DE181603C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE181603C DE181603C DENDAT181603D DE181603DA DE181603C DE 181603 C DE181603 C DE 181603C DE NDAT181603 D DENDAT181603 D DE NDAT181603D DE 181603D A DE181603D A DE 181603DA DE 181603 C DE181603 C DE 181603C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rollers
- leather
- rolling
- machine
- roller
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 9
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 9
- 238000007790 scraping Methods 0.000 claims description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
- C14B1/14—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/25—Cutting or shearing hairs without cutting the skin
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 181603 KLASSE 28 b. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Der Erfindungsgegenstand besteht in einer vereinigten Lederwalz- und Abschälmaschine,
deren wesentlicher Zweck darin besteht, die Maschine durch einfaches Umlegen eines
Handhebels von links nach rechts oder von rechts nach links als Walz- oder als Abschärfmaschine
benutzen zu können.
Lederhobel- und Walzmaschinen der vorliegenden Art mit zwei in einem Gestell übereinander
gelagerten Walzen sind an sich bereits bekannt. Diesen bekannten Maschinen gegenüber bietet die vorliegende Maschine
den wesentlichen Vorteil, daß nur die obere Walze verschiebbar, und zwar in einem
Rahmen gelagert ist, welcher durch Umlegen eines Handhebels gesenkt oder gehoben
werden kann, so daß also die obere Walze mittels eines einzigen Handgriffes gegen die
untere Walze angedrückt oder von derselben freigegeben wird und demgemäß die Maschine
als Walz- oder Abschärfmaschine benutzt werden kann.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar in:
Fig. ι in Vorderansicht,
Fig. ι in Vorderansicht,
Fig. 2 in der einen Endansicht,
Fig. 3 in der anderen Endansicht und in Fig. 4 in Draufsicht.
Fig. 5 ist eine Einzelansicht des Rahmens mit den beiden Walzen und dem Querstück.
In dem Maschinengestell α ist die Welle b, auf der die untere Walze c festgekeilt ist,
fest gelagert. Auf dem Ende der Welle b ist ein Getriebe d lose gelagert, das mit einem Handrad
e fest verbunden ist und mit einem lose auf einem Bolzen sitzenden Stirnrad f
in Eingriff steht. Mit diesem Stirnrad ist fest verbunden ein langes Getriebe g, das
einerseits in ein Zahnrad h auf der Welle b und andererseits in ein großes Zahnrad z,
eingreift, das lose auf einem Bolzen gelagert ist und mit einem auf der Welle der oberen
Walze I festsitzenden Zahnrad k in Eingriff steht (Fig. 3).
Die Welle der oberen Walze / ist heb- und senkbar in den senkrechten Säulen des Maschinengestelles
α gelagert und wird mittels Druckfedern m gegen ihr Lager angepreßt.
Die obere und die untere Welle sind innerhalb der Gestellsäulen beiderseits durch
Träger η geführt, die zu diesem Zwecke, wie aus Fig. 5 ersichtlich, mit Führungsschlitzen
versehen sind. Diese Träger sind an ihren unteren Enden mittels einer Brücke 0 fest
verbunden, die in ihrer Mitte eine kreisförmige Öffnung besitzt, durch die eine exzentrische Welle ρ geht, die mittels eines
Handgriffes q gedreht werden kann, so daß die Brücke 0 mit den Trägern η bei der
Drehung des Handgriffes nach der einen Seite gehoben, bei der Drehung nach der anderen Seite aber gesenkt wird. Die Brücke
wird mittels einer Druckfeder r, deren Druck durch eine Stellschraube s geregelt werden
kann, beständig gegen die exzentrische Welle angedrückt.
Die Wellen der oberen und unteren Walzen sind an der dem Antrieb gegenüberliegenden
Seite über die senkrechte Gestellsäule hinaus verlängert. Außerhalb der Säulen sind auf
ihnen Walzen t, u aufgesetzt, die als Zuführungswalzen für das Leder zur Abschabvorrichtung
dienen. Seitlich von diesen Zuführungswalzen ist der wagerechte Träger ν
für das Abschärfmesser n> gelagert, der um
ίο eine Achse zu schwingen vermag und unter
der Wirkung einer Schraubenfeder steht. Das Abschärfmesser erstreckt sich in bekannter
Weise in den Zwischenraum zwischen die Führungswalzen.
