DE192307C - - Google Patents
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- DE192307C DE192307C DENDAT192307D DE192307DA DE192307C DE 192307 C DE192307 C DE 192307C DE NDAT192307 D DENDAT192307 D DE NDAT192307D DE 192307D A DE192307D A DE 192307DA DE 192307 C DE192307 C DE 192307C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/0007—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for clockworks, e.g. alarm clocks, saving clocks
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Mil 92307
KLASSE 43 δ. GRUPPE
EDUARD ZIEGLER in ZÜRICH.
Selbstkassiereinrichtung an Weckeruhren.
Patentiert im Deutschen. Reiche vom 9. Mai 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Selbstkassiereinrichtung an Weckeruhren, bei welcher
nach Einwurf einer Münze zu vorher eingestellter Zeit das Alarmwerk, in Tätigkeit
kommt. Von bekannten ähnlichen Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand
der Erfindung dadurch, daß ein in bekannter Weise durch die eingeworfene Münze gesenkter Gewichtshebel sich gegen
ίο einen beweglich gelagerten Ausrückhebel legt,
der zu dem vorher bestimmten Zeitpunkt durch die Einstellvorrichtung zur Seite gedrückt
wird, so daß die Münze den Gewichtshebel noch weiter senken, und dieser einen
Anschlag verstellen kann, wodurch ein das Alarm werk hemmendes Sperrorgan (z. B. ein
Drahtstück) freigegeben und das Alarmwerk in Tätigkeit gesetzt wird, worauf der Gewichtshebel
nach dem Herausfallen der Münze den Anschlag zurückgehen läßt und damit der Sperrstift wieder festgestellt wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform
veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht der Alarmvorrichtung
in teilweisem Schnitt; Fig. 2 ist eine Seitenansicht derselben; Fig. 3 zeigt den
Grundriß zu Fig. 1 und die Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
An der Vorderplatte 1 des Gestelles eines in bekannter Weise angeordneten Uhrwerkes
ist ein zweiarmiger Hebel 2 drehbar befestigt. Auf der einen Seite besitzt der Hebel 2 eine
Rinne 3, welche zur Aufnahme eines GeId-Stückes von bestimmter Größe dient. Auf
der anderen Seite ist ein verstellbares Gegengewicht 4 angebracht. Auf der Stundenachse
K ist eine mit einer auf der Zeichnung riicht dargestellten Einfallkerbe versehene
Weckerscheibe 6 (Fig. 2 und 3) angeordnet. Letztere ist dazu bestimmt, mit der nicht gezeichneten
Einfallnase eines Weckerzeigers 7 zusammenzuarbeiten, welche auf den Zeitpunkt
eingestellt werden kann, an welchem ein Alarmhammerwerk in Tätigkeit gesetzt werden soll. Im Innern des Gehäuses ist
auf der Hammerwelle 8 der Hammerstiel 9 angeordnet, der auf der einen Seite mit einer
Kurbelschleife .1.1 versehen ist (Fig. 1). Durch
die Kurbelschleife 11 geht eine rotierende. Antriebwelle 12, auf welcher ein Alarmhammerantriebrad
13 mit einem Kurbelzapfen 14 befestigt ist (Fig. 3), der bei Rotation
der Antriebwelle 12 die Kurbelschleife 11
bewegt und dadurch den Alarmhammer 10 in hin und her gehende Bewegung versetzt:
An der Antriebwelle 12 ist ein Stift 15 befestigt,
der vom Drahtstück 18 in seiner Bewegung gehemmt wird. Auf einer Welle 16
ist das nach oben rechtwinklig abgebogene und unten mit einer Stellklinke 17 versehene
Drahtstück 18 angebracht. Auf der gleichen Welle 16 ist ferner ein nach unten rechtwinklig
abgebogener und durch den Schlitz 32 der Vorderplatte 1 hindurchgehender Anschlag
19 angeordnet, der unter den Hebel 2 greift. Die Stellklinke 17 greift in die Schlitze
21 einer als Arretierorgan wirkenden Schlußscheibe 20. Zwischen der Weckerscheibe 6
und der Vorderplatte 1 ist auf der letzeren auf einem Support 22 ein Ausrückhebel 23
verstellbar gelagert, der in nicht näher dar-
gestellter Weise von dem Weckerzeiger 7 derart in Abhängigkeit gebracht ist, daß er
mittels Federdruck der Feder 24 beim Einschnappen der Einfallnase des Weckerzeigers 7
in die Einfallkerbe der Weckerscheibe 6 gegen die Vorderplatte 1 gedrückt wird, wodurch
der belastete Hebel 2, welcher von dem Ausrückhebel 23 getragen wird, hinunterfällt und
den Anschlag 19 herunterdrückt. Der GeIdeinwurfkanal
27 ist an der Innenseite des Zifferblattes 26 angeordnet und mündet in die Rinne 3 des Hebels 2, der beim Herunterfallen
das Geldstück durch den Kanal 25 in eine Aufnahmebüchse fallen läßt.
