DE198310C - - Google Patents

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DE198310C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/08Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
    • B61L3/10Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using current passing between devices along the route and devices on the vehicle or train

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-ΛΗ98310-
KLASSE 20«. GRUPPE
Selbsttätige Blocksicherung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Blocksicherung für Eisenbahnen1, bei der zum Stellen der Blocksignale parallel geschaltete und für gewöhnlich offene Orts- und Strecken-Stromkreise verwendet werden. Durch das Einfahren eines Zuges in eine Blockstrecke werden durch das Schließen der Orts- und Streckenstromkreise die Signale dreier aufeinanderfolgender Blockstrecken derart gestellt,
ίο daß, wenn das erste Signal auf Halt gelangt ist, das Signal der zweiten Strecke auf Vorsicht und das der dritten Strecke auf Fahrt bewegt wird. Das Wesen der Erfindung wird darin gesellen, daß beim Schließen sowohl der Orts- wie der Streckenstromkreise ein elektrisches Schaltwerk die einzelnen Signalstellungen herbeiführt. Dabei ist die Schaltung so getröffen, daß beim Schließen des Ortsstromkreises das Signal aus jeder Stellung auf Halt, dagegen beim Schließen der Streckenstromkreise entweder von Halt auf Vorsicht oder von Vorsicht auf Fahrt bewegt wird.
Fig. ι -und 2 stellen die Vorrichtungen und Schaltungen für vier Blockstrecken dar.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen das Schaltwerk in größerem Maßstäbe.
Fig. 6 ist eine Abwicklung der Steuerscheibe des Schaltwerkes.
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung der Streckenblockung.
Auf der Grundplatte 3 der mit Seitenrahmen i, 2 versehenen elektrischen Motorvorrichtung (Fig. 3, 4 und 5) ist ein Elektromagnet 4 angeordnet, der mit dem' Anker 5 zusammenarbeitet; dieser Anker wird von einem Rahmen oder Hebel 6 getragen, der auf einer in den Seitenrahmen 1, 2 gelagerten Welle 7 sitzt. Der Rahmen 6 trägt auf einer Verlängerung ein federndes Kontaktstück 8, das einen elekirischen Kontakt mit einem isolierten Kontaktstück 9 herstellt, mit dem das eine Ende einer Nebenmagnetspule 10 verbunden ist. Die Spulen des Magneten 4 und die Spule 10 sind in Reihe geschaltet. Wird der Magnet 4 durch einen Gleitstrom erregt, so zieht er den Anker 5 an, bis die Berührung zwischen den Kontaktstücken 8 und 9 aufgehoben wird. Da der Magnet 4 hierdurch stromlos wird, so zieht die Feder 11 den Rahmen 6 ab und die Kontaktstücke 8 und 9 berühren sich wieder. Infolgedessen wird der Rahmen 6 in Schwingung versetzt. Die Nebenspule 10 wirkt magnetisch auf das Kontaktstück 8 und hält es so lange an dem Kontaktstück 9, bis der Rahmen 6 die Anziehung überwindet und eine Trennung herbeiführt. Der Rahmen 6 trägt eine Klinke 12 mit rechteckigem Kopf 13, der sich in die viereckige Nut 14 einer Scheibe 15 legt. Die Klinke wird gewöhnlich durch eine Druckfeder 16 von dem Rahmen 6 entfernt gehalten. Bei der Anziehung des Rahmens 6 durch den Elektromagneten 4 klemmt sich der Kopf 13 der Klinke 12 gegen die Seiten der Nut 14 und bewegt so die Steuerscheibe 15 um einen kleinen Winkel. Eine durch die Feder 161 zurückgezogene Klinke 121 läßt die Scheibe 15 sich vorwärts bewegen, verhindert aber eine
Rückwärtsbewegung dadurch, daß sie sich klemmend gegen die Seiten der Nut 14 anlegt. Wenn die Scheibe 15 vorwärts gedreht worden ist und die Klinke 12 in der entgegengesetzten Richtung durch die Rückbewegung des Rahmens 6 bewegt wird, so klemmt sich die Klinke nicht in der Nut 15 fest, sondern bewegt sich frei, so daß sie bei ihrer nächsten Bewegung nach unten die Scheibe 15 an einer neuen Stelle angreift. Die aufeinanderfolgenden Schwingungen des Rahmens 6 und der Klinke 12 veranlassen also eine langsame Drehung der Scheibe 15 in der einen Richtung".
