DE25921C - Leistenmaschine für Schuhwerk - Google Patents

Leistenmaschine für Schuhwerk

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Publication number
DE25921C
DE25921C DENDAT25921D DE25921DA DE25921C DE 25921 C DE25921 C DE 25921C DE NDAT25921 D DENDAT25921 D DE NDAT25921D DE 25921D A DE25921D A DE 25921DA DE 25921 C DE25921 C DE 25921C
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DE
Germany
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lever
nail
last
upper leather
nails
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Application number
DENDAT25921D
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English (en)
Original Assignee
J. R. SCOTT in Nyack, New-York
Publication of DE25921C publication Critical patent/DE25921C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/02Lasting machines with one single lasting gripper

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1883 ab.
In der beiliegenden Zeichnung ist A der gufseiserne Maschinenrahmen und A1 das Untergestell. B ist der an einem schwingenden Hebelarm C befestigte Dorn, der dazu dient, gegen die auf dem Leisten liegende Innensohle zu drücken und dieselbe mit dem Leisten fest in Position zu halten, wenn durch die Greifbacken, die ungefähr in Brusthöhe des Arbeiters angeordnet sind, das an der Innensohle festzunagelnde Oberleder über den Leisten gezogen wird. Der schwingende Hebel C besteht aus drei Armen, von denen der eine den Dorn B trägt, der andere mit einem Bolzen drehbar am Rahmen A befestigt ist, während der dritte mittelst seines in der Curvenführung Z sich bewegenden Zapfens 1 eine schwingende Bewegung erhält. In dem Augenblick, wo ein Nagel durch das Oberleder und die Innensohle getrieben wird, schwingt der Hebel C so, däfs er den Dorn B von der Innensohle abhebt und der, Arbeiter den Schuh zum Einschlagen eines neuen Nagels ein Stück vorschieben kann.
D ist die horizontal liegende Führungsstange für die innere Greifbacke J; diese Stange D gleitet in seitlich am Rahmen angebrachten Lagern und erhält ihre Bewegung durch den Hebel E, an dessen einem Ende sie durch Zapfen und Führungsschlitz verbunden ist. Das andere Ende von E bewegt sich mit dem Bolzen b in der Curvenscheibe G, während die Mitte von E drehbar am Rahmen A befestigt ist, so dafs E demnach hin- und herschwingen kann.
H ist die Antriebswelle, auf der sämmtliche Curvenscheiben und Excenter aufgekeilt sind und die mittelst Riemscheibe und Kammradtibersetzung rotirt wird.
/ ist die äufsere Greifbacke mit gebogenem Untertheil, die, während sie sich in Thätigkeit befindet, auf der äufsereri Fläche der Innensohle ruht; diese Backe / gleitet auf der Führungsstange D und wird durch die Spiralfeder e auf die andere Greifbacke J zu gedrückt. Die Spannung von e kann durch die Stellschraube/" regulirt werden.
Die Bewegung der Backe / nach aufsen zu wird durch den Verbindungshebel U veranlafst, dessen inneres Ende gegen einen Zapfen am Hebel V anstöfst, der mit seiner Mitte am Rahmen A drehbar befestigt ist, während er an seinem oberen Ende mit einem Bolzen in der Curvenscheibe X geführt wird und an seinem unteren Ende mit einem Sperrzahn gegen einen auf dem Fufstritthebel Y sitzenden Sperrklotz anstöfst. Auch dieser Fufstritthebel Y ist mit einem Zapfen drehbar am Rahmen A befestigt und wird durch die Feder 4 nach oben gezogen, während er durch einen an der Verbindungsstange s angebrachten Fufstritt herabgezogen wird. Das äufsere Ende von Y ist mit der rotirenden Klauenkuppelung 6 verbunden; wenn der Hebel mit dem Fufs niedergedrückt wird, so functionirt der Mechanismus, beim Herabnehmen des Fufses vom Fufstritt steht derselbe still..
Die innere Greif backe J ist durch eine Stellschraube fest mit der Führungsstange D verbunden. Der zum Eintreiben der Nägel dienende Hammer K bewegt sich in dem auf den Rahmen A aufgeschraubten Ständer L auf und ab. In letzterem befindet sich eine starke Spiral-

