DE246764C - Addiermaschine, bei welcher die Hin- und Herbewegung des Papierwagens zwischen zwei Kolumnenstellungen durch absatzweise Umdrehungen einer mit dem Wagen gelenkig verbundenen Kurbel erfolgt - Google Patents

Addiermaschine, bei welcher die Hin- und Herbewegung des Papierwagens zwischen zwei Kolumnenstellungen durch absatzweise Umdrehungen einer mit dem Wagen gelenkig verbundenen Kurbel erfolgt

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DE246764C
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    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C21/00Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed
    • G06C21/02Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed in which the operation of the mechanism is determined by the position of the carriage

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Additionsmaschine, deren Wagen behufs Drückens von zwei Zahlenkolumnen seitlich verschiebbar ist. Es ist bereits eine solche Maschine bekannt geworden, bei welcher durch das Hin- und Herschwingen der Maschinenhandkurbel unter Vermittlung von Hebeln die Hin- und Herbewegung des Papierwagens bewirkt wird. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß eine große Anzahl von Hebehij Klinken und Federn Verwendung finden muß, um das Bewegen des Papierwagens von einer Kolumnenstellung zur anderen bei Bewegung der Handkurbel im geeigneten Augenblick herbeizuführen. Da die Vorrichtung aus vielen, der Abnutzung ausgesetzten Teilen besteht, so kann die Maschine leicht außer Ordnung geraten und ein genaues Arbeiten wird in Frage gestellt. Gemäß der Erfindung wird das Hin- und Herbewegen des Papierwagens dadurch herbeigeführt, daß die schwingende Bewegung der Handkurbel o. dgl. in eine stets in demselben Sinne verlaufende Drehbewegung übergeführt wird, die die Hin- und Herbewegung des Papierwagens bewirkt, und zwar dadurch, daß eine absatzweise, bei dem Hin- und Herschwingen der Handkurbel gedrehte Achse eine auf ihr befestigte, gelenkig mit dem Papierwagen verbundene Kurbel halbe, in demselben Sinne verlaufende Umdrehungen ausführen läßt. Außer Einfachheit der Bauart gewährt dies den Vorteil, daß zu Beginn und am Ende einer Wagenbewegung seine Antriebsgeschwindigkeit nur gering ist, da sich die Kurbel hierbei von einer Totpunktlage zur anderen bewegt. Schädliche, durch die lebendige Kraft des Wagens verursachte Stöße sind dadurch vermieden. Es ist ferner ermöglicht, Sperräder und Klinken zur Hin- und Herbewegung des Papierwagens zu verwenden, d. h< Maschinenelemente, die in einfacher Weise und genau arbeiten. Hauptsächlich durch die dargestellte Verbindung von zwei nebeneinander liegenden Sperrklinken mit einer gemeinschaftlichen, von der Handkurbel aus hin und her bewegten Klinke wird erreicht, daß in einfächer Weise die Papierwagenantriebsvorrichtung verriegelt werden kann bis zu dem Punkte der Bewegung der Antriebshandkurbel, an welchem der Papierwagen ebenfalls eine Bewegung ausführen soll. Ferner ist es ermöglicht, in einfacher Weise die Papierwagenantriebsvorrichtung abzustellen dadurch, daß ein Schild o. dgl. .über die Zähne des Sperrades bewegt wird, auf welchem die von der Antriebs-
kurbel hin und her bewegte Sperrklinke entlang reitet, wobei sie an einem Eingreifen in die Sperräder und einem Antreiben des Papierwagens verhindert wird. Auch ist dadurch, daß der Antrieb von der sich absatzweise in derselben Richtung mittels einer Drehkurbel und eines von dieser aus mittels Gelenkes hin und her bewegbaren Gleitstückes erfolgt, in welches unmittelbar der Papierwagen eingreift, ermöglicht, den Papierwagen in bezug auf seine Antriebsvorrichtung einzustellen und von diesem Gleitstück aus auch noch andere Arbeiten der Maschine abzuleiten. So hat bei der dargestellten Ausführungsform das Gleitstück . die Aufgäbe, die Zeilenabstandsvorrichtung abzustellen oder nicht, und ferner bewirkt die Gleitschiene, daß die rechts vom Dezimalpunkte gelegenen Zahlentypen außer Wirksamkeit gesetzt werden, wenn nicht Betragszahlen, sondern Bezeichnungszahlen, bei welchen ein Dezimalpunkt zu Irrtümern Anlaß geben könnte, gedruckt werden sollen.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand vorliegender Erfindung dargestellt.
