DE250940C - - Google Patents

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DE250940C
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roller
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cord
sheets
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/088Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by means other than springs

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 250940 KLASSE 51 e. GRUPPE
BRUNO SCHMIDT in ESSEN-W.
Notenblattwender. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1911 ab.
Der vorliegende Blattwender gehört zu denjenigen, bei welchen die einzelnen Blätter aus ihrer gesperrten Lage nacheinander durch Niederdrücken einer Taste ausgelöst und mittels Schnur von rechts nach links abgezogen werden. Die Neuerung liegt darin, daß die Blätter an Rollen angehängt sind, die zwischen zwei geraden Schienen geführt werden.
Beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Hauptteile, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Schnittansicht nach Linie A-B der Fig. 1, und Fig. 4 ist eine Einzelheit.
Die aus der, Beschreibung ohne weiteres verständlichen Befestigungsmittel der Einrichtung sind nicht eingezeichnet.
Vorzugsweise ist die Erfindung gedacht für die Benutzung beim Klavier-, Orgel- und Harmoniumspiel. Sie kann aber auch für Stehpulte Anwendung finden.
Zwischen zwei Laufschienen α und b die an ihren Enden durch Winkel c u. dgl. zusammengehalten werden, gleiten auf Kugeln o. dgl. Körper d. Jeder dieser Körper d trägt auf einer mit ihm fest verbundenen Achse f eine Rolle e, welche mit einer Kapsel i, in derem Innern eine Feder angeordnet ist, verbunden ist. Auf die Rolle e wickelt sich eine Schnur g o. dgl., deren eines Ende auf der Rolle e befestigt ist, während das andere Ende eine Klammer h oder ähnliche Greif- und Haltevorrichtung trägt. Die Klammer dient zum Festhalten je eines Notenblattes.
Die ganze Vorrichtung wird von einer Platte getragen, mittels welcher sie an der Notentragleiste derart angebracht ist, daß die Rollen e lediglich über die Kante der Notentragleiste hervorragen.
Zwecks Benutzung der Vorrichtung bewegt der Spieler zunächst die sämtlichen Laufkörper d nach rechts und befestigt die einzelnen Notenblätter an den Klammern h der Schnüre g. Je weiter eine Rolle e hierbei vom äußersten Rande des betreffenden Notenblattes entfernt ist, um so mehr wird die Schnur g von ihrer Rolle e abgezogen. Die Feder, unter deren Kraft die Rolle e steht, hat lediglich den Zweck, ein Durchhängen der Schnur g zu verhindern.
Zur Sperrung der Blattführkörper d in der gebrauchsfertigen Lage dienen eine hinter den Laufschienen a, b vorgesehene Walze k, die mit einer der Anzahl der Blattführer d entsprechenden Anzahl von Erhöhungen oder Rippen I besetzt ist, und die an den Körpern d befindlichen Federklinken m. Die Längen der Rippen I sind so gewählt, daß jede weitere nach rechts liegende Rippe um das Längenmaß der ersten Rippe χ zunimmt (s. Abwickelung der Walze k in Fig. 4). Die Federklinke m legt sich hierbei entgegen ihrer Federwirkung hinter die zu der betreffenden Rolle d gehörende Rippe I bzw. χ auf der Walze k.
Auf der Welle η der Walze k sitzt ferner ein Sperrad 0, in dessen Zähne eine unter Federkraft fi stehende Sperrnase f greift. Diese Sperrnase ist an dem doppelarmigen
Tastenhebel t gelagert, dessen Bewegung entsprechend einer Zahnteilung des Rades ο begrenzt wird. Die Lagerung dieser Teile geschieht zweckmäßig in einem gemeinsamen Gehäuse u.
Die Gleitkörper d sind ferner an Schnüren oder Bändern ν befestigt, die über Rollen w nach den hinter den Laufschienen a, b gelagerten Federrollen y, welche gleicher Art
ίο wie die Rollen e sind, führen. Jede Rolle y und jede Rolle w ist für sich allein drehbar. Zur Führung der über die Rollen w laufenden Schnüre und der Schnüre g werden, um ein Verschlingen derselben zu verhüten, geeignete Führungen vorgesehen.
Soll nun das Wenden des ersten festgehaltenen Blattes erfolgen, so wird der Tasthebel t niedergedrückt, wodurch das Sperrad 0 um einen Zahn gedreht wird. Hiermit dreht sich auch die Walze k um ein entsprechendes Stück, und die erste Erhöhung χ gibt die betreffende Federklinke m frei. Durch die Federwirkung in der betreffenden Rolle y wird der zugehörige Gleitkörper d zurückgezogen, womit auch das Umlegen des Notenblattes durch dessen Mitnahme erfolgt. In gleicher Weise geschieht das Umlegen weiterer Blätter. Statt die Taste t durch den Finger zu beeinflussen, kann man auch die Taste t mit einer durch den Fuß zu bewegenden Trittplatte mittels Schnurzugs verbinden. Weiterhin läßt sich die Taste t auch mit einem doppelarmigen Hebel, der in Kniehöhe am Klavier oder Stehpult befestigt ist und speziell für Orgel und Harmonium Verwendung findet, derart verbinden, daß beim Hochbewegen des Knies eine gleiche Wirkung auf die Einrichtung eintritt.
Gehäuse u und Walze k mit ihren Lagern wird vorteilhaft zwecks Längsverschiebung an der die ganze Vorrichtung tragenden Platte ein- und feststellbar gehalten, und zwar mit Hilfe allgemein gebräuchlicher Mittel, wie z. B. schlittenartige Führung in der Platte und Feststellschrauben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Notenblattwender, bei welchem die einzelnen Blätter aus ihrer gesperrten Lage durch Druck auf eine Taste mittels Schnur von rechts nach links abgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Blätter an Rollen (e) angehängt sind, die zwischen zwei geraden Schienen (a und b) geführt werden.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattführer (d) hinter stufenförmigen Rippen einer Walze (k) festgelegt und durch Drehung der Walze freigegeben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT250940D Active DE250940C (de)

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