DE731564C - Vorrichtung zum Abheben eines Farbbandes von einem dahinterliegenden Farbband an einem an schreibenden Geschaeftsmaschinen angebrachten Apparat zur Herstellung von Durchschlaegen - Google Patents

Vorrichtung zum Abheben eines Farbbandes von einem dahinterliegenden Farbband an einem an schreibenden Geschaeftsmaschinen angebrachten Apparat zur Herstellung von Durchschlaegen

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DE731564C
DE731564C DEP80283D DEP0080283D DE731564C DE 731564 C DE731564 C DE 731564C DE P80283 D DEP80283 D DE P80283D DE P0080283 D DEP0080283 D DE P0080283D DE 731564 C DE731564 C DE 731564C
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Expired
Application number
DEP80283D
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English (en)
Inventor
Emil Bordin
Arthur Herzog
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JAKOB FRITZ PFEIFFER
Original Assignee
JAKOB FRITZ PFEIFFER
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
    • B41J35/30Manifolding or like arrangements

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abheben eines Farbbandes -von einem dahinterliegenden Farbband an einem an schreibenden Geschäftsmaschinen angebrachten Apparat zur Herstellung von Durchschlägen Es -ist bekannt, schreibende Geschäftsmaschinen mit Apparaten zur Herstellung von Durchschlägen auszurüsten. Solche Apparate besitzen in der Regel mindestens ein Farbband, welches vor der Schreibwalze vorbeigeführt wird. Bekannte Apparate sind so gebaut, daß sie aus der Schreiblage verschwenkt «-erden können. , Sobald indessen mehr als ein Farbbaild verwendet wird, ergibt sich der Nachteil, daß die übereinanderuegenden Farbbänder beim Einführen der Schreibblätter voneinander, abgehoben werden müssen: dabei läßt sich das Beschmutzen der Finger kaum vermeiden. Außerdem ist es äußerst schwierig, gleichzeitig den Apparat ausgeschwenkt zu halten, die Bänder voneinander abzuheben und die Schreibblätter zwischen die Bänder einzuführen.
  • Bei Allparaten init_ mehreren Farbbändern ohne Laufschalteinriclitung ist schon vorgeschlagen @rcirdeti; die Träger dieser Bänder verschwenkl>ar auszubilden, uni bei ausgeschwenkten Trägerarmen die Schreibblätter zwischen die Bänder einlegen zu können.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abheben eines Farbbandes von einem dahinterliegenden Farbband an einem an schreibenden Geschäftsmaschinen angebrachten, aus der Schreiblage vierschwenkbaren Apparat zur Herstellung von Durchschlägen mit mindestens zwei vor der Schreibwalze vorbeigeführten, mittels einer Laufschalteinrichtung bewegten Farbbändern und ist durch mindestens einen am Apparat schwenkbar gelagerten zweischenkligen Hebel gekennzeichnet, durch dessen einen Schenkel das vordere Farbband hindurchgeführt ist und dessen anderer Schenkel als Drücker ausgebildet ist, durch dessen Betätigung das vordere Farbband vor- dem dahinterliegenden abgehoben wird, so daß die Schreibblätter bequem zwischen die Farbhänder eingeführt werden können.
  • Durch diese Vorrichtung ist die :@lö@lichkeit gegeben, auch an Apparaten, die mit einer Laufschalteinrichtunä für die Farbbänder ausgerüstet sind. das vordere Farbband von dem dahinterliegenden abzuheben, und zwar erfolgt das Abheben lediglich durch die Bedienung eines Drückers, während bei den bekannten Apparaten ohne Laufschalteinrichtung für die Farbbänder die -farbbandtrag^enden Arme von Hand um eine Achse verschwenkt werden müssen.
