DE248373C - - Google Patents

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DE248373C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00Movable targets which are stationary when fired at
    • F41J7/04Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch Patent 238528 geschützten Fallscheibe, und bezieht sich besonders auf die Auslösevorrichtung, die das Abwerfen der Schnur bewirkt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Feder lose drehbar im Gehäuse gelagert ist, wobei die Einrichtung zweckmäßig so getroffen wird, daß der Schnurhaken am kürzeren Teil des Schlaghebels der
ίο "Feder anliegt, während das zu spannende Federende den längeren Teil des Hebelarmes bildet, zum Zwecke, möglichst günstige Beanspruchungen zu erzielen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Einsetzen des Schnurhakens nur bei gespannter Feder möglich ist. Ferner ist es durch die eigenartige Lagerung der Feder beim Erfindungsgegenstand möglich, die Feder, die fraglos den empfindlichsten Teil der Vorrichtung bildet, ohne Verwendung eines besonderen Werkzeuges auszuwechseln. Dieser Umstand ist um so bedeutungsvoller bei einer Vorrichtung, die wie der Erfindungsgegenstand für militärische Zwecke bestimmt ist, und bei der alles darauf ankommt, mit den denkbar geringsten Mitteln und möglichst kleinem Zeitaufwand eine teilweise schadhafte Vorrichtung wieder gebrauchsfähig zu machen.
Die eigenartige Lagerung der Feder gemäß
der Erfindung hat aber auch noch einen weiteren Vorzug. Bei sämtlichen bisher bekannten Anordnungen mußten entweder die Federn oder die Widerlager für dieselben genau eingestellt werden, was ausgeschlossen erscheint, wenn man bedenkt, welchen Einflüssen eine derartige Feder durch wechselnde Witterung u. dgl. ausgesetzt ist. Geschah die Einstellung der Feder zu fein, so wurde sie häufig durch andere Einflüsse ausgelöst als durch ein die Fallscheibe treffendes Geschoß. Im anderen Falle blieb die Feder häufig stehen, wenn die Fallscheibe getroffen wurde.
Diese hier geschilderten Nachteile bestehen beim Erfindungsgegenstand nicht, da die Feder hier infolge der ihr eigentümlichen losen Lagerung selbsttätig Differenzen durch die Möglichkeit einer Bewegung senkrecht zur Ebene der Federebene ausgleichen kann. Es ist also beim Erfindungsgegenstand das Auftreten sogenannter Seitwärtsspannungen der Feder, wie sie durch Witterungseinflüsse, längeren Gebrauch und ähnliche Ursachen entstehen können, ausgeschlossen. Die Einstellung in beliebiger Feinheit wird bei der neuen Auslösevorrichtung lediglich durch die Form der Nase bzw. den Querschnitt des zu spannenden Federendes geregelt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt den mit der Auslösevorrichtung versehenen Teil der Fallscheibe, Fig. 2 Seitenansicht der Fig. i, Fig. 3 Grundriß.
Die Fallscheibe α wird gemäß dem Hauptpatent mittels einer Schnur c an der Haltevorrichtung, etwa an einer Latte oder einem Gurt, befestigt. An der Fallscheibe α sitzt die Auslösevorrichtung b, die im wesentlichen aus einer in einem Gehäuse untergebrachten Feder i besteht, deren Teil i' lose drehbar und herausnehmbar in einer Hülse am Gehäuse gelagert ist, während sich das andere
ίο freie Ende im gespannten Zustande gegen eine Nase k des Gehäuses legt. Durch das Auftreffen des Geschosses auf die Scheibe a springt das freie Ende der Feder i aus der Sperrlage heraus, wirft den Schnurhaken e aus der Öffnung b' heraus, wodurch die Schnur c abgeworfen wird, so daß die Scheibe herunterfällt oder umklappt.
Die Einrichtung ist hierbei so getroffen, daß das Einlegen des Schnurhakens e nur erfolgen kann, wenn sich die Feder * im gespannten Zustande befindet, da sie in der entsprechenden Stellung die öffnung δ' ganz · oder teilweise verdeckt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Auslösevorrichtung für Fallscheiben nach Patent 238528, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (i, ϊ) in ihrem Gehäuse auch im gespannten Zustande lose drehbar gelagert ist.
2. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsetzen des Schnurhakens nur bei gespannter Feder möglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE10241524B4 (de) * 2002-09-07 2007-06-06 Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, dieses vertreten durch das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung Dreidimensionales, mobiles Ziel

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