DE177404C - - Google Patents

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DE177404C
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ratchet
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/76Line-spacing mechanisms

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in ORANGE (V. St. A.).
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Zeilenschaltung von •Schreibmaschinen, bei welchen der Typenschlittenträger sich senkrecht zur Zeilenrichtung verschieben läßt. Das Typenschlittenträgergestell besitzt dabei eine Welle, welche mit zwei Zahnrädern in je eine in Richtung der Zeilenschaltung liegende Zahnstange eingreift. Eine Feder hat das Bestreben, diese
ίο Welle in Drehung zu versetzen und dadurch die Zahnräder auf den Zahnstangen abzurollen, wird aber daran durch ein zeitweise gesperrtes Schaltwerk gehindert.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentliehen dadurch, daß in ein unter der Einwirkung einer Treibfeder stehendes Schaltrad, welches mit einem sich auf einer festen Zahnstange abrollenden Zahnrade verbunden ist, gewöhnlich eine schwingbare, plattenförmige Schaltklinke eingreift, welche, sobald sie gemeinsam mit der ihr als Träger dienenden Platte, die eine fest angeordnete Klinke oder Sperrklinke trägt, geradlinig verschoben wird, mit den Zähnen des Schaltrades außer Eingriff kommt und dann, der Einwirkung einer Feder folgend, bogenförmig zum Ausschwingen gebracht wird, während die Sperrklinke dann das Schaltrad festhält, worauf, sobald nach Zurückziehen der Platte in ihre Anfangslage die von ihr getragene Sperrklinke mit den Zähnen des Schaltrades außer Eingriff kommt und die Schaltklinke mit dem Schaltrad von neuem in Eingriff gebracht ist, die auf das Schaltrad wirkende Treibfeder durch Drehung des Schaltrades um einen dem Ausschlage der 3^ Schaltklinke entsprechenden Winkel die. Schaltklinke wieder in ihre Anfangslage zurückschwingt und dadurch den Typenschlittenträger schaltet. Durch einen an dem Träger für die Sperrklinke vorgesehenen Anschlag kann die Größe der Schaltweite geregelt werden. Wird die Schaltklinke in ihrer Ruhelage geradlinig verschoben und dadurch mit den Zähnen des Schaltrades außer Eingriff gebracht, dann kann der Typenschlittenträger unabhängig von dem Schaltwerk hin- und herbewegt werden.
Auf. der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar be-. deutet:
Fig. ι eine Vorderansicht der neuen Vor- ν richtung zum Zeilenschalten,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch dieselbe,
Fig. 3 einen Schnitt rechtwinklig zur Fig. 2,
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung der Schalt-. und Sperrklinke,
Fig. 5 eine Ansicht der Schaltklinken, wobei angenommen ist, daß die Sperrklinke in das Schaltrad eingreift, während die bewegliche Klinke, der Einwirkung ihrer Feder folgend, zum Ausschwingen gebracht ist,
Fig. 6 eine Sonderdarstellung des die Größe der Schaltweite regelnden Hebels, während
Fig. ,7 eine schaubildliche Darstellung einer Stange darstellt, mit deren Hilfe die gerad-
linige Verschiebung der Schaltklinke zu einem Zeitpunkte bewirkt werden kann, während welchem die feste.Klinke mit dem Schaltrad außer Eingriff steht.
Zu beiden Seiten -des den Typentschlitten tragenden Gestelles ist ein Gehäuse α vorgesehen, in dem eine Welle b lagert. Dieselbe trägt je ein Stirnrad c, welches mit seinen Zähnen in zu beiden Seiten des Maschinengesteiles fest angeordnete Zahnstangen d eingreift. Durch Laufrollen e, welche auf keilförmigen Schienen / aufruhen, wird eine sichere Führung des Gestelles gewährleistet. Die Welle b steht unter der Einwirkung einer Treibfeder g, welche durch eine Spannvorrichtung h in bekannter Weise in ihrer Spannung geregelt werden kann. Die Feder hat das Bestreben^ die Welle b in Drehung zu versetzen und dadurch die an beiden Seiten des Gestelles vorgesehenen Zahnräder c auf den gezahnten Schienen d abrollen zu lassen. Diese Drehung wird aber durch ein Schalträd b' verhindert, in welches gewöhnlich eine Schaltklinke m (Fig. 2 und 4) eingreift, deren Abwärtshub durch einen festen Anschlag begrenzt wird. Eine Platte i läßt sich mit ihren wagerechten Schlitzen um feststehende Führungsstiftc i" geradlinig verschieben und trägt die feste Klinke oder Sperrklinke k. Neben der Platte i ist eine Platte I verschiebbar vorgesehen, welche mit einem Gabelarm um die Welle b greift und um diese drehbar ist. Diese Platte / trägt fest angeordnet den Schaltzahn m, welcher also alle Bewegungen der Platte mitmacht.
