DE255801C - - Google Patents

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DE255801C
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Germany
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abutment
hooks
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recess
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/12Devices for gluing heel-breasts to heels or for gluing coverings on heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/36Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ä 255801--KLASSE 71«. GRUPPE
ALFRED WEICHELT in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1912 ab.
Die Lederabsätze werden bekanntlich häufig in der Nähe des hinteren Randes mit einem Gummifleck versehen. Zu diesem Zwecke wird an der betreffenden Stelle im Leder eine Aussparung angebracht und in diese der Gummifleck eingesetzt. Besonders zweckmäßig ist es, die Aussparung des Absatzes, wie aus Fig. ι der Zeichnung ersichtlich, so zu gestalt ten, daß sie durch eine sanft gekrümmte
ίο Linie α begrenzt wird. Zum Einsetzen wird ein bei b geradlinig begrenzter Gummifleck c benutzt, wie er in Fig. 2 in zwei Ansichten dargestellt ist. Das Einsetzen geschah bisher in der Weise, daß der Fleck mit seiner geradlinig begrenzten Seite in die Aussparung gegen die Krümmung α mit der Hand hineingepreßt wurde und so lange festgehalten werden mußte, bis die Befestigungsstif te in die Löcher d eingetrieben waren.
Dieses umständliche Befestigen der Gummiflecke soll durch ein Hilfsgerät nach der Erfindung vereinfacht werden. Das Gerät kennzeichnet sich durch ein Widerlager, welches sich gegen die Außenseite des Fleckes legt, und zwei den Fleck an den Ecken ergreifende und gegen das Widerlager pressende Haken. Auf diese Weise wird der Absatzfleck der die Absatzaussparung begrenzenden Krümmung a entsprechend gebogen. Man kann das Gerät mit der einen Hand ergreifen, den von ihm gehaltenen Fleck in die Aussparung einsetzen, die Stifte eintreiben und dann das Gerät entfernen.
Eine Ausführungsform des Hilfsgerätes ist auf der Zeichnung in Fig. 3 in zwei Ansichten, und zwar mit eingespanntem Lauffleck dargestellt. Fig. 4 zeigt, wie der vom Hilfsgerät gehaltene Absatzfleck in die Absatzaussparung eingeführt wird.
Das Widerlager für die Außenseite des Absatzfleckes c wird durch die Kröpfung e eines federnden Metallstreifens f gebildet. An die Kröpfung schließen sich die beiden Schenkel g an, deren Enden zu Haken k umgebogen sind. In dieses Gerät wird der Lauffleck c so eingesetzt, daß zunächst die eine Ecke unter den einen Haken h geschoben wird und dann unter Anlegen der Außenseite gegen die. Kröpfung β die andere Ecke unter Anspannung hinter den anderen Haken h zurückgebogen wird. Ist der Fleck von dem Gerät erfaßt, so ist seine vorher gerade verlaufende Kante b nunmehr gekrümmt, und er wird in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise in die Aussparung des Absatzes eingesetzt, wobei sich sein nunmehr entsprechend gekrümmter Rand b gegen die Krümmung α der Aussparung legt. Nach Eintreiben der Stifte in die Löcher d wird das Gerät nach oben abgezogen, wobei sich die bisher zurückgehaltenen Ecken des Absatzfleckes vollends fest gegen den Rand α der Aussparung legen.
Eine andere Ausführungsform des· Gerätes ist auf der Zeichnung in' den Fig. 5 bis 7 in Oberansicht, Seitenansicht und Rückansicht dargestellt.
Das Widerlager e sitzt am Ende einer Gewindespindel i, die durch das Querstück k hindurchgeht und mittels einer in demselben k gefangen gehaltenen Mutter I verschoben werden kann.
Die Haken h sitzen an Armen m, die auf
(2. Auflage, ausgegeben am 8. Mär\
das Querstück k längsverschiebbar sind. Die Verschiebung wird bewirkt durch eine mit Links- und Rechtsgewinde ausgestattete Spindel n, auf der das Handrad ο festsitzt.
Es können demnach sowohl die Haken h als auch das Widerlager β gegeneinander verstellt werden, um das Gerät verschiedenen Größen der Flecke anzupassen und auch eine beliebige Krümmung des Randes b herbeizuführen.
In Fig. 8 ist dargestellt, wie man die Spindel η auch als Schraubenspindel mit Handrad o1 ausbilden kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Hilfsgerät zur Befestigung von Gummiflecken an Schuhabsätzen, gekennzeichnet durch ein sich gegen die Außenseite des Fleckes (c) legendes Widerlager (e) und zwei den Fleck an den Ecken ergreifende und gegen das Widerlager pressende Haken (h).
  2. 2. Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem gebogenen, federnden Metallstreifen besteht, der mit einer das Widerlager (e) bildenden Kröpfung ausgestattet und an den Enden zu Haken (h) umgebogen ist (Fig. 3).
  3. 3. Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Widerlager (e) tragende Schraubenspindel (i) in einem Querstück (k) gelagert ist, welches gleichzeitig zur Führung der verschiebbaren, die Haken (h) tragenden Arme (m) dient (Fig. 5).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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