DE2505249C2 - Verfahren zur Herstellung von Acrylnitril - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von AcrylnitrilInfo
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Description
verwendet, worin Me und Q die vorstehende Bedeutung besitzen und R wenigstens eines der
Elemente P und B bedeutet und a=10 ist; fc= 15-60; C=U-IO; £/=03-10; e=0.1-10;
/"=0—5 und woi.-i g schließlich die Anzahl der
Sauerstoffatome bedeutet, die den entsprechenden Oxiden entsprechen, und worin die Me- und
Te-Bestandteile in praktisch einer festen Lösung der
Eisen-Antimonoxidverbindung
-(FeSbO4)-
vorüegen, wenn das Gemisch vor seiner Verwendung
bei einei Temperatur von etwa 500 bis etwa 900° C geglüht worden ist
2. Verfahren ->*"ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß dt. Xaialysator auf einem Siliciumdioxidträger
aufgebracht ist
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalyssto. verwendet, der
der allgemeinen Formel nach Anspruch 1 mit c=1.2 bis 5 verwendet.
Würde fcStgCS
jo
35
40
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Acrylnitril durch kataiytische Dampfphasenammonoxidation
von Propylen mit einem Eisenoxid-Antimonoxid-Kdia-ysätor
mit einer spezifischen Katalysator-Struktur.
Die kataiytische Dampfphasenammonoxidation von Propylen mit Eisenoxid-Antimonoxid-Mischkatalysatoren
wird in den US-Patentschriften 31 )7 419,33 38 952.
843. 35 91 620. 36 68 147 und 37 16 496 beschrieben.
Diese Katalysatoren sind jedoch hinsichtlich der Acrylnitrilausbeute und weiterer Eigenschaften noch
verbesserungsfähig.
Ausgehend von den Eigenschaften der in den US-Patentschriften 36 68 147 und 37 16 496 beschriebedann
erhalten werden kann, wenn das Verhältnis von Sauerstoff zu Propylen niedrig ist Weiterhin soll selbst
dann eine hohe Acrylnitrilausbeute erhalten werden, wenn das Verhältnis von Ammoniak zu Propylen
niedrig ist
Zur Lösung dieser Aufgabe dient das Verfahren gemäß dem Patentanspruch 1. Ansprüche 2 und 3
betreffen bevorzugte Ausführongsformen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert Es zeigen
Fig. 1, 2 und 3 Röntgenbeugungsmuster von Eisen-Antimonoxidkatalysatoren
mit variierenden Atomverhältnissen,
Fig.4, 5, 6 und 7 Rö;itgenbeugungsmuster von
eriirtdungsgemäß verwendeten Katalysatoren, hergestellt
in den Beispielen,
Fig.8 und 9 Röntgenbeugungsmuster von in den
Beispielen verwendeten Vergleichskatalysatoren, und
Fig. iO, II, 12 und 53 die Bewertungen der
katalytischen Aktivität von erfindungsgemäß verwendeten und Vergleichskatalysatoren, die in den Beispielen
eingesetzt wurden.
Der Katalysator gemäß US-PS 37 16496 hat die empirische Formel FeioSb2o-6o Meo.oi-i Tee.« Qo.1-20
(darin bedeutet Me, V, Mo und W und Q steht für Cu, Ag, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Zn, Cd, La, Ce und Al).
Es wurde festgestellt, daß, wenn die gesamte Me-Komponente und die Te-Komponente im wesentlichen
eine feste Lösung in einer Eisen-Antimonoxidverbindung (FeSbO+) bilden, folgendes eintritt:
(1) Die Acrylnitrilselektivität wird eher erhöht und nicht vermindert (2) Die Äcrylnitrilselektivität wird selbst dann über einen langen Zeitraum aufrechterhalten, wenn das Verhältnis von Sauerstoff zu Propylen abfällt und (3) die hohe Acrylnitrilselektivität wird selbst dann aufrechterhalten, wenn das Verhältnis von Ammoniak zu Propylen abfällt
(1) Die Acrylnitrilselektivität wird eher erhöht und nicht vermindert (2) Die Äcrylnitrilselektivität wird selbst dann über einen langen Zeitraum aufrechterhalten, wenn das Verhältnis von Sauerstoff zu Propylen abfällt und (3) die hohe Acrylnitrilselektivität wird selbst dann aufrechterhalten, wenn das Verhältnis von Ammoniak zu Propylen abfällt
Die Wirksamkeit des Eisen-Antimonoxids im Katalysator für die Ammoxidation von Propylen wird nicht nur
durch die Zusammensetzung des Eisen-Antimonoxids bestimmL vielmehr muß. damit das Eisen-Antimonoxid
ein wirksamer Katalysator ist. darin eine spezifische Eisen-Antimonoxidverbindung (FeSbO*) vorhanden
sein. Das Atomverhältnis von Eisen zu Antimon Hegt im Bereich von 10 :15 bis !0 :60.
Nachstehend sind die rf-Werte und die relativen Intensitäten dieser Eisen-Antimonoxidverbindung zusammengestellt:
50
55
Katalysatoren eine spezifische kataiytische Struktur besitzen und wenn sie eine Me-Komponente, d. h. V, Mo
und W, in größeren Mengen enthalten als in diesen Patentschriften beschrieben wird, dann weitere Verbesserungen
bei der Hersteilung von Acrylnitril erhalten werden konnten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Acrylnitril durch die kataiytische
Dampfphasenammonoxidation von Propylen zur Verfü- b5
gung zu stellen, bei dem das Acrylnitril mit höherer Ausbeute erhalten werden kann und bei dem eine hohe
Acrylnitrilausbeute über verlängerte Zeiträume selbst
| 20 | d | Vl0 χ 100 |
| 27,2 | 3,28 | 97 |
| 34,9 | 2,57 | iOO |
| 38,7 | 2,33 | 20 |
| 40 2 | in | |
| 43^6 | 2 | |
| 53,2 | 1,72 | 70 |
| 55,9 | 1,64 | 20 |
| 60,2 | 1,54 | 10 |
| 63,3 | 1,47 | 10 |
| 67,4 | 1,39 | 25 |
| 73,8 | 1,28 | 10 |
Θ: Beugungswinkel (Ni-flltrierte Cu Ka-Strahlung).
d: Gitterabstand.
/: Intensität der Bcugungslinie.
la: Intensität der intensivsten Beugungslinie.
Die Rontgenbeugungsanalyse zeigt eindeutig, daß sich die Katalysatorstruktur verändert, wenn das
Verhältnis von Eisen und Antimon verändert wird. Die Röntgenbeugungsmuster der Katalysatoren bei variierenden
Eisen- und Antimonverhältnissen sind in den Fig. 1 bis 3 gezeigt. Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen
Röntgenbeugungsmuster von Katalysatoren aus Eisen-Antimonoxid mit einem Fe/Sb-Atomverhältnis von
75 :25, 50 :50 b jw. 25 : 75. Diese wurden durch Glühen
bei 8000C erhalten. Die für die Herstellung von
Acrylnitril als Katalysator wirksame Struktur ist FeSbO4. Wenn das Verhältnis von Eiser, hoch ist, dann
wird (X-Fe2O3 (in F i g. 1 durch das Syir.bo! Δ gezeigt)
gebildet, und wenn das Verhältnis von ^.ntimo. <"~^8 ist,
dann wird Sb2O4 (in F i g. 3 durch das Syn-.bo] C gezeigt)
gebildet Jedoch ist weder «-Fe2O: noch :-*\'ν für die
Bildung von Acrylnitril wirksam. Das a-^^s^i erhöht die
vollständige Oxidierbarkeit (d. h. d- bildung von CO2)
und das Sb2Oj ist inert. Mi! .«eieren Worten: Wenn
Sb2Oi in dem Katalysator vorn- · !en ist, dann wird das
Sb2Oi für die Herstellung von Acrylnitril als inertes
Material angesehen. Die Anwesenheit von Ot-Fe2Oj
sollte jedoch vermieden werden, da es die Acrylr-lrilselektivität
vermindert. In der US-PS 31 97 419 wird kurz die Röntgenuntersuchung des Katalysators erwähnt,
doch ist dort die Wichtigkeit des FeSbO4 nicht erkannt worden.
