DE2645127C2 - Heuwerbungsmaschine - Google Patents

Heuwerbungsmaschine

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DE2645127C2
DE2645127C2 DE19762645127 DE2645127A DE2645127C2 DE 2645127 C2 DE2645127 C2 DE 2645127C2 DE 19762645127 DE19762645127 DE 19762645127 DE 2645127 A DE2645127 A DE 2645127A DE 2645127 C2 DE2645127 C2 DE 2645127C2
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Petrus Wilhelmus Geldrop Zweegers
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/10Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis
    • A01D78/1078Having only one row of rotors arranged on the same horizontal line perpendicular to the advance direction of the machine

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

to
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heuwerbungsmaschine mit zwei Zinkenkreiseln, die jeweils über ihre schräg gegen den Boden geneigte Drehachse mit je einem am Ende eines gemeinsamen Tragbalkens t5 verdrehbar angebrachten Getriebekasten verbunden sind, mit einem Zugbalken, an dem der Tragbalken in mehrere Winkelstellungen zur Fahrtrichtung einstellbar angelenkt ist, und mit einer Einrichtung, mit der in jeder Tragbalkenstellung der jeweils tiefste Punkt jeder ϊ0 Zinkenumlaufbahn bezogen auf die Fahrtrichtung vor die Kreiseldrehachse einstellbar ist.
Aus der FR-PS 22 45 274 ist eine Heuwerbungsmaschine der oben genannten Art bekannt. Bei dieser Heuwerbungsmaschine sind die Getriebekasten an den Enden des Tragbalkens um eine horizontale und senkrecht zur Längsrichtung des Tragbalkens liegende Achse schwenkbar gelagert. Eine Schraubspindel ist an jedem Ende des Tragbalkens drehbar befestigt und greift mit ihrem Arbeitsende am außenliegenden Bereich des Getriebekastens an. Der Tragbalken selbst ist um seine Längsachse durch eine weitere Schraubspindel relativ zum Zugbalken verdrehbar. Eine weitere Schraubspindel dient zum Schrägstellen des Tragbalkens relativ zum Zugbalken. Durch eine Betätigung der35 Schraubspindeln kann der zunächst noch senkrecht zur Fahrtrichtung stehende Tragbalken verschwenkt und so weit verdreht werden, daß die Rotoren zum Schwadenziehen versetzt hintereinander liegen. Danach ist es erforderlich, im Getriebekasten des weiter hinten liegenden Rotors eine Umstellung der Antriebsdrehrichtung vorzunehmen. Im Anschluß daran kann durch Betätigen der Schraubspindeln individuell jeweils der tiefste Punkt der Zinkenumlaufbahn soweit verstellt werden, daß er vor der jeweiligen Rotordrehachre zu liegen kommt Die Einstellvorgänge sind verhältnismäßig schwierig und dauern verhältnismäßig lange. Zudem kann die Bedienungsperson bei stillstehenden Rotoren die Lage des tiefsten Punktes der Zinkenlaufbahn nicht genau identifizieren, wodurch sich die Verstellung noch weiter kompliziert Daher führte sich diese Maschine nicht in die Praxis ein.
Des weiteren ist aus der DE-AS 12 27 717 eine Kreiselheuwerbungsmaschine bekannt bei der die Getriebekasten durch eine Spurstange mit einer Kurbelwelle verbunden sind, mit welcher die Getriebekasten um in etwa horizontale Achsen relativ zum Tragbalken verschwenkbar sind. Diese Koppelsteuerung ist jedoch nicht in der Lage, zwangsweise und in Abhängigkeit von der relativen Winkelstellung zwischen dem Zugbalken und dem Tragbalken eine Verstellung einzuleiten, mit der die tiefsten Punkte der Zinkenumlaufbahn in die für das jeweilige Arbeitsziel erforderliche Lage bewegt werden.