Die Funktionen dieser automatischen Alarmvorrichtung sind folgende:
Der Weckerzeiger 7 wird auf die gewünschte Zeit eingestellt. Durch den Einwurfkanal
27 wird ein Geldstück von bestimmter Größe in die Rinne 3 des Hebels 2 fallen gelassen, wodurch sich der Hebel 2
etwas senkt und auf den Ausrückhebel 23 zu ruhen kommt. Durch die Vermittlung
des Uhrwerkes fällt in nicht näher dargestellter Weise in der zum Alarmieren bestimmten
Zeit die Einfallnase des Weckerzeigers 7 in die Einfallkerbe der Weckerscheibe 6, wodurch die Feder 24 den Ausrückhebel
23 gegen die Vorderplatte 1 drückt und den Hebel 2 freigibt. Infolge der Belastung
des Hebels 2 fällt letzterer auf den Anschlag 19, drückt denselben herunter und
dreht dabei die Welle 16, wodurch das rechtwinklig abgebogene Drahtstück 18 den Daumen
15 der Antrieb welle 12 freigibt, während die Stellklinke 17 aus den Schlitzen 21
der Schlußscheibe 20 gleitet. Während einer genau begrenzten Zeit bewegt sich infolge
Rotation des Alarmhammerantriebrades 13 vermittels des Kurbelzapfens 14 die Kurbelschleife
11, wodurch der Alarmhammer 10 in Funktion tritt. Während des Auslösens
des Daumens 15 fällt das Geldstück aus dem Hebel 2 durch den Kanal 25 in die Aufnahmebüchse.
Infolge Entlastung des Hebels 2 kehrt derselbe vermittels seines Gegengewichtes
4 in seine frühere Lage zurück. Die Stellklinke 17 gleitet in den nächsten
Schlitz 21 der Schlußscheibe 20, wodurch das rechtwinklig abgebogene Drahtstück 18
den Daumen 15 wieder festhält und die Rotation des Alarmhammerantriebrades aufgehoben
wird. Dieser Vorgang kann sich nun wiederholen, so oft ein Geldstück von bestimmter
Größe in den Einwurfkanal 27 gelassen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Selbstkassiereinrichtung an Weckeruhren, bei welcher nach Einwurf einer Münze zu vorher eingestellter Zeit das Alarmwerk in Tätigkeit kommt, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise durch die eingeworfene Münze gesenkte Gewichtshebel (2, 3) zur Übertragung der Auslösebewegung von der Einfallscheibe (6) zur Alarmhammersperrvorrichtung (18, 15) dient, indem er sich gegen den beweglich gelagerten Ausrückhebel (23) legt, der zu dem vorher bestimmten Zeitpunkt durch die Einstellvorrichtung zur Seite gedrückt wird, so daß die Münze den Gewichtshebel (2, 3) noch weiter senkt und dieser durch Hebel (18, 19) die Alarmhammersperrvorrichtung freigibt, worauf der Gewichtshebel (2, 3) nach dem Herausfallen der Münze den Anschlag (19) zurückgehen läßt und der Sperrstift (15) des Hammers (9, 10) wieder festgestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192307C true DE192307C (de) |
Family
ID=455630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192307D Active DE192307C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE192307C (de) |
-
0
- DE DENDAT192307D patent/DE192307C/de active Active
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