DE262201C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/02—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward by hand after insertion of a coin
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 436. GRUPPE
GEORG WILSON in 'sGRAVENHAGE, Holland.
Selbstkassierender Gasverkäufer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Gasselbstverkäufer, die durch Münzen verschiedenen
Wertes zur Wirkung gebracht werden können.
Die Erfindung besteht in der besonderen baulichen Ausführung, die einen gedrungenen
Apparat ergibt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
Es ist ' ..
ίο Fig. ι ein senkrechter Mittelschnitt durch
den Apparat.
Fig. 2 zeigt die Vorderplatte, durch welche die Münzen eingeführt werden.
Fig. 3 zeigt ein Sperr- und Regelungsrad.
Fig. 4 ist eine vordere Ansicht des Münzenträgers, der mit dem Regelungsrad durch die Münze in Eingriff gelangt.
Fig. 4 ist eine vordere Ansicht des Münzenträgers, der mit dem Regelungsrad durch die Münze in Eingriff gelangt.
Fig. 5 ist ein seitlicher Aufriß des in Fig. 4
gezeigten Teiles.
Fig. 6 zeigt eine Sicherheitsplatte, welche ein Einsetzen einer Münze verhindert, wenn
der Münzträger nicht in der zur Aufnahme derselben richtigen Stellung ist.
Die Vorrichtung besteht in einem Hauptgehäuse A, das den Mechanismus trägt und
einschließt. Vorn am Gehäuse ist eine abnehmbare Platte B befestigt, die einen nach
außen ragenden Vorsprung S4 besitzt (Fig. 2).
Die Platte B ist mit radialen Schlitzen B1,
B2, Bz versehen, die von geeigneter Größe
sind, um beispielsweise Zehnpfennigstücke, Fünfzigpfennigstücke und eine Mark aufzunehmen.
Diese Schlitze sind in einem solchen Abstande voneinander, daß die Drehung des
Regelungsrades der Vorrichtung proportional dem Werte der Münze ist. In einem Lager
an der Hinterwand des Gehäuses ist ein den Regelungsteil bildendes Sperrad C angeordnet,
das durch eine unter Federdruck stehende Klinke C4 in der üblichen Weise überwacht
wird und auf der Welle C1 befestigt ist, die sich durch -den hinteren Teil des Gehäuses
erstreckt und mit dem Gasmesser wirksam verbunden ist. Das Sperrad C hat einen
achsialen Flansch C2, der mit einer Anzahl von Schlitzen C3 versehen ist, in welche die
Münzen eintreten, wenn sie durch die entsprechenden Schlitze B1, B2, B3 eingeführt
werden. Der Münzenträger D besteht in einer Scheibe D1 mit radialen Rippen Z)2, in denen
den SchlitzenB1, B2, B3 entsprechende SchlitzeD 3
gebildet sind. Diese Schlitze führen durch die Scheibe!)1. An dieser ist an einer der Rippen
D2 ein Anschlag D4 (Fig. 4) vorgesehen,
der mit dem Anschlag A2 (Fig. 3) des Gehäuses A in Eingriff kommen kann, derart,
daß die Scheibe D1 nur um ungefähr eine Umdrehung vorwärts und rückwärts gedreht
werden kann. Mit diesem Anschlag A 2 kommt
auch die Münze in Eingriff, wenn sie bei Benutzung der Vorrichtung herumbewegt wird.
An einer Achse D5 ist ein Griff E befestigt, durch den die von ihr getragene Scheibe gedreht
werden kann. Zwischen der Vorderplatte B des Gehäuses und der Scheibe D1
des Münzenträgers liegt eine Platte i% welche verhindert, daß Münzen nicht eher eingesetzt
werden, bis die Vorrichtung in der zu ihrer Aufnahme richtigen Lage ist. Diese Platte ist
mit Schlitzen J72 versehen (Fig. 6), die den in
den Rippen D2 vorgesehenen Schlitzen entsprechen.
Die Platte F ist lose auf der Spindel D5 des Münzenträgers gelagert. Um die
Bewegung dieser Platte F in bezug auf die Scheibe D1 zu beschränken, ragt ein an der
Platte F sitzender Stift durch einen Schlitz der Scheibe D1. Der Stift kann mit einer auf
der anderen Seite der Scheibe D1 befestigten Feder Z)6 (Fig. 4) in Eingriff kommen. Dadurch
wird eine begrenzte Bewegung der Scheiben D1 und jF in bezug aufeinander gestattet,
und die Feder Z)6 sucht die Scheiben in einer bestimmten Lage zueinander zu halten.