Aus der DE-AS 2127 701 ist weiterhin eine Heuwerbungsmaschine bekannt bei der eine Steuervorrichtung zur Bewegung eines Schwadbrettes bzw. dessen Befestigungsannes vorgesehen ist die aus einer Stange besteht welche an einer Halterung für zwei Ausleger befestigt ist die wahlweise um eine gemeinsame Achse der Halterung schwenkbar sind. Diese Steuervorrichtung soll das Schwadbrett jeweils parallel zur Fahrtrichtung halten, wenn ein Ausleger um seine vertikale Achse geschwenkt wird. Gegebenenfalls können mit dieser Steuervorrichtung auch die Stützränder der Rotoren gekoppelt werden, damit diese stets in Fahrtrichtung laufen. Auch kann der Tragarm für die Leitfläche dabei mit einem Gestänge gekoppelt sein, das für die Parallelführung einer die Zinken in eine vom Boden abhebende Bewegung steuernden Steuervorrichtung vorgesehen ist was durch Befestigung der vorgenannten Teile an der durch den Kreiselrechen hindurchführenden Achse erfolgen kann, an der auch das bzw. die Stützräder der Maschine gelagert sind. Durch eine solche Vorrichtung läßt sich lediglich die Parallelführung der vom Boden abhebenden Bewegung der Zinken erreichen, nicht jedoch der tiefste Punkt der Zinkenumlaufbahn in die für das jeweilige Arbeitsziel erforderliche Lage einstellen. Darüber hinaus geht aus der DE-AS 2127 701 keinesfalls hervor, daß dem Zinkenträger eine Bewegung aufgezwungen werden soll. Dies wäre bei dieser Vorrichtung zudem sinnlos, da die Zinkenträger um zur Achse parallele Achsen drehen, wobei die Achse eindeutig als vertikal stehend erläutert ist. Es gibt bei vertikal stehenden Rotorachsen keinen tiefsten Punkt der Zinkenumlaufbahn, der das Arbeitsverhalten der Zinken beeinflussen könnte.
Die genannten Nachteile der bekannten Heuwerbungsmaschinen führen zu der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe, eine Heuwerbungsmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Bedienungsperson nach Verschwenken des Tragbalkens zwecks Einstellung des jeweils tiefsten Punktes der Zinkenumlaufbahnen keine weiteren Einstellarbeiten mehr zu leisten hat.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß bei einer Heuwerbungsmaschine der eingangs genannten Art die Einrichtung je Zinkenkreisel aus einer Spurstange besteht, die den am Tragbalken mit festem, die Schrägstellung der Kreiseldrehachse festlegendem Neigungswinkel befestigten, um eine nahezu vertikale Achse drehbaren Getrieuekasten mit dem Zugbalken bewegungsübertragenri verbindet
Die Spurstangen schaffen eine Zwangskopplung der Getriebekästen mit dem Zugbalken, weiche beim Verschwenken des Tragbalkens selbsttätig dafür sorgt, daß die tiefsten Punkte der Zinkenumlaufbahnen beider Rotoren jeweils in der Lage stehen, die für ein einwandfreies Arbeiten der Zinken erforderlich ist Beim Wechseln der Arbeitsstellung zwischen Zetten und Schwadenziehen braucht die Bedienungsperson nur jeweils den Tragbaiken entsprechend zu verschwenken. Diese Arbeit kann mit verhältnismäßig geringerem Kraftaufwand rasch durchgeführt werden.
