DE72415C - Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Kuppelung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE72415C DE72415C DENDAT72415D DE72415DA DE72415C DE 72415 C DE72415 C DE 72415C DE NDAT72415 D DENDAT72415 D DE NDAT72415D DE 72415D A DE72415D A DE 72415DA DE 72415 C DE72415 C DE 72415C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/04—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2g. Januar 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Klasse von Wagenkuppelungen, welche
aus einem gabelartig ausgebildeten Kuppelungskörper bestehen, in welchem eine Schliefsbacke
gelagert ist. Nach der Erfindung wird bei Kuppelungen dieser Art eine selbstthätig
wirkende Sperrvorrichtung angeordnet, welche, wenn ausgelöst, die Schliefsbacke freigiebt, die
zufolge einer besonderen Einrichtung durch ihr Eigengewicht in die kuppelungsbereite Lage
zurückgeführt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt dar:
Fig. ι den Grundrifs der gelösten Kuppelung,
Fig. 2 die Seitenansicht derselben in Schlufslage,
Fig. 3 und 4 die eingeschlossene und gelöste Kuppelung in Ansicht von der Seite,
Fig. 5 den Grundrifs der Schliefsbacke.
Der längere Arm des gabelförmig gestalteten Kuppelungskörpers nimmt an seinem freien
Ende zwischen den Auglagern a1 al mittels des
Stiftes c ein Winkelhebelstück, die Schliefsbacke b, lose drehbar und in verticaler Richtung
um ein geringes Mafs verschiebbar auf. Der mit dieser Schliefsbacke fest verbundene
Stift c trägt an seinem oberen Ende einen Kopf c1, welcher in der Oeffnungslage der
Kuppelung auf dem Kuppelungskörper α aufliegt. In dieser Stellung des Stiftes greift ein
auf α vorgesehener Sperrzahn (Fig. 4) in eine Aussparung c2 des Kopfes c ein und begrenzt
den Anschlag der Zunge b2 der Schliefsbacke b nach aufsen in der in Fig. 1 zur Darstellung
gebrachten Lage, während bei der Drehung der Zunge nach innen der Kopf c1, über den
Rücken des Zahnes hinweggleitend,. den Stift c und mit diesem die Schliefsbacke b anhebt,
und zwar so, dafs, wenn die Schlufslage der Kuppelung erreicht ist, der untere Theil der
schiefen Ebene der Aussparung c2 des Kopfes c1
noch auf dem Zahnrücken aufliegt; Hierdurch wird erreicht, dafs die in ihrer Schlufslage
befindliche und gesperrte Schliefsbacke aus dem Kuppelungskörper α zufolge der Wirkung des
Eigengewichtes herausgleitet und in die Oeffnungslage zurückkehrt, sobald die Sperrung
derselben gelöst wird. Die selbstthätig wirkende Sperrung besteht aus einem Riegel e, Fig. 2,
welcher in einem in der Innenwand der oberen Wand der Kuppelungsklaue α vorgesehenen
Schlitz um den Stift e1 drehbar angeordnet ist. Derselbe greift mit einem an seinem freien
Ende befestigten Stift f durch das Loch g der erwähnten Wand hindurch, so dafs die Sperrung
von aufsen ausgelöst werden kann.
Bei der Bewegung der Zunge V1 nach innen
hebt dieselbe den stets in der aus Fig. 2 ersichtlichen Lage befindlichen Riegel in die
Höhe und gleitet unter demselben weg, bis, wenn sie in die Schlufsstellung gelangt, der
Riegel hinter ihr herabfällt und sie in dieser Lage festlegt.
Soll hierauf die Kuppelung wieder gelöst werden, so genügt ein Ueberlegen des Stiftes f,
wodurch die Schliefsbacke frei wird und in ihre Anfangsstellung zurückgleitet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbstthätig schliefsende Wagenkuppelung mit gabelförmig gestaltetem Kuppelungskörper (α) und schwingender Schliefsbacke (bj, gekennzeichnet durch einen drehbaren, von aufsen zu bethätigenden Riegel (e), welcher durch die in die Schlufsstellung eingeführte Schwingbacke (b) angehoben wird und sperrend herabfällt, sobald diese erreicht ist, und durch die Anordnung einer schiefen Ebene (d) derart, dais die Schwingbacke selbstthätig unter der Einwirkung ihres Eigengewichtes in die Oeffnungslage zurückkehrt, wenn der Riegel (e) angehoben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72415C true DE72415C (de) |
Family
ID=345640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72415D Expired - Lifetime DE72415C (de) | Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72415C (de) |
-
0
- DE DENDAT72415D patent/DE72415C/de not_active Expired - Lifetime
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