Als Beispiele für erfindungsgemäß verwendete Katalysatoren sind die Beugungsmuster der Katalysatoren
6. 12, 13 und 17 in den Fig.4, 5. 6 und 7 gezeigt.
Diese Katalysatoren haben fast das gleiche Röntgenbeugungsmuster wie das FeSbO4, das in F i g. 2 gezeigt wird.
Es wird kein Oxid oder eine andere Verbindung, die den zugefügten Komponenten zugeschrieben wurden kann,
gesehen (wenn Oxide, die aus den zugegebenen Komponenten bestehen, auf die gleiche Weise wie in
den unten stehenden Beispielen in Abwesenheit von Eisen-Antimonoxid hergestellt werden, dann müssen die
entsprechenden Oxide wie Vanadinpentoxid, Molybdäntrioxid.
Volframtrioxid und Tellurdioxid gebildet
werden). Es wurde auch festgestellt, daß sich die Gitterkonstante im Fall der Eisen-Antimonoxidverbindung
und im Fall, daß die Komponenten zugefügt worden sind, unterscheidet. Diese zwei Punkte haben zu
der Bestätigung geführt, daß in den erfindungsgemäli
verwendeten Katalysatoren alie zugegebenen Bestandteile
in der Eisen-Antimonoxidverbindung im wesentlichen aufgelöst sind.
Sind die obengenannten Komponenten als einzelne Oxide vo-handen. so tragen sie kaum zu der
kataiytischen Funktion des resultierenden Gemisches bei. Insbesondere üben die Me-Bestandteile. wenn sie in
einem freien Zustand und nicht in einer festen Lösung vorhanden sind, nachteilige Effekte aus. So zeigen z. B.
die Vergleichskatalysatoren (die nachstehend beschriebenen Katalysatoren 22 und 26), bei denen die
zugegebenen Bestandteile ausweislich des Röntgenbeugungsmusters der Γ i g. 8 und 9 eindeutig ?ls freie Oxide
vorhanden sind, eine niedrige Acrylnitrilselektivität.
Erfindungsgemäß entspricht die Menge, die für die Me-Komponente, nämlich Vanadin, Molybdän und/oder
Wolfram, geeignet ist, einem Atomverhältnis von 1,2 bis
10 pro 10 der Fe-Komponente. Wenn die Menge der Me-Komponente, über 10:10 der Fe-Komponente
hinausgeht, fällt die Acrylnitrilselektivität ab und es kommt zu Schwierigkeiten bei der Bildung der festen
Lösung. Wenn andererseits die Me-Komponente in einer Menge unter 1,2 zugesetzt wird, bildet die
Me-Komponente zwar leichter eine feste Lösung, jedoch können die oben beschriebenen Effekte nicht
erzielt werden.
Die Menge der Te-Komponente entspricht einem Atomverhältnis von 0,5 bis 10 pro 10 der Fe-Komponente
Wenn die Te-Komponente in einer größeren Menge als 10 pro 10 der Fe-Komponente zugefügt wird, dann
wird die Reaktionsgeschwindigkeit vermindert, so daß ein derartiger Katalysator für die Praxis nicht geeignet
ist Wenn andererseits die Menge der Te-Komponente unterhalb 0,5 pro 10 der Fe-Komponente liegt, dann
nimmt die Acrylnitrilselektivität ab.
Es wird weiterhin bevorzugt, daß die R-Komponente, d.h. die Komponente Phosphor oder Bor. in den
erfindungsgemäß verwendeten Katalysator eingearbeitet wird. Die geeignete Menge der R-Komponente
entspricht einem Atomverhältnis von mehr als 0. jedoch von nicht mehr als 5 pro 10 der Fe-Komponente. Wenn
die Menge der R-Komponente über 5 pro 10 der Fe-Komponente hinausgeht, dann wi d die Aktivität des
Katalysators stark nachteilig beeinflußt lie Menge der
R-Komponente bei dem erfindungsgematf verwendeten Katalysator ist gegenüber der US-PS 36 68 147 höher,
da die Me-Komponente in einer größeren Menge als die Fe-Komponente zugefügt wird.
In der US-PS 37 16 496 wird beschrieben, daß ein
Eisen-Antimonoxidkatalysator mit einem höheren Ap.timongehalt als Eisen häufig die Bildung von »Stiften«
(d. h. von kleinen pfahlartigen Vorsprüngen an der Oberfläche des Katalysators) bewirkt, die rus Antimonoxiden
(hauptsächlich Antimontetroxiden) im freien Zustand bestehen, wenn man die Glühbehandlung bei
hoher Temperatur durchführt, um die gewünschte Aktivität zu erhal'en. Diese Stifte fallen von dem
Katalysator während des Gebrauchs ab und verstreuen sich als anhängende feine Fragmente, wodurch Schwierigkeiten,
beispielsweise Blockierungen von Rohren und dgl. bewirkt werden. Die Bildung solcher Stifte kann
dort verhindert werden, wenn man eine Metallkom^onente
zufügt, die sich beim Glühen des Katalysators mit den-. Antimon umsetzt und die die katalytische Aktivität
des Katalysator« nicht verschlechtert
Auch bei den erfindungsgemäß verwendeten Katalysatoren wird mindestens eine metallische Komponente
aus der Gruppe Cu. Mj. Zn. La, Ce. Al. Cr, Mn, Co, Ni, Bi
und Sn als Komponente Q zugefügt Das Ziel der Verwendung dieser Komponente ist zwar das gleiche
wie gernäß der US-PS 37 16 496, doch werden erfindungsgemäß neue Komponenten wie Cr, Mn, Co,
Ni, Bi und Sn weiter als Q-Komponente anstelle der Komponenten wie Ag, Be, Ca, Sr, Ba und Cd gemäß der
US-PS 37 16 496 zugesetzt. Durch die erfindungsgemäße Ve~wendung der Q-Komponente kann nicht nur die
Stif;bildu;;g verhindert werden, sondern es wird auch aufgrund eines syne/gistischen Effekts mit oen anderen
kataiytischen Komponenten die katalytische Aktivität erhöht. Somit macht es die Zugabe dieser Komponente
auch möglich, die Aufwirbelbarkeit des Katalysators zu verbessern; indem nan die Art und die Menge dieser
Komponente auswählt, kann die Reaktionsgeschwindigkeit auf einen geeigneten Wert eingestellt werden.
Weiterhin kann die Zugabe dieser Komponente dazu verwendet werden, um die Acrylnitrilselektivität zu
erhöhen.
Die geeignete Menge der Q-Komponente bei dem erfindungsgemäß verwendeten Katalysator entspricht
einem Atomverhältnis von 0,1 bis JO pro 10 der Fe-Komponente. Wenn die Menge der Q-Komponente
unterha'ib von 0,1 pro tO der Fe-Komponente ist, dann
können keine ausreichenden stiftverhindernden Effekte erhalten werden. Wenn andererseits diese Menge über
10 pro 10 der Fe-Komponente hinausgeht, dann wird zwar ein hoher Stiffverliinderungseffekt erhalten, doch
werden die gewünschten Aktivitäten des Katalysators,
insbesondere die Acrylnitrilselektivität, vermindert.
Die erfindungsgemäß verwendeten Katalysatoren können nach bekannten Methoden hergestellt werden,
solange die erhaltenen Katalysatoren die obengenannte to Kaiaiysatorstruktur und -zusammensetzung haben.