Claims (3)

feder, die auf die Kopfplatte des Hammers K drückt und denselben, wenn er durch, das auf der Welle H sitzende Excenter N hochgehoben worden ist, auf den einzutreibenden Nagel niederschnellt. Die Nägel werden zunächst in den Trichter Q gefüllt, der, auf einer besonderen Welle neben der Antriebswelle sitzt und' von dieser aus mittelst Seilrolle gedreht wird. Q ist von cylindrischer Form und enthält ein Becherwerk 8 (s. Fig. 3 und 6), durch welches die eingefüllten Nägel in die schräge Führung R geschaufelt werden, aus der sie mit der Spitze nach unten,1 wie Fig. 5 zeigt, in die abwärts laufende Einführungsrinne P fallen. Der letzte Nagel in der Führung R wird jedesmal durch den Hebel 9 festgehalten. 10 ist ein durch die Curvenscheibe 11, Fig. 1, angetriebener und am unteren Theil der Führung R drehbar angebrachter schwingender Hebel, der von unten gegen den Hebel 9 anschlägt und dadurch den von letzterem festgehaltenen Nagel freimacht, so dafs derselbe in das ausgenuthete Ende eines anderen Hebels 12, der mit Hebel 9 durch eine Spiralfeder verbunden ist und beim Heben von 9 in die zur Aufnahme des betreffenden Nagels geeignete Lage emporgezogen wird, gleiten und von hier in die Einführungsrinne P gelangen Kann, welche ihn nach der Nagelrinne der Backe / leitet. Beim Betriebe der Maschine nimmt der Arbeiter einen Leisten, legt die Innensohle darauf, zieht das Oberleder darüber und befestigt dasselbe durch Eintreiben des mittleren Nagels an der Spitze. Dann hält er den Leisten unter die Backe /, so dafs dieselbe auf der Innensohle ruht, und drückt ihn mit der letzteren gegen den Dorn B. Hierauf tritt er auf den Fufstritt und läfst die Maschine angehen, worauf die Backe J sich auf die Backe / zu bewegt und die Kante des Oberleders ergreift. Während nun die beiden Backen mit dem von ihnen erfafsten Oberleder sich noch weiter bewegen, werden sie durch den fest gegen den Leisten angedrückten Dorn B in ihrer Bewegung gehindert, so dafs also das Oberleder kräftig über die Innensohle und den Leisten gezogen und auf diese Weise sicher in Position gehalten wird, bis die Nagelrinne der Backe J in eine Linie mit dem Hammer K tritt, der in diesem Augenblick niedergeschnellt wird und den Nagel eintreibt. Der Dorn wird dann durch seinen schwingenden Hebel C gehoben und der Arbeiter hat Zeit, den Schuh ein entsprechendes Stück vorzuschieben, worauf 'sich derselbe Vorgang wiederholt, bis alle Nägel eingeschlagen sind. Patεnt-Ansρruch: Die durch Zeichnung dargestellte Leistenmaschine für Schuhwerk, im wesentlichen charakterisirt durch:
1. die Anordnung des Domes B zum Festhalten des Leistens und der Innensohle während des Aufbringens des Oberleders und seine Verbindung mit dem schwingenden Hebel C, um ihn jedesmal nach Eintreiben eines Nagels abheben und den Leisten ein Stück vorschieben zu können;
2. die Anordnung der Greifbacken / und J zum Festhalten und Strammziehen des Oberleders, von denen die Backe J mit der durch Hebel E von der gemeinschaftlichen Excenterwelle H aus bewegten Stange D fest verbunden ist, während die durch die Verbindungsstange U und den Hebel V bewegte Backe / auf der Stange D gleitet und beide Backen in ihrer Stellung zu einander durch die Feder e mit Spannschraube/
■ regulirbar sind;
3. die automatische Zuführungsvorrichtung für die Nägel, bestehend aus dem mit Becherwerk 8 versehenen Cylinder Q, von dem aus die Nägel mit ihrer Spitze nach unten in die schräge Führung R geschaufelt werden, und aus der von der Welle H aus mittelst Curvenscheibe 11 in Thätigkeit gesetzten Hebelanordnung 10, 9 und 12, wobei jedesmal der vorderste Nagel von dem Hebel 9 festgehalten und nach Hochheben des letzteren durch den schwingenden Hebel 10 von dem vorn ausgenutheten Hebel 12 in die Führungsrinne P geleitet wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT25921D Leistenmaschine für Schuhwerk Active DE25921C (de)

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