DE373527C - Feuerzeug - Google Patents

Feuerzeug

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DE373527C
DE373527C DEK79810D DEK0079810D DE373527C DE 373527 C DE373527 C DE 373527C DE K79810 D DEK79810 D DE K79810D DE K0079810 D DEK0079810 D DE K0079810D DE 373527 C DE373527 C DE 373527C
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DE
Germany
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lighter
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pyrophoric
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DEK79810D
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HEINRICH KELLERMANN DR ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/34Component parts or accessories
    • F23Q2/46Friction wheels; Arrangement of friction wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Feuerzeug. Die 'Erfindung betrifft ein Feuerzeug mit gegen eine Pyrophorscheibe gedrücktem Kratzer, und es kommt dabei darauf an, d@aß dieser Kratzer als prismatischer Körper ausgebildet ist, der umsteckbar in seinem Halter gelagert ist. Gegenüber den bekannten umsteckbaren blattartigen Kratzern oder Schabern, die nur einen schmalen Querschnitt haben, weist derKratzer emäß derErfindung den Vorteil auf, daß er' eine größere, der Zahl der Kanten: der Prisinengrundfläche entsprechende Zahl von Schürfkanten besitzt. Dabei können bei entsprechender Gestaltung des Halters die einzelnen Schürfkanten des Kratzers nacheinander in Benutzung genominen werden, indem man den lose in den Halter eingesetzten Kratzer herausnimmt, um eine Kante weiterdreht und alsdann wieder in die Hülse hineinsteckt. Nach Abnützung sämtlicher Schürfkanten des einen Endes des prismatischen Körpers kann dann .der ganze Körper umgedreht werden, und es können dann wiederum nacheinander die einzelnen Kanten des nun freiliegenden Kratzerendes in Benutzung genommen werden. Besteht gar der Kratzer aus einem würfelförmigen Körper, so können dessen sämtlicheKanten als Schürfkanten nacheinander ausgenutzt werden, also im ganzen z2. Infolge der so erinöglichten gründlichen Ausnutzung des Kratzers ist seine Haltbarkeit eine sehr langdauernde.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen derartiger Kratzer oder Schaber in ihrer Anwendungs-,veise veranschaulicht, -und zwar zeigen die Abb. z und 3 zwei Ausführungsformen solcher Kratzer oder Schaber in ihrer Anwendung in Verbindung mit pyrophoren Rädchen oder Scheiben und die Abb. 2 und 4 die zugehörigen Kratz- oder Schabkörper für sich-Während bei den gebräuchlichen Feuerzeugen und, Gasanzündern mit einem drehbaren Teil der Schaber oder Kratzer in Form eines gerillten Stahlrädchens drehbar angeordnet ist und die pyrophore Masse in Form eines Stiftes federnd gegen das Rädchen gedrückt wird, ist bei den gezeigten Ausführungsformen in an sich bekannter Weise umgekehrt die Anordnung so getroffen, daß die pyropihore Masse die Foren einer Scheibe oder eines Rädchens 12 besitzt, welches drehbar an einem Feuerzeug, einem Gasanzünder oder einer mit pyrophorer Masse arbeitenden Lampe angeordnet wird, wohingegen der Kratzer oder Schaber 13 bzw. 14 gegen den Umfang der Scheibe 12 federnd angedrückt wird, so daß bei deren Drehung die Funken erzeugt werden.
  • Gemäß der Erfindung besteht nun der Kratzer oder Schaber 13 bzw. 14 aus einem Metallvollkörper mit regelmäßig polygonaler Grundfläche, und zwar besitzen bei dem in den Abb. i und 2 veranschaulichten Ausführungsbeispiel die Vorder- und Hinterflächen 18 die Form von Quadraten, die Seitenflächen 17 hingegen die Form von länglichen Rechtecken, so daß also die Seitenkanten IS länger sind als die Vorder- und Hinterkanten io. Bei der Ausführungsforen nach den Ab.b.3 und 4 hingegen sind alle Kanten i9 des Körpers 14 gleich lang, und dieser hat also Würfelform.