Wenn /. B. ein Katalysator für ein Wirbelschichtbett hergestellt werden soll, dann wird eine aus den
Katalysatorbestandteilen hergestellte Aufschlämmung durch geeignete Maßnahmen sprühgetrocknet. Alterna· is
tiv wird eine aus den Eisen- und Antimonkomponenten
hergestellte Aufschlämmung zuerst sprühgetrocknet, um einen Eisen Aniimonoxid-Grundkatalysator zu
bilden, worauf eine wäßrige Lösung der weiteren
Komponenten auf den Grundkatalysator aufgesprüht wird oder worauf der Grundkatalysator damit imprägniert
wird. Auf diese Weise wird die Endkatalysatormasse erhalten. Naturgemäß ist es auch möglich, einen auf
einen Träger aufgebrachten Katalysator zu bilden, indem man einen Träger mit der Aufschlämmung
vermischt. Ein Katalysator für ein Festbett kann hergestellt werden, indem man eine aus den Katalysatorbestandteilen
hergestellte Aufschlämmung trocknet die Aufschlämmung verknetet und sodann das Gemisch
in eine zylindrische oder kugelförmige Gestalt verformt. Durch Einarbeiten eines Trägers in die Aufschlämmung
kann auch ein auf einen Träger aufgebrachter Katalysator hergestellt werden.
Als Ausgangsmaterialien für die Bestandteile der Katalysatoren kommen beispielsweise Oxide, Hydroxide.
Chloride und Nitrate der jeweiligen Komponenten, in Frage.
Bei der Herstellung des erfindungsgemäß verwendeten
Katalysators muß Sorgfalt ausgeübt werden, da die Me Komponente und die Te-Komponente mit der
Eisen-Antimonoxidverbindung eine feste Lösung bilden müssen. Insbesondere muß eine Aufschlämmung, die aus
den Ausgangsmaterialien des Katalysators hergestellt worden ist. sehr gründlich homogenisiert werden.
Demgemäß sind Rohmaterialien der Katalysatorbestandteile vorzugsweise lösliche Materialien. Wenn
keine löslichen Materialien verfügbar sind, dann wird
die Verwendung von Materialien mit einer hohen Reaktivität bevorzugt. Bai Verwendung von unlöslichen
Materialien werden diese vorzugsweise vor der Zugabe zu einer Teilchengröße zerkleinert die so fein wie
möglich ist. Insbesondere werden, weil die gebundene
Bedingung von V. Mo. W und Te in dem Katalysator für das Verhalten des resultierenden Katalysators wichtig
ist lös'.che Verbindungen als ihre Rohmaterialien verwendet, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Die
Verwendung von Verbindungen wie Oxide mit niedrigerer Reaktivität sollte vorzugsweise vermieden werden.
Beim Trocknen von Aufschlämmung muß darauf geachtet werden, daß die einzelnen Komponenten in ω
dem getrockneten Produkt gleichförmig verteilt sind.
Der erfindungsgemäß verwendete Katalysator kann ohne Träger verwendet werden und zeigt auch in einem
solchen Fall ein ausgezeichnetes Verhalten. Der Katalysator kann auch auf einen geeigneten Träger
aufgebracht eingesetzt werden. Die Menge des Trägers
beträgt vorzugsweise etwa 10 bis etwa 90 Gew.-%. bezogen auf das Gesamtgewicht des Katalysators. Es
können viele bekannte Katalysatorträger verwendet werden, jedoch wird Siliciumdioxid besonders bevorzugt
Den erfindungsgemäß verwendeten Katalysatoren wird eine hohe Aktivität verliehen, indem man den
Katalysator auf hohe Temperaturen erhitzt (d. h. einer
Glühbehandlung unterwirft), nachdem man die Bestandteile
vermengt und das Gemisch getrocknet hat Alle einzelnen Ausgangsmaterialien können am Anfang
vermischt werden oder man kann auch so vorgehen, daß man alle oder einige der weiteren Bestandteile nach
dem Trocknen oder Glühen zusetzt. In jedem Fall muß der am Schluß erhaltene Katalysator die oben
beschriebene Zusammensetzung und Struktur haben.
Die Glühbedingungen sind für die Aktivierung des Katalysators sehr wichtig. Die optimalen Glühbedingungen
können je nach der Zusammensetzung des Katalysators ■ id der Methode der Katalysatorherstellung
variieren, ledoch wird vorzugsweise eine Glühbehandlung über etwa 1 bis etwa 50 Stunden bei
Temperaturen von etwa 200 bis etwa 600°C und am Schluß etwa I bis etwa 50 Stunden bei Temperaturen
von etwa 500 bis etwa 900° C durchgeführt.
Die Auswahl uer am Schluß angewandten Glübbedingungen ist extrem wichtig. Wenn die Glühbedingungen
unterschiedlich sind, dann zeigen Katalysatoren der gleichen Zusammensetzung variierende katalytische
Aktivitäten. Insbesondere <■ .«n die Verhältnisse der V-.
Mo-. W- unu Te-Komponenten groß sind, dann führen
zu hohe Glühtemperaturen zu der Bildung von Kristallen der freien Oxide dieser Komponenten, so daß
eine verminderte katalytische Aktivität erhalten wird. Die optimalen Glühbedingungen sollten in dem obigen
Bereich je nach der Zusammensetzung der einzelnen Katalysatoren ausgewählt werden. Die Verwendung
von Glühtemperaturen oberhalb 9500C sollte jedoch bei
jeder Zusammensetzung vermieden werden.
Wenn das erfindungsgemäße Verfahren in einem Wirbelschichtbettreaktor durchgeführt wird, dann wird
der Katalysator für diesen Prozeß vorzugsweise nach dem Verfahren gemäß den US-PS 36 57 155 oder
36 86 138 hergestellt
Bei dem erfindungsgerräßen Verfahren kann nicht nur im wesentlichen reines Propylen, sondern auch em
Gemisch aus Propylen mit einem paraffinischen Kohlenwasserstoff wie Äthan, Propan oder Butan
verwendet werden.
Der Sauerstoff kann gemäß der Erfindung in jeder beliebigen Form verwendet werden, doch wird aus
wirtschaftlichen Gründen Luft bevorzugt Es kann Luft verwendet werden, die mit einem inerten Gas vertf'nnt
ist oder die in geeigneter Weise mit Sauerstoff angereichert ist Bei der Herstellung von Acrylnitril ist
es manchmal üblich, den Teildruck des Propylens zu erhöhen, so daß die Produktivität erhöht wird
Gewöhnlich führt dies jedoch zu einer Verminderung der Acrylnitrilselektivität Die Acrylnitrilselektivität
wird jedoch bei dem erfindungsgemäß verwendeten Katalysator nicht signifikant vermindert, so daß dieser
Katalysator den Vorteil mit sich bringt daß das erfindungsgemäße Verfahren bei einem erhöhten
Tfcildruck von Propylen (bewirkt durch e:ne Verminderung
des Teildrucks von Stickstoff) durchgeführt werden kann, indem man Luft verwendet die mit
Sauerstoff angereichert ist
Ein geeignetes Mol«erhältnis von Sauerstoff/Propy-Ien
in dem Reaktorbeschickungsmaterial ist bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens etwa
I : 1 bis etwa 4 -. 1. Da der erfindungsgemäß verwendete
Katalysator eine hohe Acrylnitrilselektivität zeigt,
werden relativ niedrige Sauerstoff/Propylenverhältnis·"
se, d.h. innerhalb eines Bereichs von etwa 14:1 bis
etwa 2,5:11 bevorzugt. Als Ergebnis der Verminderung
des Sauerstoff/Propylen-Molverhältnisses (d.h. der Verminderung der verwendeten Luftmeiige) wird der
Ausstoß i iaum-Zeitaüsbeute) des Acrylnitril pro
Stundeneinheit und pro Volumeneinheit des Reaktors (d.h. die Produktivität) stark erhöht. Der erfindungsger.
maß verwendete Katalysator bringt gegenüber herkömmlichen Katalysatoren, wie sie / B. in der US-PS
37 .6 4% beschrieben werden, dahingehend einen signifikanten technischen Fortschritt mit sich, daß der
Katalysator eine hohe Acrylnitrilselektivität liefert, und daß selbst bei einem niedrigen Teildruck des Sauerstoffs
eine überlegene katalytische Aktiv· ät aufrechterhalten
wird.