Der durch den neuen Anmeldungsgegenstand erzielte technische Fortschritt liegt in der vereinfachten Handhabung der Heuwerbungsmaschine, da beim Umstellen von Zetten auf Schwadziehen bzw. umgekehrt nur der Tragbalken zu verstellen ist, während sich die für das Arbeitsergebnis wichtigen, tiefsten Punkte der Zinkenumlaufbahnen selbsttätig an die jeweiligen Bedingungen anpassen. Dadurch verkürzt sich der Zeitraum, der zum Umstellen erforderlich ist, gegenüber dem, der bei herkömmlichen Maschinen aufgewendet werden muß. Da die Spurstangen und ihre Befestigung relativ robust und tragfähig ausgebildet sein können, ist die erfindungsgemäße Heuwerbungsmaschine besonders geeignet, die groben Betriebsbedingungen der Landwirtschaft ohne nachhaltige Beschädigungen oder Beeinträchtigungen auszuhalten.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist am Zugbalken eine Öse befestigt, an der beide Spurstangen angelenkt sind.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Tragbalken über ein Koppelglied mit dem Zugbalken verbunden, welches zum Festlegen der Winkelstellung des Tragbalkens in entlang dem Zugbalken vorgesehene Aufnahmen einhängbar ist
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß an dem Zugbalken eine ihn gegen selbsttätige Schwenkbewegungen gegenüber der Anlenkung an einem Zugfahrzeug in der Transportlage hindernde Verriegelungseinrichtung vorgesehen ist.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung weiter erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Maschine beim Zetten, F i g. 2 eine Obenansicht der Maschine beim Zetten, F i g. 3 eine Hintenansicht der Maschine beim Rechen und
F i g. 4 eine Obenansicht der Maschine beim Rechen. Die in den Zeichnungen dargestellte Ausfülirungsform der Maschine hat zwei aus Rohren zusammengesetzte Rotoren 1 und 2, die je durch ein darunter angeordnetes Laufrad 3, 4 getragen werden. Jeder Rotor ist mit einer Mehrzahl von vorzugsweise einstellbaren, über seinen Umfang verteilten, etwa radial gegenüber der Rotationsachse des Rotors nach außen ausragenden Zinken 5, 6 versehen. Die Rotationsachse jedes Rotors steht fast vertikal und ist mit der Oberseite ein wenig nach vorne geneigt. Jeder Rotor kann über ein Getriebe in Drehung versetzt werden, das in je einem Getriebekasten 7 bzw. 8 auf dem Kopf des Rotors aufgenommen ist. Die Getriebekasten 7 und 8 sind schwenkbar an den beiden Enden eines
Tragbalkens 9 angeordnet, der in seiner Mitte durch einen Gelenkbolzen 10 mit dem hinteren Ende eines Zugbalkens 11 verbunden ist Das vordere Ende des Zugbalkens 11 ist gelenkig mit dem Anbaubock 12 verbunden, der an der Dreipunktaufhängung eines SchleDpers oder ähnlichen Fahrzeugs einkuppelbar ist In der Arbeitsstellung nach F i g. 2 ist der Tragbalken 9 quer zur Fahrtrichtung (Pfeil A in F i g. 2) gegenüber dem Zugbalken 11 durch eine Verbindungsstange 13 fixiert, die in einer öse 14 des ZugbaJkens 11 eingehakt ist Eine Verdrehung des Gehäuses der beiden Getriebekästen 7 und 8 der Rotoren 1 und 2 wird durch Spurstangen 15 und 16 verhindert, welche die Getriebekasten 7 und 8 mit einer weiteren Öse 17 des ,5 Zugbalkens 11 verbinden. Der Getriebekasten 7 ist mit dem vorderen Wellenstummel 18 versehen, an welchen die Zapfwelle des Schleppers anschließbar ist Weiter hat der Getriebekasten 7 noch einen seitlichen Wellenstummel 19, der über eine mit Kreuzköpfen versehene Zwischenwelle 20 mit dem Getriebekasten 8 des anderen Rotors 2 kuppelbar ist Dieser andere Getriebekasten 8 hat außer dem üblichen Getriebe, das den Rotor 2 mit der gleichen Drehzahl wie den Rotor 1, jedoch in entgegengesetztem Sinne antreibt, noch ein Umkehrgetriebe, das den Rotor 2 in der Drehrichtung des Rotors 1 antreiben kann. Der Getriebekasten 8 hat daher rwei Wellenstummel 21 und 22 für die aufsteckbare Zwischenwelle 20. Wenn die Welle 20 mit dem Wellenstummel 21 des üblichen Getriebes verbunden wird, (wie in Fig.2) drehen die beiden Rotoren 1 und 2 gegensinnig mit gleicher Drehzahl, siehe die Pfeile B und C Wenn die Welle 20 jedoch mit dem anderen Wellenstummel 22 des Getriebekastens 8 verbunden wird, wird die Drehrichtung des Rotors 2 umgekehrt. Das Umkehrgetriebe kann aus zwei ineinandergreifenden Zahnrädern gleichen Durchmessers auf den Wellenstummein 21 und 22 bestehen. Wenn erwünscht, können diese beiden ineinander greifenden Zahnräder aber auch einen ungleichen Durchmesser haben, so daß gleichzeitig mit dem Umkehren der Antriebseinrichtung des Rotors 2, dessen Dehzahl erhöht oder herabgesetzt wird. Dies kann unter besonderen Umständen erwünscht sein. Durch die Kupplung der Aufsteckwelle 20 mit dem Wellenstummel 22 wird also erreicht, daß sich die beiden Rotoren in Fig.4 von oben gesehen links herum drehen und also beide das Heu nach links fördern.