Fig. ι stellt die linke Seitenansicht einer an sich bekannten, aber gemäß der Erfindung verbesserten Addier- und Eintragungsmaschine dar, wobei verschiedene Teile des Maschinengestelles und der Papierwagen und Verbindungsteile am hinteren Ende sich im Schnitt zeigen.
Fig. 2 ist eine rechte Seitenansicht der Maschine, wobei einige bekannte Teile weggelassen und weitere weggebrochen gedacht sind, um andere Teile dem Blick freizugeben.
Fig. 3 ist eine Rückansicht der Maschine, wobei einige Teile weggebrochen, andere im Schnitt dargestellt sind.
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2.
Fig. 4a ist ein Schnitt nach der Linie 4a-4a der Fig. 4. . ■ .
Fig. 5 zeigt den Schnitt durch eine Einzelheit nach der Linie 5-5 der Fig. 4, wobei die Teile sich in der Normalstellung befinden, in der die Taste für die Verriegelung des Hin- und Herschiebemechanismus niedergedrückt ist.
Fig. 6 stellt die betreffenden Teile in einer mittleren Stellung unter denselben Bedingungen dar, wohingegen Fig. 7 diejenige Stellung zeigt, in der die betreffende Taste nicht heruntergedrückt ist, ihr Wagen also vorgeschoben werden kann.
Fig. 8 zeigt ein Beispiel einer mit der Maschine geschriebenen bzw. ausgeführten Zweikolumnenaufschreibung und Addierung.
Das gezeichnete Ausführungsbeispiel zeigt die Erfindung an einer Burroughsmaschine, bei welcher ein seitlich verschiebbarer Papierwagen
vorgesehen ist. 4
Der an der Rückseite der Maschine befestigte Querteil 2 (Fig. 1) trägt den auf Kugeln gelagerten Papier wagenrahmen 3. Der obere Teil 4 desselben trägt die Welle der Druckrolle 5, und der untere Teil trägt eine Achse 6 mit einer Anzahl von Fingern 7, die behufs Einstellung von Zahlenkolumnen vermittels Schrauben 8 festgestellt werden können. Die Achse 6 hat an ihrem rechten Ende einen Arm 9 mit einem Zapfen, der in einen Schlitz des unteren Armes 10 (Fig. 2) eines am Maschinengestell sitzenden Hebels greift, dessen oberer Arm 11 von Hand so betätigt werden kann, daß die Achse 6 gedreht und dann der Wagen in irgendeine Kolumnenstellung übergeführt werden kann.
Der betreffende Hebel 10, 11 sitzt lose auf der in den Seiten des Wagenrahmens gelagerten Achse 12, und eine Feder 13 zieht den unteren Arm nach vorn und den oberen nach hinten. Der eingestellte Finger 7 arbeitet nicht wie gewöhnlich mit einem Anschlag, sondern mit einem Teil der Vorrichtung zusammen, die den Wagen hin und her bewegt. Dieser Teil hat die Form einer Stange 14 (Fig. 3), die auf einer ihrer Kanten aufrecht steht und wagerecht quer an der Rückseite der Maschine liegt. Sie hat Längsschlitze Ϊ4'7 zur Aufnahme von Führungsschrauben 14*, welche in auf der Rückseite des Maschinengestells eingeschraubte Vorsprünge eingreifen. Ein Teil jedes der Finger 7 ist von quadratischem Querschnitt (Fig. 3) und paßt in einen rechteckigen Ausschnitt 14'' eines nach oben stehenden, stufenförmig gebogenen Teiles i4d der Schiene 14 ein. Bei Bewegung des Armes 11 von Hand wird der Finger 7 aus dem Ausschnitt gehoben, und der Wagen kann dann von Hand mit einem anderen Finger 7 der Achse 6 in Eingriff gebracht werden.
Der Wagen kann so innerhalb des ganzen Bereichs seiner Bewegung zwischen je zwei der Kolumnenstellungen hin und her bewegt werden, wobei die Kolumnenzwischenräume je nach dem Hub der Schiene 14 bemessen sind.
Die Schiene 14 hat an ihrem einen Ende einen winkelförmigen Ansatz 14'" (Fig. 3), an welchem eine Schubstange 15 angreift. Diese greift andererseits an einer Kurbel 16 an, die auf einer am Maschinenrahmen gelagerten Welle 17 befestigt ist und an ihrem vorderen Ende ein Kegelrad 18 (Fig. 4) trägt, welches mit einem lose auf einer Welle 100 sitzenden Kegelrad 19 in Eingriff steht.
