DE255652C - - Google Patents
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- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C23/00—Driving mechanisms for functional elements
- G06C23/06—Driving mechanisms for functional elements of tabulation devices, e.g. of carriage skip
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Rechenmaschinen, bei denen durch Tasten Stifte oder ähnliche Elemente
eingestellt werden, deren Lage der Benennung der Tasten entspricht und die
Drehungsweite der Ziffernräder bestimmt. Nach dem Einstellen der Stifte wird dann ein Hauptantriebsschlitten
bewegt, der mit Hilfe der Stifte die Ziffernräder betätigt.
Bei solchen Maschinen wird der Haupt antriebsschlitten meist mit der Hand bewegt.
Es ist dann eine Sicherheitsvorrichtung angeordnet, die den Benutzer der Maschine zwingt,
den Schlitten voll hin- und zurückzuziehen. Diese Sicherheitseinrichtung besteht aus zwei
laufenden Gesperren, deren eines beim Hingang und deren anderes beim Rückgang des
Schlittens allein wirksam ist. Man versieht aber auch derartige Maschinen mit Kraftantrieb,
insbesondere durch einen Elektromotor.
Solange der Kraftantrieb benutzt wird, ist dann die genannte Sicherheitseinrichtung entbehrlich.
Nach der Erfindung soll bei einer Maschine, die sowohl mit Hand- als auch mit Kraftantrieb
versehen ist, die Sicherheitseinrichtung zur Erzielung voller Schlittenhin- und -rückgänge
ausgerückt werden, wenn die Maschine von Hand- auf Kraftantrieb umgeschaltet wird.
Wird die Maschine später auf Handantrieb zurückgeschaltet, so wird auch die Sicherheitseinrichtung
selbsttätig wieder wirksam.
Bei der später beschriebenen Ausführungsform der Erfindung besteht die Sicherheitsvorrichtung
aus zwei Sperrklinken, die mit einem verzahnten Sperrade zusammenarbeiten und abwechselnd ein- und ausgerückt werden.
Die die Bewegung des Motors auf den Hauptantriebsschlitten übertragenden Getriebe sind
in einem schwingenden Gehäuse untergebracht, mittels dessen die Getriebe in oder außer Verbindung
mit dem Schlitten gebracht werden können. Mit diesem schwingenden Gehäuse ist die Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten
der Sperrklinken verbunden. Wird das Getriebegehäuse in die Arbeitslage geschwenkt,
so werden beide Klinken ausgehoben; wird es in die Ruhelage geschwenkt, so werden die
Klinken sich selbst überlassen und arbeiten dann in der gebräuchlichen Weise, wenn die
Maschine von Hand betätigt wird.
Auf der Zeichnung stellen Fig. 1 und 2 hauptsächlich den Motorantrieb und Fig. 3 bis 8
den Handantrieb mit seiner Sicherheitsvorrichtung dar.
An den Zifferntasten der Schreibmaschine sind Stoßstangen 1 (Fig. 1) befestigt, die beim
Tastenanschlag Gestänge 2 bewegen. Jedes dieser Gestänge besitzt eine untere horizontale
Querstange und drückt mittels dieser Stifte 3 in Stangen 4 in die Arbeitslage. Die Stangen
4 können hin und her bewegt werden und tragen an ihrem Vorderende Verzahnungen 5, mittels deren die Zahnräder 6 an Ziffernrädern
7 antreiben. Der Papierwagen der Schreibmaschine drückt Stangen 8 der Reihe nach nach unten, die mit Hebeln 9 verbunden
sind. Die Hebel 9 fassen unter Querstangen 10, deren jede zum Anheben je einer
Stange 4 dient. Die geneigte Lage der Stangen 4 und Gestänge 2 ist so gewählt, daß
nur bei angehobener Stange 4 die Stifte 3 eingestellt werden können.
