DE25756C - Neuerung an der unter Nr. 9944 patentirten Maschine zur Anfertigung von Stiefeleisen - Google Patents

Neuerung an der unter Nr. 9944 patentirten Maschine zur Anfertigung von Stiefeleisen

Info

Publication number
DE25756C
DE25756C DENDAT25756D DE25756DA DE25756C DE 25756 C DE25756 C DE 25756C DE NDAT25756 D DENDAT25756 D DE NDAT25756D DE 25756D A DE25756D A DE 25756DA DE 25756 C DE25756 C DE 25756C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
machine
boot
irons
iron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT25756D
Other languages
English (en)
Original Assignee
DÜSSELDORFER EISEN- UND DRAHTINDUSTRIE in Düsseldorf-Oberbilk
Publication of DE25756C publication Critical patent/DE25756C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K15/00Making blacksmiths' goods
    • B21K15/06Making blacksmiths' goods metal attachments for footwear, e.g. wearresisting plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beiliegende Zeichnungen stellen die verbesserte Maschine dar, und zwar sind Fig. 1, 2 und 3 Ansichten mit Durchschnitten. Fig. 4 zeigt die Sattel- oder Wandmatrize t mit Stock, Fig. 5 das Rollensystem, Fig. 6 Unter- und Obermatrize, während Fig. 7 und 8 Ansichten des Stempelkopfes x' mit selbstthätiger Eisenabstpfsvorrichtung veranschaulichen.
Die Drahteinführung weicht von dem Haupt-Patent darin ab:
1. dafs der Draht, ehe er zwischen die HaIt- und Zugmeifsel FL und b c kommt, fünf verticale Richtrollen passirt, welche vollständig das Kaliber des Drahtes bilden, Fig. 5, demnach etwa verdrehten und krummen Draht im Verein des Führungsstückes 2, Fig. 2, richten;
2. wird die Bewegung des Drahteinführungsschlittens nicht mehr direct vom Schlitten Eo, Fig. 3, bewirkt, sondern von einem besonderen Excenter T;
3. wird die Drahtlänge durch Verstellen der Schraube h bemessen, Fig. 2;
4. wird der Draht, Fig. 2, beim Zurückgehen des Schlittens α vermittelst Excenters <?'/' gx und Meifsel F festgehalten, sowie, bevor die Vorwärtsbewegung eintritt, losgelassen.
Der Einfachheit wegen und behufs Ermöglichung einer Verstellung ist der Drahtabschneider ζ nicht mehr am Obermatrizenschlitten E 0, sondern am Stempel w befestigt'. Das leicht verstellbare Drahtführungs- und Anstofsstück g und/ bilden Gegenmesser und Sicherung derart, dafs der Draht nicht weiter eingeführt wird als nöthig. Die stauchende Biegung des Eisens an den Enden geschieht nicht mehr durch Rollen, sondern durch eine Untermatrize y, Fig. 6. Stempel w und Griffschneider h erhalten ihre Bewegung vom Hauptexcenter V, Fig. 3; erstere sind je mit zwei Rollen u χ und/ Qx versehen, zwischen welchen das Excenter arbeitet. Da das Hauptexcenter bei längerem Gebrauch sich abnutzen mufs, sowie der zu verarbeitende Draht auch verschieden stark ist, wird eine entsprechende Einstellung durch Keil r im Stempel ermöglicht, und es kann leicht der Kopf χ1 herausgenommen und mit neuen Werkzeugen versehen werden. Ebenfalls wird durch den Keil die Pressung des Eisens gestellt. Die Schraube B nebst Rolle C dienen zur Verstellung und Führung des Griffschneiders. Die stehende Achse befindet sich nicht mehr, wie früher, in der Maschine, sondern aufserhalb. Des gleichmäfsigen Ganges halber und damit die Maschine auch von Hand gedreht werden kann, ist ein Vorgelege angebracht. Die Auffangrinne D bekommt ihre Bewegung vom Rinnenexcenter bezw. Drahteinführungsexcenter T nebst Hebel E1. Die Obermatrize ist durch Schrauben i1, Fig. i, und die Untermatrize durch Beilagen A1 verstellbar.
Die Arbeitsweise der Maschine bei einer Umdrehung der Achsen TVG1 ist jetzt folgende:
Stempel, GrifFschneider, Ober- und Untermatrize sind von der Wandmatrize t entfernt; und es erfolgt Einführung des Drahtes durch den Schieber a, Fig. 2, kurzer Stillstand und dann Rückgang desselben. Nach Einführung wird der Draht sofort abgeschnitten, Prefsplatte s mit Kopf ist mzwischen durch Excenter H, Schlitten/1 und Keil kl ca. 5 mm von der Typen- und Körnerplatte ν weggeschoben und. klemmt das Drahtstück fest, bleibt mit Stempel in derselben Stellung, bis Ober- und Untermatrize das Eisen gebogen; darauf erfolgt Freilassen der Prefsplatte, weil Schieber J1 sich hebt, und Vorgehen des Stempels w behufs Einstanzens der Typen und Körner; dann Pressung durch drittes Vorgehen des Stempels, indem Platte ν auf Platte ί drückt; inzwischen geschieht Rückgang der Ober- und Untermatrize, Abschneiden der Enden (Bildung der Krampen), Auffangen der Abfälle durch Rinne D, Rückgang des Griffschneiders und Stempels, Abstofsen des Eisens und Auffangen desselben durch die Rinne.
■ Die Eisenabstofsvorrichtung, Fig. 7 und 8, besteht aus zwei Kolben S und i1 mit flachen und abgeschrägten Ansätzen. Diese Kolben passen genau in die seitlich befindlichen Löcher der Büchsen V W. Die Büchsen sind wieder drehbar im Kopf χλ und pafst somit die Vorrichtung für verschiedene Eisengröfsen. X und Y sind Spiralfedern, welche die Kolben immer vorschieben. In der Körnerbefestigungsplatte υ befinden sich flache Löcher, und es schlägt deshalb der runde Theil der Kolben an. Für jede Eisensorte ist natürlich eine andere Platte s nebst Körnerplatte ν nöthig. Bei kleinen Eisen ist die rechte Büchse W mit Kolben nach links und bei gröfseren nach rechts zu drehen; dementsprechend sind auch die flachen Löcher in der Körnerplatte angeordnet. -
Denkt man sich nun den Stempel arbeitend, so werden zunächst die vor der Prefsmatrize stehenden Abstöfser von der Wandmatrize zurückgedrückt, dann wird der Draht über den Prefsmatrizenkopf gebogen und schiebt derselbe die Abstöfser infolge der schrägen Flächen ganz zurück, so dafs das Eisen ohne Widerstand fertiggestellt werden kann, bis es schliefslich abgestofsen wird.
Auf dieser Maschine lassen sich mit zwei Köpfen, den verschieden grofsen Büchsen V W und Loch Z, inbegriffen der gewöhnlichen Werkzeuge, alle im Handel vorkommenden Gröfsen herstellen.
Zu erwähnen ist noch die Feder b1, Fig. 3, welche den Schieber J1 nach oben drückt, um einen Anstofs des Keiles P zu vermeiden, und die Schraube b", Fig. 7 und 8, welche bei schnellem Rückgang des Stempels ein Heraustreten der Prefsplatte s verhindert.