Die bei den Burroughsaddiermaschinen übliche Welle 100 trägt Arme 110 (Fig. 2 und 4"), die vermittels einer Schubstange 310 (Fig. 2) mit einem auf der Welle 300 sitzenden gezahnten Sektor 311 in Verbindung sind. Wenn die Welle 300 bei Drehung der Antriebshandkurbel der Maschine vorwärts und rückwärts gedreht wird, wird die Welle 100 rückwärts bzw. vorwärts gedreht, und dadurch wird der Papierwagen zwischen zwei Kolumnen hin und her
bewegt. Hierbei verursacht die Rückwärtsdrehung der Welle ioo in der nachstehend beschriebenen Weise eine halbe Umdrehung der Kurbel 16. Diese Welle trägt einen Arm 20 mit einer unter der Wirkung einer Feder 22 stehenden Sperrklinke 21 (Fig. 5 bis 7), die in die Zahnscheibe 23 eingreift, während das lose auf der sich quer zur Grundplatte der Maschine erstreckenden Welle 100 sitzende Kegelrad 19 mit dem Kegelrad 18 der Welle 17 in Eingriff steht. Der Ausschlag des Armes 20, der Klinkenvorschub, die Zahnung der Scheibe 23 und die Anzahl der Zähne des Triebrades 18 stehen in einem derartigen Verhältnis, daß eine Vorwärtsbewegung des Armes 20 die Kurbel 16 um 180 ° dreht.
Durch die oben beschriebenen Mittel wird, nachdem die Handkurbel der Maschine nach vorn bewegt worden und das Drucken in üb-Iieher Weise vor sich gegangen ist, bei der Zurückbewegung dieser Kurbel und entsprechender Drehung der Welle 100 der Papierwagen je nach seiner Stellung von rechts nach links oder von links nach rechts geschoben. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Arbeitsvorgang, sofern die Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen nicht gestört sind. Hierbei können also zwei Zahlenkolumnen selbsttätig ausgeführt werden, wobei durch bloßes Drehen der Handkurbel nach Niederdrücken der betreffenden Betragstasten nicht nur die Zahlen gedruckt werden, sondern auch der Wagen verschoben wird.
Die Tasten 221 sind in parallelen, je die von vorn nach hinten verlaufenden Zahlen 1 bis 9 aufweisenden Reihen angeordnet. Vorzugsweise an der rechten oberen Seite der Tastatur ist eine besondere Taste 25 zum Abstellen der oben beschriebenen Wagenstellvorrichtung (Fig. 2) vorgesehen, deren gekröpfte Stange 26 am unteren Ende einen Schlitz hat, in welchen ein Führungsstift 27 eingreift. Etwas über diesem Schlitz hat diese Stange einen zu ersterem schrägen Schlitz 26a, in welchen ein Stift eingreift, der am oberen Ende des um den Stift 27 drehbaren Hebels 28 vorgesehen ist. Nach Abstellen der den Wagen hin und her bewegenden Wagenstellvorrichtung durch Niederdrücken der Taste 25 kann in nur einer Kolumne gedruckt werden. Die Taste 25 wird durch die Feder 29 in ihrer Ruhestellung gehalten. Wird die Taste aber niedergedrückt, so kann sie in dieser Stellung mittels ihrer Ausnehmung 26* (Fig. 2) an dem Tastenbrett 212 festgestellt werden, und es wird dadurch auch der Hebel 28 nach abwärts bewegt. Das untere Ende des Hebels 28 ist gegabelt und umfaßt damit den Arm 30 (Fig. 4) eines wagerechten, an der Grundplatte drehbaren Winkelhebels. Der sich nach rückwärts erstreckende Arm 31 desselben ist gekröpft (Fig. 4, 5 und 6) und besitzt einen winkelförmigen Ansatz 32. Wenn die Taste 25 niedergedrückt und der Winkelhebel gedreht wird, bewegt sich der Ansatz 32 über das Zahnrad 23 (Fig. 5) derart, daß beim Vor- und Rückwärtsdrehen des Armes 20 die Sperrklinke 21 auf dem Ansatz 32 entlang gleitet. Infolgedessen wird das Zahnrad 23 nicht gedreht, und der Wagen wird nicht verschoben.
