DE256384C - - Google Patents

Info

Publication number
DE256384C
DE256384C DENDAT256384D DE256384DA DE256384C DE 256384 C DE256384 C DE 256384C DE NDAT256384 D DENDAT256384 D DE NDAT256384D DE 256384D A DE256384D A DE 256384DA DE 256384 C DE256384 C DE 256384C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
shaft
grinding
gear
bevel gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT256384D
Other languages
English (en)
Publication of DE256384C publication Critical patent/DE256384C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/14Edge runners, e.g. Chile mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256384 KLASSE BOa. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom I.November 1910 ab.
Bei Kollergängen mit umlaufender Sieboder Mahlbahn hat man mit dem Nachteil zu •■kämpfen, daß das Material, das nach seinem Durchgang durch die Walzen die Siebscheiben passieren soll, infolge der hierfür nötigen ' großen Geschwindigkeit zu schnell über die Siebscheiben hinwegbefördert wird und demzufolge nicht gehörig gesiebt werden kann. Man hat nun zwar versucht, diesen Übelstand
ίο dadurch zu beheben, daß man an Stelle eines rotierenden Siebes Siebe anordnete, die durch ein Exzenter hin und her bewegt werden. Indes wird dadurch die Weiterbeförderung des Materials über die Siebe hinweg erschwert; es tritt eine Materialanhäufung ein, die unter Umständen geeignet ist, die Wirschaftlichkeit der Maschine herabzusetzen.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile, und zwar dadurch, daß die Siebbahn mit geringerer Geschwindigkeit umläuft als die Mahlbahn, so daß das Gut auf seinem Wege über die Siebbahn eine Verzögerung erfährt, wodurch die Siebwirkung vergrößert wird, ohne da,ß dadurch eine Einbuße in der Wirtschaftlichkeit der Maschine eintritt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, welche einen senkrechten Schnitt durch den Kollergang, teilweise in Seitenansicht, zeigt.
Auf einer Untermauerung 1 sind Seitenrahmen 2 der Maschine aufgesetzt, an denen ein horizontaler Querrahmen 4 befestigt ist, der mit Lagern 5, 6 ausgerüstet ist, die zweckmäßig als Rollenlager ausgebildet sind, und von denen eine horizontale Welle 7 getragen wird, auf der die Antriebsscheibe 10 sitzt. Dicht neben dem Lager 6 ist ein konisches Zahn rad 11 angeordnet, das mit einem horizontalen Zahnrad 12 einer senkrechten Welle 14 in Eingriff kommt. Diese Welle trägt an einer Schulter 15 die eigentliche Mahlschale 17, welche eine Nabe 18 besitzt, die mit der Welle 14 fest verkeilt ist. Auf dieser Mahlscheibe 17 sind Mahlplatten 19 aus hartem Material angeordnet, die mit der Schale in geeigneter Weise befestigt werden. Die Platten 19 bilden das Mahlelement der Maschine, auf welchen die Walzen oder Rollen 20, 21 des Kollerganges laufen, die die Mahlkörper bilden, welche durch die Drehung der Mahlschale 17 gleichfalls in Umdrehung versetzt werden und hierbei das zu verarbeitende Material zerkleinern und zermalmen. Jede Rolle 20, 21 ist in geeigneter Weise mit einer horizontalen Hülse 25 versehen, die auf einer starren Welle 41 läuft und mit einem geeigneten Stoßlager (32, 33, 34) versehen ist, welches die bei der Drehung der Walzen auftretenden Stöße, durch welche die Walzen nach auswärts gedrückt werden, aufnimmt.
Auf dem unteren stärkeren Teile 16 der Welle 14 ist dicht unter der Mahlschale 17 ein lose drehbarer kreisförmiger Skelettrahmen 53 angeordnet, der zur Unterstützung einer Reihe ebenfalls kreisförmig angeordneter Siebplatten 54 dient, die im wesentlichen in der horizontalen Ebene liegen wie die Mahlflächen 19. Der Unterstützungsrahmen 53 für die Siebplatten besteht im wesentlichen aus einer zentralen Nabe 55, die lose auf der Welle 16 sitzt, so daß also der Unterstützungsrahmen 53 auf der Welle frei drehbar ist, und aus einer

Claims (1)