  • Es ist vorgesehen, die Vorrichtung entweder so auszubilden, daß das vorn liegende Farbhand nur auf einer Seite des Apparates von dem dahinterliegenden abgehoben werden kann (der Durchtrittsraum für - die Schreibblätter ist alsdann dreieckförmig), oder in der Weise, daß das vorn liegende Farbband beidseitig des Appazates, d. h. parallel von dem dahintexliegenden abgehoben wenden kann.
  • Im Falle des parallelen Abhebens des vorderen Farbbandes ist es zweckmäßig, auf jeder Seite :des Apparates einen zweischenkligen Hebel mit Drücker vorzusehen. Die beiden Hebel werden alsdann vorteilhaft durch eine Verbindungsstange starr miteinander verbunden.
  • Es kann außerdem eine Feder vorgesehen sein, die auf den an dem Apparat v erschwenkbar angeordneten Hebel einwirkt und den Zweck hat, den Schenkel, durch welchen das vordere Farbband geführt ist, gegen das dahinterliegende Farbband zu drücken, so daß die Farbbänder bei Nichtbetätigung des Drückers durch den Federdruck aufeinanderliegend gehalten werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht'des Apparates von vorn, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i in größerem Maßstab, und zwar den Apparat in der Stellung beim Einführen der Schreibblätter, Fig. 3 denselben Schnitt wie in Fig. 2, aber mit in die Schreiblage verschwenktein Apparat, jedoch ohne Schreibblätter, Fig. q. eine Ansicht des Apparates in Richtung des Pfeiles A der Fig. i gesehen, Fig. 5 die Einzelheit der Einrichtung für den Laufrichtungswechsel der Farbbänder in der Richtung des Pfeiles B der Fig. i gesehen, Fig. 6 die Feststellvorrichtung der Verstellstangefür den Laufrichtungswechsel der Farbbänder von vorn nach hinten gesehen, Fig. 6 a eine Einzelheit der Fit"". ; im Grundriß, Fig.7 den Apparat in der Richtung des Pfeiles D"gesehen und Fig. 8 die nämliche Ansicht wie in Fig.7 mit aus der Schreiblage verschw,enktem Apparat. . Mit i ist die; Schreibwalze hczeicluiet. In der Fig. i sind außerdem die Walzendrehknöpfe i" abgebildet. Auf den Farbbandrollen 2" und 2b sind die Farbbänder 3" und 1, des Apparates aufgewickelt. Mit 4" ist das zur Farbbandrolle 2" und mit 4.b das zur Farbbandrolle 21, zugehörige Zahnrad bezeichnet.
  • Auf der Verstellstange 5 sind die Zahnradritzet 6" ünd 6b aufgebracht. In der in der Zeichnung dargestellten Stellung der Verstellstange ist der Ritzet 6b mit dem Zahnrad .4b im Eingriff, so daß die Farbbandrolle 2b bei der Betätigung des Zeilenschaltli ebels ; (Fig. .I) vermittelst des Hebels 8, der Klinke 9 und des Klinkenrades io oder bei der Drehung der Kurbel ii angetrieben wird.
  • In der Fig. q. ist ferner ein Sperrorgan: 12 dargestellt, welches das Rückwärtsdrehen der Verstellstange 5 verhindert. Der Ritzet 6" (in der Fi.g, i punktiert dargestellt) kommt mit dem Zahnrad .l" in Eingriff, wenn die Verstellstange 5 aus der gezeichneten Stellung nach rechts verschoben wird.
  • Die axiale Schaltung der Verstellstange 5 wird durch zwei auf derselben angebrachte gegenläufige Schneckenräder 12" und I2b bewirkt. Je ein Tastfinger I3" bzw. 13b gleitet auf den auf den Farbbandrollen 2", 2b aufgewickelten Farbbändern. Der Anpressungsdruck wird durch die Feder 1I (Fig. 5) erzeugt. Mit den Tastfingern ist je ein Leitorgan 15 fest verbunden, welches bei beinahe aufgewickeltem Farbband in den Gang der betreffenden Schnecke eingreift. Da das Leitcrgan 15 axial nicht verschiebbar ist, wird die Verstellstange 5 z. B. beim Eingriff des Leitorgans in den Gang der rechtsseitigen Schnecke nach rechts verschoben; der Eingriff der Zahnräder .Ib/6b wird gelöst und die Zahnräder q."/6d miteinander zum Eingriff gebracht, d. h. die Farbbandrolle 2" wird nunmehr angetrieben und die Farbbänder 3" und 3b auf dieselbe aufgewickelt.