Wird die die Sperrklinke k tragende Platte i von rechts nach links (Fig. 2) verschoben, was mit Hilfe eines mit einem Schlitz einen Zapfen i' der Platte i umgreifenden Hebels s erfolgen kann, dann tritt die Sperrklinke k, welche, wie bereits erwähnt, gewöhnlich mit den Zähnen des Schaltrades b' außer Eingriff ist, mit den Zähnen dieses Rades in Eingriff, während die bewegliche Klinke oder Schaltklinke in, I, deren plattenförmiger Teil / die Verschiebung· der Platte i mitmacht, mit den Zähnen des Schaltrades außer Eingriff kommt und, der Einwirkung der Feder η folgend, in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise zum Ausschlag gebracht wird. Ein Stift q der Platte i, welcher in einen Schlitz 0 der Platte / eingreift, und auch die Mitnahme dieser Platte und daher auch des Schaltzahnes m bewirkt, dient der Platte / bei der Schwingung derselben durch.die Feder η als Führung. Wird die die Sperrklinke k tragende Platte i hierauf freigegeben., dann folgt sie der Einwirkung ihrer Feder r und wird wieder in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage zurückgezogen.
Sobald auf diese Weise das Schaltrad V und dadurch die auf dieses einwirkende Feder freigegeben ist, führt das Rad eine schrittweise Drehung aus und nimmt dabei den beim Zurückgehen der Platte % mit den Zähnen des Schaltrades wieder in Eingriff gekommenen Schaltzahn m mit nach abwärts, soweit dies die obere Kante des Schlitzes 0 zuläßt. Bei dieser schrittweisen Drehung des Schaltrades V werden auch die zu beiden Seiten der Maschine vorgesehenen und -durch 'die Welle b miteinander verbundenen Zahnräder c mitgenommen und rollen sich um eine Schaltweite auf der Zahnstange d ab. Der Typenschlittenträger hat daher die einer Zeilenschaltung entsprechende Bewegung ausgeführt.
Um den Ausschlag der Platte / und demzufolge auch den des Schaltzahnes m zu regeln, ist ein beweglicher Anschlagidaumen s, welcher bei der dargestellten Ausführungsform drei Anschläge t, u, ν aufweist, vorgesehen. Durch Drehen einer Welle w kann- dieser Anschlag verschiedene Stellungen einnehmen. An der Außenwand des Typenschlittenträgers sitzt ein von der Welle zv getragener, mit Handgriff versehener Hebel χ (Fig. 6). Derselbe läßt sich in eine der drei vorgesehenen Rasten y einstellen, wodurch die jeweilig gewünschte Lage des Arischlagdaumens j gesichert ist. Je nach der Einstellung dieses Daumens kommt die rec'hte Oberkante der Platte I beim Aufwärtsschwingen derselben mit einem der Anschläge. t,u oder ν in Berührung und führt demzufolge ebenso wie der mit derselben fest verbundene Zahn m einen verschiedenen Aufwärtshub aus. In Fig. 5 ist angenommen, daß der unterste Anschlag t zur Wirkung gelangt. In· diesem Falle führt die Platte I den größten Ausschlag aus. Der Hebel ζ wird am Ende einer Zeile durch eine an dem Typenschlitten vorgesehene schräge Fläche selbsttätig zum Ausschwingen gebracht, so daß dann jedesmal eine Zeilenschaltung um einen Schritt stattfindet. Diese Zeilenschaltung kann man aber auch von Hand dadurch bewirken, daß man einen mit dem Hebel ζ verbundenen, nach außen führenden Handgriff z' bewegt und dadurch ebenfalls eine Verschiebung der Platte i mit dem Sperrzahn k bewirkt, welche dann in der geschilderten Weise mit dem Schaltrad b' in Eingriff kommt, während die Schaltklinke tn, I mit den Zähnen außer Eingriff gesetzt wird und, der Einwirkung der Feder η folgend, nach aufwärts schwingt. Nach Freigabe der Platte i wird diese durch die Feder r zurückgezogen und dadurch der Sperrzahn k mit den Zähnen des Schaltrades außer Eingriff gesetzt, während die Schaltklinke mit denselben wieder in Eingriff kommt und dann, der Treibfeder des Schaltrades folgend, die schrittweise Schaltung zuläßt.