  1. Anzahl radialer Arme 56, die so angeordnet sind, daß das Material, das durch das Sieb hindurchgeht, in einen Trichter o. dgl. frei herabfallen kann.
    Unterhalb der Arme 56 ist ein Flansch oder Ring angeordnet, dessen untere Fläche mit Zähnen 69 ausgerüstet ist. Letztere stehen mit den Zähnen eines Zahnrades 70 in Eingriff, das auf einer Welle 71 angeordnet ist. Das eine Ende dieser Welle 71 wird in einem Lager 72 unterstützt, das innerhalb eines Staubgehäuses 73, durch welches das Zahnrad 69, 70 eingeschlossen wird, vorgesehen ist. In diesem Gehäuse ist auch ein Kugellager angeordnet, welches zur Unterstützung des Siebrahmens 53, der Siebplatten 54 sowie des Zahnrades 69 dient.
    Die Welle 71, durch welche unter Zuhilfenahme des Zahnrades 70 der Siebunterstützungsrahmen und die Siebe selbst in Drehung versetzt werden, ist am äußeren Ende mit einem Kegelrad 116 versehen, welches mit einem Kegelrad 117 zusammenarbeitet, wobei das Getriebe staubdicht abgeschlossen ist. Das Kegelrad 117 sitzt auf einer vertikalen Welle 118, welche in Lagern 119, xig" Lagerung findet und an ihrem oberen Teil mit einem Kegelrad 123 versehen ist, das mit einem Kegelrade 124 der Antriebswelle 7 kämmt, so daß auf diese Weise von der Hauptwelle 7 der Antrieb der Siebplatten 54 unabhängig von der Geschwindigkeit des Kollerganges stattfindet. Hierbei ist die Übersetzung so gewählt, daß das Sieb mit geringerer Geschwindigkeit bewegt wird, was zur Folge hat, daß das gemahlene Material nicht ohne weiteres über die Siebplatten 54 hinwegfliegen kann, vielmehr wird das Material durch die geringere Geschwindigkeit verzögert und auf diese Weise gezwungen, durch das Sieb hindurchzugehen. Die Leistungsfähigkeit des Kollerganges wird also auf diese Weise wesentlich vergrößert. Dadurch wiederum, daß die Mahlleistung des Kollerganges wesentlich vergrößert werden kann, weil die Mahlfläche einer verhältnismäßig schnelleren Drehung unterliegen kann, die Siebeinrichtung dagegen mit solcher Geschwindigkeit bewegt wird, als dies zur sicheren Absiebung des Materials notwendig ist, so ergibt sich hieraus, daß nicht nur die Arbeitsleistung vergrößert, sondern auch die Arbeit als solche verbessert wird.
    Um das Herausfliegen irgendwelchen Materials aus dem Kollerga.nge zu verhüten, können die eigentliche Mahlschale sowie die Siebplatten durch geeignete Ringe umfaßt sein, wodurch das lose Material gezwungen wird, selbst wenn es die Siebplatten passiert hat, wieder zurückzufallen.
    Pat ε nt-A NSPRUCH :
    Kollergang zum Zerkleinern von Ton u. dgl. mit umlaufender Sieb- und Mahlbahn, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebbahn mit geringerer Geschwindigkeit umläuft als die Mahlbahn.
    .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT256384D Active DE256384C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE256384C true DE256384C (de)

Family

ID=514386

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT256384D Active DE256384C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE256384C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE256384C (de)
DE562587C (de) Schneidvorrichtung fuer Strangzigarettenmaschinen
DE2435997C2 (de) Zerkleinerungsvorrichtung für selektive Zerkleinerung
DE531385C (de) Aus gegenlaeufig sich drehenden Walzen bestehende Vorrichtung zum Abtrennen des Krautes von den Kartoffeln
DE175299C (de)
DE913638C (de) Zentrifuge zur OElextraktion aus Oliven
DE105099C (de)
DE448156C (de) Ruebenschneidemaschine
DE591786C (de) Vorrichtung zum Aufschliessen von Faserstoffen, insbesondere fuer die Papierindustrie
DE597629C (de) Fleischschneidemaschine mit sich auf der Innenwand einer umlaufenden Hohltrommel abwaelzenden Scheibenmessern
DE177497C (de)
DE646456C (de) Vorrichtung zum UEberfuehren von Tabakrippen und anderen pflanzlichen Stoffen in langfaseriges Gut
DE838241C (de) Kollergang mit ruhenden Achsen fuer die Mahlscheiben und angetriebener Schale
DE519234C (de) Fahrbare Sandaufbereitungsmaschine mit einer am Rahmen des Fahrgestells drehbar gelagerten Siebvorrichtung
DE34126C (de) Zerkleinerungstrommel mit innen liegender Vorschubscheibe
DE2401615C3 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Ton und tonähnlichen Materialien
DE502284C (de) Zerkleinerungsmaschine fuer Gruenfutter mit Messertrommeln
DE56717C (de) Schnitzelmaschine für Zuckerrohr und dergl
DE4498C (de) Tatjak-Schneidemaschine
DE641019C (de) Fliehkraftkugelmuehle
DE82998C (de)
DE600899C (de) Tabakschneidvorrichtung
AT249607B (de) Scheiben-Rübenschnitzelmaschine
DE2113234B2 (de) Schleuderbrecher
DE173214C (de)