  • Damit die Verstellstange 5 in ihren beiden Endlagen festgehalten wird, ist eine in den Fig. 6 und 6" dargestellte Einrichtung vorgesehen. Sie besitzt einen auf der Verstellstange festsitzenden Doppelkegel 16. Eine Rolle 17, die an einem Bügel 18 drehbar gelagert ist, wird in jeder Endlage der Verstellstange 5 gegen eine der Kegelmantelflächen des Doppelkegels 16 gedrückt. Das Anliegen.. der Rolle an den Kegelmantelfiächen verhindert das axiale Verschieben der Verstellstange, solange die Federkraft der Feder i9 dem Ausweichen der Rolle 17 widersteht. Der Bügel i8 _ ist um den Zapfen 2o drehbar angeordnet.
  • Der Apparat ist auf der schreibenden Geschäftsniaschine in zwei axial liegenden Zapfett 21 verscliN@-ettkbar gelägert. Es ist zwischen der in der I#ig. 7 dargestellten Schreiblage und der in der Fig. 8 dargestellten, aus der Schreiblage verschwenkten Stellung des Apparates zu unterscheiden, in welch letzterer derselbe gegen einen am Maschinenrahmen angebrachten Arm 22 anschlägt.
  • Der Apparat wird durch einen unter Federwirkung stehenden, in einem im llaschiitenrahmen befestigten Stift 24 eingehängten Hebel 23 in der Schreiblage gehalten. Durch Drücken auf _den Hebel 23 in der Richtung des Pfeiles E (Fig. 7) wird der Hebel 23 um die Achse 25 verdreht und dadurch die Verbindung mit dem Stift 24 gelöst; der Apparat kann nunmehr nach rückwärts verschwenkt werden.
  • Mit 26 ist ein Querträger bezeichnet, auf welchem die die Farbbandrollen tragenden Stehplatten 27a und 27b angebracht sind.
  • Bei dein gezeichneten Ausführungsbeispiel befindet sich auf der rechten Seite des Apparates ein an dem Querträger 26 gelagerter zweischenkliger Hebel 28 zum Spreizen des Farbbandes 3b, welches durch den einen Schenkel des erwähnten Hebels hindurchgeführt ist. Der andere Schenkel ist als Drücker ausgebildet. Der Hebel 28 wird durch eine Feder 29 (Fig. i) in der in der Fig. 3 gezeichneten Lage gehalten. Wird der-Drücker im Sinne des Pfeiles F (Fig. 3) betätigt, so wird das vordere Farbband 3b von dem darunterliegenden Farbband 3a einseitig abgehoben., so daß zwischen den Farbbändern 3a und 3b ein freier Raum entsteht, durch «-elchen die Schreibblätter b, c (Fig. 2) beim Einführen in den Apparat hindurchgeleitet werden können.
  • Mit 30 ist ein Typenhebel bezeichnet, und mit 31 ist das normale Farbband der schreibenden Geschäftsmaschine angedeutet. Die Schreibblätter sind in der Fig. 2 durch die Buchstaben d, b, c, d und e gekennzeichnet. Die Schreibblätter b und d bestehen vorzugsweise ,aus durchsichtigem Papier, damit die auf diesen Blättern in Spiegelschrift erscheinenden Schriftzeichen durch den Schreibbogen hindurch in normaler Schrift gelesen «-erden können.