Das Ammoniak/Propylen-Molverhäliiiis der Materialien,
die in den Reaktor eingeleitet werden, kann
innerhalb von etwa 0.8 :1 bis etwa 3:1. vorzugsweise
etwa 0.9 : t bis etwa 1.5:1. variiert werden. Bei dem
erfindungsgemäß verwendeten Katalysator findet praktisch keine Verbrennung von Ammoniak bei den
tatsächlichen Ammonoxidationsbedingungen in Gegenwart von Propylen statt, obgleich in Abwesenheit von
Propylen (d. h. wenn nur Ammoniak und Luft vorhanden sind) das Ammoniak oxydiert und zersetzt werden kann
(d h. einer Verbrennung unterworfen wird. Weiterhin bewirk· der erfindungsgemäß verwendete Katalysator
keinen Anstieg der Mengen der Nebenprodukte, wie es bei herkömmlichen Katalysatoren der Fall ist. In diesem
Fall nimmt die Menge der gebildeten HCN geringfügig ab und Acrolein wird nur in einer sehr geringen Menge
gebildet Es liegt keine nennenswerte Bildung von Acrylsäure vor. Daher ist es bei der Erfindung im
wesentlichen konsequent, Ammoniak im Oberschuß zu verwendea Es wird bevorzugt, das Molverhältnis von
Ammoniak/Propylen. in dem Produkt, das in den Reaktor eingespeist wird, im Bereich von etwa 0$ : 1 bis
etwa 1,15:1 einzustellen. Durch Verminderung des Anteils des eingespeisten Ammoniaks kann die Menge
des nicht umgesetzten Ammoniaks, die aus dem Reaktor herausströmt und in dem Reaktionsgas verbleibt,
vermindert werden. Daher kann die Menge der Säure (üblicherweise Schwefelsäure), die zur Neutralisation
des Ammoniaks in dem Abgas verwendet wird, vermindert werden.
Es sind schon oft Versuche angestellt worden, um dem
Reaktionssystem V/asser zuzuführen, um die Selektivität des Endprodukts (bei einer Ammonoxidationsreaktion
auch weiterhin dazu, um die Verbrennung von Ammoniak zu inhibieren) bei der katalytischen Dampfphasenoxidation
oder einer Ammonoxidation zu erhöhen. Es gibt auch viele Beispiele der Wasserzugabe bei
der Ammonoxidation von Propylen. Bei der vorliegenden Erfindung ist jedoch die Zugabe von Wasser, die
sowohl aus Gründen des Energiebedarfs als auch des Betriebs von Nachteil ist, im wesentlichen unnötig, da
der erfindungsgemäß verwendete Katalysator keine
to Verbrennung von Ammoniak bewirkt und auch ohne
Zugabe von Wasser eine genügend hohe Acryinitr'ilselektivität
zeigen kann. Es kann jedoch gewünschtenfalls Wasser zugesetzt werden, da eine geringe Wassermenge
oftmals einen inhibierenden Effekt auf die Bildung
von Nebenprodukten, insbesondere von Kohlendioxidgas, bis zu einem gewissen Ausmaß ausübt. In einem
solchen Fall ist die Wassermenge bis /u der zweifachen molaren Menge derjenigen der Propylenbeschickung.
Die Zusammensetzung des oben beschriebenen
Die Zusammensetzung des oben beschriebenen
Beschickungsgasgemisches ist diejenige der Gesamtheit der Gase, die in den Reaktor eingeleitet worden sind.
Die Beschickungsgase können gewünschtenfalls portionsweise in den Reaktor eingeleitet werden.
Die Reaktionstemperatur beträgt 3800C bis etwa
Die Reaktionstemperatur beträgt 3800C bis etwa
500°C. vorzugsweise etwa 4000C bis etwa 470"C.
Ein geeigneter Reaktionsdruck ist ein Druck von etwa normalem Atmosphärendruck bis etwa 4 bar,
vorzugsweise ein Druck bis etwa 2 bar. Mit dem erfindungsgemäß verwendeten Katalysator nimmt auch
die Acrylnitrilselektivität geringfügig ab. wenn der Reaktionsdruck zunimmt, doch ist die Abnahmegeschwindigkeit
geringer als im Fall von herkömmlichen Katalysatoren. Auch in dieser Hinsicht zeigt der
erfindungsgemäß verwendete Katalysator eine Verbes-
serung gegenüber herkömmlichen Katalysatoren.
Die augenscheinliche Kontaktzeit liegt im allgemeinen im Bereich von etwa 1 bis etwa 30 Sekunden,
vorzugsweise etwa 2 bis etwa 20 Sekunden.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah-
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah-
rens kann jeder beliebige Apparatetyp verwendet werden, der herkömmlicherweise für Dampfphasenkatalysereaktionen
genommen wird. Die Katalysatorschicht kann ein Festbett oder ein Wirbelschichtbett
sein.
45
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert. Hierin sind, wenn nichts anderes angegeben ist, alle Angaben
bezüglich der Teile. Prozer.tmengen. Verhältnisse und dgl. auf das G". wicht bezogen.
Die Ausbeuten und Selektivitäten der Produkte wurden wie folgt bestimmt:
Umwandlung von Propylen (%)
Selektivität (%) =
Kohlenstoffgewicht des Produkts
Kohlenstoffgewicht des Ausgangsbeschickungspropylens
100
Kohlenstoffgewicht des Produkts
Kohlenstoffgewicht des umgesetzten Propylens
X 100.
Die Aktivitätstests mit den Katalysatoren wurden wie folgt durchgeführt:
Testmethode für die Katalysatoraktivität
Testmethode 1
Test in einem Festbettreaktor
Test in einem Festbettreaktor
Eine Katalysatorprobe wurde in einem U-Reaktor mit einem Innendurchmesser von 16 mm eingefüllt, so
daß eine vorgewählte Kontaktzeit gegeben wurde. Der Reaktor wurde mh einem Gemisch von gleichen
Mengen von Natriumsulfit und Kaliumnitrat erhitzt Ein gasförmiges Gemisch aus Propylen, Ammoniak und
Luft, in dem das O2/Propylen-Molverhältnis etwa 22
und das NHj/Propylen-Molverhältnis etwa 1,15 betrug,
wurde in den Reaktor mit einer Geschwindigkeit von 101 (pro Stunde) eingeleitet Der Reaktionsdruck war
Atmosphärendruck. Die Reaktionsprodukte wurden
durch Gaschromatografie quantitativ analysiert.
Testmethode 2
Test in einem Wirbelschichtbeltreaktor
Test in einem Wirbelschichtbeltreaktor
In einen Wirbelschichtreukk.., .· dem der Katalysator-Wirbelschichttdl
einen innendurchmesser von 5,08 cm und eine Höhe von 2 m hatte, wurde ein
Gasbeschickungsgenröehtaus Propylen, Ammoniak und
Luft) so eingeleitet, daß die augenscheinliche lineare Geschwindigkeit der Gase 15 cm pro Sekunde betrug.
Die Reaktionsbedingungen wurden je nach dem Zweck variiert Die Reaktionsprodukte wurden gesammelt und
durch Gaschromatografie quantitativ analysiert. NH1 und HCN wurden durch eine Titrationsmethode
quantitativ analysiert.
Herstellung der Katalysatoren
Die Katalysatoren wurden nach den folgenden Methoden hergestellt. Die Katalysatoren 1 bis 18
entsprachen den erfindungsgemäß verwendeten Katalysatoren, während die Katalysatoren 19 bis 29
Vergleichskatalysatoren war^n, die zu Vergleichszwekken
hergestellt wurden.