Die Welle 7 trägt eine von ihr isolierte Muffe 17 aus leitendem Material, gegen die sich eine Bürste 18 legt. Diese Muffe 17 trägt auch eine Bürste 19, die die Kontaktstücke 20, 21 und 60 berühren kann. An dem entgegengesetzten Ende der Welle 7. sitzt eine aus leitendem Material bestehende Muffe 22, auf die sich eine Bürste 23 legt. Diese Muffe, ist eben-
. falls von der Welle 7 isoliert und trägt Bürsten 24 und 25 (Fig. 1), die mit den Platten 26 und 27 einen Kontakt herstellen können. Die Scheibe 15 besitzt außer der Nut 14 noch zwei Rillen 28 und 29 (Fig. 6), von denen die eine an der Stelle 30 weichenartig in die andere übergeht. Die Rille 28 hat drei Vertiefungen, und zwar 31 für die Fahrtstellung, 32 für die Kaltstellung und 33 für die Vorsichtstellung des Signalflügels, in die das untere Ende des in der Rille 28 oder der Rille 29 schleifenden Stiftes 34 nacheinander hineinfällt (Fig. 1). Dieser Stift 34 wird von einem Anker 35 getragen, der bei 36 drehbar -.,und mit einem Drehbolzen 37 versehen ist, so daß sein freies Ende eine Universalbewegimg machen kann. Der Anker 35 trägt auch einen Stift 38, der den Kontakt 39 schließen kann. Der Anker 35 steht unter der Wirkung zweier Magnete 40 und 41, die im AVinkel zueinander stehen. Wenn also der Magnet 40 allein erregt wird, hebt sich der Anker 35 senkrecht nach oben. Bei der Erregung" beider Magnete 40 und 41 wird der Anker 35 nach oben und zugleich nach der Seite hin gezogen, so daß der von dem Anker 35 getragene Stift 34 nicht nur aus der Vertiefung der Rille 28, worin er sich etwa befindet, herausgehoben wird, sondern auch so herübergezogen werden kann, daß der Stift 34 beim Loslassen in die Rille 29 tritt.
Der Erregerstromkreis des Motors geht von einer geeigneten Quelle, z. B. der Batterie 49, nach dem Kontaktstück 39 und dem Stift 38, dann durch den Stift 34 nach der Scheibe 15, weiter durch die Welle 7 und den Rahmen 6 nach dem Kontaktstück 8 und von dort nach dem Kontaktstück 9 durch die Spulen 10 und 4 zurück nach der Batterie. Der Stromkreis wird somit durch Anziehen oder Loslassen des Stiftes 38 geschlossen oder unterbrochen, wobei der Stift 34 stets mit der Scheibe 15 in elektrischer Berührung steht. Wenn demnach der Kontakt einmal zwischen dem Stift 38 und dem Kontaktstück 39 hergestellt ist, so setzt sich der Motor in Bewegung; dabei hält dann die Scheibe 15 diese beiden Teile so lange in Berührung, bis der Stift 34 eine der Vertiefungen 31, 32, 33 erreicht. Der Motor läuft also weiter, bis in diesem Augenblick der Erregerstromkreis bei 39 unterbrochen und so der Motor bei einer bestimmten Stellung der Welle 7 selbsttätig angehalten wird. Wenn jedoch der Anker 35 nach links bewegt wird (Fig. 6), so fällt der Stift 34 in die Rille 29 und findet keine Vertiefungen, bis er durch die weichenartige Verbindung 30 in die Rille 28 zurückkehrt und dort in die Vertiefung 32 fällt.
Die Motorwelle 7 ist mit einem Kurbelarm 42 versehen, mit dem ein Flügelsignal 43 durch eine Stange 44 oder in sonstiger geeigneter Weise verbunden ist.
Aus den Fig. 1 und -2, die vier Blockstellen W, X, Y, Z mit ihren Signalen in den Stellungen Fahrt, Halt, Vorsicht und Fahrt zeigen und die elektrischen Stromkreise der Blocksicherung darstellen, ersieht man, daß die Ströme teilweise besondere Leitungen und teilweise die Gleise benutzen. A1, A2, A3, A*, A5 sind besondere Schienenteile, die voneinander an den Stellen B1, B2, Bs und B1 isoliert sind. Die andere Schiene C ist durch Isolierungen bei E1E1, E2E2, Eg E3 und Ei E1 unterbrochen. Die Teile zwischen diesen Isolierungen müssen so lang sein, daß sich wenigstens ein Rad eines vorüberfahrenden Zuges stets auf dem Teil befindet.
