DE265899C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
- B61L3/14—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 265899 KLASSE 20 L GRUPPE
Blocksicherung für elektrische Bahnen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Blocksicherung für elektrische Bahnen, bei der die zu deckende
Blockstrecke selbsttätig gegen das Einfahren eines Zuges gesichert wird. Dies geschieht
nach der Erfindung dadurch, daß eine dem zu sichernden Blockabschnitt vorgelagerte
Kontaktschiene während der Deckung dieses Abschnittes durch eine Schaltvorrichtung mit
der Rückleitung verbunden wird und so den
ίο Motorstrom eines sie überfahrenden Wagens
kurzschließt.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. ι ein Schaltungsschema für eine zweigleisig betriebene Strecke,
Fig. ι ein Schaltungsschema für eine zweigleisig betriebene Strecke,
Fig. 2 und 3 ein Ausführungsbeispiel eines Schienenkontaktes zum Einschalten der Sicherungskontakte
in zwei verschiedenen Stellungen.
In der schematischen Darstellung der Fig. 1 ist die Strecke durch die Signale a, b, c in
Blockabschnitte α h, b c, c d geteilt. Am Anfang
eines jeden Blockabschnittes befindet sich ein Schalter d, e oder f, der von einem darüberfahrenden
Zuge umgelegt wird und in dieser Stellung so lange verriegelt bleibt, bis
der Zug den nächsten Schalter umlegt. Hierbei wird er von diesem durch eine mechanische
oder elektrische Verbindung entriegelt und so wieder geöffnet. Am Anfang der Blockabschnitte
liegen ferner neben dem Fahrdraht g Kontaktschienen i, k, I, von denen eine jede
stets mit dem Schalter eines in der Zugrichtung nachfolgenden Blockabschnittes durch
eine Leitung s so verbunden ist, daß sie durch Umlegen des Schalters an die' Rückleitung h
geschaltet wird.
Beim Einfahren in den Abschnitt b c legt der Zug, wie in der Zeichnung angedeutet,
den Schalter ß um und verbindet dadurch die Schiene i mit der Rückleitung. Ein nachfolgender
Zug, der versuchen würde, in den Abschnitt a b einzufahren, würde durch seinen
Stromabnehmer zwischen der Schiene i und dem Fahrdraht Kurzschluß herstellen und dadurch
den Fahrdraht stromlos machen. Der Abschnitt α b wird erst wieder freigegeben,
wenn der zu deckende Zug den Schalter f überfährt und dadurch den Schalter e entriegelt.
Aus diesem einfachen Schaltungsschema lassen sich ohne Schwierigkeit Schaltungen
für die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten ableiten. So kann z. B. für eingleisig
betriebene Strecken die Anordnung getroffen werden, daß jeder Schalter einen in der Fahrtrichtung
voraus- und einen zurückliegenden Kontakt unter Spannung setzt. Auch auf Kreuzungen und Verzweigungen von Gleisen
läßt sich die Schaltung sinngemäß anwenden.
In Fig. 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines Schalters zum Einschalten der Sicherungskontakte
dargestellt. Ein Hebel n, der mit der Rückleitung h in Verbindung steht,
wird durch den darüberfahrenden Zug entgegen der Wirkung der Feder 0 so geschwenkt,
daß er den Kontakt r schließt und dadurch die von diesem zum Sicherungskontakt führende
Leitung s mit der Rückleitung verbindet. Das Schwenken des Hebels η kann,
wie in der Zeichnung angedeutet, auf mechanischem Wege in der Weise geschehen, daß
ein mit ihm verbundener Hebel m durch das
Auflaufen der Radkränze des Zuges heruntergedrückt wird. Statt dessen könnte auch ein
elektromagnetischer Antrieb durch ein Solenoid gewählt werden, das durch den darüberfahrenden
Zug eingeschaltet wird. Unter Umständen kann hierzu der über dem Schalter liegende Sicherungskontakt als Kontaktgeber
dienen.
In der Einschaltstellung wird der Hebel η
ίο durch einen einspringenden Federriegel -p festgehalten,
der wieder zurückgezogen wird und den Hebel η in die Ausschaltstellung zurückschwingen
läßt, wenn der Zug den nächsten Schalter einschaltet. In der Ausführungsform der Zeichnung dient zum Zurückziehen ein
Drahtzug q. Statt dessen könnte der Riegel auch durch ein von dem nächsten Schalter
aus eingeschaltetes Solenoid zurückgezogen werden.
Je nach den Umständen wird man das Auslösen des Riegels nicht von dem nächstfolgenden,
sondern vom übernächsten Schalter aus bewirken. Ebenso wird es manchmal zweckmäßig sein, jeden Schalter zum Einschalten
des übernächsten Sicherungskontaktes zu verwenden. Man kann auch bei Schaltern, die als Schienenkontakte ausgebildet sind,
den Sicherungskontakt in den Schalter hinein verlegen, so daß der Kurzschluß beim Einfahren
in eine gesicherte Strecke nicht durch den Stromabnehmer, sondern durch einen besonderen
Kontaktarm des Hebels η beim Herunterdrücken des Hebels m erfolgt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Blocksicherung für elektrische Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem zu sichernden Blockabschnitt vorgelagerte Kontaktschiene während der Deckung dieses Abschnittes durch eine Schaltvorrichtung mit der Rückleitung (h) verbunden wird und so den Motorstrom eines sie überfahrenden Wagens kurzschließt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265899C true DE265899C (de) |
Family
ID=523089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265899D Active DE265899C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265899C (de) |
-
0
- DE DENDAT265899D patent/DE265899C/de active Active
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