DE658342C - Einrichtung zur seitlichen Fuehrung der Radachse am Rahmen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Einrichtung zur seitlichen Fuehrung der Radachse am Rahmen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE658342C
DE658342C DED66500D DED0066500D DE658342C DE 658342 C DE658342 C DE 658342C DE D66500 D DED66500 D DE D66500D DE D0066500 D DED0066500 D DE D0066500D DE 658342 C DE658342 C DE 658342C
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DE
Germany
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frame
wheel axle
rollers
guideway
motor vehicles
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Expired
Application number
DED66500D
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English (en)
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Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G9/00Resilient suspensions of a rigid axle or axle housing for two or more wheels
    • B60G9/02Resilient suspensions of a rigid axle or axle housing for two or more wheels the axle or housing being pivotally mounted on the vehicle, e.g. the pivotal axis being parallel to the longitudinal axis of the vehicle
    • B60G9/027Resilient suspensions of a rigid axle or axle housing for two or more wheels the axle or housing being pivotally mounted on the vehicle, e.g. the pivotal axis being parallel to the longitudinal axis of the vehicle the axle having either a triangular, a "T" or "U" shape and being directly articulated with the chassis only by its middle apex, e.g. De Dion suspension
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/32Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Einrichtung zur seitlichen Führung der Radachse am Rahmen, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur seitlichen Führung der Radachse am Rahmen, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit führungslosen S.chraubeexntragfedern, mittels R#o#lle und senkrechter Führungsbahn in der Längsmittelebene des Fahrz,euges und besteht im wesentlichen in zwei in der Querrichtung nebeneinander an der Radachse oder am Rahmen angeordneten, die Führungsbahn (oder -bahnen zwischen sidh elastisch aufnehmenden Rollen.
  • Es sind Anordnungen bekannt, bei denen die Radachse durch eine sich in einer am Rahmen befestigten Schlitzführung bewegenden Rolle geführt wird. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, da;ß die Rolle entweder ein gewisses seitliches Spiel besitzen muß, wodurch jedoch Stöße und Abnutzung an der Rolle und der Führung unvermeidbar sind, oder daß die Gefahr einer Verklemmung und eines Gleiters infolge beiderseitigen Anliegens der Rolle im Schlitz besteht.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und ergibt eine ganz besonders zweckmäßige Aufnahme der zwischen Rahmen und Achse wirkenden Seitenkräfte, was vor allem bei der Verwendung von Schraubenfedern von Vorteil ist, da von diesen seitliche Kräfte nicht aufgenommen werden können. Jegliche die Räder quer zur Fahrtrichtung treffenden Stöße werden vor der übertragung auf den Rahmen elastisch abgefangen. Ferner ermöglicht die elastische Abstützung der Rollen an der Führungsbahn zugleich ;eine für die einwandfreie Abfederung des Fahrzeuges erforderliche Schwingbewegung der Radachse um eine Längsachse relativ zum Rahmen, wobei jedoch die Rollen, insbesondere bei Vorgp.annung derselben, zugleich bestrebt sind, den Wagenkasten wieder in die senkrechte Lage zurückzuführen. Gleichzeitig kann hierbei .der Drehpunkt möglichst hoch, vorteilhaft bis in die Nähe der Schwerpunh-tshöhe, verlegt werden, s.o daß die Neigung des Wagenkastens zu Querschwingungen wesentlich verringert wird. Eine besonders vorteilhafte Aufnahme der Seitenkräfte wird erzielt, wenn die Achse zugleich durch eine an sich bekannte, nach vorn gerichtete und am Rahmen mittels eines Kardangelenkes ang@elenkte Schubverstrebung abgestützt wird, da hierbei die Seiten- und zugleich die einseitigen, in Fahrtrichtung gerichtetem Längskräfte und -stöße nur eine Drehbewegung ,der Achse um das vordere Kardang#edlenk verursachen können, diese Bewegung jedoch mit einem sehr großen Hebelarm von den ,elastischen Rollen derart aufgenommen wird, daß die Kräfte beim Durchfedern .der Achsre nur eine rollende Reibung ;an der Führungsbahn ausüben können. Die Erfindung ist für Vorder- rund Hinterachsen, insbesondere für letztere, anwendbar. Der Erfindungsgegenstand ist ferner außerordentlich einfach, zumal eine Schmierung der Führung nicht erforderlich ist. In der Zeichnung sind einige Beispiele der Erfindung dargestellt, wobei Abb. i und 2 zwei Ausführungen in Draufsicht, Abb.'3 leine weitere Ausführungsform in Ansicht zeigt..
  • In Abb. i ist a der Rahmen, mit welcherii :die Hinterachsbrücke b ,durch .die an dein. Querträger a1 gelagerte Schubkugel c vertundien ist. Zur Abfederung dienen die Schraubenfedernd. Zur Aufnahme der Seitenkräfte ist eine an dem hinteren Querträger a2 befestigte Führungsbahn e, z. B. in Form einer U-Schiene, vorgesehen, welche in senkrechter Richtung oder in einem Kreisbogen mit der Schubkugel c als Mittelpunkt angeordnet ist. Gegen diese Führungsbahn stützt sich die Hinterachse b unter Vermittlung der Gummirollen f1 und f2 ab, welche, insbesondere unter Varspannung, auf entgegengesetzten Seiten der Führungsschiene ;2 abrollen.