In der Arbeitsstellung nach Fig. 3 und 4 ist nicht nur die Welle 20 mit einem anderen Wellenstummel 22 des Getriebekastens 8 gekuppelt, sondern es ist außerdem die Verbindungsstange 13 in einer anderen, weiter vorne angeordneten öse 23 des Zugbalkens 11 eingehakt, wodurch sich der Tragbalken 9 nicht mehr quer zur Fahrtrichtung, sondern in einem Winkel von etwa 30 bis 50° dazu erstreckt. Der rechte Rotor 1 liegt nun also gestaffelt vor dem linken Rotor 2. Die Rotoren 1 und 2 drehen sich nun gleichsinnig entsprechend der Richtung der Pfeile D und E, so daß sich die vorderen Seiten der Rotoren jeweils nach links drehen und das mitgenommene Heu nach links befördern. Das durch den rechten Rotor 1 versetzte Heu wird durch den linken Rotor 2 übernommen und die ganze Heumasse wird links neben dem linken Rotor 2 in einen großen, kompakten Schwaden niedergelegt. Wie bekannt, sind dazu die Zinken 5,6 »lösend« eingestellt, d. h., daß sie gegenüber der Drehrichtung der Rotoren schräg nach hinten gerichtet sind, im Gegensatz zur Anordnung nach F i g. 2, bei der sie praktisch radial nach außen gerichtet
sind. Wohl bleiben die Zinken auch dabei gegenüber der Rotationsachse des Rotors in einer nahezu radialen Ebene nach außen gerichtet, wobei sie höchstens etwa 15° gegenüber dieser radialen Ebene nach unten gerichtet sind. Die Anordnung der Zinken in einer r> nahezu radialen Ebene ist sehr wichtig für eine gute Arbeitsweise der Vorrichtung, weil bei einer steilen, nach dem Boden zugerichteten Lage der Zinken das Heu nicht mehr gut mitgenommen wird. Das ist auch der Grund, daß Versuche mit Rotorheuern, bei denen sich ι» die Zinken mehr oder weniger parallel zur Rotationsachse nach unten erstrecken, zum Rechen zu benutzen, nicht viel Erfolg gehabt haben.
Wie schon gesagt, ist die Rotationsachse der Rotoren 1 und 2 in der Anordnung nach F i g. 1 und 2, bei der die Rotoren quer zur Fahrtrichtung nebeneinander liegen, mit der oberen Seite gegenüber der vertikalen ein wenig nach vorne geneigt. Die niedrigste Stelle, welche die Zinken bei ihrem Umlauf erreichen, liegt also im wesentlichen gerade vor der Mitte des Rotors 2» (s. Fig. 1). Durch die Spurstangenführung der Getriebekasten 7 und 8 der Rotoren wird nun erreicht, daß bei der Schrägstellung des Tragbalkens 9 die niedrigste Lage der Zinken im wesentlichen vor der Mitte der Rotoren 1 und 2 beibehalten bleibt. Durch ein etwas schräges Anordnen der Spurstangen 15 und 16 und ein leichtes Neigen der Gelenkbolzen 10 ist es wunschgemäß auch möglich, zu erreichen, daß bei einer Drehung des Tragbalkens 9 nach links die Getriebekasten 7 und 8 gegenüber ihrer vorherigen Lage um einige Grad z. B. 3°, nach rechts gedreht werden.