  • Das Einführen der Schreibblätter geschieht am besten in folgender Weise. Bei Verwendung von zwei Farbbändern auf dein Apparat Zverden fünf Schreibblätter in gewohnter Weise von hinten in die Maschine eingeführt. Sobald die Blätter vor der Schreibwalze i erscheinen, wird der Apparat nach vorherigem Ausklinken des Hebels 23 um etwa 30° tint die Drehzapfen 21 nach rückwärts verschwenkt. 1-lierauf werden die Schreil>itlätter itt der in der hig. 2 abgebildeten Weise geordnet, d. h. die Blätter b, c und d, c «erden zusammengenommen und das Blatt a für sich allein gelassen. Alsdann wird der Drücker des zweischenkligen Hebels 28 gepreßt, wodurch ein Zwischenraum zwischen den Farbhändern 3, und 3b entsteht. Durch Drehen der Schreibwalze i werden die Blätter in der gezeichneten V crteilung zwischen die Farbbänder hineinbewegt, worauf schließlich der Apparat wieder herunterglIklappt wird, bis der Hebel 23 einschnappt und die fünf Schreibblätter zur Beschriftung bereit vor der Schreibwalze i liegen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abheben. eines Farbbandes von einem dahinterliegenden Farbband an einem an schreibenden Geschäftsmaschinen angebrachten Apparat zur Herstellung von Durchschlägen mit mindestens zwei vor der Schreibwalze vorbeigeführten, mittels einer Laufschalteinrichtung beweäten Farbbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mindestens einen am Apparat schwenkbar gelagerten zweischenkligen Hebel (28) aufweist, durch dessen einen Schenkel das `-ordere Farbband (3b) geführt ist und dessen anderer Schenkel als Drücker ausgebildet ist, durch dessen Betätigung das vordere Farbband (3b) von dem dahinterliegenden (3a) abgehoben ,wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe zwei je auf einer Seite des Apparates schwenkbar angeordnete, miteinander gekuppelte zweischenktige Hebel (28) besitzt, so daß bei der Betätigung des einen Drückers der gegenseitige Hebel (28) mitbewegt wird, in deal Sinne, daß das vordere Farbband (3b) parallel von dem dahinterliegenden Farbband (3a) abgehoben wird (nicht gezeichnet).
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (29, Fig. i rechts) auf den an dem Apparat schwenkbar gelagerten zweischenkligen Hebel (28) einwirkt, um den Schenkel, durch welchen das Farbband (30 geführt ist, gegen das dahinterliegende Farbband (3a) zu drücken, so daß die Farbbänder (3a, 3b) bei Nichtbetätigung des Drückers durch Federdruck aufeinanderliegend gehalten werden.
DEP80283D 1940-01-23 1940-01-23 Vorrichtung zum Abheben eines Farbbandes von einem dahinterliegenden Farbband an einem an schreibenden Geschaeftsmaschinen angebrachten Apparat zur Herstellung von Durchschlaegen Expired DE731564C (de)

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CH208006D CH208006A (de) 1940-01-23 1938-07-22 An schreibenden Geschäftsmaschinen angebrachter Apparat zur Herstellung von Durchschlägen.
DEP80283D DE731564C (de) 1940-01-23 1940-01-23 Vorrichtung zum Abheben eines Farbbandes von einem dahinterliegenden Farbband an einem an schreibenden Geschaeftsmaschinen angebrachten Apparat zur Herstellung von Durchschlaegen

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DE (1) DE731564C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007784B (de) * 1954-04-24 1957-05-09 Heinrich Bellinger Anordnung an Vorrichtungen zur Herstellung von Spiegelschriftmatrizen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007784B (de) * 1954-04-24 1957-05-09 Heinrich Bellinger Anordnung an Vorrichtungen zur Herstellung von Spiegelschriftmatrizen

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CH208006A (de) 1939-12-31

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