförderung mit solchen Bändern dadurch gegeben ist, daß bei einem Reißen der Verbindungslaschen der Teil des Bandes unterhalb der Bruchstelle abgleitet und sich mit großer Gewalt zusammenschiebt, was sowohl zu einer erheblichen Gefährdung der Arbeiter wie auch zu Zerstöruiigen. beispielsweise des Ausbaues, wenn das Band unter Tage Verwendung findet, führt.
- Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, diese Gefahr durch eine Fangvorrichtung zu beseitigen, die an einigen der Kollenböcke, auf welchen das Stahlgliederl,antl läuft, angebracht und so ausgebildet ist, daß sie bei einem Reißen des Bandes, durch diesen \'organg automatisch betätigt, in Wirksamkeit tritt, d. h. den unterhalb der Trennstelle befindlichen Teil des Bandes gegen Ablaufen sichert.
- Diese Fangvorrichtung besteht aus mit hakenartigen Ansätzen 0. dgl. versehenen Hebeln, die, mittelbar oder unmittelbar an den betreffenden Rollenböcken angelenkt, bei Bruch des Bandes durch eine dann durch die Last desselben betätigte Steuerung nach oben verschwenkt werden, so daß die Fanghaken zum Eingriff in die Kettenstränge der Bänder gelangen.
- Die Betätigung der Fangorgane erfolgt gemäß der vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung durch an einer am Rollenbock drehbar gelagerten Achse feste Steuerhebel, vorzugsweise in paarweiser Anordnung, die bei Bruch des Bandes durch den auf ihre Enden wirkenden Druck desselben in Richtung nach unten verschwenkt werden und dadurch über ein Verbindungsgestänge das Hochschwenken und den Eingriff der Fanghebel bewirken. Vorzugsweise sind die Enden der Steuerhebel durch Rollenpaare, die die Gliederketten zwischen sich aufnehmen, an diesen geführt.
- In das Verbindungsgestänge, das weiter unten noch im einzelnen beschrieben wird, wird zweckmäßig eine Verstellvorrichtung eingeschaltet, die unter allen Betriebsverhältnissen eine ordnungsgemäße Wirksamkeit der Vorrichtung gewährleistet.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die neue Fangvorrichtung mit der tSberlastungssicherung für den Gliederbandantrieb so gekoppelt, daß diese, sobald die Fangvorrichtung in Wirksam keit tritt, ausgelöst wird und damit der Antrieb zum Stillstand kommt.
- Die Einzelheiten und weiteren Merkmale der Erfindung gehen aus der Beschreibung einer vorzugsweisen Ausführungsform derselben an Hand der Abbildungen hervor, von denen Abb. I eine Seitenansicht eines Bandabschnittes mit einem Rollenbock, der mit der Fangvorrichtung versehen ist, darstellt; Abb. 2 ist ein Querschnitt durch den Rollenbock und Abb. 3 eine Draufsicht auf den Bandabschnitt gemäß Abb. I.
- In den Abbildungen sind mit e die Kettenstränge des Bandes bezeichnet, welches in der üblichen Weise auf Rollenböcken k gelagert ist. Seitlich an dem dargestellten Rollenbock ist in Konsolen die Achse a drehbar gelagert. Auf diese Achse ist eia l'aar von Hebeln c aufgekeilt, die an ihren Enden daran angelenkte Laschen 1 tragen, in denen Führungsrollen d gelagert sind, welche den zugeordneten Kettenstrang zwischen sich aufnehmen.
- Entgegengesetzt zu den Steuerhebeln c gerichtet ist auf die Achse a ferner ein Zwischenhebel t aufgekeilt, der über eine einstellbare Verbindung m gelenkig mit einer Traverse n verbunden ist, welche ihrerseits am Rollenbock, gemäß dem Ausführungsbei spiel auf der die Laufrollen o tragenden Achse p, über Verbindungen q drehbar befestigt ist.
- An den seitlichen Enden dieser Traverse sind die Fanghebel g, die in Greifhaken g' enden, in bezug auf die Traverse fest angeordnet.