Wünscht man den Typenschlittenträger unabhängig von dem Schaltwerk in Richtung der
Zeilenschaltung frei hin und her zu schieben, dann zieht man die Schaltklinke in, I einfach aus dem Schaltrade b'. heraus. Der wagerechte Teil des in der Platte I vorgesehenen Schlitzes ο legt sich dabei über den von der Platte i getragenen Stift q und verhindert dadurch, daß die Platte I1 nachdem sie mit dem Schaltzahn m aus den Zähnen des Schaltrades b' herausgetreten ist, unter der Einwirkung" der Feder η zum Ausschwingen kommen kann. Beide Zähne k und in der Klinken befinden sich nun mit den Zähnen des Schaltrades außer Eingriff, so daß man den Typenschlittenträger ohne weiteres hin- und herschieben kann.
Um das Herausheben des Zahnes m der Schaltklinke aus den Zähnen des Schaltrades bequem vornehmen zu können, ist eine Stange p' vorgesehen, welche mit ihren Seitenplatten um die Achse pz zum Ausschwingen gebracht werden kann und dann den in eine Aussparung p der Platte / eingreifenden Stift ρ" kurbelartig mitnimmt, welcher dann die Platte / auf der Platte i verschiebt und dadurch die Schaltklinke m, I aus den Zähnen des Schaltrades herausbewegt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zeilenschaltvorrichtung für Schreibmaschinen mit senkrecht zur Zeilenrichtung auf Zahnstangen laufendem Typenschlittenträger, auf dessen Laufradachse das Schaltrad sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß eine verschiebbar und schwingbar angeordnete Schaltklinke (m, I) für gewöhnlich in ein unter Federwirkung stehendes Schaltrad (b') eingreift und durch eine geradlinig bewegte, einen Sperrzahn (k) tragende Platte (i) derart gesteuert wird, daß beim Verschieben dieser Platte die Schaltklinke außer Einigriff mit dem Schaltrade kommt und, der Einwirkung einer Feder (n) folgend, im. · Bogen zur Achse (b) des Schaltrades und in der Ebene desselben ausschwingt,« sobald der Sperrzahn in Eingriff mit dem Schaltrade gelangt ist, worauf nach Zurückziehen der Platte in ihrer Ausgangsstellung die Schaltklinke mit dem Schaltrade in Eingriff kommt und von demselben bei der Freigabe von dem Sperrzahn in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
  2. 2. Ausführungsform der Zeilenschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltklinke (m, I) plattenförmig ausgebildet ist und sowohl mittels eines gabelförmigen Teiles auf der Schaltradwelle (b) als auch mittels eines in der Platte vorgesehenen Schlitzes (0), der einen bogenförmigen und einen geradlinigen, parallel zur Verschiebungsrichtung der Platte liegenden Teil aufweist, auf einem Stifte (q) der geradlinig bewegbaren Sperrzahnplatte (i) geführt ist, so daß bei der Verschiebung der letzteren die Schaltklinke mittels des Stiftes (q) mitgenommen wird und auf demselben beim Ausschwingen mittels des bogenförmigen Schlitzteiles geführt ist, während der gerade Schlitzteil in der Ruhelage der Schaltklinke die Verschiebung derselben auf dem Stifte (q) gestattet, ohne ausschwingen zu können, zu dem Zwecke, den Typenschlittenträger unabhängig von der Schaltvorrichtung hin- und herschieben zu können.
  3. 3. Ausführungsform der Zeilenschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des winkligen Ausschlages der den Schaltzahn (m) tragenden Platte (I) in bekannter Weise durch einen verstellbaren Anschlagdaumen (s) begrenzt wird, der jedoch an der Sperrklinke (k, i) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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