In der Verlängerung des Lagerbockes der oberen W'alzenwelle sind zwei Regelungsschrauben x,y vorgesehen, von denen die
eine, x, die Einstellung der Messerschneide und die . andere, y, die Regelung des Ab-Standes
der Zuführungswalzen voneinander gestattet. Für das Abschärfmesser ist, zur Verhinderung seiner Auflagerung auf der
unteren Zuführungswalze, die bekannte Stütze \ vorgesehen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist die folgende:
Soll die Maschine zum Walzen von Leder benutzt werden, so wird der Handgriff, wie
in Fig. ι gezeigt ist, nach rechts gedreht.
Die Brücke ο mit den Trägern η wird durch das Exzenter auf der Welle ρ nach abwärts
und die obere konvexe Walze / unnachgiebig gegen die untere konkave c hingezogen, so
daß durch diese Walzen /, c der erforderliche Druck auf das Leder ausgeübt wird.
Soll die Maschine zum Abschärfen verwendet
werden, so wird der Handgriff q von rechts nach links gedreht, bis er die entgegengesetzte
Lage zu der in Fig. 1 gezeigten einnimmt. Dabei wird die Brücke ο mit
den Trägern η in ihre Normallage gehoben, so daß sie nur unter dem einstellbaren Druck
der Schraubenfeder r und die obere Welle mit der Walze / unter dem Druck der Federn
m steht. Dieser Druck ist mittels der über den Federn m vorgesehenen Stellschrauben
regelbar. Die Walzen t, u erfassen dann das Leder mit genügendem Druck, um es dem Abschärfmesser n>
zuzuführen.
Die vorliegende Anordnung bietet somit die Möglichkeit, in einfachster Weise die
Maschine bald zum Walzen, bald zum Abschärfen verwenden zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vereinigte Lederwalz- und Abschälmaschine mit zwei in einem Gestell übereinander gelagerten Walzen, von denen die die obere Walze des Walzwerkes und die obere Zuführwalze für die Abschabvorrichtung tragende Welle unter Federdruck steht, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Walzen (I, t) mittels eines Exzenters (p) durch Umlegen eines mit diesem verbundenen Hebels (q) nach der einen Seite zum Walzen des Leders unnachgiebig gegen die unteren Walzen (c, u) hingezogen, durch Umlegen des Hebels nach der entgegengesetzten Seite aber zum Abschärfen des Leders gegenüber den unteren Walzen (c, 11) freigegeben werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181603C true DE181603C (de) |
Family
ID=445770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181603D Active DE181603C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181603C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2702911A (en) * | 1950-07-03 | 1955-03-01 | Marcelli Attilio | Shank skiving machine |
-
0
- DE DENDAT181603D patent/DE181603C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2702911A (en) * | 1950-07-03 | 1955-03-01 | Marcelli Attilio | Shank skiving machine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE181603C (de) | ||
| DE729464C (de) | Abrichtvorrichtung fuer Schleifscheiben, insbesondere fuer Profilschleifscheiben | |
| DE2052341B2 (de) | Maschinen zum Schleifen und/oder Polieren der Oberflächen von plattenförmigen Werkstücken | |
| DE141716C (de) | ||
| DE44090C (de) | Vorrichtung zum Verstellen der Höhenlage der Arbeitsschienen bei Falz- und Abbiegeapparaten | |
| DE650521C (de) | Walzenmuehle zum Feinreiben von vorzugsweise Druck- und Anstrichfarben, Lacken o. dgl. | |
| DE271593C (de) | ||
| DE513019C (de) | Maschine zum Ballig- oder Hohlschleifen von Walzen | |
| DE285724C (de) | ||
| DE282280C (de) | ||
| DE4428400C2 (de) | Seitenschneideinrichtung für Dreimesserschneidemaschinen | |
| DE157053C (de) | ||
| DE413365C (de) | Vorrichtung an Walzwerken zum Verschieben und Kanten der Bloecke | |
| DE124713C (de) | ||
| DE199916C (de) | ||
| DE329208C (de) | Achsschenkeldreh- und -schleifbank | |
| DE450775C (de) | Vorrichtung zur achsialen Zonenverschiebung der Werkzeugwelle an Schleif- und anderen Werkzeugmaschinen | |
| DE602788C (de) | Zahnradschleifmaschine, bei welcher das Werkstueck gegenueber dem Werkzeug abgewaelzt wird | |
| DE235819C (de) | ||
| DE595544C (de) | Maschine zum Einschleifen von Haehnen und Ventilen an Motorgehaeusen | |
| AT22807B (de) | Feilenschleifmaschine. | |
| DE802199C (de) | Vorrichtung zum Dengeln von Sensen und aehnlichen Werkzeugen | |
| DE551030C (de) | Schreibmaschine mit umschaltbarem Typenhebelsegment | |
| DE247902C (de) | ||
| DE465701C (de) |