Eine Klemme des Magneten 40 ist durch die Leitung 45 mit einem Schienenteil A1, die andere Klemme mit der Bürste 23 verbunden. Das Kontaktstück 26 ist durch den Leiter 46 an Kontaktstücke der nächstfolgenden Schaltvorrichtung angeschlossen, die den Kontakten 20 und 21 der Blockstelle W entsprechen. Das eine Ende der Magnetspule 41 steht mit einer Batterie 47 in Verbindung, deren anderer Pol mit dem Schienenteil A2 verbunden ist. Das andere Ende der Spule 41 führt zu der Kontaktplatte 27. . . ■
Die Vorrichtung wirkt nun folgendermaßen :
Wenn in der Fahrtstellung eines Blocksignales die Isolierung B1 durch einen vorübergehenden. Zug 48" überbrückt wird, so entsteht ein Ortsstromkreis von der Batterie 47 über Elektromagnet 41, Kontakt 27, Bürste 23, Elektromagnet 40, Zug und Leitung 48 zurück nach der Batterie. Die beiden Elektromagnete werden also erregt; der Stift 34 \vird -aus der Vertiefung 31 herausgehoben und zugleich seitwärts bewegt, so daß er in die Rille 29 ein-
fallen kann. Der Kontakt 39 wird geschlossen und das Schaltwerk läuft nun so lange, bis der Stift aus der Rille 29 durch die Verbindung 30 wieder in die Vertiefung 32 der Rille 28 gelangt. Dadurch wird 39 unterbrochen und das Schaltwerk bleibt in der Haltlage des Flügels stehen.
Wenn ein Blocksignal auf' Vorsicht steht und ein Zug überbrückt die Isolierung B1, so werden wieder durch den Ortsstrom die beiden Elektromagnete erregt. Der Stift wird nun aber aus der Vertiefung 33 der Rille 28 herausgehoben und läuft in der Rille 29 weiter, bis er bei 32 wieder den Kontakt unterbricht und das Schaltwerk in der Haltstellung des Flügels stillsetzt. Dadurch, daß sich der Stift 34 in der Rille 29 bewegt, kann er an der Vertiefung 31 vorbeigehen, so daß also das Signal nicht in der zwischen Vorsicht und Halt liegenden Fahrtstellung stehen bleibt.
Der Lauf des Stromes durch die Magnete 40 und 41 bei der Schließung des Ortsstromkreises durch einen vorübergehenden Zug ist bei Block W (Fahrtstellung") durch voll ausgezogene Pfeile ohne Widerhaken, und bei Block Y (Vorsichtstellung) durch Pfeile mit zwei auf einer Seite angebrachten Widerhaken angedeutet.
Befindet sich nun ein Signal auf Halt, wie bei Block X, und fährt der Zug an dem in der Fahrtstellung befindlichen nächsten Signal vorbei, wie bei Block W1 so wird der Stromkreis der Schaltvorrichtung von Block W', wie schon vorhin erwähnt, durch den Zug geschlossen und das Schaltwerk so in Tätigkeit gesetzt, daß es das Signal in die Haltstellung bringt. Dabei geht nun die Kontaktbürste 19 an dem Kontaktstück 20 vorbei, das einen Streckenstromkreis durch den Magneten 401 des Blockes X schließt. Der Strom fließt dann (punktierte Pfeile ohne Widerhaken) von dem Kontaktstück 20 des Blockes W nach dem Kontaktstück 261 des Blockes X, Bürste 231, Magnet 401, Schienenteil A2, Batterie 47, Bürste 18, Bürste 19. Dadurch wird der Magnet 401 erregt, so daß er den Anker 35 mit dem Stift 34 aus der Vertiefung 32 senkrecht nach oben zieht und das Schaltwerk des Blockes X in Gang setzt, das so lange läuft, bis der Stift die Vertiefung 33 erreicht. Der Anker 35 kann nun fallen und der Erregerstromkreis des Magneten 401 des Blockes X wird an dem Kon-
. tffikt 391 unterbrochen. Durch die Bewegung des Schaltwerkes wird der Kurbelarm 421 um 900 gedreht, was der Vorsichtstellung des Signales 431 entspricht.
Während durch die Drehung des Kurbelarmes das Signal von Halt auf Vorsicht bewegt wird, berührt die Bürste 191 das Kon-
*5o taktstück211. Infolgedessen wird der Streckenstromkreis zwischen der zweiten und dritten Blockstelle, d. Ii. zwischen X, Y1 geschlossen und läuft (Pfeile mit einfachen Widerhaken rechts und links) von dem Kontakt 211 nach Kontakt 2Ö2, Bürste 232, Magnet 402, Schienenteil As, Batterie 471, Bürste 181, Bürste 191. Der Anker 352 wird somit durch den Magneten 402 senkrecht gehoben, so daß das Schaltwerk des Blockes Y läuft, bis der bis dahin in der Vertiefung 33 ruhende Stift 34s die Vertiefung 31 erreicht. In diesem Augenblick ■ fällt der Anker 352 ab, und der Stromkreis wird bei dem· Kontaktstück 39"' unterbrochen, so daß der Motor in der Fahrtstellung stehen bleibt, wobei sich die Teile in der bei Block Z angegebenen Stellung befinden.
