DE259796C - - Google Patents

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DE259796C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/24Base structure
    • G02B21/241Devices for focusing

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
259796 KLASSE 42 h. GRUPPE
MAX SGHILAINER in STRASZBURG i. Els.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1912 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittels welcher der Grad der Feineinstellung für Mikroskope von außen nach Belieben geregelt werden kann. Hierbei wird zum Heben und Senken des Tubus eine Einrichtung verwandt, die von dem an sich bekannten Prinzip der schiefen Ebene ausgeht. Die Erfindung besteht nun darin, daß am Tubusträger ein Gestell angelenkt ist, dessen
ίο Winkel gegen die Hebevorrichtung von einer außerhalb des Gehäuses befindlichen Scheibe aus verstellt werden kann. Durch die gelenkige Lagerung ist die Möglichkeit gegeben, den Wirkungswinkel beliebig auszuwählen und einzustellen, um die Geschwindigkeit der Tubusverschiebung nach der verlangten Genauigkeit einzurichten.
Eine Ausführungsform ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Schnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht derselben.
An einer Achse α des Tubusträgers sitzt ein
Rähmchen b, welches eine Rolle c drehbar trägt. Mit diesem Rähmchen b ist ein geschlitzter Arm d verbunden, der unter Wirkung einer Feder e steht. In dem Schlitz f des Armes d steckt ein Keil g, der von einer Zahnstange h getragen wird, in die ein Zahnrad i eingreift. Die Achse k des Rädchens i trägt an der Außenseite eine Scheibe I, die in Grade eingeteilt ist und durch zwei .Einschnitte mit Hilfe eines passenden Schlüssels gedreht werden kann. Je nach der Lage des Keiles g ist der Winkel, in dem das Rähmchen b zum Schlittenführer steht, ein anderer und damit auch die Wirkung, welche eine Hebevorrichtung auf die Walze des Rähmchens ausübt, geändert. Diese Hebevorrichtung besteht aus einem Ring m, welcher exzentrisch auf einem Schneckenrad η sitzt, das mit Hilfe einer Schnecke 0 gedreht wird. Auf der Achse f der Schnecke 0 sitzt der Knopf, durch den die Feineinstellung bewirkt wird.
Dreht man das Schneckenrad n, so kommt die obere Kante des Ringes m stets an eine andere Stelle der Walze c zu liegen, so daß hiermit der Tubusträger infolge der starren Vereinigung desselben mit dem durch Keil g, Arm d und Rähmchen b gebildeten Gestell gehoben wird bzw. sich senkt, teils unter der eigenen Schwere, teils auch mit Hilfe der an sich bekannten Feder q. Da das Abrollen des Ringes m auf der Walze c im großen Wege geschehen kann, so ist es möglich, den Feinheitsgrad zu außerordentlicher Schärfe auszubilden. Man kann z. B. durch Drehung eines Intervalles eine Hebung oder Senkung von 1Z200 bis 1Z3000 mm erzielen. Der Ring m hat an den Orten ζ und z1 kleine Erhöhungen, um die tiefste und höchste Lage von außen erkennbar zu machen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Von außen regelbare Vorrichtung zur Feineinstellung für Mikroskope, dadurch gekennzeichnet, daß am Tubusträger ein Gestell (b, d) angelenkt ist, dessen Winkel gegen die Hebevorrichtung (n, m) von einer außerhalb des Gehäuses befindlichen Scheibe (e) aus verstellt werden kann, um damit
    den Grad der Feineinstellung nach Belieben zu regeln.
  2. 2. Eine Ausführungsform nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebevorrichtung aus einem Schneckenrad (n) besteht, auf dessen Fläche ein exzentrischer
    Ring fm) angebracht ist, der mit seiner Kante gegen die Walze (c) eines Rähmchens (b) wirkt, welches am Tubusträger angelenkt ist, und durch einen mit einem Schlitz (f) versehenen Arm (d) mittels Keiles (g) verstellbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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