DE25838C - Neuerung an Weckeruhren - Google Patents
Neuerung an WeckeruhrenInfo
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- DE25838C DE25838C DENDAT25838D DE25838DA DE25838C DE 25838 C DE25838 C DE 25838C DE NDAT25838 D DENDAT25838 D DE NDAT25838D DE 25838D A DE25838D A DE 25838DA DE 25838 C DE25838 C DE 25838C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B23/00—Arrangements producing acoustic signals at preselected times
- G04B23/02—Alarm clocks
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
HUGO LIEBSCHER in CHEMNITZ. Neuerung an Weckeruhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1883 ab.
Diese Neuerung an Weckeruhren, welche beiliegende Zeichnung darstellt, ermöglichtes, dafs
der Wecker sofort zu schellen aufhört, sobald man das Bett verlassen hat, und sofort wieder
schellt, wenn man sich, nachdem man geweckt worden ist, wieder niederlegt.
Diese Weckeruhr besteht in ihren wesentlichen Theilen aus dem Geh- und Weckerwerk;
ersteres steht mit dem Weckerwerk nicht unmittelbar in Verbindung, und ist in Construction
und Bauart den anderen Gehwerken gleich. Das Gehwerk befindet sich, von vorn gesehen,
links und das Weckerwerk rechts.
Das Kettenrad a, Fig. 1 und 2, bezw. die ganze Uhr wird durch Gewicht getrieben; auf
dem Zapfen des Kettenrades 0 sitzt, sich streng drehend, das Wechselrad c. Dieses greift in
das mit einem langen Futter versehene Viertelrohr d, welches sich auf einer feststehenden
Welle dreht und auf welcher der Minutenzeiger sitzt. Das Stundenrad e dreht sich, ebenfalls
mit einem langen Futter versehen, auf dem Futter des Viertelrohres d und greift gleichzeitig
mit in den Trieb f des Wechselrades c. Auf dem Stundenrad e sitzt, sich streng drehend,
die Weckerscheibe g und der Stundenzeiger. Die Weckerscheibe hat den tiefen Einschnitt w,
welcher auf der Seite g g scharf und auf der Seite e e nach und nach abgestochen ist. Die
Weckerscheibe g dient zum Stellen des Weckers, indem man dieselbe rechts herumdreht. In
dem Einschnitt w liegt der Hebelarm h, welcher
an der Welle i befestigt ist; die Welle i lagert mit dem einen Zapfen in einem Messingfutter,
welches in die Holzbrücke k geschlagen ist, und mit dem oberen Zapfen in dem Globen /,
welcher ebenfalls auf der Holzbrücke k befestigt ist. An der Welle i ist auch gleichzeitig der
Hebelarm m befestigt, welcher an der Stelle a a seitlich verlängert ist und den Zweck hat, den
Hammerarm 71 zu arretiren, welcher an die beiden Glocken 0 0 schlägt. Der Hebelarm ni
ist an dem Punkt r r wieder hebelartig beweglich und wird von der Feder ti gedrückt, und
zwar aus dem Grunde, dafs, im Fall der Hammerarm η von dem Weckerrad r oder
durch irgend ein Vorkommnifs nach der Seite des Hebelarmes m gedrückt wird, dann bei
Stellung der Weckerscheibe g. die Hebelarme h und m, sowie die Zähne des Weckerrades r
nicht verbogen werden können, da sich der Hebelarm m vom Punkt r aus zurückbegiebt.
Der Hammerarm η ist an dem Haken p festgeschraubt. Das Kettenrad 0 greift in den Trieb
des kleinen Bodenrades q, und das kleine Bodenrad q in den Trieb des Weckerrades r; das
Weckerrad r greift in den Haken p.
Auf der Welle des Weckerrades r ist der Stift t eingebohrt, welcher an den Hebelarm u anläuft.
Die Feder r drückt auf den Hebelarm u. Am Ende des Hebelarmes u sind zwei Ketten b b
und s s angebracht, welche zur Auslösung und Arretirung des Stiftes t dienen.
