DE30823C - Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle mit Oberschlag - Google Patents
Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle mit OberschlagInfo
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- DE30823C DE30823C DENDAT30823D DE30823DA DE30823C DE 30823 C DE30823 C DE 30823C DE NDAT30823 D DENDAT30823 D DE NDAT30823D DE 30823D A DE30823D A DE 30823DA DE 30823 C DE30823 C DE 30823C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1884 ab.
Bisher hat für den Oberschlag an mechanischen Webstühlen es an einer Ausrückvorrichtung
gefehlt, durch welche der Wechsel beliebig ybeeinflufst werden konnte. Um
schwierigere Muster herstellen zu können, ist aber eine derartige Vorrichtung auch für den
Oberschlag dringend nothwendig.
Wir haben eine solche erfunden und geben nachstehend Beschreibung derselben.
Die Einrichtung besteht aus der stehenden Welle a, Fig. 1, welche einestheils durch das
Lager b, anderentheils durch eine an ihr befestigte Hülse c geführt wird.
Die Hülse c ist durch das Lager d gesteckt und weiter über den oberen Theil der Welle e;
es ruht somit, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist,, die untere Stirnfläche der Welle α auf der
oberen Stirnfläche der Welle e. Das untere Ende der Welle e ist in / gelagert. An dem
vorstehenden Theile α der Hülse c, Fig. 2, ist eine Falle g drehbar befestigt.
Drückt nun die Schlagscheibe h die an der Welle e befestigte Schlagrolle i nach der Richtung
des Pfeiles hin, so wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, da die Falle g mit der an der
Schlagwelle e befestigten Schlagnase k verbunden ist, die Welle λ sowie der an ihr befestigte
Schläger / dieselbe Drehung annehmen müssen.
Diese Bewegung wird, der Fig. 1 entsprechend, durch den Schlagriemen m auf den Treiber η
übertragen und der Schlag erfolgt.
Auf der Welle α befindet sich ein Stellring 0,
ferner auf der Welle e ein Stellring^.
An den Stellringen 0 und ρ sind Riemen q
undr befestigt, in welche die Federn s, und t mit
einem Ende eingehakt werden, während deren anderes Ende bei u und ν an der Stuhlwand
befestigt ist. Hierdurch werden die Wellen a und e gezwungen, nach dem Schlage stets
wieder ihre ursprüngliche Lage einzunehmen, denn die Riemen q und r wurden . während
des Schiagens auf die Peripherie der Stellringe ο und ρ aufgewickelt, und die Federn 5
und t waren aus einander gezogen.
Der Hub der Welle α wird dadurch begrenzt,
dafs sich der Schläger / an das Stelleiseh w anlegt; den Hub der Welle e dagegen
begrenzt die Schlagrolle,i, indem sie sich stets an die Peripherie der Schlagscheibe h anlegt.
Befindet sich auf der entgegengesetzten Seite des Webstuhles, Fig. 1, ein Schützen in der
Kastenzelle bei ß, so werden die Kastenklappe χ und der Fühlerhebel y nach aufsen
gedrückt und an der anderen Seite des Webstuhles das vordere Ende des Hebels αλ gehoben,
denn beide Hebel sind an der Fühlerwelle \ befestigt.
Ferner wird der zweiarmige Hebel C1 in der
Richtung des Pfeiles bewegt, da er bei dx gelagert
ist und vermittelst der -verstellbaren
Zugstange bY mit dem Hebel αΎ in Verbindung
steht. Ueber die an dem Stelleisen I1 drehbar
befestigte Rolle ex ist ein Riemen /^ gelegt,
welcher die Verbindung des zweiarmigen Hebels C1 mit der Zugstange gx herstellt, die im
Lager \ zweimal geführt wird.
Es mufs sonach die Zugstange g1 eine horizontale
Bewegung von links nach rechts annehmen. Da nun diese Zugstange vermittelst
einer Oese bei. Ot1 mit dem an der Falle g
Claims (1)
- kreisförmig angebrachten Draht Z1, Fig. 2, in Verbindung steht, so wird die Falle g von der Nasenscheibe k abgezogen, die Falle g kommt in die punktirte Stellung und die Welle α ist mit der Welle e nicht mehr in Verbindung.Das Zurückziehen der vorhergenannten Hebeleinrichtung bewirkt die kleine Feder It1, welche einestheils an der Zugstange gl und anderenteils am Stelleisen Zz1 befestigt ist.Zu erwähnen ist noch, dafs bei etwaiger Verbindung der beiden Wellen e und α während des Drehens in der Richtung des Pfeiles, Fig. 2, der kreisförmig gebogene Draht i der Falle g durch die bei Ot1 befindliche Oese der Zugstange g1 geleitet wird.Patenτ-Anspruch:Eine Schützenschlagvorrichtung für mechanische Webstühle mit Oberschlag, bei welcher das Eintreffen des Schützens auf einer Seite der Waare die Ausrückung des Schützenschlaghebels auf der Gegenseite in solcher Art veranlafst, dafs die Bewegung des betreffenden Schützentreibers durch den leeren Kasten unterbleibt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30823C true DE30823C (de) |
Family
ID=306932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30823D Expired - Lifetime DE30823C (de) | Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle mit Oberschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30823C (de) |
-
0
- DE DENDAT30823D patent/DE30823C/de not_active Expired - Lifetime
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