  • In Abb.2 ist eine Bauart dargestellt, bei welcher das Ausgleichgetriebe g am Rahmen (nicht besonders dargestellt) zweckmäßig elastisch in drei Punkten. befestigt ist. Die Rada.chselz bildet mit den Schubstangenii und i., eine starre Dreieckverstrebung, welche um das vordere Gelenk k schwingen kann. Die Führungsbahnen e' und e" sind beispielsweise unmittelbar am Ausgleirhgetliebegehäuse angebracht, während die Rollen/, und f 2 durch ein Muffenstück L ähnlich wie in Abb. 3 an der Riadachse h gelagert sind.
  • Die Ausführungsform nach Abb.3 entspricht etwa derjenigen nach Abb.2, jedoch ist hier die Führungsschiene e ähnlich wie in Abb. i an einem Querträger a2 unter Versteifung durch en Blech in befestigt.
  • Die Rollen werden zweckmäßig durch Nadellager auf ihren Drehzapfen gelagert, indem der möglichst massige Gummiring unter Vermittlung einer Stahlnabe auf die Nadeln aufgeschoben wird. Die Rollen werden vorzugsweise in einem derartigen Abstand von-,einander an der Muffel angeordnet, daß sie sich unter Vorspannung über die Schiene e überschiehen lassen, so, daß eine erhöhte seitliche Lagefestigkeit gewährleistet ist. In Abb. 3 sind die Führungsrellen etwa in Höhe der Radmitten angeordnet. Zur Vergrößerung der Lagefestigkeit des Fahrzeuges gegen Querschwingungen könnten jedoch die Führungsrollen auch höher angeordnet werden. Die Drehachse des Wagenkantens bei Querneigungen liegt hierbei etwa bei .o in der Mitte zwischen den Rollen/, und /2. Infolge der Elastizität der Rollen werden diese bei seitlicher Neigung des Wagenkastens nachgeben, jedoch gleichzeitig wieder auf einAufrichtsn des letzteren hinwirken. Eine H:ochlegung der Rollen bzw. des Schwingungsmittelpunktes o in der Ebene der 'Hinterräder ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Vorder-.räder zur Vexmeidung von Kreiselwirkungen unabhängig voneinander parallel geführt werden, so :daß die Achse der Quierschwingungen in der Ebene der Vorderräder durch einen Punkt in der Nähe des Erdbodens verläuft.
  • Die Führungsrollen könnten natürlich auch statt an der Radachse am Rahineu gelagert sein, während die Führungsbahnen in diesem Fall -an der Radachse anzuordnen wären. Ferner könnten auch die Rollen starr und die Führungsbahn, z. B. unter Verwendung von Gummi auf Stahleinlagen, elastisch ausgebildet werden. Statt Gummi könnten auch metallische Federungen vorgesehen und die Rollen z. B. durch Gleitschuhe ersetzt werden. Statt einer gemeinsamen Führungsschiene e könnte. auch für jede Rolle eine gesonderte, außerhalb Moder innerhalb der Rollen angeardnete Führungsbahn vorgesehen werden. Die Anordnung innerhalb der Rollen hat jedoch den Vorteil einer größeren Lagefestigkeit des Fahrzeuges gegen Seitenschwingungen, dpa bei außerhalb der Rallen ungeordneten Führungsbahnen eine Entlastung der' Rollen bei -einer Neigung des Wagenkastens :eintritt. Dem könnte jedoch z. B.,durch Verwendung je zweier loder mehrerer übereinander angeordneter Rollen entgegengewirkt werden. Eine solche Anordnung mehrerer elastischer Führungsglieder läßt sich auch auf die anderen Fälle anwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur seitlichen :Führung der Radachse am Rahmen, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit führungslosen Schraubentragfedern, mittels Roll und senkrechter Führungsbahn in der Längsmittelebene des Fahrzeuges, gekennzeichnet durch zwei in der Querrichtung nebeneinander an der Radachse -oder am Rahmen angeordneten, die Führungsbahn oder -bahnen zwischen sich elastisch aufnehmenden Rollen (f1, f2).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (f1, f2) als Gummirollen, ausgebildet ,sind und sich mit Vorspannung gegen die Führungsbahn (e) legen.
  3. 3. Einrichtung nach Aalspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Rollen sich oberhalb der Radachs,-gegen die Führungsbahn abstützen.
DED66500D 1933-02-03 1933-08-27 Einrichtung zur seitlichen Fuehrung der Radachse am Rahmen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE658342C (de)

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DED0065936 1933-02-03
DED66500D DE658342C (de) 1933-02-03 1933-08-27 Einrichtung zur seitlichen Fuehrung der Radachse am Rahmen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DED66500D Expired DE658342C (de) 1933-02-03 1933-08-27 Einrichtung zur seitlichen Fuehrung der Radachse am Rahmen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE658342C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972181C (de) * 1953-07-02 1959-06-04 Daimler Benz Ag Drehstabfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972181C (de) * 1953-07-02 1959-06-04 Daimler Benz Ag Drehstabfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

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