  • Die Schaberkörper 13 bz«. 14 sind in passend gestaltete Kästchen 2o lose eingesetzt, die an Armen 21 befestigt sind, welche ihrerseits bei 22 drehbar gelagert sind und durch die Federn 23 gegen den 'Umfang der Scheiben oder Räder 12 gedrückt «erden. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß jeweils die eine der Kanten der Körper 13 bzw. 1a an dem Umfang der Scheiben 1 2 entlang schleift und so bei deren Drehung als Schürfkante zum Abschaben der pyrophoren Masse bei der Zündung wirkt. Ist die eine der Kanten 16 des Körpers 13 auf diese Weise abgenutzt bzw. stumpf geworden. so braucht man nur das offene Kästchen 2o durch Drehung des Armes 21 entgegen der Federwirkung ein wenig hochzuheben, kann dann den lose eingesetzten Kratzerkörper 13 aus dein Kästchen 2o herausziehen und ihn um 9o' gedreht wieder einsetzen, so daß eine andere der Kanten r6 mit der Umfläche der Scheibe 12 in Berührung kommt. Sind alle vier Kanten 16 der Vorderfläche 18 des Körpers 13 in dieser Weise abgenutzt, so kann man den ganzen Körper 13 umdrehen, so daß die zuvor hintere Fläche zur vorderen wird und nun deren Kanten 16 in entsprechender Weise als Schürfkanten benutzt werden können.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. 3 und 4. kann, da der Körper 14 Würfelform besitzt, jede der zwölf Kanten des Würfels als Schürfkante ausgenutzt werden, d. h. es können auch die Seitenkanten in derselben Weise dafür Verwendung finden wie die Vorder- und Hinterkanten. Dabei muß natürlich das offene Kästchen 20 entsprechende Größe und Anordnung besitzen, um den teilweise aus ihm herausragenden Würfel aufzunehmen und-. gegen die Scheibe i2 zu drücken, ohne daß das Kästchen 2o selbst damit in Berührung kommt.
  • Da die Kratzerkörper 13 bzw. 14 aus Vollinetall, z. B. aus einem vollen Stahlstück bestehen, so wird durch sie die bei der Zündung bzw. beim Brennen der Larnpe auftretende Wärme schnell abgeleitet und dadurch eine vorzeitige Zerstörung der Kratzerkörper durch diese Wärme bzw. Hitze verhindert. Dies ist besonders wichtig, wenn es sich um Lampen handelt, bei denen die pyrophore -Rasse als Leuchtmaterial dient, bei denen also dauernd starke Funkengarben erzeugt werden müssen und daher größere Hitzewirkungen bei der Benutzung auftreten können.
  • Statt dem Kratzerkörper rechteckige bzw. quadratische Grundfläche zu geben. kann diese auch von einem anderen regelmäßigen Polygon gebildet «-erden, so daß der Kratzerkörper dann die Form des entsprechenden regelmäßigen Polyeders erhält. Beispielsweise kann die Vorderfläche des Polyeders die Form eines regelmäßigen Sechsecks besitzen, derart. daß alle sechs Kanten der Vorderfläche und hernach alle sechs Kanten. der hinteren Begrenzungsfläche nacheinander als Schürfkanten benutzt werden können u. dgl. in. Statt die Hülse mit dem Kratzer federnd gegen (las pyrophore Rad o. dgl. zu drücken, kann man auch die Hülse selbst fest anordnen und nur den Kratzer innerhalb der Hülse federnd gegen (las pyrophore Rad drücken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerzeug mit gegen eine Pyrophorscheibe gedrücktem Kratzer, dadurch gekennzeichnet, daß der Kratzer als prismatischer Körper ausgebildet ist, der in bekannter Weise umsteckbar in seinem Halter gelagert ist.
  2. 2. Feuerzeug nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, d.aß der Kratzer als Würfel ausgebildet ist.
DEK79810D 1921-11-13 1921-11-13 Feuerzeug Expired DE373527C (de)

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DEK79810D DE373527C (de) 1921-11-13 1921-11-13 Feuerzeug

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DEK79810D DE373527C (de) 1921-11-13 1921-11-13 Feuerzeug

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DE373527C true DE373527C (de) 1923-04-13

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ID=7233676

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DE (1) DE373527C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138572B (de) * 1959-06-01 1962-10-25 Theodor Ruetz Feuerzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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