Um ein sicheres Ausschalten bzw. Verriegeln der Wagenstellvorrichtung zu erzielen, wenn die Taste 25 heruntergedrückt wird, hat der Winkelhebel 31 noch einen anderen Ansatz 33 (Fig. 4), der mit seinem winkelförmigen Ende 34 in eine Reihe von im Zahnrad 19 vorgesehenen Löchern 35 eingreift. Dies findet indessen nur dann statt, wenn der Wagen vorher in die Linksstellung verschoben war und es beabsichtigt ist, die rechte von zwei parallelen Zahlenreihen zu addieren. Es ist daher nur dann erwünscht, diese Ausschaltung vorzunehmen, wenn der Wagen in der Stellung ist, in welcher eine solche Kolumne gebildet wird.
Bei einer Achteldrehung des Zahnrades 19 macht die Kurbel 16 eine halbe Umdrehung. Wenn man nur vier voneinander gleich weit entfernte Löcher 35 vorsieht, so kann die Taste 25 nur danri die Wagenstellvorrichtung verriegeln, wenn der Wagen in seiner linken Stellung ist, da bei einer Bewegung des Wagens in seine andere Stellung eine volle Stelle des Rades 19 dem Sperransatz 34 gegenüber zu liegen kommt, was eine Bewegung des Winkelhebels 34 und damit der Taste unmöglich macht.
Um die Wagenstellvorrichtung gegen zufälliges Verrücken zu schützen, dient die im folgenden beschriebene Einrichtung:
Neben der Scheibe 23, die rechteckige Zahnausschnitte 23'' hat, sitzt lose auf der Welle 100 ein Sperrad 40. Die Breite der Zähne des Rades 23 ist etwas kleiner als die doppelte Teilung j des. Sperrades 40. Während auf der Scheibe 23 acht voneinander gleich weit entfernte Ausschnitte 23tT vorhanden sind, besitzt das Sperrrad 40 zwanzig Zähne. In einen der Ausschnitte 23a greift jeweiliginfolge des Zuges der Feder 44 die Nase 41 der an einem Zapfen 43 (Fig. 5) drehbar befestigten Klinke 42 ein. Fernerhin hat die Klinke 42 noch einen Ansatz 45, der von den Zähnen des Sperrades 40 bewegt werden und die Sperrklinke aus der Scheibe 23 herausheben kann. Die Nase 41 und der Ansatz 45 wirken sich entgegen. Während erstere in einer Zahnlücke 23" liegt, ist der Ansatz 45 in Bereitstellung, in die überragenden Zähne der Scheibe 40 zu greifen. Der Vorgang ist folgender: Bei einer Rückwärtsbewegung des Hebels 20 gleitet die Sperrklinke 21 über drei Zähne der Scheibe 40 (Fig. 6), wenn der Hebel mit der Auflauffläche 32 nicht in Tätigkeit ist. Bei dieser Rückwärtsbewegung des Hebels 20 greift die Spitze der Klinke 21 in eine Zahn-
lücke 23Λ ein. Dabei liegt der dritte der folgen- [ den Zähne des Sperrades ungefähr der Mitte I einer solchen Zahnlücke des Rades 23 gegen- ; über. Die Spitze der Sperrklinke 21 schnappt [ hinter den betreffenden Zahn ein, und beim j Vorwärtsdrehen des Armes 20 dreht der Hebel 21 das Sperrad 40, bis die Sperrklinke gegen die j vordere Kante der Lücke 23" stößt (Fig. 7). j Diese unabhängig von der Scheibe 23 stattfindende Drehung des inzwischen von der Klinke
: 42 festgehaltenen Sperrades 40 veranlaßt, daß ihr Zahn, welcher dem Vorsprung 45 der Klinke 42 gegenübergelegen hatte, den Vorsprung 41 der Klinke 42 aus der Scheibe heraushebt (Fig. 7), so daß bei weiterer Vorwärtsbewegung des Hebels 20 sich auch die Scheibe 23 und das Kegelrad 19 dreht. Dieses überträgt seine Bewegung auf den Wagen in vorstehend beschriebener Weise.
Da bei Benutzung der Maschine zur Niederschrift von zwei Kolumnen die linke Kolumne für Bezeichnungsziffern bestimmt ist, wird die Addiervorrichtung selbsttätig ausgeschaltet, wenn die Stellvorrichtung des Wagens nach rechts arbeitet.
