DE25344C - Halter für Messerklingen, Schreibstifte, Federn, Zahnstocher u. s. w - Google Patents

Halter für Messerklingen, Schreibstifte, Federn, Zahnstocher u. s. w

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Publication number
DE25344C
DE25344C DENDAT25344D DE25344DA DE25344C DE 25344 C DE25344 C DE 25344C DE NDAT25344 D DENDAT25344 D DE NDAT25344D DE 25344D A DE25344D A DE 25344DA DE 25344 C DE25344 C DE 25344C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pens
tooth
holder
toothpicks
driver
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Active
Application number
DENDAT25344D
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English (en)
Original Assignee
J. RECKENDORFER in New-York
Publication of DE25344C publication Critical patent/DE25344C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/08Writing-core feeding mechanisms with the writing-cores fed by screws

Landscapes

  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der nachstehend beschriebene Halter für Messerklingen, Nagelfeilen und ähnliche Gegenstände, sowie auch für Schreibstifte, -Federn etc. besteht seinem Wesen nach aus zwei in der gewöhnlichen Hülse solcher Halter eingeschlossenen Röhren, von denen die eine auf oder in der anderen fixirten unter Drehung gleiten kann. Beide Röhren besitzen entweder auf ihrer ganzen Länge oder nur auf einem Theil derselben je einen Längsschnitt, an welcher bei der gleitbaren Röhre noch zwei seitliche Ausschnitte gebildet sind. In diesen beiden in einander geschobenen Röhren liegt, als die gewöhnlichere Construction, ein dritter, von mir »Treiber« genannter Bestandtheil, welcher die Messerklinge, Feile oder die Klemmbacken, zum Festhalten eines Crayons aus dem Halter vortreibt oder in denselben zurückzieht. Dieser Treiber führt sich mit einem Zahn in den beiden vorgenannten Schlitzen, so zwar, dafs er, wenn dieselben über einander liegen, frei fällt, aber seitwärts gedrängt wird, sobald das eine Rohr eine seitliche Drehung erfährt. Diese Combination wird benutzt, um den Treiber aus bezw. in den einen der obigen Ausschnitte zu drängen und so in zwei Positionen zu sichern, in deren einer der betreffende, von ihm getragene Gegenstand aus der Scheide, d. i. die Hülse, hervorragt und in der anderen in die Scheide zurückgezogen ist.
In beiliegender Zeichnung bedeutet A die äufsere Hülse des Halters. Im Innern derselben ist eine Röhre B befestigt mit Längsschlitz b und zwei an letzteren sich anschliefsenden seitlichen Ausschnitten cc1. Dieses Rohr nenne ich den Aufnehmer. Im Aufnehmer liegt ein anderes, ebenfalls mit Längsschlitz α versehenes Rohr C, der Führer, und im letzteren endlich liegt der Treiber E, welcher mit seinem Finger i durch beide Längsschlitze greift. Die Bethätigung des Treibers findet nun in folgender Weise statt: Der Führer C ist mittelst spiralartigen Schlitzes h auf den am Aufnehmer B festen Stift g angehängt, und gehorcht dem mittelst einer Kappe D durch die Feder S auf ihn ausgeübten Druck so, dafs er sich unter seitlicher Drehung axial verschiebt. Angenommen nun, der Treiber sei mit dem Zahn i im oberen Ausschnitt gefangen und der Halter mit seinem offenen Ende nach abwärts gekehrt. Sobald man jetzt auf D drückt, bringt man durch Drehen von C dessen Schlitz a unter den Schlitz b von B und treibt den Zahn i aus c, worauf derselbe fällt, so lange, bis der Druck wieder aufhört, wenn alsdann der Führer C eine seiner ersten Bewegung entgegengesetzte ausführt und / nach und in den gegenüberliegenden Ausschnitt, z. B. c1, klemmt. Die beiden Ausschnitte c und c1 sollten so weit von einander entfernt, und zwar an beiden Enden des Schlitzes b liegen, dafs sie die Grenzen bilden für die Fallhöhe des Zahnes i und somit auch des am Treiber befestigten Gegenstandes. Doch könnten auch andere Hemmungen oder Sicherungen gegen das zu weite Herausfallen des Treibers aus dem Halter getroffen " werden, z. B. durch Anbringung eines Anschlages an der Hülse A für den Zahn i oder Befestigung eines besonderen Stückes am Treiber neben dem Zahn i, welches auf einen Anschlag oder dergleichen auftrifft. Das einfachste und bequemste Verfahren ist jedoch
das erstgenannte, indem man bei ihm nicht nöthig hat, einen Finger unter die Halter-Öffnung zu halten und den Zahn i dem Ausschnitt c1 gegenüber zu bringen.
Je nach Art des zu tragenden Geräths ist' der Treiber massiv wie der Messerhalter, Fig. 3, oder röhrenförmig wie der Federhalter, Fig. 2, oder der Bleistifthalter, Fig. 1. Bei letzterem besitzt der Treiber noch Klemmbacken zum Halten des Crayons.
Im Federhalter, Fig. 2, ist die Anordnung so getroffen, dafs der ebenfalls röhrenförmige Treiber mit einwärts gerichtetem Zahn auf dem Aufnehmer gleitet. Für Messerhalter ziehe ich besonders die Modification Fig. 3 vor, gemäfs welcher der Führer C auf dem Empfänger B gleitet und mit seinem vorstehenden geschlossenen, die Spiralfeder S enthaltenden Oberende die Druckkappe D bildet.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Ein Halter für Messerklingen, Zahnstocher, Schreibfedern und -Stifte, bestehend aus dem längsgeschlitzten Rohr B, dem durch Stift g und Spiralschlitz h mit B auf beschriebene Weise verbundenen längsgeschlitzten Rohre C, dem Stück E mit Zahn i zur Führung und Begrenzung seiner Fallhöhe und der Spiralfeder S; alles combinirt wie beschrieben und gezeichnet in den Fig. ι bis 4.
    Das Stück E mit Zahn i und Klemmbacken, in Combination mit einem längsgeschlitzten Rohr C und einem mit diesem durch Spiralschlitz h und Stift g verbundenen, ebenfalls längsgeschlitzten und mit seitlichen Ausschnitten c cl versehenen Rohr B, sowie mit einer Spiralfeder »S.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT25344D Halter für Messerklingen, Schreibstifte, Federn, Zahnstocher u. s. w Active DE25344C (de)

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DE (1) DE25344C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2588629A (en) * 1945-09-20 1952-03-11 Parker Pen Co Ball point writing instrument

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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