DE247472C - - Google Patents

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DE247472C
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rotation
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K15/00Making blacksmiths' goods
    • B21K15/02Making blacksmiths' goods horseshoes; appurtenances therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- M 247472 -' KLASSE 49g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schaltvorrichtung zum Drehen des mit zwei gegenüberliegenden Formflächen ausgestatteten Unterstempels um i8o° bei Maschinen, welche Hufeisen aus einem geraden glühenden Eisenstabe in einem Niedergange des Oberstempels biegen und fertigpressen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
ίο zeigen:
Fig. ι und 2 die Schaltvorrichtung des Unterstempels in zwei verschiedenen Stellungen, Fig 3. eine Oberansicht des Unterstempels. Der im unteren Teile des Maschinengerüstes angeordnete Unterstempel 56 (Fig. 3) ist mit wagerechten Zapfen 57 in Lagern des Gerüstes drehbar gelagert und auf zwei entgegengesetzten Seiten mit der gleichen, der oberen Fläche des Hufeisens entsprechenden Form versehen, die nach innen hin durch eine Überhöhung 58, deren Umriß der inneren Begrenzung des Hufeisens entspricht, begrenzt wird. Der Unterstempel 56 besitzt ferner an einem Drehzapfen 57 einen Bund 59 von der in den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Umrißform, der durch zwei parallele, ebene Flächen 60 und zwei gleichgekrümmte Flächen 61 begrenzt wird. An der Stirnseite trägt der Bund 59 zwei Anschläge 62. Durch eine am Maschinengerüst verschiebbar gelagerte Federhülse 63, deren Bauart aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, wird der Unterstempel 56 dadurch in der Arbeitsstellung festgehalten, daß der verschiebbare Kopf 631 der Federhülse 63 auf eine der ebenen Flächen 60 drückt und dadurch den Unterstempel 56 gegen unbeabsichtigte Drehung sichert.
Die in der Zeichnung nicht dargestellte Stempelstange des Oberstempels trägt einen nach unten ragenden Arm 64, an dem ein von einer Feder 65 beeinflußter Mitnehmer 66 um einen wagerechten Zapfen drehbar gelagert ist. Die Feder 65 sucht ständig den Mitnehmer 66 nach unten in die gezeichnete wagerechte Stellung zu drehen, die er besonderer Anschläge wegen jedoch nicht überschreiten kann, gestattet ihm aber, beim Abwärtsgange des Oberstempels über einen der Anschläge 62 hinwegzugleiten. Wenn die Stempelstange aufwärts geht, stößt der Mitnehmer 66 an den untersten der Anschläge 62 (Fig. 2) und dreht dadurch den Unterstempel 56 in der Pfeilrichtung um ungefähr 180 ° (Fig. i), wobei der letzte Teil der Drehung von der Federhülse 63 ausgeführt wird. Dadurch werden die beiden Formen des Unterstempels 56 ausgewechselt, wobei gleichzeitig das fertige Eisen 67 (Fig. 3) abgeworfen wird. Wenn die Stempelstange wieder nach unten geht, gleitet der Mitnehmer 66 wirkungslos nach Art von Schaltkliriken über einen der Anschläge 62 hin, ohne die Stellung des Unterstempels, der durch die Federhülse 63 festgehalten wird, zu verändern. Damit der Mitnehmer 66 jeweilig unter einen der Anschlage 62 treten kann, wie das in Fig. 2 ge-
zeigt ist, muß sein Halter 64 sich natürlich weiter abwärts bewegen, als der Stellung in Fig. 2 entspricht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltvorrichtung für den mit zwei gegenüberliegenden Formflächen ausgestatteten, drehbaren Unterstempel von Hufeisenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Unterstempels (56) um 180 ° beim Aufwärtsgehen des Oberstempels teils durch einen an der Oberstempelstange angeordneten federnden Mitnehmer (66), der jeweilig unter den einen von zwei außerhalb der Drehachse (57) des Unterstempels (56) liegenden Anschlägen (62) greift, und teils durch eine im Gerüst gelagerte, durch die Drehung des Unterstempels gespannte Federhülse (63) derart bewirkt wird, daß die Hülse auf eine der beiden gekrümmten Flächen (61) eines Bundes (59) der Stempeldrehachse (57) drückt, wonach die Hülse (63) unter Entspannung der Federkraft auf eine der beiden parallelen, ebenen Seitenflächen (60) des Bundes (59) drückt und den Unterstempel nach der Drehung in seiner jeweiligen Arbeitslage festhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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