Katalysator 1
Ein Katalysator mit einer empirischen Formel
Ein Katalysator mit einer empirischen Formel
ίο
wurden in der gleichen Weise wie der Katalysator 1 hergestellt. Die Zusammensetzung dieser Katalysatoren
und die Endkalzinierungsbedingungen sind in Tabelle 1
zusammengestellt.
Als Ausgangsmaterkifien wurden Ammoniummetavanadat
für die V-Komponente, Ammoniumparamolybdat für die Mo-Komponente, Ammoniumparawolframat für
die W-Komponente, mit Salpetersäure oxydiertes metallisches Tellur und Tellurdioxid oder Tellursäure als
Te-Komponente verwendet. Als Q-Komponente wurden die Nitratsalze jeweils von Cu, Zn, La, Ce, Al, Cr,
Mn, Co. Ni und Bi verwendet Die in Salpetersäure aufgelösten Hydroxyde wurden jeweils für die Mg- und
AI-Komponente verwendet. Schließlich wurde als Sn-Komponente metallisches Zinn eingesetzt, das mit
Salpetersäure oxidiert worden war.
Katalysator 28
Ein Katalysator mit der empirischen Forme!
Ein Katalysator mit der empirischen Forme!
wurde auf folgende Weise hergestellt:
28,0 g Elektrolyteisenpulver und sodann 32,0 g Teilurir.etall
wurden portionsweise zu einer Flüssigkeit gegeben, die aus 309 ml Salpetersäure (spezifisches
Gewicht 138) und 410 ml Wasser bestand. Zu der
resultierenden Lösung wurden 12.1 g Kupfernitrat [(Cu(NOj)3 · 6H2O] und sodann 2,9 g Phosphorsäure
(Reinheit 85%) gegeben, wodurch eine Lösung (I) erhalten wurde.
133 g Ammoniummolybdat [(NH.<)bMo7O24 · 4HjO]
wurden in 904 g Siliciumdioxidsol (SiO2-Gehalt 20
Gew.-°/o) unter Erhitzen aufgelöst, wodurch die Lösung (H) gebildet wurde.
Die Lösungen (i) und (si) wurden miteinander
vermischt und es wurden 109,7 g oulverförmiges Antimontrioxid zugesetzt
Die resultierende Suspension wurde mit 15%iger wäßriger Ammoniaklösung behandelt, um den pH-Wert
auf 3 einzustellen. Unter gutem Rühren wurde die Suspension unter Rückfluß auf 1000C erhitzt und
getrocknet Das getrocknete Produkt wurde 2 Stunden bei 2000C und 2 weitere Stunden bei 4000C geglüht
Sodann wurde Wasser zugesetzt und mit dem kalzinierten Produkt verknetet. Das Produkt wurde
sodann zu zylindrischen Teilchen mit einer Länge von 2 mm und einem Durchmesser von 2 mm verformt
worauf 4 Stunden bei 400° C weiter geglüht wurde.
Die Katalysatoren 2 bis 11, 14 bis 19 und 22 bis 24 wurde wie folgt hergestellt:
28.0 g Elektrolyteisenpulver und 192 g metallisches
Tellur wurden portionsweise zu einer Flüssigkeit aus 309 ml Salpetersäure (spezifisches Gewicht: 1,38) und
410 ml Wasser gegeben. Zu der erhaltenen Lösung wurden 73.Og Wismutnitrat [Bi(NOj)j · 5H2O] gegeben,
wobei man die Lösung (I) erhielt.
55 g Ammoniummetavanadat [NH4VO1] wurden in
904 g Siliciumdioxidsol (SiO; Gehall 20 Gew.-%) unter Erhitzen aufgelöst, wobei man die Lösung (II) erhielt.
Die Lösungen (I) und (II) wurden miteinander vermischt, und dazu wurden 2193 g pulverförmiges
Antimontrioxid gegeben.
Die erhaltene Suspension wurde mit einer 15°/oigen wäßrigen Ammoniaklösung behandelt und dabei der
pH-Wert auf 3 eingestellt Unter gutem Rühren wurde die Suspension bei 100° C unter Rückfluß erhitzt und
dann getrocknet. Das getrocknete Produkt wurde 2 Stunden bei 2000C und 2 weitere Stunden bei 4000C
geglüht. Anschließend wurde Wasser zugegeben und das geglühte Produkt geknetet Das Produkt wurde
dann zu zylindrischen Teilchen mit einer Länge von 2 mm und einem Durchmesser von 2 mm geformt ';nd
anschließend 2 Stunden bei 740° C geglüht
Katalysator 29
Ein Katalysator mit der empirischen Formel
Ein Katalysator mit der empirischen Formel
wurde in gleicher Weise wie der Katalysator 28 hergestellt. Anstelle von Ammoniummetavanadat wurde
jedoch Ammoniumparaniobdat verwendet und Magnesiuninitrat und Aluminiumnitrat wurden anstelle
von Wismutnitrat verwendet Das Glühen v/urde 3 Stunden bei 7500C durchgeführt
Kalalys.
Zusammensetzung (Atomvcrhältnis)
Fc Sb M?
Fc Sb M?
Te Si
ülüh^cdingungen
Temp. Stunden
10
IO
IO
25
60
60
V,
10 5 Mg;
Zn5
30
30
30
680
700
700
| I | ti | Sb | Me | IVHJ |_2 I C; | CO4 D1 Ug|. 6(ί> ΙΟ2)«) | 25 05 | 35 | 249 | R | 12 | Glühbedingungen | Stunden | |
|
i
1 |
Temp. | ||||||||||||
| S l-orlsct/ | Z Jüammensetzung (Atomverhältnis) | 25 | W,.5 | _ | (0C) | 4 | |||||||
| 1 I Kata- |
Fe | 60 | Mo4 | - | Si | 680 | 4 | ||||||
| 60 | W2 | Te | Q | - | 700 | 4 | |||||||
| I | 10 | 60 | V1Mo2 | - | 30 | 700 | 3 | ||||||
| i 4 | 10 | 60 | Mo2 | 4 | La, | - | 30 | 640 | 4 | ||||
| I 5 | 10 | 25 | Mo2 | 5 | Cu5 | - | 30 | 660 | 4 | ||||
| i 6 | 10 | 25 | W1Mo, | 5 | Mg5 | - | 30 | 690 | 4 | ||||
| I 7 | 10 | 25 | W1Mo0-25 | 8 | Zn2Al, | - | 30 | 670 | 3 | ||||
| 8 | 10 | 30 | V0-1Mo1-5 | 5 | La0-5Ce1 | - | 60 | 750 | 4 | ||||
| 9 | 10 | 30 | VwMo,W0J | 4 | Al3 | - | 60 | 73Ü | 2 | ||||
| 10 | 10 | 25 | W0-5Mo0-7 | 4 | Cr2 | p, | 60 | 740 | 2 | ||||
| Π | 10 | 15 | V01Mo6 | 2 | Mn2AI1 | P1B2 | 60 | 780 | 3 | ||||
| 14 | 10 | 35 | Mo9 | 4 | Cu2Ni2 | B, | 60 | 620 | 3 | ||||
| 15 | 10 | 25 | W0-25 | 3 | Bi3 | - | 60 | 600 | 2 | ||||
| 16 | 10 | 25 | Mo15 | 3 | Sn3 | - | 60 | 900 | 4 | ||||
| 17 | 10 | 25 | Mo01W0J | 10 | Zn2 | - | 80 | 600 | 4 | ||||
| 18 | 10 | 25 | W0-5 | 10 | Al1 | - | 30 | 850 | 3 | ||||
| 19 | 10 | 30 | V, | 0,5 | - | - | 60 | 750 | 2 | ||||
| 22 | 10 | 25 | W1 | 1 | - | — | 60 | 740 | 3 | ||||
| 23 | 10 | Katalysator 12 | 0,5 | Cr2 | Oi.oWo.sT | 60 | 750 | ||||||
| 24 | 10 | Ein Katalysator mit der empirischen Formel | 2 | Mn2Al, | gleiche | 60 | der Katalysator 12 | ||||||
| 28 | 10 | e | 3 | Bi3 | Materia! | 60 | für die Cu-Komponente wurde | ||||||
| 29 | 2 | Mn2Al, | Kupfernitrat verwendet | eiCuo^M | Die Endglühbehandlung wurde | ||||||||
| ! ι |
Fe^b25M | Weise wie | |||||||||||
| ! | wurde auf die | ||||||||||||
| hergestellt Als | |||||||||||||
| I | |||||||||||||
wurde auf die folgende Weise hergestellt.