Nach dem Einstellen der Stifte wird ein Griff Ii vor- und zurückgeschwungen, der an
einer Kurbel 12 befestigt ist (Fig. 3,4). Die Kurbel ist auf einer Schwingwelle 13 befestigt,
an deren Ende Zahnsegmente 14 sitzen (siehe auch Fig. 1). In die Segmente 14 greifen
Zwischenräder 15 und diese wieder in Zahnstangen 16 ein, die im Gehäuse 17 der
Rechenmaschine hin und her gleiten können.
Die Zahnstangen 16 sind durch eine Querstange 18 verbunden, die bei dem Vorlauf der
Zahnstangen auf die eingestellten Stifte 3 stößt und so die Stangen 4 samt den zugehörigen
Ziffernrädern antreibt. Eine andere Querstange 19 bildet mit den Stangen 16 und 18 einen Rahmen
und nimmt beim Rückgang der Zahnstangen 16 mittels eines Vorsprunges an der
Unterseite der Stangen 4 diese mit in die Ruhelage zurück.
Um- volle Hin- und Hergänge des aus den Stangen 16, 18, 19 gebildeten Hauptantriebsschlittens zu erzielen, sind folgende Vorkehrungen
getroffen: Ein Sperrad 20 (Fig. 5) ist auf der Schwingwelle 13 befestigt. In dieses
Sperrad greifen durch ihre Schwere mit ihm in Eingriff erhaltene Sperrklinken 21, 22 ein,
von denen die Klinke 21 beim Vorlauf wirksam ist und ein Zurückgehen des Hauptantriebsschlittens verhindert, während die Klinke 22
beim Rücklauf Vorwärtsbewegungen des Schlittens unmöglich macht. In den Totpunkten
erst werden die Klinken umgeschaltet, so daß ganze Vor- und Rückläufe erzwungen werden.
Das wechselweise Ein- und Ausrücken dieser Sperrklinken wird durch Anschläge 23 und 24
bewirkt, die an einem der Segmente 14 oder an dem Sperrade 20 sitzen. Gegen Ende des
Vorlaufes des Hauptantriebsschlittens schlägt der Anschlag 23 auf einen einstellbaren, von
einer Schraube gebildeten Anschlag 25 (Fig. 8), der auf einem Arm 26 eines dreiarmigen Hebels
befestigt ist. Der dreiarmige Hebel ist lose auf der Schwingwelle 13 gelagert und
wird beim Auftreffen des Anschlages 23 so geschwungen, daß sein zweiter Arm 27 gegen
einen Stift 28 der Klinke 21 stößt und sie aus dem Sperrade aushebt. Das Niederdrücken
des Armes 26 gestattet der Klinke 22, in das Sperrad 20 einzufallen. An der Klinke 22 ist
ebenfalls ein Stift 29 angebracht, der in Fig. 5 auf dem Arm 26 aufliegt. In Fig. 5 ist die
Klinke 22 ausgehoben. Gleichzeitig geht der Hauptantriebsschlitten vorwärts. Die Anschlagschraube
25 wird so eingestellt, daß die Klinke 21 in dem Augenblick ausgerückt wird, in
dem der Vorlauf des Hauptantriebsschlittens beendet ist.
Am Ende des Rücklaufes trifft der Anschlag 24 auf eine Anschlagschraube 30 und
stellt den dreiarmigen Hebel um. Die Klinke 21 fällt jetzt ein, und die Klinke 22 wird gelüftet
(Fig. 5). Der dritte Arm 31 des dreiarmigen Hebels ist mit zwei Kerben 32, 33
an seinem unteren Ende versehen, in die eine Sperrklinke 34 eingreift, um den Hebel in
seinen beiden Endlagen festzuhalten. Ein Griff 35 an dem Arm 31 dient zum Umschalten
der Sperrklinken mit der Hand.
Außer der Kurbel 12 ist ein Motor 37 (Fig. ι und 2) zum Antrieb der Maschine
vorgesehen. Auf seiner Welle 38 sitzt eine Schnecke 39, die mit einem Schneckenrad 40
in Eingriff steht. Letzteres kann durch eine Klemmkupplung 41 mit einer Welle 42 verbunden
werden, auf der eine Kurbel 43 befestigt ist. Am anderen Ende trägt die Kurbel 43 einen auf ihr drehbaren Gleitstein 44.