Da die Schiertenstrecke A2 mit- dem einen Pol der Batterie 47, und da das Schienenstück zwischen E1 E1 mit dem anderen Pol dieser. Batterie verbunden ist, so wird, wenn ein Zug die Isolierung B1 überbrückt, die Batterie 47 so lange kurzgeschlossen, bis der letzte Wagen das Stück zwischen E1 E1 verlassen hat. Das Schaltwerk kann also nicht eher in Gang gesetzt werden, bis der Zug an dieser Stelle vorübergefahren ist.
Befinden sich zwei Züge in Nachbarblöcken, so werden die Signale hinter jedem Zug auf Halt gestellt. Damit nun, wenn der vordere Zug seinen Block verläßt, das Signal hinter dem anderen Zug nicht auf Vorsicht bewegt wird, ist eine elektrische Verbindung 50 zwischen dem Leiter 461 und dem Teil der Schiene C zwischen E1 und E2 vorgesehen. Wenn sich also ein Zug auf Teil A2 befindet, so wird die Batterie 47 durch diese Verbindung 50 kurzgeschlossen, und infolgedessen kann ihr Strom weder die Magnete 401 noch 411 des Blockes X erregen; das Signal dieses Blockes wird also nicht umgestellt.
Damit irgendein Signal gleich in die Haltstellung fällt, sobald eine oder beide Batterien keinen Strom mehr abgeben, sind die Signale in bekannter Weise mit einer elektrischen Kupplung versehen, die bei Stromlosigkeit des Kuppelmagneten den Signalflügel durch sein eigenes Gewicht auf Halt fallen läßt. Die Kupplung ist dabei so eingerichtet, daß beim Kurzschließen der Batterie durch Überbrücken einer Isolierung B1, B2 der Kuppelmagnet nicht stromlos wird.
Um dem Lokomotivführer ein Warnzeichen zu geben, falls er an einem auf Halt stehenden Signal vorbeifährt, sind zwischen den Gleisen Schienen D1, D2, D3, D* angebracht. Die Schiene D1 ist mit dem Kontaktstück 60 verbunden, das die Bürste 19 berührt, wenn sich das Signal in der Haltstellung befindet, wie bei Block X gezeigt ist. Wenn unter diesen Umständen die Schiene D1 und der Schienenteil A1 elektrisch verbunden sind, so fließt ein -Strom von der Batterie 47 über die Schiene D1
und den Kontaktschuh 61 der Lokomotive durch eine Warnvorrichtung, die dem Führer in bekannter Weise ein Zeichen gibt.

Claims (3)

. Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Blocksicherung für nachfolgende Züge mit parallel geschalteten offenen Orts- und. Streckenstromkreisen,
ίο bei der ein. Blocksignal eine Halt-, eine Vorsicht- und eine Fahrtstellung einnimmt, je nachdem ein Zug in die durch das Signal geschützte Blockstrecke, dann in die nächstfolgende und weiter in die dritt-' folgende Blockstrecke eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß das Blocksignal durch ein elektrisches Schaltwerk beim Schließen des Ortsstromkreises aus jeder Stellung immer auf Halt, dagegen beim Schließen des Streckenstromkreises durch dasselbe Schaltwerk nur von Halt auf Vorsicht oder von Vorsicht auf Fahrt bewegt wird.
2. Blocksicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Schaltwerk in Gang setzender und von diesem bis zu der entsprechenden nächsten Stellung des Signalflügels in der Schlußlage gehaltener Kontakt (39) von zwei Elektromagneten beeinflußt wird, von denen der eine
(40) bei seiner Erregung durch einen Orts- oder Streckenstromkreis, den Kontakt nur schließt, während, der andere nur von einem> Ortsstrom zu erregende Elektromagnet (41) den Kontakt derart steuert, daß das Schaltwerk so lange läuft, bis das Signal in die Haltstellung bewegt ist.
3. Blocksicherung- nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Kontakt in der Schlußlage haltender Stift (34) in einer an dem Umfang einer Steuerscheibe (15) befindlichen Rille geführt wird, in deren drei Vertiefungen er nacheinander dann eintritt und dadurch den Kontakt öffnet, wenn das Signal je eine seiner drei Stellungen erreicht hat, daß der Stift jedoch.durch den Steuerelektromagneten (41) in eine zweite, der ersten parallele Rille ohne Vertiefungen gezogen wird und darin an der der Fahrtstellung des Signales entsprechenden Vertiefung der ersten Rille vorübergeht, um dann bei dem Einlaufen in diese Rille in die Haltvertiefung . zu fallen und den Schalter zu öffnen, so daß beim Stellen des Signales von Vorsicht auf Halt der Kontakt in der dazwischenliegenden Fahrtstellung nicht geöffnet werden und das Signal nicht in der Fahrtstellung stehen bleiben kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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