DE376509C - Duengerstreumaschine mit einer unter dem Duengerkasten liegenden Streuwalze, deren Streuorgane den Boden des Duengerkastens umfassen - Google Patents

Duengerstreumaschine mit einer unter dem Duengerkasten liegenden Streuwalze, deren Streuorgane den Boden des Duengerkastens umfassen

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DE376509C
DE376509C DEK80583D DEK0080583D DE376509C DE 376509 C DE376509 C DE 376509C DE K80583 D DEK80583 D DE K80583D DE K0080583 D DEK0080583 D DE K0080583D DE 376509 C DE376509 C DE 376509C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Al 29. MAI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE 28
(KSo5S3 UI\45b)
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr.
Düngerstreumaschine mit einer unter dem Dünger,kasten liegenden Streuwalze, deren Streuorgane den Boden des Düngerkastens umfassen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1922 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Düngerstreu- stehen die Streuorgane aus Stäben, die sich über maschinen mit einer unter dem Düngerkasten die ganze Breite des Düngerkastens erstrecken. Kegenden Streuwalze, deren Streuorgane den Bei den im allgemeinen gebräuchlichen Dünger-Boden des Düngerkastens umfassen. Bei einer streumaschinen mit großer Streubreite läßt sich bekannten Düngerstreumaschine dieser Art be- aber diese Bauart mit Rücksicht auf die ver-
hältnismäßig geringe Widerstandsfähigkeit der Stäbe gegenüber Verbiegung nicht anwenden. Außerdem hat die erwähnte Maschine den Nachteil, daß der Dünger infolge des dort flach ausgebildeten Bodens des Düngerkastens nicht restlos von den Stäben ergriffen und ausgeworfen werden kann. Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und eine Düngerstreumaschine zu schaffen, deren Streuorgane
ίο selbst bei größter Streubreite nur in zulässigen Grenzen auf Biegung beansprucht werden und den Dünger restlos auszuwerfen vermögen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι eine zum Teil im Schnitt gehaltene Rückansicht einer Düngerstreumaschine, ein Teil ist herausgebrochen, und Abb. 2 den Schnitt nach 2-2 der Abb. 1 von
ao links gesehen.
Unter einem in einem Fahrgestell hängenden Düngerkasten A ist eine Vierkantwelle B gelagert, die durch ein Zahnrädergetriebe B1, G, G1, H, H1, J von der Fahrradachse J1 aus bei der Vorwärtsfahrt der Maschine im Sinne des Pfeiles χ (Abb. 2) angetrieben wird. Auf der Welle B sind mehrere Streukronen C befestigt, die mit schraubenförmig verlaufenden, auf einem Zylindermantel liegenden Streufingern c1 versehen sind. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Spitzen sämtlicher Streufinger c1 je zweier Streukronen C aufeinander zugerichtet sind und von den zwischen den beiden äußeren Streukronen C liegenden Streukronen je zwei mit ihren Nabenscheiben c3 zusammenstoßen. Auf den zylindrischen Naben c2 der Streukronen C sind Stützbleche d1 frei drehbar gelagert, die zu je zwei ein an ihnen befestigtes Bodenblech D tragen. Innerhalb jedes Streukronenpaares liegt also je ein Bodenblech D. Die Bodenbleche D haben die Form eines halben Zylindermantels, dessen äußerer Durchmesser etwas kleiner ist als der innere Durchmesser der Streukronen C. Ein mit jedem Bodenblech D fest verbundener, zwischen den einander zugekehrten Spitzen der Streufinger c1 liegender Halter E stützt sich mit einer Nase e1 im Sinne des Pfeiles χ (Abb. 2) gegen den Düngerkasten A und verhindert so eine Drehung des Bodenbleches D. Auf einer parallel zur Vierkantwelle B verlaufenden Welle F (Abb. 2) ist in an sich bekannter Weise ein Drehschieber f1 befestigt, der eine Einstellung der Breite des zwischen dem Düngerkasten A und den Bodenblechen D liegenden Streuschlitzes a1 ermöglicht.
Während des Düngerstreuer wird die durch die Streukronen C gebildete Streuwalze durch die Fahrradachse 71 der Düngerstreumaschine unter Vermittlung des Zahnrädergetriebes B1, G, G1, H, H1, J im Sinne des Pfeiles χ (Abb. 2) gedreht. Die Bodenbleche Ό nehmen an dieser Drehung nicht teil. Der auf den Bodenblechen D ruhende Dünger wird von den Streufingern c1 mitgenommen und durch den Streuschlitz a1 ausgeworfen. Infolge der besonderen Anordnung der Halter E und Ausbildung der Streukrone C wird erreicht, daß die von den Streufingern c1 nicht bestrichenen Flächen der Bodenbleche D praktisch gleich Null sind. Es tritt also ein gleichmäßiges Bestreuen des Bodens mit Dünger ein.
Wie außerdem ohne weiteres klar ist, kann bei der nach der Erfindung ausgeführten Düngerstreumaschine ein Verstopfen der Streuwalze oder Anhaften von Dünger an der Streuwalze nicht stattfinden. Die Streuwalze ist außerdem von unten her ohne weiteres zugänglich, so daß sie leicht gereinigt werden kann. Schließlich wird durch die Unterteilung der Streuwalze in einzelne Streukronen erreicht, daß die Streuorgane auch bei größter Breite der Maschine nur in zulässigen Grenzen auf Biegung beansprucht werden.

Claims (2)

P ATENT-AN SPRÜCHE:
1. Düngerstreumaschine mit einer unter dem Düngerkasten liegenden Streuwalze, deren Streuorgane den Boden des Düngerkastens umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Streuwalze einzelne Streukronen (C) besitzt, und daß der Boden des Düngerkastens aus zylindrisch gekrümmten Blechen (D) besteht, deren mit dem Dünger in Berührung stehende Fläche von den Streufingern (c1) der Streukronen (C) bei einer Drehung der Streuwalze bestrichen wird.
2. Düngerstreumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Dünger- ioo kasten (A) abschließenden Bodenbleche (D) mit auf den Naben (c2) der Streukronen (C) frei drehbar gelagerten Stützblechen (i1) verbunden und gegen Drehung durch je einen Halter (E) gesichert sind, der zwischen den mit ihren Spitzen aufeinander zugerichteten Streufingern (c1) eines Streukronenpaares (C, C) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK80583D 1922-01-24 1922-01-24 Duengerstreumaschine mit einer unter dem Duengerkasten liegenden Streuwalze, deren Streuorgane den Boden des Duengerkastens umfassen Expired DE376509C (de)

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