2,92 kg pulverförmiges Antimontrioxid (Teilchengröße
weniger als 20 μ). Verbindung (I), wurde abgewogen.
32 I Salpetersäure (spezifisches Gewicht 138) wurden
mit 2 I Wasser vermischt- Zu dem Gemisch wurden portionsweise 0,447 kg Elektrolyteisenpulver gegeben
und sodann wurden 0,932 kg Kobaltnitrat zugefügt,
wodurch die Lösung (II) gebildet wurde.
105 g Ammoniumwoiframat und 170 g Ammoniummciybdat
wurden in 920 ml Wasser aufgelöst und es wurden 552 g Tellursäure zugesetzt, um die Lösung (III)
zu bilden. so
49 g Borsäure wurden in 9.61 kg Siliciumdioxidso!
(SiOrGehalt 30 Gew.-°/o) aufgelöst, wodurch die
Lösung (I V) gebildet wurde.
Die Lösungen (III) und (II) und die Verbindung (I) wurden in dieser Reihentolge zur Lösung (IV) gegeben
und unter gutem Rühren wurde eine 15%ige wäßrige Ammoniaklösung portionsweise zugesetzt, daß der
pH-Wert der Lösung auf 2,0 eingestellt wurde. Unter
gründlichem Rühren wurde die Lösung 8 Stunden auf 1000C erhitzt Die resultierende Aufschlämmung wurde
zu einer Konzentration (errechnet als Oxide) von etwa 20% konditioniert und sprühgetrocknet Die resultierenden
feinen kugelförmigen Teilchen wurden 8 Stunden bei 2500C sodann 16 weitere Stunden bei
4000C und schließlich 4 Stunden bei 700"C katalysiert
Katalysator 13
Ein Katalysator mit einer empirischen Formel 4 Stunden bei 7100C durchgeführt Katalysator 20 Ein Katalysator mi', der empirischen Formel
Ein Katalysator mit einer empirischen Formel 4 Stunden bei 7100C durchgeführt Katalysator 20 Ein Katalysator mi', der empirischen Formel
wurde auf die gleiche Weise wie der Katalysal^.· 13
hergestellt Die Endglühbehandlung wurde 4 Stunden bei 710°C durchgeführt.
Katalysator21 Ein Katalysator mit der empirischen Formel
wurde auf die gleiche Weise wie der Katalysator 12 hergestellt Die Endglühbehandlung erfolgte 4 Stunden
bei 7500C.
Katalysator 25 Ein Katalysator mit der empirischen Formel
wurde auf die gleiche Weise wie der Katalysator 12 hergestellt Die Endglühbehandlung wurde 4 Stunden
bei 700° C durchgeführt
Katalysator 26 Ein Katalysator mit der empirischen Formel
wurde wie folgt hergestellt.
2S.0 g Elektrolyteisenpulver und sodann 32,0 g Tellurmetall
wurden portionsweise zu einer Flüssigkeit gegeben, die aus 309 ml Salpetersäure (spezifisches
Gewicht 1.38) und 41C ml bestand, um diese Komponenten
vollständig aufzulösen. 23,2 g pulverförmiges WoIframtnoxid
wurden zu der resultierenden Lösung gegeben. Andererseits wurden 743 g Magnesiumnitrat
in 904 g Siliziumdioxidsol (SiOrGehalt 20 Gew.-%) aufgelöst
Diese Lösungen wurden vermischt und mit 4383 g
Antimontrioxidpulver versetzt Das Gemisch wurde getrocknet und 2 Stunden bei 2000C und weitere 2
Stunden bei 400°C geglüht Das geglühte Produkt
innerhalb des hierin angegebenen Atombereichs, doch liegt das WOj als Με-Komponente im freien Zustand
und nicht in einer festen Lösung vor, wie es iür die
erfmdungsgemäß verwendeten Katalysatoren gefordert
wurde. Demgemäß liegt dieser Katalysator nicht innerhalb des Rahmens dieser Erfindung. Ein Vergleich
dieses Katalysators mit dem erfindungsgemäßen Katalysator 6, der die gleiche Zusammensetzung hat, zeigt
eindeutig den signifikanten Vorteil des erfindungsgemä-Ben
Katalysators.
Der Katalysator 27 hat die gleiche Zusammensetzung wie der erfindungsgemäße Katalysator 17, doch ist das
MOO3 als Me-Komponente im freien Zustand vorhanden
und nicht in einer festen Lösung, wie es für die
Durchmesser von 2 mm geformt Die Formkörper wurden sodann 4 Stunden bei 7000C glühbehandeit
Katalysator 27 Ein Katalysator mit der empirischen Formel
wurde wie folgt hergestellt
wurde mit Wasser verknetet und sodann zu zylindri- 15 erfindungsgemäßen Katalysatoren gefordert wird,
sehen Körpern mit einer Länge von 2 mm und einem Aus den Ergebnissen der Tabelle 2 wird ersichtlich,
-- - ' daß die Acrylnitrilselektivitäten der Katalysatoren 22,
26 and 27, in denen die Me-Komponenten als freie
Oxide vorhanden sind, sich von 50 bis 70% bewegen und daß sie stark vermindert sind. Weiterhin zeigen die
Katalysatoren 19.23 und 24. bsi denen die Me-Komponenten
in geringeren Mengen als bei den erfindungsgemäßen Katalysatoren züge= tzt worden sind, AcrylnJtrilumwandlungen
von 75 bis 78% und Acrylnitrilselektivi-
251 kgAntimöi.trioxidpuIver, Verbindung (I) (Teil- 25 täten von 78 bis 82%. Demgegenüber zeigen die
chengröße weniger als 20 μ) wurden abgewogen. Katalysatoren 1 bis 18 gemäß der Erfindung Acrylnitril-
3.2 I Salpetersäure (spezifisches Gewicht 138) wurden Umwandlungen von 79 bis 85% und Acrylnitrilselektivimit
2! Wasser vermischt und das Gemisch wurde täten von 82 bis 87%. so daß gesagt werden kann, daß
erhitzt 0.743 kg Elektrolyteisenpulver wurden portions- die erfindungsgemäß verwendeten Katalysatoren geweise
zu der Lösung gegeben und es wurde Zinknitrat so genüber den bekannten Katalysatoren überlegen sind,
zugegeben, wodurch die Suspension (II) gebildet wurde. (2) Die Katalysatoren 12, 13. 20. 21 und 25 wurden
Es wurden 13 g Vanadinpentoxid und 1.15 g Molyb- nach der oben beschriebenen Methode 2 getestet Die
däntrioxid genommen(Hl). erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt und
3.06 kg Tellursäure. 153 g Phosphorsäure (Reinheit sind auch in den Fig. 10 bis 13 grafisch zusammenge-85%)
und 164 g Borsäure wurden in 16,0 kg Siliciumdi- 35 stellt
------ · · Die Katalysatoren 12 und 13 liegen im Rahmen der
vorliegenden Erfindung.
Der Katalysator 20 hat einen geringeren Anteil der Me-Komponente (es handelt sich um den Katalysator,
d=r in Beispiel 13 der US-PS 37 16 496 beschrieben
wird). Der Katalysator 21 enthält keine Me-Komponente. Der Katalysator 25 hat einen geringeren Anteil der
Me-Komponente.
