DE108772C - - Google Patents

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DE108772C
DE108772C DENDAT108772D DE108772DA DE108772C DE 108772 C DE108772 C DE 108772C DE NDAT108772 D DENDAT108772 D DE NDAT108772D DE 108772D A DE108772D A DE 108772DA DE 108772 C DE108772 C DE 108772C
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shooter
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/52Shuttle boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
fry „,,
KLASSE 86 C Weberei. ^" γ
Die für mechanische Webstühle aller Art bestimmte Vorrichtung zum Auffangen des Webschützens · im Kasten nach vorliegender Erfindung unterscheidet sich von den bisher gebräuchlichen derartigen Einrichtungen dadurch, dafs die festgeschraubte Schützenkastenvorderwand beseitigt und dafür eine mittelst Federkraft regulirbare Zunge 1 in Anwendung kommt, welche so eingerichtet ist, dafs sie gleichzeitig die in Fortfall gebrachte Schützenkastenvorderwand vollständig ersetzt, genau auf jede Schützengröfse einstellbar, ist und den Webschützen in einem keilförmigen,' vollkommen elastischen Lager fängt.
In der beiliegenden Zeichnung ist die neuartige Vorrichtung zum Auffangen des Webschützens im Kasten in den Fig. 1 und 2 im Aufrifs und Grundrifs zur Darstellung gebracht. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. 2 und Fig. 4 ein Einzeltheil.
Die die Schützenkastenvorderwand ersetzende Zunge ι ist bei 2 am Schützenkasten 3 leicht drehbar gelagert, steigt nach vorn schräg an, wird an ihren vorderen abgesetzten Enden 4 von einem vertical verstellbaren Anschlagwinkel 5 übergriffen und durch den am Schützenkasten bei 6 drehbar gelagerten Federwinkel 7 ständig gegen den Anschlagwinkel 5 bezw. den einlaufenden Webschützen χ gedrückt. Der die Schützenkastenrückwand in einem Längsschlitz 8 durchgreifende Arm γΆ des Federwinkels 7 wird von dem einen Ende ga eines federnden Doppelhebels 9 in der erwähnten Weise beeinfiufst, dessen Feder io ihrer Spannung nach am Gewindebolzen 1 1 beliebig regulirt werden kann. Der Federwinkelarm 7a trägt ein Gummipolster 12 für den Picker 13, um den Fangriemen 14 'zu schonen (Fig. 4). Die Schützenkastenrückwandzunge 1 5 ist bei 16 im Schützenkasten 3 leicht drehbar gelagert, an der WebschUtzenlauffläche 17 gewölbt und wird an ihrem freien, bei eingelaufenem Webschützen χ aus der Schützenkastenrückwand vorstehenden Ende 18 von einem Federhebel 19 beeinflufst (Fig. 3).
Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn der Webschützen χ so weit in den Schützenkasten 3 eingelaufen ist, dafs die Schützenkastenrückwandzunge ι 5 bis auf ihren höchsten Punkt 15a ausgehoben ist, d. h. Punkt 15s1 mit der Innenfläche der Schützenkastenrückwand in einer Ebene liegt, so tritt der vordere Theil der Zunge 1 in Thätigkeit, durch deren geringen Hub und starke Federkraft der Webschützen χ bei seinem kräftigen Einlauf in den Schützenkasten einer sich allmälig steigernden Hemmung unterworfen wird, die sich bis zur Ankunft am Picker 13 erstreckt. Dadurch, dafs der Picker 13 am Fangriemen 14 und dem Gummibuffer 12 des Federwinkels 7 anschlägt, wird der Webschützen χ am Ende seiner Bahn gehalten und bleibt bis zu seinem Abgange genau in der vorgeschriebenen Lage stehen. Der Abgang des Webschützens χ ist insofern ein bedeutend leichterer, als er sich in einem keilförmigen elastischen Lager befindet und daher den Schützenkasten leichter verlassen kann.
Hat der Webschützen den Kasten bis auf den höchsten Punkt 15 s der hinteren Zunge 15 verlassen; so befindet sich die Vorderzunge 1 wieder in ihrer entlasteten Lage und der Web-
schützen nimmt genau denselben sicheren Weg wie bei festgeschraubter Schützenkastenvorderwand. Dadurch, dafs die Schützenkastenvorderwand durch eine federnde Zunge ersetzt wird, kann sich der Webschützen niemals festklemmen, was bisher bei zu enger Kasten-•stellung eintrat.
Infolge zu enger Kastenstellung waren ferner Schlagriemen und Schlagvorrichtung ganz bedeutend in Anspruch genommen und einer frühzeitigen Abnutzung unterworfen, was beim beschriebenen Webschützenfang ausgeschlossen ist. Auch die Abnutzung der Picker ist bedeutend vermindert, da sich diese nach vorangegangener Thätigkeit der Fangrinnen gegen den Gummibuffer legen und durch den auf Grund vorliegender Erfindung geschaffenen verlängerten keilförmigen Schützenfang der kräftigen Ankunft des Webschützens nicht mehr so stark ausgesetzt sind.
Da der Schützenfang willkürlich so abgestumpft werden kann, dafs jeder Anprall, selbst bei starken Schlägen, mit Leichtigkeit vermieden wird, wodurch auch die Kopse und Steckspulen dem Auseinanderschlagen nicht mehr so ausgesetzt sind, wird auch der grofse Uebelstand der Knoten und Schleifenbildung in der Waare und der bedeutende Abfall an Schufsmaterial vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Vorrichtung zum Auffangen des Webschützens im Kasten, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schützenkastenvorderwand um eine zur Ladenbahn senkrechte Achse (2) drehbar angeordnet ist und federnd nach dem Kasteninnern zu gedrückt wird, so dafs der Schützen zwischen der üblichen Kastenzunge (18) und der nachgiebigen Kastenvorderwand gefangen und festgehalten wird.
    Eine Einrichtung der unter 1. bestimmten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die bewegliche Kastenvorderwand durch einen federbelasteten, als Pickerfang dienenden Winkelhebel (7, ja) gegen den Schützen gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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