- Wenn bei Bruch des Bandes die nun wirksam werdende Last desselben den Hebel c herunterdrückt, so werden, wie ersichtlich, über den Zwischenhebel f und die Verbindung m die Traverse n und hierdurch die Hebel g nach oben verschwenkt und greifen mit ihren Fanghaken g' in die Kettenstränge ein.
- Gleichzeitig wird. iii nicht dargestellter Weise gesteuert, die Ltberlastungssicherung für den Gliederkettenantrieb ausgelöst und das Band stillgesetzt.
- Fangvorrichtungen der beschriebenen Art werden an so vielen Rollenböcken, zweckmäßig in gleichmäßigen Abständen voneinander, angeordnet, wie dies aus Sicherheitsgründen notwendig ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE I. Fangvorrichtung für Stahlgliederbänder für ansteigende oder Abwärtsförderung, gekennzeichnet durch ein an einzelnen der das Band tragenden Rollenböcke angeordnetes Paar von mit hakenartigen Fangansätzen versehenen Hebeln (g), welche. sobald das Band infolge Bruchs außer Spannung gelangt, durch eine durch die dann wirksam werdende Last des Bandes betätigte Steuerung nach oben verschwenkt werden, so daß die Fanghaken (g') zum Eingriff in die Kettenstränge (e) der Bänder gelangen.
- 2. Fangvorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch an einer am Rollenbock drehbar gelagerten Achse (a) feste Steuerhebel (c), vorzugsweise in paarweiser Anordnung, die bei Bruch des Bandes durch den auf ihre Enden wirkenden Druck desselben nach unten verschwenkt werden und dadurch über ein Verbindungsgestänge das Hochschwenken und den Eingriff der Fanghebel (g) bewirken.
- 3. Fangvorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Steuerhebel (c) durch Rollenpaare (d), die die Gliederketten zwischen sich aufnehmen, an diesen geführt sind.
- 4. Fangvorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgestänge durch einen auf der die Steuerhebel tragenden Achse (a) festen Zwischenhebel (f) gebildet wird, der auf eine die Fanghebel (g) verbindende, über Lenker (q) mit der auf dem Bock gelagerten Laufrollenachse (p) in bezug auf ihn drehbar verbundene Traverse (n) über eine vorzugsweise verstellljare Verbindung (m) wirkt.
- 5. Fangvorrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit der Uberlastungssicherung für den Gliederkettenantrieb derart gekoppelt ist, daß bei Wirksamwerden der Fangvorrichtung die Überlastungssicherung ausgelöst und dadurch das Band stillgesetzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK3317A DE827474C (de) | 1950-05-24 | 1950-05-24 | Fangvorrichtung fuer Stahlgliederbaender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK3317A DE827474C (de) | 1950-05-24 | 1950-05-24 | Fangvorrichtung fuer Stahlgliederbaender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE827474C true DE827474C (de) | 1952-01-10 |
Family
ID=7209822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK3317A Expired DE827474C (de) | 1950-05-24 | 1950-05-24 | Fangvorrichtung fuer Stahlgliederbaender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE827474C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943697C (de) * | 1953-08-18 | 1956-05-24 | Licentia Gmbh | Stegkettenfoerderer od. dgl. fuer Untertagebetrieb |
| DE962418C (de) * | 1952-12-09 | 1957-04-18 | Kettenwerk Pruente & Co G M B | Fangvorrichtung fuer Stahlgliederbaender |
| DE1023721B (de) * | 1956-03-23 | 1958-01-30 | Hauhinco Maschf | Sicherheitsvorrichtung fuer geneigt angeordnete, endlose Gliederfoerderbaender |
-
1950
- 1950-05-24 DE DEK3317A patent/DE827474C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962418C (de) * | 1952-12-09 | 1957-04-18 | Kettenwerk Pruente & Co G M B | Fangvorrichtung fuer Stahlgliederbaender |
| DE943697C (de) * | 1953-08-18 | 1956-05-24 | Licentia Gmbh | Stegkettenfoerderer od. dgl. fuer Untertagebetrieb |
| DE1023721B (de) * | 1956-03-23 | 1958-01-30 | Hauhinco Maschf | Sicherheitsvorrichtung fuer geneigt angeordnete, endlose Gliederfoerderbaender |
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