DE264337C - - Google Patents

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DE264337C
DE264337C DENDAT264337D DE264337DA DE264337C DE 264337 C DE264337 C DE 264337C DE NDAT264337 D DENDAT264337 D DE NDAT264337D DE 264337D A DE264337D A DE 264337DA DE 264337 C DE264337 C DE 264337C
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Germany
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radial
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 264337 KLASSE 63 d. GRUPPE
Federndes Rad. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1912 ab.
Die Ei findung bezieht sich auf ein Rad mit federndem Laufrei fen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Führung des Laufreifens zur Ermöglichung der radial gerichteten Federbewegungr η durch federnd gelagerte Rollen geschieht, die in radial laufenden Rinnen von Kugelgehäusen geführt werden, während zum Auffangen der tangential gerichteten Federbewegungen des Lauf·
ίο reifens dieselben Kugelgehäuse dienen, die auf Stahlkugeln gelagert sind. Diese tangential beweglichen Kugelgehäuse sind in beliebiger Zahl gleichmäßig auf dem Umfang des Rades verteilt.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 das Rad in Seitenansicht. Fig. 2 stellt einen Längsschnitt durch einen Teil des Rades dar. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2. Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Führungsschiene u (Fig. 2 und 3). Fig. 5 stellt einen der Rollenträger nebst Rolle (Fig. 3) von vorn dar. Fig. 6 zeigt das Kugelgehäuse (Fig. 2 und 3) von oben.
Der mit den Speichen fest verbundene in· nere Radkranz α (Fig. 1 und 2) wird von dem U-förmigen, mit den Ausschnitten 6 versehenen äußeren Laufreifen b umgeben. Beide Teile sind durch im Querschnitt halbkreisförmige Gummireifen χ wasser- und staubdicht miteinander verbunden.
Die federnde Verbindung der beiden Radteile geschieht in bekannter Weise durch die in dem Zwischenraum zwischen den Teilen a und b ringsum verteilten, tangential angeordnet en Schraubenfedern I sowie durch die radialen Spiralfedern c, die mit dem Laufreifen b durch die mit den Spielraumschlitzen e versehenen Halter d verbunden sind, und deren Spannung durch im Radkranz liegende Vorrichtungen h, i, k geregelt werden kann.
Die Führung des Laufreifens b gegenüber dem Radkranz α wird folgendermaßen bewirkt: Die radiale Bewegung des Laufreifens wird durch die Rollen n1 und w2 ermöglicht, die mittels der Achsen p1 und p2 in den Rollenträgem o1 und o2 gelagert sind. Die Rollenträger schwingen ihrerseits wieder um die Achsen q1 und q2 und werden durch die Federn mx und m2 mit den Rollen gegen die Laufrinnen t des Kugelgehäuses r (Fig. 3) gedrückt Da die Federn m1 und m2 bei w1 und w2 einen gewissen Spielraum haben, so ist ein Zwängen der Rollen n1 und n2 ausgeschlossen.
Die tangentiale Bewegung des Laufreifens b wird durch die tangential beweglichen Kugelgehäuse r (Fig. 2 und 3) ermöglicht. Diese nehmen in den Keilausschnitten v1, v2, v3, vl die Kugeln 5 auf und laufen auf diesen in den Führungsrinnen 71, η2, y3, 74, die an der Führungsschiene u (Fig. 2 und 3) eingeschnitten sind. Die letztere trägt außerdem noch die Versteifungsrippe 2, die Fläche 4 (Fig. 4) zur Aufnahme des Gummipuffers s (Fig. 2), der die zu heftigen radialen Stöße aufnimmt, sowie den für die Feder I bestimmten Spielraumschlitz ι (Fig. 2). Zur Verminderung des Geräusches wird zwischen die Führungsschiene u und den inneren Radkranz α eine Platte aus Hartgummi, Filz, Leder o. dgl. gelegt. Die während der Fahrt den Laufreifen treffenden Stöße werden durch die Federn c
und zum Teil auch durch die im Augenblick des Stoßes in Höhe der Radachse liegenden Schraubenfedern I gedämpft, wobei sich der äußere Laufreifen nach oben verschiebt, nach dem Stoße aber wieder in seine normale Lage zurückkehrt. Ein seitliches Abrutschen des Laufreifens ist wegen Anordnung der Rollen n1, n2 nicht möglich. Ebenso kann infolge Anordnung der Federn / eine dauernde ίο umlaufende Verschiebung des Laufreifens gegenüber dem Radkranz α nicht erfolgen. Auch ist bei Kurvenfahren oder bei geringer seitlicher Biegung des Laufrei fens ein Festzwängen des Laufreifens verhindert durch die geringe seitliche Federung des Lauf reif ens an den Führungsstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Federndes Rad, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Laufreifens zur Ermöglichung radial und tangential gerichteter Federbewegungen durch federnd gelagerte Rollen (n1, n2) geschieht, die in radialen Rinnen eines auf Kugeln (5) gelagerten Gehäuses (r) geführt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE264337C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5435972A (en) * 1992-10-22 1995-07-25 The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy Fluidization quality analyzer for fluidized beds

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5435972A (en) * 1992-10-22 1995-07-25 The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy Fluidization quality analyzer for fluidized beds

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