Zu diesem Zwecke weist die Schiene 14 an einem Ende eine nach rechts ansteigende Verbreiterung 50 (Fig. 3) auf, welche bei einer Bewegung der Schiene nach hinten gesehen nach links und von vorn gesehen nach rechts auf eine . Rolle 51 einwirkt, die an dem hinteren Ende eines am Rahmen der Maschine mittels Zapfen 53 befestigten Hebels 52 (Fig. 1) angebracht ist. Das vordere Ende dieses Hebels ist mittels eines nach oben gerichteten Armes 54 mit einem Hebel 55 verbunden, der vorn bei 55fl gekröpft ist. Dieser dient dazu, wenn der Hebel heruntergezogen ist, die Tätigkeit des j Sperrhakens 821 (Fig. 1) zu unterbrechen und zu verhindern, daß dieser die Addierräder 916 mit den Zahnstangen 610 in Eingriff bringt. Letztere sind an den vorderen Enden von Hebeln 611 angebracht, und die Addierräder j werden von einem schwingbaren Rahmen 910 getragen, der durch einen gabelförmigen Hebel 914 gedreht werden kann. Letzterer ist an seinem hinteren Ende mit einem vorteilhaft dreieckigen Schwingarm 913 verbunden. Die Sperrklinke 821 sitzt wie gewöhnlich an einem Schwingarm 813 und kann abwechselnd auf die Stifte 961 und 961" derart einwirken, daß der Teil 913 dabei geschwungen wird.
Dies hat zunächst zur Folge,'daß die Triebräder außer Eingriff mit den Zahnstangen 610 gelangen, bis nach Abwärtsbewegung der Zahnstangen um den durch die niedergedrückten Tasten bestimmten Betrag der Eingriff durch die Schwingplatte 821 und den Zapfen 961 wieder hergestellt wird, und dieser Eingriff muß aufgehoben bleiben, wenn der Hebel 55a die Einwirkung der Schwingplatte 821 auf den Zapfen 961 verhindert. Wenn die Wagenstellvorrichtung den Wagen nach rechts schiebt, wird der Hebel 55 durch den Teil 50 der Schiene 14 nach abwärts gezogen. Wenn der Wagen dagegen nach links geht, wird die Einwirkung der Platte 821 nicht gehindert, und ein auf der Tastatur zusammengestellter Betrag wird auf die Addierräder 916 übertragen und aufgezeichnet, sofern nicht die Eliminationstaste 296E niedergedrückt ist. Letztere sitzt auf einer Stange, welche sich auf den Hebel· 55,55" stützt und so auf die Schwingplatte 821 einwirkt.
Es ist erwünscht, das Drucken einer Summe in der Rechts- bzw. Nichtaddierstellüng des Wagens zu verhindern. Jede dann gedruckte Summe würde die der auf der rechten Seite stehenden Beträge sein und müßte am Fuße dieser Kolumne erscheinen. Um die Summen- und Untersummentasten 296 und 296^ zu sperren, hat der Hebel 55 einen nach oben stehenden Teil 55*, der einen drehbaren, tinter der Wirkung der Feder 57 stehenden Anschlag 56 trägt. Die Feder 57 steht senkrecht zum Hebel 55* und dient gleichzeitig dazu, den Arm 55 hochzuziehen. Die Summentaste 296 ist durch einen Hebel 911 mit der Schubstange 914 verbunden, während die Untersummentaste 296s mit einer Stange 226 verbunden ist. Diese hat einen Ansatz, der einen Zapfen des Armes 227 umfassen kann. Letzterer ist an eine nach hinten ragende Stange 226a angeschlossen, welche in bekannter Weise eine die Tasten freigebende Schiene betätigt. Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt der Hebel 226'1 einen nach unten gehenden Ansatz 226* mit einem seitlichen Zapfen 58, der mit dem Widerlager 56 zusammenwirkt. Wenn der Arm 55 heruntergedrückt ist, ist dieses Widerlager 56 in gleicher Höhe mit dem Stift 58, und es kann dann weder die Summen- noch die Untersummentaste niedergedrückt werden. Sollte eine von beiden zufällig niedergedrückt sein, wenn der Wagen nach rechts geschoben wird, so wird der Teil 56 nachgeben, wenn er auf den Zapfen 58 trifft, und er wird dann in Linie mit dem Zapfen kommen, wenn die Taste ausgelöst bzw. die Tätigkeit der Maschine beendigt wird. Hierbei ist angenommen, daß das Drucken einer Summe oder Untersumme unter der rechtsseitigen Kolumne während der Tätigkeit der Hin- und Herschiebevorrichtung erfolgt. ■ .