In der normalen relativen Lage der Scheiben liegen die Schlitze der Scheibe F
denjenigen der Scheibe D1 nicht gegenüber, so daß es unmöglich ist, eine Münze einzusetzen,
wenn nicht eine Verstellung der Scheiben stattfindet. Diese entsprechende Bewegung
wird durch den an F sitzenden Anschlag F1 bestimmt, der mit dem an A sitzenden
feststehenden Anschlag A1 in Eingriff kommt, wenn der Münzenträger D und die
Sicherheitsscheibe F in Uhrzeigerrichtung gedreht werden. Die Scheibe F wird dann von
dem Anschlag A1 angehalten, während der Münzenträger D sich weiter bewegen kann,
bis die Schlitze in F und D zusammentreffen. Zwischen der Sicherheitsplatte F und der Vorderplatte
B ist eine gebogene Platte G eingesetzt, die die Scheibe F gegen den Münzenträger D drückt, so daß sie von diesem durch
Reibung mitgenommen wird und- nicht durch Reibung von der Vorderplatte B festgehalten
wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Der Münzenträger D wird in der Richtung
des Uhrzeigers gedreht, nimmt die Scheibe F mit, bis ihr Anschlag i71 durch
den Anschlag A1 angehalten wird. Die Bewe
gung des Münzenträgers D wird dann fortgesetzt, bis sein Anschlag Di mit dem Anschlag
A 2 des Gehäuses A in Eingriff kommt,
der in bezug auf den Anschlag A1 so gelegen ist, daß die Schlitze D3 mit den Schlitzen F2
der Sicherheitsplatte und den Schlitzen B2 der Vorderplatte zusammentreffen. Es kann nun
irgendeine Münze in den entsprechenden Schlitz B1, B2 oder Bz eingeführt werden.
Beispielsweise kann ein Fünfzigpfennigstück in den Schlitz B2 geworfen werden. Es geht
in den Schlitz D3 des Münzenträgers D und ragt durch denselben hindurch in einen der
Schlitze C3 des Regelungs- oder Sperrades, so daß dieses mit dem Münzenträger D verriegelt
ist. Dieser wird nun in entgegengesetzter Richtung des Uhrzeigers gedreht und nimmt
das Regelungsrad C mit, welches den üblichen Mechanismus überwacht, der ein Fließen der
Flüssigkeit gestattet. Der Münzenträger D wird gedreht, bis das Fünfzigpfennigstück, das radial
über die entsprechende. Rippe D2 hinausragt, mit dem Anschlag A2 in Eingriff kommt; es
ist dann keine weitere Drehung des Überwachungsrades C möglich. Die Münze ist nun
dem nach vorn ragenden Teile der Vorderplatte B gegenüber, welcher eine Erweiterung
des Gehäuses bildet (Fig. 1). Die Münze kann sich daher nach außen und nach vorn durch
einen in dem Gehäuse A vorgesehenen Schlitz bewegen und kann in den üblichen verschlossenen
Behälter fallen, nachdem sie also eine dem Werte der Münze proportionale Menge Flüssigkeit freigegeben hat. Die Wirkung
der übrigen Silbermünzen ist ähnlich; nur die dem Uberwachungsrade mitgeteilte Bewegung ist eine andere, d. h. ein Markstück
wird zweimal soweit als ein Fünfzigpfennigstück herum mitgenommen, ehe es freigegeben
wird.
Die Wirkung der Nickelmünzen ist ähnlich. Dieselben werden bei B1 in der üblichen Weise
eingeführt, kommen aber mit einem an dem Hauptgehäuse sitzenden Anschlag .43 in Eingriff,
um dann in einen besonderen Behälter geworfen zu werden.
Die verschiedenen Schlitze sind von solcher Größe, daß, wenn eine kleinere als die korrekte
Münze eingeworfen wird, dieselbe unwirksam durch den Apparat geht und in einen besonderen
Trichter gelangt, durch welchen solche Münzen an der Außenseite des Behälters abgegeben
werden.
Claims (3)
1. Selbstkassierender Gasverkäufer, welcher den Gebrauch verschiedenwertiger
Münzen gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß hinter einer feststehenden Gehäuseplatte (B), die den verschiedenwertigen
Münzen entsprechend im Kreise angeordnete Schlitze (B1, B0-, B3J besitzt, ein entsprechend
viele Münzschlitze (D3) aufweisender Münzenträger (D) und ein geschlitztes
Gasmesserantriebsrad (C) ange- i°5 ordnet sind, die durch die eingeworfene
Münze miteinander gekuppelt werden, so daß beide zusammen um einen der Münze
entsprechenden Betrag gedreht werden können, und sie dann durch Auftreffen
der Münze auf einen feststehenden Anschlag (A2 bzw. A3) angehalten werden,
worauf die Münze aus dem Münzenträgerfällt.
2. Selbstkassierender Gasverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der feststehenden Münzeneinwurfsplatte (B) und dem Münzenträger (D) ein
Schild (F) nachgiebig angeordnet ist, derart, daß letztere beide eine Relativbewegung
in bezug aufeinander erfahren können und zur Ermöglichung des Einwurfs einer
Münze der Münzenträger entgegen seiner Arbeitsbewegung gedreht werden muß, bis
das Schild gegen einen Anschlag (A1) trifft und angehalten wird, worauf eich der
Münzenträger allein weiterbewegt, bis seine Münzenschlitze mit den im Schild und in
der feststehenden Platte vorhandenen zusammentreffen.
3. Selbstkassierender Gasverkäufer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschläge (A2, A3) hintereinander angeordnet sind und die gemein^
same Drehung des Münzenträgers (D) und des Antriebsrades (C) begrenzen, derart,
daß Silber- und Nickelmünzen in verschiedene Behälter abgeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE262201C true DE262201C (de) |
Family
ID=519685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT262201D Active DE262201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE262201C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0170874B1 (de) * | 1984-07-21 | 1990-03-28 | Paul Troester Maschinenfabrik | Strangpresskopf |
-
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- DE DENDAT262201D patent/DE262201C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0170874B1 (de) * | 1984-07-21 | 1990-03-28 | Paul Troester Maschinenfabrik | Strangpresskopf |
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