Der Einfluß des NHj/CjHb-Molverhältnisses zwischen
dem Katalysator 13 gemäß der Erfindung und dem Vergleichskatalysator 20 ist in Tabelle 3 und in
Fig. 10 dargestellt Wie aus Fig. 10 klar ersichtlich
oxidsol (SiOrGehait 30 Gew.-%) aufgelöst, wodurch eine Lösung (IV) gebildet wurde.
(IH), (II) und (I) wurden in dieser Reihenfolge zu (IV)
gegeben und das Gemisch wurde 16 Stunden bei !200C
getrocknet und sodann 2 Stunden bei 250° C. 2 weitere Stunden bei 400" C und schließlich 3 Stunden bei 620° C
geglüht.
Aktivitätstests
(1) Die katalysatoren 1 bis 11. 14 bis 19. 22 bis 24. 26
und 27 wurden nach oben beschriebenen Methode 1 getestet. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 2
zusammengestellt.
Aus den erhaltenen Ergebnissen wird ersichtlich, daß
die Katalysatoren t bis !8 gemäß der Erfindung ein besseres Verhalten zeigen als die Vergleichskatalysatoren
19 bis 27.
Der Katalysator 19 ist ein Beispiel außerhalb dieser
wird, zeigt der Katalysator 13 eine höhere Acryinitrilausbeute
als der Katalysator 20. Selbst wenn das NHi/CiHb-Moiverhältnis abgefallen ist, dann ist es mit
dem Katalysator 13 möglich, eine hohe Acrylnitrilausbeute
zu halten und nur geringe Mengen von Nebenprodukten zu bilden.
Erfindung, da die Me-Komponente geringer ist als Weiterhin wurde der Katalysator 13 gemäß der
~n j„ tr.f;«^.,,» cr^?ir.vicri ict <Zip entK.nrirht 55 Erfindung über einen langen Zeitraum bei verhältnismäßig
scharfen Bedingungen verwendet, z. B. bei einem
NH j/CjHb-Molverhältnis von 1.05 und einem Luft/CjHt-Molverhältnis
von 9.6. Im Vergleich dazu wurden die
Vergleichskatalysatoren 20 und 21 über einen langen
Beispiel 1 der US-PS 36 68 147.
Der Katalysator 22 hat einen größeren Anteil von Me als der erfindungsgemäß verwendete Katalysator. In
diesem Faii liegt MoO) im freien Zustand vor. wie es aus
dem Röntgenbeügungsmus:er der F ig. 8 ersichtlich ta Zeitraum, jedoch bei etwas weniger scharfen Bedingun-
wjrtL gen, verwendet, z.B. einem NHj/C3H6-Molverhältnis
Die Katalysatoren 23 und 24 haben einen geringeren von 1,10 und einem Luft/CjHe-MoIverhä'.ifiis von 10.1
Anteil von Me als die erfindungsgemäß verwendeten bzw. 104. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Fig. 11
Katalysatoren, und sie haben variierende Anteile der zusammengestellt Aus den obigen Ergebnissen wird
Q-Komponenten. Alle diese Katalysatoren zeigten 65 ersichtlich, daß die erfindungsgemäßen Katalysatoren
schlechtere Ergebnisse als die erfindungsgemäß ver- über Fange Zeiträume selbst dann eine hohe Acrylnitril-
v/endeten Katalysatoren. ausbeute halten können, wenn das NHj/CjHh-Molver-
Der Katalysator 26 hat eine Zusammensetzung hältnis und das Luft/C)H<,-Mo!verhältnis niedrig ist.
15
In Tabelle 3 und in Fig. 13 ist der Einfluß auf die 0)
Propylenkonzentration zwischen dem Katalysator gemäß der Erfindung und dem Vergleichskatalysator
dargestellt Aus diesen Ergebnissen wird ersichtlich, daß
der Katalysator 12 durch eine Zunahme der Propylen- 5 (2)
konzentration weniger stark beeinflußt wird als der Katalysator 20.
In Fig. 13 ist der Einfluß auf den Reaktionsdruck (3)
zwischen dem Katalysator 13 gemäß der Erfindung und ' dem Vergleichskatalysator 20 dargestellt Aus Fig. 13
wird ersichtlich, daß der Katalysator 13 durch eine Zunahme des Reaktionsdruckes weniger stark beein- (4)
flußt wurde als der Katalysator 20.
Es kann daher gesagt werden, daß die erfindungsgemäß verwendeten Katalysatoren nicht nur eine hohe 15 (5)
Acrylnitrilausbeute ergeben, sondern auch die folgenden
Vorteile haben:
16
Es kann eine hohe Acrylnitri'ausbeute bei kleinen
Mengen von Nebenprodukten wie Acrylsäure und
Acrolein selbst dann erhalten werden, wenn das NHj/CjHs-Molverhältnis vermindert ist
Eine hohe Acrylnitrilselektivität kann selbst dann
erhalten werden, wenn das Luft/CaHs-Molverhält-
nis vermindert ist
Bessere Eigenschaften können selbst dann über
längere Zeiträume gehalten werden, wenn das
NrtyCiHe-Molverhältnis und das 02/C3H6-MoI-
verhältnis vermindert wird.
Die Abnahme der Acrylnitrilselekiiv aät ist selbst
dann nur gering, wenn die Propylenkonzentration
erhöht wird, und
die Abnahme der Acrylnitrilselektivität ist selbst
dann gering, wenn der Reaktionsdruck erhöht wird.
| Kata- | Zusammensetzg. | (Atomverhältnis) | Q | R | Si | Reak- | B) | Ergebnisse | (%) · C) | HCN | D) |
| lys. | Fe Sb Me | Te | tior.s- bedin- |
(SeIc) | C3H6 | (%) | (%) | ||||
| gungen | Umwandlung | ||||||||||
| A" | AN CH3CN | ||||||||||
| (-) | |||||||||||
19
22
23
24
26
27
28
29
22
23
24
26
27
28
29
10 15 M14
10 25 V2
IG 60
10 25 W14
10 60 Mo4
10 60 W2
10 60 V,Mo2
10 60 Mo2
10 25 Mo2
10 25 W,Mo,
10 25 W1Mo0-25
10 30 V0-1MOi4
10 30 V0-2Mo1W0-2
10 25 W04Mo0-7
10 15 V0-1Mo6
10 35 Mo,
0^5
10 25
10 25 Μου
10 25 Mo01W0,
10 25 W04
10 60 W2
10 15 V0-1Mo6
10 30 Vj
10 25 W1
5 10 5 4 5 5 3 5 4 4 2 4 3 3 10 10
10 3 2
Cu1
Mg2
Zn,
La,
Cu5
Mg<
Zn2Ai1 -
La04Ce1 -
Al3
Cr2
Mn2Al, -
Cu2Ni2 -
Bi3
Sn3 P
Zn2 Al1
0,5 -
4 Cr2
2 Mn2Al,
Mg5
Zn2
P0.5 B2
P1B2 B1
440 3,8
420 3,2
430 4,2
430 4,2
420 2,1
450 3,0
420 2,1
420 2,1
420 2,1
430 2,8
430 2,8
420 4,3
430 2,8
440 3,8
410 2,3
400 2,1
Mn2Al1 -
440 5,8
420 2,0
450 5,2
U) 450 5,2
420 3,5
P1B2 60 400 2,1
430 2,8
450 3,2
80
81
82
81
80
31
82
83
83
82
83
85
84
84
79
79
81
82
81
80
31
82
83
83
82
83
85
84
84
79
79
78
47
75
76
62
59
74
77
47
75
76
62
59
74
77
0,6
0,2
0,4
0,6
1,2
0,7
0,2
0,4
0,2
0,4
0,2
0,0
0,3
0,6
0,5
0,6
1,2
0,7
1,1
5 3 4 6 7 6 5 6 5 6 5 3 5 4 5 3
4 10 6 7 9 7 6 8
98 97 99 97 95 98 95 98 97 98 99 98 99 99 94 94
95 86 96 94 89 87 97 98
82 84 83 84 84 83 86 85 86 84 84 87 85 85 84 84
82 55 78 81 70 68 76 79
Fußnoten:
A) Temperatur.
