DE252914C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE252914C DE252914C DENDAT252914D DE252914DA DE252914C DE 252914 C DE252914 C DE 252914C DE NDAT252914 D DENDAT252914 D DE NDAT252914D DE 252914D A DE252914D A DE 252914DA DE 252914 C DE252914 C DE 252914C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- claw
- locking latch
- tail
- release lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 18
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 10
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 10
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 10
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000009193 crawling Effects 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/04—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
- Handcart (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oe. GRUPPE
JOHN WILLISON in DERBY, Engl.
Klauenkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Klauenkupplungen für Eisenbahn- und ähnliche Fahrzeuge,
insbesondere auf gewöhnlich als selbsttätige bezeichnete Klauenkupplungen mit durch
einen unmittelbar am Klauenschwanz angreifenden Lösehebel von unten bewegter Sperrfalle.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die winkelförmige Sperrfalle sich
in ihrer tiefsten, den Klauenschwanz sperrenden Lage mit einem vorderen kinnartigen Ansatz
gegen den Gehäuseboden, mit ihrer Rückseite gegen die Gehäuserückwand stützt und
mit einer unteren Nase in eine Höhlung des Gehäuses eingreift, wodurch sie gegen unbeabsichtigte
Bewegungen während der Fahrt gesichert ist, während die Sperrfalle beim Anziehen
des Lösehebels in bekannter Weise mit Hilfe einer unteren Schrägfläche zunächst nach
hinten geschwenkt, senkrecht gehoben, darauf wieder nach hinten geschwenkt und auf einen
Gehäuseansatz aufgesetzt wird, wobei sie den Klauenschwanz zum Ausschwingen freigibt,
wogegen beim Wiedereinschwingen des Klauenschwanzes dieser in bekannter Weise mittels
einer exzentrischen oberen Rippe gegen den vorderen Ansatz der Sperrfalle drückt und
letztere aus der . Ruhelage in die fallbereite Lage bringt.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform einer Klauenkupplung nach dieser Erfindung
dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Ansicht der Kupplung von vorn.
Fig. 2 und 3 sind Längsschnitte, wobei die
Kuppelklaue in Schließstellung und die Sperrfalle in verriegelnder bzw. entriegelnder Stellüng
gezeigt ist.
Fig· 4>
5 un(i 7 sm(i Grundrißdarstellungen
der Kupplung, teilweise geschnitten.
Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt durch die Kupplung nach Linie VI-VI in Fig. 4.
In den Zeichnungen bedeutet 2 den Kuppelkopf, 3 die Kuppelklaue und 4 den Drehbolzen
der Klaue. 5 ist der Klauenschwanz, 7 ist eine Wand in dem den Kuppelkopf darstellenden
Gehäuse 2.
Mit 8, 9, 10, 11, 12 sind die verschiedenen
Teile der Sperrfalle bezeichnet, nämlich ihr Kopf 8, der an seiner Vorderseite unten einen
kinnartigen Ansatz 11 trägt und an seiner Rückseite 12 abgeschrägt ist. Der Fußteil 9
der Sperrfalle trägt einen zahnartig vorspringenden Ansatz 10 und ist an seinem unteren
Ende mit einer Schrägfläche 20 versehen, mit welcher der Lösehebel 16 dann in Berührung
tritt, wenn er mittels eines Verlängerungsgliedes, z. B. einer Kette 19, angezogen und dabei
hochgeschwungen wird. Mittels des hakenförmigen Ansatzes 17 ruht der Lösehebel auf
einer Bodenfläche des Gehäuses 2 auf (Fig. 6), während der Schaft 16 des Lösehebels in einer
Ausbuchtung 18 des Gehäuses 2 (Fig. 5 und 6) seitlich lose geführt ist.
13 und 14 sind ebenfalls Ausbuchtungen in
dem Gehäuse 2, von denen die mit 13 bezeichnete dazu bestimmt ist, den unteren Zahnfortsatz
10 der Sperrfalle in ihrer tiefsten Stellung aufzunehmen, während die mit 14 bezeichnete
Ausbuchtung den Kopfteil 8 der
Sperrfalle aufnimmt und führt, wenn diese zwecks Entriegelung des Klauenschwanzes hochgehoben
wird.
Wie die Zeichnungen erkennen lassen, ist die Sperrfalle nach vorliegender Erfindung derart-
ausgebildet, daß sie am Ende ihrer Fallbewegung in die Schließlage noch eine Schwingbewegung
zusätzlich ausführt und sich dabei gegen unbeabsichtigtes Lösen, Hochspringen
ίο oder Hochkriechen während der Fahrt selbsttätig
sichert, indem der untere Zahnfortsatz io der Sperrfalle in eine Aussparung 13 des Gehäuses
eingreift.
