DE258046C - - Google Patents

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DE258046C
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DE
Germany
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drum
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mixing
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wheels
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DENDAT258046D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/08Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
    • B28C5/18Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing
    • B28C5/20Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing rotating about a horizontal or substantially horizontal axis during mixing, e.g. without independent stirrers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 258046 KLASSE 80«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Trommelmischmaschinen für Beton u. dgl., bei welchen das Gut in der einen Drehrichtung gemischt , in der anderen Drehrichtung ausgetragen wird. Das Wesen der Erfindung besteht in der Ausrüstung der Innenflächen der Stirnwände mit dachförmigen Vorsprüngen derart, daß eine sanduhrähnliche Gestaltung des Innern des Mischbehälters zustande kommt
ίο ähnlich, wie dies bei stehenden Misch vorrichtungen bereits der Fall gewesen ist. Bei der Drehung der Trommel wird hierdurch mit geringem Kraftaufwand ein gründliches Mischen und Vereinigen der Bestandteile sowohl für nasses als auch für trockenes Gut erreicht. Aus dem oberen Teil des sanduhrähnlichen Raumes, welcher durch dachförmige Vorsprünge an den Innenflächen der Trommelstirnwände gebildet wird, rieselt das etwa schichtenweise gelagerte Gut zunächst in der Mitte herab, dann folgt das Gut von beiden Seiten und schließlich aus den Ecken. Bei Umkehr der Trommel wiederholt sich dieser Vorgang für das bereits recht innig vermischte Material, und es erhellt, daß nur wenige langsam erfolgende Drehungen nötig sind, um in kurzer Zeit ein gründliches Mischen der Stoffe zu bewirken.
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht; es sind:
Fig. ι eine Seitenansicht einer Ausführungsform,
Fig. 2 eine Hinteransicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Aufsicht zu Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht der in Verbindung mit der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung benutzten Mischtrommeln in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 5 ein Querschnitt zu Fig. 4.
Bei der in den Fig. 1 bis 3 veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung wird die Trommel α von einem fahrbaren Gestell getragen, welches zwei an jeder Seite der Maschine befindliche Füße b und c besitzt. Die Füße sind miteinander versteift und in der dargestellten Weise an den oberen Enden so miteinander verbunden, daß sie ein umgekehrtes V bilden. Die beiden Seitenrahmen sind am oberen und unteren Ende miteinander und die die Seitenrahmen bildenden Füße b, c an den unteren Enden mittels U-Eisen d miteinander verbunden, welche an der Vorderseite der Maschine zwecks Anbringens einer Plattform e verlängert sind, wobei die Verlängerungen durch an ihnen befestigte Füße f getragen werden. Das Gesamtgestell ruht auf Rädern g, so daß nach Anheben der vorderen U-Eisenenden d und dadurch bewirktem Entfernen der Füße f von dem Boden die Vorrichtung leicht von einer Stelle zur anderen gefahren werden kann.
Der Mischbehälter α kann in irgendeiner geeigneten Weise auf dem Gestell gelagert sein, und zwar ist der Behälter bei der dargestellten Ausführungsform in Ketten h aufgehängt, die über entsprechende, auf der Welle k sitzende Räder i geführt sind, wobei die Welle
in am Maschinengestell sitzenden Lagern I ruht. Die Welle k trägt an jedem Ende ein zweites, mittels einer Kette η von einem Rad ο getriebenes Kettenrad m. Jedes der Räder ο sitzt auf der kurzen, vom Maschinengestell bei p getragenen Welle, die an ihrem äußeren Ende zwecks Aufsetzens einer Handkurbel q mit einem Vierkant versehen ist. Die Ketten h werden auf der Trommel a
ίο durch um diese laufende U-Eisen r geführt, und Schwingbewegungen der Trommel verhindern vier Führungsrollen s, von denen zwei an jeder Seite der Maschine in an dem U-Eisen d des Gestells befestigten Bocklagern t angeordnet sind.
Um ein Spannen der Antriebketten η zu ermöglichen, sind die die Räder 0 tragenden Spindeln φ mit bei ν an den Gestellfüßen b drehbar befestigten Armen u aus einem Stück gefertigt oder mit den Armen starr verbunden sowie mit einem gebogenen und geschlitzten Glied w versehen, so daß sich die Räder 0 je nach Erfordernis um ein Geringes auf- und abwärts bewegen können, wobei sie in der gewünschten Lage mittels an den Füßen c sitzender, durch den Schlitz des Glieder w gehender Bolzen befestigt werden.
Die beschriebene Lagerung sowie der Antrieb des Mischbehälters machen die Verwendung von Drehzapfen sowie Verzahnungen der Trommeln für die Ketten h überflüssig, doch kann gewünschtenfalls die Trommel auch mit solchen Einrichtungen ausgerüstet sein.
Die Mischtrommel α (Fig. 4 und 5) besteht gewöhnlich aus einem zylindrisch gebogenen Eisenblech und ist mit einer sich über die ganze oder einen Teil der Trommellänge erstreckenden öffnung I versehen. Innerhalb und auf der ganzen Länge der Trommel erstreckt sich von der Kranzwand und Längskante der öffnung Z senkrecht abwärts und alsdann etwas unterbalb der wagerechten, nach der senkrechten Mittellinie zu schräg abgebogen eine Wand 2, die somit eine Art Schrägrinne bildet. Der zwischen der Platte 2 und den Trommelwandungen liegende größere Raum ist durch von den Stirnwänden ausgehende und durch Winkeleisen o. dgl. 8 verstärkte, einander zugeneigte Platten 6 und 7 in zwei miteinander in Verbindung stehende trichterförmige Kammern 4 und 5 geteilt. Jede der Kammern ist mit einem Schau- und Reinigungsloch 9 versehen, die einen gemeinsamen Schieber oder besondere Deckplatten 10 tragen.
Die verschiedenen zu vermengenden Stoffe werden durch die Öffnung I in den Behälter gebracht, indem sie über eine nicht dargestellte schräge Ebene auf die Plattform e gekarrt und in den Behälter α gekippt werden, der zuvor im Bedarfsfalle mit der erforderlichen Wassermenge versehen worden ist. Die Handkurbel q wird alsdann gedreht, um die Trommel von links nach rechts zu der in Fig. 5 veranschaulichten Stellung zu bringen. Das Material gelangt dabei durch die öffnung 3 in die Kammer 5 und wird beim fortgesetzten Drehen der Trommel aus einer der trichterförmigen Kammern in die andere bewegt. Dadurch, daß das Material gezwungen ist, sich an den Schrägflächen der Trichter entlang durch deren Öffnung zu bewegen, wird es einer Strudelwirkung ausgesetzt, was ein gründliches Mischen und Verbinden der Stoffe miteinander zur Folge hat.
Um zu verhindern, daß die auf dem Boden der Schrägflächen befindlichen Stoffe unvermischt bleiben, können an geeigneten- Stellen Schrägflächen angeordnet werden, um das Material zu veranlassen, die unteren Ecken der Schrägrinnen zu verlassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Trommelmischmaschine für Beton u. dgl., bei welcher das Gut in der einen Drehrichtung gemischt, in der anderen dagegen ausgetragen wird, gekennzeichnet durch an den Innenflächen der Stirnwände vorgesehene dachförmige Vorsprünge (6, 7), wodurch das Innere der Trommel sanduhrähnlich gestaltet wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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