DE72045C - Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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DE72045C
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DE
Germany
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coupling
sector
bolt
teeth
joint
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72045D
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English (en)
Original Assignee
L. N. SINGIN in Walls, V. St. A
Publication of DE72045C publication Critical patent/DE72045C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/04Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1893 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, welche sich von bestehenden ähnlichen Ausführungen vortheilhaft durch besonders einfachen Bau, selbsttätige Wirkungsweise, billige Herstellung und Dauerhaftigkeit beim Gebrauch unterscheidet.
In beifolgender Zeichnung veranschaulicht: Fig. ι einen Grundrifs des Zughakens mit der Kuppelung im Schnitt, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht des gegenüberstehenden Zughakens, theilweise im Schnitt, Fig. 3 eine Seitenansicht und Fig. 4 einen Aufrifs des Zughakens in Längsansicht.
Diese Kuppelung ist auch leicht vom Wagen abzunehmen im Falle eines Unfalles oder wenn ein neuer Zughaken oder ein Theil der Kuppelung ersetzt werden soll. In keinem dieser Fälle ist es nothwendig, besondere Werkzeuge zu verwenden.
Der Zughaken und seine Befestigungsweise ist von der gewöhnlichen Art, um mit ähnlichen Kuppelungen zusammen angewendet werden zu können. Im Ansatz 2 des Zughakens befindet sich das Gelenk 4, welches mit dem gewöhnlichen Schlitz 5 zur Aufnahme des gewöhnlichen Kuppelgliedes, sowie mit dem Loche 6 versehen ist, zur Aufnahme der gewöhnlichen Kuppelbolzen für den Fall, als die Vorrichtung mit bereits bestehenden Vorrichtungen zusammen angewendet wird. Das Gelenk 4 hat eine Erweiterung 7, welche zum Gelenk in einem rechten Winkel steht. Diese Erweiterung hat die Form eines Sectors und ist mit einer Anzahl von Zähnen 8,9, 10 u. s. w. ausgestattet; in Fig. 2 sind z. B. vier Zähne angedeutet. Am Zughaken befindet sich ein zweiter Sector 12, welcher ebenfalls eine Reihe von Zähnen 13, 14, 15 u. s. w. be~ sitzt, wobei der Zahn 17 an der einen Seite des Sectors wesentlich stärker ist. Dieser Sector ist im Zughaken mittels eines Bolzens derart befestigt, dafs seine Zähne mit denen des Sectors 7 in Eingriff kommen können.
Um nun die Gelenke 4 zu vereinigen, wendet man einen Verschlufsbolzen 20 an, gewöhnlich von der in der Zeichnung dargestellten Form und mit einem Fortsatz 21 ausgestattet, der zur Führung in der unteren Oeffnung 22 des Zughakens dient. Der obere Theil des Kuppelbolzens ist viereckig und entspricht einer ebensolchen Oeffnung 25 im oberen Theile des Zughakens. Der Keil 24 ist kürzer als der andere Theil, so zwar, dafs die Zähne des Sectors 12, wenn der Bolzen gehoben ist (Fig. 4), unter demselben vorbei kommen können und der Bolzen über diesem Sector schleift. Befindet sich aber der Sector in der punktirten Lage (Fig. 1), dann stöfst oder drückt der Theil 24 gegen den verstärkten Zahn 17, um eine sichere Verbindung der Kuppelungstheile zu erreichen.
Der Kuppelbolzen kann vom Dach oder von der Seite des Wagens aus durch eine passende Vorrichtung bethätigt werden. Das Gelenk 4 ist am Zughaken durch einen Bolzen 26 befestigt, ebenso wie auch der Sector 12 durch einen ähnlichen Bolzen 27 aufgesteckt erscheint, und es ist also ersichtlich, dafs bei Eintreten eines Unfalles am Gelenk oder am Sector beide Theile mit Leichtigkeit vom Zughaken entfernt und durch neue ersetzt werden können.
Man braucht nur die Bolzen 26 und 27 herauszuschlagen.
Sollen die beiden Kuppelhaken 1, 1 gekuppelt werden, dann ist einer der Kuppelbolzen 20 in gehobener Lage, und das Gelenk herausgezogen, dafs die Theile die in Fig. 2 dargestellte Lage einnehmen. Wird das gegenüberstehende Gelenk in die richtige Lage gebracht, dann stöfst das Gelenk 4 gegen den Sector 7 des gegenüberstehenden offenen Gelenkes und die Zähne des Sectors 7 bringen den Sector 12 in die punktirte Lage (Fig. 1). Währenddessen schleift der Kuppelbolzen. 20 auf dem Zahnsector und fällt, wenn das Gelenk eingerückt ist, herab, so dafs der Theil 24 mit dem rückwärtigen Theile des Zahnes 17 in Eingriff gelangt und dergestalt alle Theile in sicherer Verbindung mit einander stehen. In dieser gekuppelten Stellung befinden sich also der stärkste Theil des Bolzens sowie der des Sectors in Berührung, wobei gleichzeitig die Sectorzähne mehr oder weniger mit einander in Eingriff stehen. Soll ausgekuppelt werden, so genügt es, den Kuppelbolzen 20 herauszuheben und die Wagen aus einander zu schieben; es ist überflüssig, den Bolzen aus dem anderen Zughaken zu entfernen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet durch ein in dem hohlen Kopfe jeder Zugstange angebrachtes Gelenk (4) und zwei um Zapfen (26, 27) drehbare, mit Zähnen (8, 9, 10 ..., 13, 14, 15 ...) ausgestattete, unter sich in Eingriff stehende Sectoren (7, 12), welche beim Zusammenschieben der Fahrzeuge derartig wechselseitig in Eingriff gelangen, dafs nach Herabfallen des Bolzens (24) eine Sperrung der Sectoren und hierdurch eine Kuppelung der Fahrzeuge eintritt.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. beanspruchten Kuppelung, gekennzeichnet dadurch, dafs der eine der Zähne des Sectors (12) wesentlich verstärkt und der Kuppelbolzen (24) von rechteckigem Querschnitte hergestellt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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