Dieser gleitet in einem Schlitz 45 eines Kreuzkopfes 46, der mit einem Fortsatz 47 in die
mittlere Aussparung eines Mitnehmers 48 an einer der Zahnstangen 16 des Hauptantriebsschlittens eingreifen kann.
Bei Niederdrücken einer Taste 49 (Fig. 2) wird ein Hebel 50 um seinen Fixpunkt geschwenkt
und zieht einen Stift 51 nach oben, worauf die Kupplung von einer in ihr gelagerten
Feder eingerückt wird. Nach einer vollen Umdrehung der Welle 42 rückt der Stift 51, der inzwischen wieder heruntergefallen
ist, die Kupplung selbsttätig wieder aus.
Das Schneckenrad 40, der Kreuzkopf 46 und die zwischen beiden liegenden Glieder
sind in einem Gehäuse 52 untergebracht, das eine Nabe 53 besitzt. Mit dieser ist es auf
der Welle 38 des Motors frei drehbar gelagert, so daß es aus der Arbeitsstellung der Fig. 1
in die Ruhestellung der Fig. 2 und umgekehrt geschwenkt werden kann. Ein Griff 54 eines
Hebels 55 (Fig. 2) dient zum Heben und Senken des Gehäuses 52.
Ist das Gehäuse 52 gesenkt und wird die Kurbel 12 zum Hin- und Herziehen des Hauptantriebsschlittens
verwendet, so müssen die Sperrklinken 21 und 22 abwechselnd arbeiten.
Es ist jedoch mit dem Gehäuse 52 ein Gestänge zum Ausrücken beider Sperrklinken verbunden, das diese in jeder Stellung des
Hauptantriebsschlittens ausheben kann.
Am Ende des Gehäuses 52 ist ein Finger 56 angebracht, der beim Anheben des Gehäuses
auf einen horizontalen Ansatz einer senkrechten Stange 58 stößt. An ihrem Oberende
trägt die Stange 58 mittels eines Zapfens 59 (siehe auch Fig. 3 bis 8) einen Hebel 60, der
mit seinem anderen Ende mit einem Zapfen
61 am Gehäuse der Rechenmaschine fest gelagert ist. Der Hebel 60 besitzt zwei Stifte
62 und 63, mit denen er unter Ansätze 64 und 65 der Klinken 21 und 22 faßt, um sie
beim Anheben des Gehäuses 52 aus dem Sperrrad 20 auszuheben. Die Stange 58 besitzt
eine Schulter 66, die sich auf einen von zwei Stiften 67 auflegt und so die Stange 58 und
den Hebel 60 in ihrer untersten Lage festlegt. In diese gehen die Stange 58 und der Hebel
60 beim Senken des Gehäuses 52 durch ihre eigene Schwere. Gleichzeitig geben sie die
Sperrklinken 21, 22 wieder frei, so daß sie zur Erzwingung voller Schlittenhin- und -hergänge
wieder wirksam werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rechenmaschine mit Hand- und Kraftantrieb, bei der auf der Welle einer schwingenden Kurbel für den Handantrieb eine aus einem Sperrade und zwei abwechselnd arbeitenden Sperrklinken bestehende Vorrichtung zur Erzwingung voller Hin- und Hergänge des Hauptantriebsschlittens angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Motor mit der Rechenmaschine verbindenden Getriebeteile in einem schwingenden Gehäuse (52) gelagert sind, das mittels eines Anschlages (56) und eines geeigneten Gestänges (57 bis 63) beim Anheben des Gehäuses (52) die beiden Sperrklinken (21, 22) der .genannten Vorrichtung zur Erzwingung voller Schlittenhin- und -hergänge aus ihrem Sperrade (20) aushebt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255652C true DE255652C (de) |
Family
ID=513736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255652D Active DE255652C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255652C (de) |
-
0
- DE DENDAT255652D patent/DE255652C/de active Active
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