Zwecks Entriegeins der Kupplung wird die Sperrfalle beim Anziehen des Lösehebels 16
zunächst aus ihrer gesicherten Lage herausgeschwungen, hierauf aufwärts gehoben und
schließlich auf den Gehäuseansatz 15 abgesetzt.
An der Oberseite des Klauenschwanzes ist in bekannter Weise eine exzentrisch verlaufende
Rippe 5" angebracht. Beim Einschwingen der Kuppelklaue 3 drückt die genannte
exzentrische obere Rippe 5a gegen den kinnartigen
vorderen Ansatz 11 der Sperrfalle und bringt diese aus der Ruhelage in die fallbereite
Lage.
Beim Fallen in die Verriegelungslage erreicht zunächst der vordere Kinnansatz 11 der
Sperrfalle den Boden des Kuppelkopfes, worauf der nach hinten überhängende Sperrfallenkopf
nunmehr das Einschwingen des Sperrfallenfußes 9 nebst seinem Sperrzahn 10
in die gesicherte Schließstellung selbsttätig herbeiführt, in welcher die Sperrfalle die in
Fig. 2 veranschaulichte Lage einnimmt.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Klauenkupplung mit durch einen direkt am Klauenschwanz angreifenden Lösehebel von unten her bewegter Sperrfalle, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrfalle (8) sich in ihrer tiefsten, den Klauenschwanz sperrenden Lage mit einem vorderen kinnartigen Ansatz (11) gegen den Gehäuseboden, mit ihrer Rückseite (12) gegen die Gehäuserückwand stützt und mit einer unteren Nase (10) in eine Höhlung (13) des Gehäuses eingreift, wodurch sie gegen unbeabsichtigte Bewegungen während der Fahrt gesichert ist, während sie (8) beim Anziehen des Lösehebels (16) in bekannter Weise mit Hilfe einer unteren Schrägfläche (20) zunächst nach hinten geschwenkt, dann senkrecht gehoben, darauf wieder nach hinten geschwenkt und auf einen Gehäuseansatz (15) aufgesetzt wird, wobei sie den Klauenschwanz zum Ausschwingen freigibt, wogegen beim Wiedereinschwingen des Klauenschwanzes dieser in bekannter Weise mittels einer exzentrischen oberen Rippe (5J) gegen den vorderen Ansatz (11) der Sperrfalle drückt und letztere aus der Ruhelage in die fallbereite Lage bringt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE191118461X | 1910-08-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE252914C true DE252914C (de) |
Family
ID=32798577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT252914D Active DE252914C (de) | 1910-08-19 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE252914C (de) |
| GB (2) | GB191118461A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2516050A (en) * | 1947-09-26 | 1950-07-18 | Quentin J Evans | Adjustable centrifugal switch |
-
0
- DE DENDAT252914D patent/DE252914C/de active Active
-
1911
- 1911-08-15 GB GB191118461D patent/GB191118461A/en not_active Expired
- 1911-08-22 GB GB191118869D patent/GB191118869A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191118869A (en) | 1912-02-22 |
| GB191118461A (en) | 1912-02-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE252914C (de) | ||
| DE906662C (de) | Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE639396C (de) | Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE438659C (de) | Selbsttaetige Anhaengerkupplung | |
| DE590992C (de) | Klauenkupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE1265472B (de) | Verriegelungsvorrichtung fuer eine Schnellkupplung zur Verbindung eines Schleppers mit einem Arbeitsgeraet | |
| DE597726C (de) | Rangierkupplung fuer Verschiebelokomotiven | |
| DE1605167C3 (de) | Übergangsleitungskupplung für Schienenfahrzeuge | |
| DE931455C (de) | Anhaengerkupplung mit einem seitlich schwenkbaren Kupplungsmaul | |
| DE1755178C3 (de) | Streckenfeste Vorrichtung zum selbsttätigen Kuppeln von Schienenfahrzeugen | |
| DE72045C (de) | Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE304132C (de) | ||
| DE72415C (de) | Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE1030193B (de) | Anhaengerkupplung mit beweglichem Kupplungshaken | |
| DE934742C (de) | Kupplungsbolzensicherung fuer nichtautomatische Anhaengerkupplungen | |
| DE260336C (de) | ||
| DE1405639B1 (de) | Automatische Kupplung fuer Schienenfahrzeuge vom Typ Willison | |
| DE256073C (de) | ||
| DE40758C (de) | Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE243907C (de) | ||
| DE149895C (de) | ||
| AT107625B (de) | Vorrichtung zum Abspreizen von Eisenbahnschwellen u. dgl. | |
| AT232542B (de) | Kupplung der Willison-Bauart für Eisenbahnwagen | |
| AT300888B (de) | Riegelgetriebe fuer eine selbsttaetige mittelpufferkupplung fuer schienenfahrzeuge | |
| DE129401C (de) |