B) Ksataktzeit
C) Gesamtumwandlung von
D) Acrytaitrilselettivitat.
| 17 | d. Beschick. Gase | Reaktionsergebnisse | CH3CN HCN | 4,7 | Luft | O | 25 | ! | AL | 05 | 249 | $5 | C3H6 | 18 | Reakt | NH3 | ReakL Kontaki- | Dauertest (vgl. Fig. 11) |
|
| NH, | C3H6 Umwandig. (%) | 0,4 | 4,5 4,1 |
0,0 | Druck | Rest1) |
Tempe- zeit
rat. |
||||||||||||
| Reaktionsbedingungen | AN | 0,3 0,2 |
6,9 | 10p | 0 | 0,2 0,6 |
bar | 97,6 | (0C) (SeB | Effekt der Kon | |||||||||
| Molverh. | UO | 84,1 | 0,5 | 6,5 | 10,5 | 0 | 0,1 | 1,1 | 98,2 97,5 |
440 4,0 | zentration von CiHft (Fig. 12) |
||||||||
| Tabelle 3 | C3H6 | 1,00 | 83,8 83,7 |
0,5 | 5,8 | 10,5 | 0 | 1,2 | 1,1 | 99,4 | 440 4,0 | ||||||||
| Kata- | 0,90 | 77,5 | 0,2 | 4,6 | 10,5 | 0 | 3,1 | N2 | Konzen | 1,1 | 98,6 | 440 4,0 | |||||||
| lys. | 1 | 1,20 | 76,3 | 0.3 | 5,4 | 10,5 | 0 | 0,3 | Ges. | trat. | 1,1 | 99,1 | 460 6,0 | ||||||
| 1 | 1,00 | 74,2 | 0,7 | 10,5 | 0 | 1,3 | 0 | (%) | 1,1 | 98,4 | 460 6,0 | ||||||||
| I | 0,90 | 83,1 | 4,3 | 9,5 | 0 | 0 | 7,9 | 1,1 | 99,0 | 460 6,0 | |||||||||
| 13 | 1 | i.00 | 78.6 | 0,3 | 6,8 | 9,5 | 0 | 0,3 | 0 | 8,0 | 1,1 | 430 4,0 | |||||||
| 1 | 1,00 | 1,2 | 4,8 | 9,6 | 0 | 0,0 | 0 | 8,1 | 1,1 | 100,2 | 460 5,3 | ||||||||
| 1 | 1,05 | 83,5 | 2,3 | 4,0 | 10,1 | 0 | 0,8 | 0 | 7,9 | 1,2 | 98,8 | 440 4^ | |||||||
| 20 | 1 | 1,10 | 75,9 | 0,3 | 5,8 | 10,5 | 0 | 0,0 | 0 | 8,0 | 1,2 | 99,2 | 460 6,0 | ||||||
| 1 | 1,10 | 75,6 | 0,6 | 5,9 | 10,5 | 0 | 0,0 | 0 | 8,1 | 1,2 | 100,0 | 470 7,0 | |||||||
| 1 | 1,15 | 89,3 | 0,8 | 7,3 | 2,41 | 1,69 | 0,1 | 0 | 8,7 | 1,1 | 98,8 | 430 4,0 | |||||||
| 12 | 1 | 1,15 | 80,7 | 1,5 | 10,5 | 0 | 0,3 | 0 | 8,7 | 1,1 | 99,2 | 430 4,5 | |||||||
| 25 | 1 | 1,15 | 79,2 | 2,41 | 0 | 8,6 | 1,1 | 101,1 | 450 5,0 | ||||||||||
| 13 | 1 | U5 | 70,8 | 11,0 | 1,69 | 0 | 8,2 | 1,1 | 450 5,0 | ||||||||||
| 20 | 1 | 105 | 11,0 | 0 | 12,35 | 7,9 | 2,0 | 430 4,0 | |||||||||||
| 2Ϊ | 1 | 1,05 | 0 | 0 | 4,0 | 2,0 | 450 6,0 | ||||||||||||
| 12 | 1 | Tabelle 3 (Fortsetzung) | 12,: | 16,0 | |||||||||||||||
| 1 | Kata- | 0 | 4,0 | ||||||||||||||||
| 20 | 1 | lys. | CO2 | 0 | 16,0 | AN Selek | Bemerk. | ||||||||||||
| 6,6 | CO | 0 | 7,7 | tivität | |||||||||||||||
| 13 | 13 | 6,8 7,2 |
I Q | 7,7 | 86,1 | Effekt einer Ver | |||||||||||||
| 20 | 9,j | 2,1 2,3 |
85,7 85,3 |
minderung des NH3ZC3H6-MoI- vernältnisses (vgl. |
|||||||||||||||
| 20 | 10,4 | 3,4 | 78,9 | Fig. 10) | |||||||||||||||
| 11,1 | 3,6 | AA | 77,5 | ||||||||||||||||
| 7,0 | 4,3 | O1O |
C3H6
Umwandl. |
75,2 | |||||||||||||||
| 12 | 8,4 | 2,0 | 0,0 0,0 |
97/7 | 85,4 | Effekt einer Ver | |||||||||||||
| 25 | 3,6 | 0,0 | 97,7 98,1 |
80,2 | minderung des Luft/C3H6-Mol- |
||||||||||||||
| 6,5 | 0,0 | 98,2 | |||||||||||||||||
| 13 | 10,3 | 2,1 | 0,0 | 98,5 | 86,1 | 830 | |||||||||||||
| 20 | 12,7 | 3,9 | 0,0 | 98,7 | 77,4 | 800 | |||||||||||||
| 21 | 6,7 | 2,7 | 0,0 | 97,3 | 76,4 | 30 | |||||||||||||
| 12 | 8,2 | 1,4 | 98,0 | 87,4 | |||||||||||||||
| 8,1 | 2,5 | 0,0 | 82,5 | ||||||||||||||||
| 20 | 11,8 | 3,2 | 0,0 | 97,0 | 81,4 | ||||||||||||||
| 4,8 | 0,0 | 98,1 | 73,4 | ||||||||||||||||
| 0,0 | 98,9 | ||||||||||||||||||
| 0,0 | 97,5 | ||||||||||||||||||
| 0,0 | 97,8 | ||||||||||||||||||
| 0,0 | 97,3 | ||||||||||||||||||
| 96,5 | |||||||||||||||||||
Ϊ9
■20
Fortsetzung
Kata- Reaktionsergebnisse iys· C3H6 Umwandig. (%)
AN
CHjCN HCN CO2 CO AL AA
Ges. C3H6 Umwandl.
AN Selek- NH3
tivität Rest1)
tivität Rest1)
Bemerk.
13 80,3 0,4 5,2 8,9 2,4 0,1 0,0 97,3 82,5
20 70,1 1,4 7,1 12,4 l,\ 0,4 0,0 96,5 72,6
Fußnoten:
AN: Acrylnitril.
AL: Acrolein.
AA: Acrylsäure.
1O NH3: Rest: Dieser Wert ist Weinsr, wenn eine Verbrennung von NH3 erfolgt.
97,2 *98,7
Effekt einer Verminderung des Drucks (vgl. Fig. 13)
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung von Acrylnitril durch Umsetzung eines Gemisches aus Propylen, molekularem
Sauerstoff und Ammoniak in des Dampfphase bei einer Temperatur von etwa 3800C bis etwa
5000C und bei einem Druck von etwa Atmosphärendruck bis etwa 4 bar in Gegenwart eines
Katalysators der aus Fe, Sb, wenigstens einem der Elemente V, Mo und W (Me) ferner Te sowie ι ο
wenigstens einem der Elemente Cu, Mg, Zn, La, Ce, Al, Cr, Mn, Co, Ni, Bi und Sn (Q) und Sauerstoff
bestehtdadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator der Zusammensetzung
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