Claims (4)

Patent-Anspruch: Abänderung der durch das Haupt - Patent No. 9944 geschützten selbstthätigen Stiefeleisenmaschine, bestehend in:
1. der selbstthätigen Stiefeleisenabstofs-Vorrichtung, Fig. 7 und 8, welche für alle vorkommende Sorten pafst;
2. der Untermatrize y in Fig. 6;
3. dem eigenthümlichen Mechanismus der Prefsplatte s, Fig. 3, durch welche die Typen hindurchgehen und welcher trotz Bewegung des Stempels w zweckentsprechend functionirt und die Körner bei Biegung des Eisens sicher schont;
4. der dargestellten Anordnung der Vorrichtung gegen das Zurückgehen des zu verarbeitenden Drahtes ελflg1 in Fig. 2.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25756D Neuerung an der unter Nr. 9944 patentirten Maschine zur Anfertigung von Stiefeleisen Active DE25756C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE25756C true DE25756C (de)

Family

ID=302180

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT25756D Active DE25756C (de) Neuerung an der unter Nr. 9944 patentirten Maschine zur Anfertigung von Stiefeleisen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE25756C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE25756C (de) Neuerung an der unter Nr. 9944 patentirten Maschine zur Anfertigung von Stiefeleisen
DE22121C (de) Neuerung an der durch P. R. Nr. 9944 geschützten Maschine zur Anfertigung von Stiefeleisen
DE1232917B (de) Stanzvorrichtung zum Fertigen von genauen Blechteilen durch repassierendes Nachschneiden
DE3021332A1 (de) Vorrichtung zum verbinden wneigstens zweier bauteile durch ein schnitt-umform-verfahren
DE3276C (de) Selbstthätige Stiefeleisen-Maschine
DE91378C (de)
DE901620C (de) Maschine zur Herstellung von Kopfschrauben mit Walzgewinde
DE1814066A1 (de) Maschine zum Biegen von Blechen zwecks Herstellung von rohrfoermigen Koerpern und mit einer solchen Maschine ausgeruestete Anlage
DE8716C (de) Selbstthätige Maschine zur Herstellung von Harnisch-Eisen
DE32799C (de) Maschine zur. Fabrikation von Hufeisen
DE125896C (de)
DE38265C (de) Maschine zur Herstellung von Haspen, Klammern und anderen U-förmig gebogenen Metallgegenständen
DE71951C (de) Apparat zum Schneiden laufender Stränge von Seife oder anderen plastischen Massen
DE123357C (de)
DE97530C (de)
DE152040C (de)
DE31323C (de) Neuerungen an der unter Nr. 27361 j patentirten Hufnagelmaschine
DE49391C (de) Zuführungsmechanismus für Maschinen zur Herstellung von Schraubenwerkstücken
DE56207C (de) Verfahren und Maschine zum Krümmen von Schienen und Stangen in warmem Zustande
DE11533C (de) Bolzen- und Nietenpresse
DE928705C (de) Antrieb und Fuehrung des Abtrennstempels zum Abschneiden vorgeformter Reissverschlussglieder
DE39467C (de) Maschine zum Abschneiden und Eintreiben von Nägeln
DE31522C (de) Maschine zur Erzeugung von Drahtnägeln
DE113623C (de)
DE16859C (de) Regulator für Hufnägelmaschinen und combinirte Vorrichtung zum Unterstützen der Nagelklinge beim Schnitt, sowie zum Abmessen des Eisens