Die Feder«, Fig. 4, welche durch die Kette bb
gewissermafsen mit dem Weckerwerk in Verbindung steht, wird auf der Diele festgeschraubt
und darauf der Bettfufs gestellt. Dadurch kann diese Feder ζ bis auf 2 mm Flucht
zwischen dem Punkt ί und dem Punkt χ zusammengedrückt
werden, und diese 2 mm Flucht genügen zur Auslösung des Hebelarmes, Fig. 2. Die zwei Punkte ^ und χ der Feder ζ berühren
sich erst dann, wenn man sich in das Bett legt.
Die Function des Weckers ist folgende: Man zieht des Abends die Uhr auf und dreht die
Weckerscheibe g rechts herum, bis die Stunde, zu welcher man geweckt sein will, gerade
unter die hintere Spitze des Stundenzeigers zu stehen kommt, wodurch der Hebelarm h aus
dem Einschnitt w der Weckerscheibe g hochgehoben wird und der Hebelarm m infolge Befestigung
an derselben Welle des Hebelarmes h durch diese Bewegung den Hammerarm η
arretirt und nicht eher wieder freigiebt, als bis der Einschnitt w der Weckerscheibe g an
den Punkt gelangt, wo der Hebelarm h wieder einfallen kann. Nachdem man die Weckerscheibe
g genau gestellt, legt man sich zu Bett, wodurch die Feder ζ niedergedrückt wird und
dadurch die Kette b b, welche an dem Bettfufs befestigt, den Hebelarm u von dem Stift t freimacht.
Kommt nun die Zeit, um die man geweckt sein will, so fällt der Hebelarm h in
den Einschnitt w der Weckerscheibe g ein und gleichzeitig geht der Hebelarm m von dem
Hammerarm η zurück und das Läutewerk kann schellen. Ist man von dem Schellen erwacht
und begiebt sich aus dem Bett heraus, so geht die Feder ζ in ihre alte Lage zurück, wodurch
dann auch der Hebelarm u, von der Feder r gedrückt, wieder den Stift t arretirt; legt man
sich nun von neuem zu Bett, so wird der Hebelarm u wieder nach oben gedrückt und das
Läutwerk kann schellen. Die Manipulation kann so lange fortgesetzt werden, bis der Hebelarm h
wieder von der Weckerscheibe g aus dem Einschnitt w hochgehoben ist und der Hebelarm h
auf der Weckerscheibe g aufliegt.
Soll nun der Wecker wecken, wenn Niemand im Bett liegt, so hängt man die Kette π an
den Nagel //, Fig. 3, wodurch der Hebelarm u abermals von dem Stift t frei wird und wecken
kann, sobald der Hebelarm h an den Punkt kommt, wo er in die Weckerscheibe g einfallen
kann. Der Wecker hört erst dann auf zu schellen, wenn man die Kette ί s von dem
Nagel // abgehängt hat.
Claims (2)
1. Die Art der Arretirung des Weckerwerkes, charakterisirt erstens durch den Hebelarm u,
welcher den Stift t arretirt, zweitens durch den Hebelarm m, welcher mit dem Hebelarm
h auf einer Welle i befestigt ist und infolge der Bewegung des Hebelarmes h
den Hammerarm « arretirt.
2. Die Anwendung der Feder 2 zum Auf- und Niederbewegen des Hebelarmes u, welcher
das Weckerwerk durch., den Stift t arretirt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25838C true DE25838C (de) |
Family
ID=302259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25838D Active DE25838C (de) | Neuerung an Weckeruhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25838C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4103911A1 (de) * | 1991-02-08 | 1992-08-13 | Schoeller Philipp A | Weckeinrichtung |
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- DE DENDAT25838D patent/DE25838C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4103911A1 (de) * | 1991-02-08 | 1992-08-13 | Schoeller Philipp A | Weckeinrichtung |
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