DE468641C - Abfederung fuer die Zinken von Bodenfraesen - Google Patents

Abfederung fuer die Zinken von Bodenfraesen

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DE468641C
DE468641C DEG67992D DEG0067992D DE468641C DE 468641 C DE468641 C DE 468641C DE G67992 D DEG67992 D DE G67992D DE G0067992 D DEG0067992 D DE G0067992D DE 468641 C DE468641 C DE 468641C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/14Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools
    • A01B33/142Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally
    • A01B33/144Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally with spring tools or resiliently-attached rigid tools

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  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Bodenfräsen mit starr an einer rotierenden Zinkenwelle angebrachten Zinken weisen einen ungünstigen Wirkungsgrad auf gegenüber den Bodenfräsen, die an der Zinkenwelle federnd ausschwingbare Zinken besitzen.
Trifft nämlich die Spitze eines der zuerst erwähnten ungefederten Zinken auf harten Boden, so wird nahezu die ganze lebendige Kraft der rotierenden Massen in Stoßwirkung ίο umgesetzt, d. h. schon an der Oberfläche des harten Bodens restlos vernichtet, indem die Zinkenspitze schädlich und die Bodenoberfläche nutzlos deformiert werden. Diese nachteilige Wirkung nimmt etwa im quadratischen Verhältnis zur Umfangsgeschwindigkeit der Zinkenspitzen zu.
Ist dagegen der Zinken an der Zinkenwelle federnd ausschwingbar befestigt, so wird die Feder beim Auftreffen der Zinkenspitze auf den harten Boden zusammengedrückt bzw. gespannt und die Geschwindigkeit der Hauenspitze vermindert. Dabei speichert sich die kinetische Energie der rotierenden Massen in der Feder auf. Später wird sie nach und nach wieder abgegeben und zur Zerkleinerung des Bodens in der Tiefe nutzbar gemacht.
Den größten Nutzeffekt würde eine Fräse ergeben, deren Zinken so vollendet abgefedert sind, daß ein vollkommen elastischer Stoß entsteht.
Die bisher verwendeten Federn haben aber den Nachteil, daß die zu ihrer Durchbiegung erforderliche Kraft etwa proportional der Durchbiegung der Feder stetig von Null aus anwächst. Nach der Erfindung wird nun zur Herbeiführung eines möglichst vollkommen elastischen Stoßes eine Federanordnung verwendet, deren Federkraft von Beginn der Durchbiegung bis zum Endausschlag stärker zunimmt als die Durchbiegung. selbst. Die neue Zinkenfederung besteht darin, daß außer einer bekannten gewundenen Biegungsfeder eine gerade Biegungsfeder einerseits an einem Kurbelarm der Zinkenwelle und andererseits am Zinkenstiel eingespannt ist.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel.
An der im Sinne der Pfeilrichtung b umlaufenden Zinkenwelle α ist an einem. Kurbelarm c die gewundene Biegungsfeder d mit einem Ende befestigt, während das andere Ende von d am Zinken e so angreift, daß die Zinkenspitze beim Auftreffen auf den Boden entgegengesetzt zur Pfeilrichtung b nachgeben und in eine der punktiert gezeichneten Stellungen 2 oder 3 gelangen kann, wobei die Feder d gespannt wird. Bei dieser bekannten Anordnung wächst der Druck, den die Zinkenspitze gegen den Boden ausübt, etwa proportional der Durchbiegung der Feder bzw. proportional der Nachgiebigkeit der Zinkenspitze an. Um nach der Erfindung eine Federung herzustellen, die den Druck der Zinkenspitze gegen den Erdboden stärker anwachsen macht, als die Durchbiegung der Feder bzw. das Zurückfedern der Zinkenspitze selbst anwächst, ist eine gerade Biegungsfeder f in der Weise mit dem einen Ende an einer Verlängerung g des Kurbelarmes c und mit dem anderen Ende am Zin- ken e eingespannt, daß die Feder / bei Beginn einer Durchbiegung, also in der Lage 1 des Zinkens e, der Spannung der Feder d entgegenwirkt, und daß diese Gegenwirkung der Feder/ mit zunehmender Durchbiegung der Feder d immer mehr abnimmt und schließlich ganz aufhört (vgl. die punktierte Zinkenstellung 2 der Abbildung). Die Zinkenspitze federt vermöge dieser Anordnung beim Auftreffen auf den Boden anfänglich leichter zurück, d. h. ihr Druck gegen den Boden ist weniger stark als bei den bekannten Federn, und der Druck der Zinkenspitze gegen den Erdboden nimmt im Verlauf der Durchbiegung stärker zu als bei den bekannten Zinkenfederungen.
Zweckmäßig wird die Nullage der geraden Biegungsfeder etwa am Ende der ersten Hälfte des Ausschlags der Zinkenspitze gewählt (Stellung 2). Dann verstärkt die Spannung der zusätzlichen geraden Biegungsfeder f von Beginn der zweiten Hälfte des Zinkenausschlages bis zum Endausschlag des Zinkens an der Zinkenwelle (Stellung 3) den Druck der Zinkenspitze gegen den Erdboden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Abfederung für die Zinken von Bodenfräsen, dadurch gekennzeichnet, daß außer einer bekannten gewundenen Biegungsfeder (d) eine gerade Biegungsfeder (f) einerseits an einem Kurbelarm der Zinkenwelle und anderseits am Zinkenstiel eingespannt ist.
DEG67992D Abfederung fuer die Zinken von Bodenfraesen Expired DE468641C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2441323A1 (fr) * 1978-11-20 1980-06-13 Amazonen Werke Dreyer H Machine a travailler le sol

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