DE247651C - - Google Patents

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DE247651C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K5/00Treating of wood not provided for in groups B27K1/00, B27K3/00
    • B27K5/02Staining or dyeing wood; Bleaching wood

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247651 KLASSE 38/*. GRUPPE
JOSEF PFISTER in KASSA, Ungarn.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1910 ab.
Das farbige Durchmustern des Holzes in einer oder verschiedenen Farben hat man bisher entweder in der Weise ausgeführt, daß geschnittene Bretter in einen Imprägnierkessel gebracht und zwischen ihnen mit Farbstoff
■ vermengte Sägespäne angeordnet wurden, worauf man das Ganze der Einwirkung von ungespanntem Dampf längere Zeit (etwa 14 Tage) ausgesetzt hat, wobei die Farbe durch Dampf gelöst und in die Poren des Holzes übergegeführt wurde, oder in der Weise, daß man gefärbte Flüssigkeit durch die Stämme der ganzen Länge nach von einem Ende zum anderen preßte und dabei auf das Eintrittsende Schablonen auflegte, die die Flüssigkeit von den von ihnen getroffenen Gefäßbündeln abschlossen.
Bei ersterem Verfahren, welches den Nachteil großer Zeitinanspruchnahme hat, konnten nur unbestimmte Muster im Holz erzeugt werden, welches überdies schon zu Brettern geschnitten sein mußte, abgesehen davon, daß, weil die Sägespäne der Färbst off träger waren, außerordentlich viel Farbstoff verloren ging.
Beim letzteren Verfahren aber erreichte man zwar eine bestimmte Durchmusterung, aber wenn man mehrfarbig mustern wollte, mußte man das Verfahren unter Anwendung neuer Schablonen vielfach wiederholen, wodurch nicht nur ein .Verlust an Farbstoff, sondern auch ein großer Zeitaufwand und Umständlichkeit bedingt wurde. Überdies ist es für die Anordnung von Schablonen durchaus erforderlich, daß die Fläche, auf der sie angewendet werden, genau eben bearbeitet ist, was in den allerseltensten Fällen möglich ist.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht demgegenüber in einem Verfahren zum farbigen Durchmustern ganzer Holzstämme, bei welchen im wesentlichen die zu verwendenden Farbstoffe in geeigneter Form, z. B. in Breiform, auf die Stirnfläche des Stammes aufgetragen und erforderlichenfalls in beliebigen Figuren aufgetragen wurden und in bekannter Weise durch Gas oder eine kalte oder warme Flüssigkeit durch den Stamm hindurchgetrieben und darin verteilt werden. Dabei wird der von dem Dichtungsring und der Verschlußplatte der Imprägniervorrichtung gebildete Hohlraum mit Sägespänen oder anderem neutralen Stoff ausgefüllt, um das Herunterfallen oder Fortschwemmen der Farbstoffe zu verhindern.
Durch das eingepreßte Gas oder die Flüssigkeit werden die auf die Stirnfläche des Stammholzes aufgetragenen Farbstoffe gelöst und in die Gefäße des Holzes mitgenommen. Dieses Verfahren bietet gegenüber den bisherigen verschiedene Vorteile. Ein wichtiger Vorteil ist, daß die Farbenverteilung in der gewünschten Weise genau vorher bestimmt werden kann. Mittels dieses Verfahrens kann man ferner
alle gewünschten Farben und auch das Imprägnierungsmittel in einem einzigen Arbeitsgang und in genau abgemessenen Mengen durch das Holz treiben, so daß kein Farbstoff und kein Imprägnierungsmittel verloren geht, was besonders bei Verwendung teuerer Materialien von großer Wichtigkeit ist. Wird der so gefärbte Holzstamm in Bretter geschnitten, so weist deren Oberfläche eine ίο schöne, natürliche Färbung auf, deren schönes Aussehen noch dadurch erhöht wird, daß man die Figuren auf die Stirnfläche des zu färbenden Holzstammes mit mehreren verschiedenen Farben nebeneinander aufzeichnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Färben von Holzstämmen mittels Durchpressens von Flüssigkeit von der Hirntläche1 des Stammes her, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Farbstoffe in Breiform in gewünschter Zeichnung auf die Hirnfläche aufgebracht und von der Imprägnierflüssigkeit durch die Länge des Stammes in derselben Zeichnung hindurchgeführt werden, wobei zur Verhinderung des Verwischens der Kontüren innerhalb der Zuleitungskammer diese mittels Moos oder Sägespäne ausgefüllt werden kann. v
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