DE255669C - - Google Patents

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DE255669C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/0008Cases for pocket watches and wrist watches
    • G04B37/0025Cases for pocket watches and wrist watches with cover or bottom with a spring (savonette) bench watches opening or closing with spring action G04B37/0463

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVr 255669 KLASSE 83^. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1912 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Zuklappen des Springdeckels einer Taschenuhr. Es sind derartige Vorrichtungen bekannt, bei welchen der Springdeckel, nachdem er durch Druck auf die ein Einschnapporgan betätigende Krone der Uhr geöffnet wurde, durch Einwirkung der Springdeckelfeder wieder geschlossen wird, sobald der Druck auf die Krone aufhört. Erfindungsgemäß wird der Springdeckel geschlossen, wenn der Druck auf die Krone bzw. auf das Einschnapporgan anhält, nachdem letzteres den Springdeckel bereits freigegeben hat, und wird die Schließung des Springdeckels nicht durch die Springdeckelfeder, sondern durch ein besonderes Gestänge bewirkt, welches durch ein Gesperre an der Rückbewegung verhindert wird, bis der Springdeckel in seiner Schließstellung anlangt und vom Einschnapporgan wieder erfaßt werden kann.
Die beiliegende Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dar. Fig. ι zeigt die Werkseite der Platte vom ersten, Fig. 3 dieselbe vom zweiten Ausführungsbeispiel. Fig. 2 und 4 sind entsprechende Querschnitte vom einen und anderen Ausführungsbeispiel.
Gegen den mittels des den Bügel und die Krone durchsetzenden Druckstiftes α oder der Krone verschiebbaren Ansatz b der Feder c, welche das öffnen des Springdeckels d bewirken soll, legt sich beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 das Ende des unter der Einwirkung einer Feder f stehenden kurzen Armes e' eines zweiarmigen Hebels, .welcher .um einen an der Werkplatte j> befestigten Zapfen 0 schwingbar ist. Der bedeutend längere Arm e" dieses Hebels ist gekrümmt, und zwar folgt die Krümmung derjenigen des Umfanges der Platte j>; sein nach unten abgebogenes Ende befindet sich einem am Springdeckel befestigten Daumen g gegenüber. Den Arm e" durchsetzt der mit Sperrzähnen versehene Arm ϊ einer als Winkelhebel ausgebildeten Sperrklinke, deren Arm i" der Einwirkung einer Feder h untersteht und sich im Bereich des Armes f eines zweiarmigen Hebels befindet, welcher um einen an der Werkplatte φ befestigten Zapfen schwingbar ist. Der unter der Einwirkung einer Feder k stehende Arm j" dieses Hebels legt sich gegen den bereits erwähnten Ansatz b der Springdeckelfeder.
Beim Niederdrücken der Krone läßt zunächst die Springdeckelfeder c den Deckel d aufspringen. Drückt man weiter, so wird der Hebel β' e," bewegt, dessen Arm e" hierbei mit seinem Ende auf den Daumen g drückt und dadurch den Springdeckel d wieder zuklappt. Der gezahnte Arm ϊ der Sperrklinke verhindert den Hebel e' e" am Zurückschwingen, solange der Druck auf den Druckstift α anhält und infolgedessen der Ansatz b der Deckelfeder nicht in den Springdeckel einschnappen kann. Beim Loslassen des Druckstiftes wird dieser durch den Ansatz b zurückgetrieben ; im gleichen Augenblick gelängt die Feder k zur Wirkung, wodurch der Hebel /' j" und durch dessen Arm j' die Sperrklinke. i' i" derart bewegt wird, daß der Hebel e' e" in seine Anfangsstellung zurückschwingen kann^
70

Claims (4)

  1. Um genügend Platz zur Anbringung der beschriebenen Teile, namentlich der Hebel e' e" und f /" und der Sperrklinke ϊ i", zu haben, empfiehlt es sich, die Werkplatte ft um eine 5 oder zwei Nummern größer zu wählen, als sie sein müßte, um ein Werk von bestimmter Größe darauf zu montieren. Die Hebel e' e" und j' j" könnten übrigens auch in der Höhlung des Gehäusereifens untergebracht werden.
    ίο Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 legt sich gegen den Ansatz b der Springdeckelfeder das obere Ende eines bügeiförmig ausgebildeten, zwischen Bolzen η geradegeführten Schiebers m, den eine Feder r in die Höhe zu drücken sucht. Das untere Ende des Schiebers m befindet sich auch hier im Bereich eines am Springdeckel d befestigten Daumens g. Der eine Bügelschenkel des Schiebers m ist mit Sperrzähnen versehen, die sich im Bereich einer der Einwirkung einer Feder s unterstehenden Sperrklinke t befinden. Der Ansatz u dieser Sperrklinke befindet sich im Bereich des Armes w' eines der Einwirkung einer Feder unterstehenden, um den Zapfen χ schwingbaren zweiarmigen Hebels; das Ende des Armes w" dieses Hebels greift am Ansatz b der (hier nicht gezeichneten) Springdeckelfeder an.
    0 Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Zuklappen des
    Springdeckels einer Taschenuhr, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Springdeckel zudrückendes Gestänge vorgesehen ist, das durch einen zweiten Druck auf den Drücker oder auf die Krone bewegt wird, und daß unter der Einwirkung eines Gesperres das Gestänge an der Rückbewegung so lange verhindert wird, bis beim Loslassen des Drückers die Schließfeder den Deckel wieder erfaßt hat.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gestänge ein der Einwirkung einer Feder (f) unterstehender zweiarmiger Hebel (e' e") vorgesehen ist, dessen einer Arm sich im Bereich des Schnäppers (b) befindet und dessen anderer Arm am Springdeckel (g) angreift und durch eine Sperrklinke (V i") am Zurückgehen verhindert wird, bis diese selbst ausgelöst wird.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gestänge ein der Einwirkung einer Feder (r) unterstehender, geradegeführter und durch eine Sperrklinke (t) am Zurückgehen verhinderter Schieber (m) vorgesehen ist, dessen eines Ende sich im Bereich des Schnäppers (b) befindet und dessen anderes Ende am Springdeckel (g) angreift.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auslösung der Sperrklinke (i' bzw. t) ein zweiarmiger Hebel (f j" bzw. w' w") vorgesehen ist, dessen einer Arm sich im Bereich des Schnäppers (b), der andere sich im Bereich der Sperrldinke (i" bzw. u) befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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