In der Einstellung zum Rechen ist es erwünscht, daß die Maschine an der linken Seite von F i g. 3 und 4 mit einem Schwadenbrett versehen ist, um einen hohen, kompakten Schwaden aufbauen zu können. Dazu ist am Antriebskasten 8 des linken Rotors 2 eine ausschwenkbare und ausschiebbare Stange 24 angeordnet, die über einen Verbindungsarm 25 in der Lage nach Fig.4 festgesetzt werden kann, in der sie sich bis seitlich außerhalb des Rotors 2 erstreckt, wobei der ausschiebbare Teil 26 dieser Stange dann ausgeschoben und mittels eines Stiftes 27 in der ausgeschobenen Lage festgesetzt wird. Am äußeren Ende der ausgeschobenen Stange 26 wird dann das Schwadenbrett 28 eingehakt. Beim Zetten ist dieses Schwadenbrett nicht erforderlich. In der Arbeitsstellung nach F i g. 1 und 2 ist das Schwadenbrett 28 also entfernt, die Stange 26 eingeschoben und die Stange 24 einwärts geschwenkt und durch den Verbindungsarm 25 in der eingeschwenkten Lage festgesetzt (s. F i g. 2). In dieser eingeschwenkten Lage dient das vordere Ende der eingeschobenen Stange 26 zum Tragen der Verteilplatte 29 (s. Fig. 1), die sich beim Zetten vor und mittig zwischen den beiden Rotoren 1 und 2 erstreckt, um das Heu gleichmäßig zwischen den beiden Rotoren hindurchzuschleusen. In bestimmten Ausführungsformen ist es möglich, diese Verteilplatte 29 nach dem Ausschwenken des Armes 35 und dem Ausschieben der Stange 26 auch als äußeres Schwadenbrett zu verwenden, anstatt des in Fig.4 wiedergegebenen Schwadenbrettes 28. In der beschriebenen Ausführungsform wird die Verteilplatte 29 in der Lage von Fig.4 jedoch als Abschirmplatte für den hinteren Rotor 2 benutzt und wird dazu derart in einer öse 30 des Zugbalkens 11 eingehakt, daß sie sich etwa quer vor dem Rotor 2 erstreckt (s. F i g. 4). Sie verhindert dann, daß durch den Rotor 1 nach hinten geworfene große Heumassen sich teilweise im Käfig des Rotors 2 festsetzen. Das Festsetzen könnte man aber auch dadurch verhindern, daß die Rotoren als geschlossene Körper ausgebildet werden, aus denen nur die Zinken herausragen, so daß das Heu von selbst von den trommelartigen Körpern abgleitet.
Zwischen dem Zugbalken 11 und dem Anbaubock 12 ist noch eine Teleskopstange 31 mit einer in der Zeichnung nicht sichtbaren, darin aufgenommenen Dämpfungsfeder angeordnet, um zu verhindern, daß die Maschine seitlich zu sehr ausschwenkt. In der Transportlage der Maschine (die gleich der Rechlage nach Fig.3 und 4 ist), wird die Teleskopstange 31 mittels eines Riegels 32 verriegelt
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Heuwerbungsmaschine mit zwei Zinkenkreiseln, die jeweils Ober ihre schräg gegen den Boden geneigte Drehachse mit je einem am Ende eines gemeinsamen Tragbalkens verdrehbar angebrachten Getriebekasten verbunden sind, mit einem Zugbalken, an dem der Tragbalken in mehrere Winkelstellungen zur Fahrtrichtung einstellbar angelenkt ist, und mit einer Einrichtung, mit der in jeder Tragbalkenstellung der jeweils tiefste Punkt jeder Zinkenumlaufbahn bezogen auf die Fahrtrichtung vor die Kreiseldrehachse einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung je Zinkenkreisel (1,2) aus einer Spurstange (15,15 16) besteht, die den am Tragbalken (9) mit festem, die Schrägstellung der Kreiseldrehachse festlegendem Neigungswinkel befestigten, um eine nahezu vertikaie Achse drehbaren Getriebekasten (7, 8) mit dem Zugbalken (11) bewegungsübertragend verbindet
2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Zugbalken (11) eine öse (17) befestigt ist, an der beide Spurstangen (15, 16) angelenkt sind.
3. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprü-25 ehe 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbalken (9) über ein Koppelglied (13) mit dem Zugbaiken (11) verbunden ist, welches zum Festlegen der Winkelstellung des Tragbalkens in entlang dem Zugbalken vorgesehene Aufnahmen (14, 23)30 einhängbar ist
4. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zugbalken (11) eine ihn gegen selbständige Schwenkbewegung gegenüber der Anlenkung an einem Zugfahrzeug in der Transportlage hindernde Verriegelungseinrichtung (31,32) vorgesehen ist.
DE19762645127 1975-10-17 1976-10-06 Heuwerbungsmaschine Expired DE2645127C2 (de)

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