Die Hebel 611 tragen an ihren hinteren Enden Typenplatten 618, welche gegen die Druckwalze 5 bewegt werden können.. Die Druckseiten der Typenplatten der zweiten oder dritten Serie von rechts aus sind mit Dezimalpunkten oder Kommas versehen, so daß beim Drucken von größeren Beträgen Dollars und Zents bzw. Mark und Pfennige unterschieden werden
können. Wenn in diesen Bezeichnungsnummern gedruckt werden, geben die Dezimalpunkte also als den Bezeichnungsziffern nicht eigentümliche Merkmale zu Irrtümern bzw. Verwechselung zwischen den beiden Kolumnen Anlaß. Es ist zweckmäßig, daß man auf dem gedruckten Papier die Bezeichnungsnummern deutlich von den Beträgen unterscheiden kann, . und bei vorliegender Erfindung sind Vorkehrungen getroffen, um dies selbsttätig zu erreichen, und zwar dadurch, daß ein Drucken rechts von dem Dezimalpunkt verhindert wird. Wenn die Wagenstellvorrichtung den Wagen nach rechts geschoben hat, werden die zwei rechts befindlichen Zahlentastenreihen gegen Herunterdrücken gesperrt. Die Typenplatten 618 werden gegen die Druckrollen durch die bekannten, unter Wirkung der Federn 780 stehenden Hämmer 715 geschlagen. Die Federn 780 dienen auch dazu, die Klinken 718 mit den Klinken 717, welche die Hammerhebel und Hämmer zurückhalten, in Eingriff zu halten. In Fig. 4 erscheinen diese Klinken 717 im Grundriß, und die ersten sechs, von links aus gezählt, sind in bekannter Weise behufs Einrückung von Nuten mit je einem Schwanz α versehen. Jeder dieser Schwänze greift über die ihm benachbarte Klinke; sie bewirken, daß die Klinken nacheinander abrutschen und das Abdrucken von Nullen bewirken.
Die siebente Klinke von links aus, über welcher der Schwanz der sechsten liegt, hat selbst keinen solchen, aber statt dessen eine Verlängerung δ (Fig. 2) mit einem Ansatz, auf welchen ein seitlicher Flansch c eines Kupplungsstückes d einwirken kann. Letzteres ist an einem Hebel e, der, von links aus gerechnet, an der achten Klinke angelenkt ist, drehbar angeordnet. Eine Feder f hält den Kupplungsteil if für gewöhnlich hoch, so daß, wenn die siebente Scheibe bewegt wird, der Hebel b gegen den Flansch c wirkt, den Hebel e vorwärts stößt und die achte Scheibe, welche einen über die neunte liegenden Schwanz α hat, bewegt. Durch Niederdrücken des Teiles d .und somit der achten Scheibe wird indessen die siebente Scheibe nicht beeinflußt.
Um nun den Kupplungsteil d herunterzudrücken, ist ein mit seinem hinteren Ende an dem Maschinengestell drehbarer Rahmen 60 (Fig. 4) vorgesehen, der vorn eine nach unten gerichtete Querstange hat, die beim Niederdrücken des Rahmens den Kupplungsteil d niederdrücken kann. Der Rahmen 60 wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, so hoch gehalten, daß die Scheiben 717 in üblicher Weise ausgelöst werden und sich gegenseitig beeinflussen können. Wenn aber die Wagenstellvorrichtung den Wagen nach rechts schiebt, wird der Rahmen 60 derart niedergedrückt, daß der Kupplungsteil aus seiner Lage gebracht und das aufeinanderfolgende Abdrücken der Scheiben 717 unterbrochen wird. Eine flache Stange 61 (Fig. 4) sitzt auf dem Rahmen 60 und trägt an ihrem linken Ende einen Hebel 62, der seinerseits durch die Bolzen-63 und 64 mit dem Hebel 55 (Fig. 1 und 4) fest verbunden ist. Wenn der Hebel 55 in der bereits beschriebenen Weise gesenkt wird, wird der Arm 62 und. somit auch der Rahmen 60 mitgenommen (Fig. 4), und die siebente und achte Scheibe werden von-, einander getrennt. Es können sodann keine Nullen rechts vom Dezimalpunkt oder Komma eingerückt und gedruckt werden, wenn sich der Wagen in der Nicht addier stellung befindet.
Um ein Niederdrücken der Tasten für die Betragszahlen in den ersten zwei Tastenreihen, d. h. den rechts vom Spalt gelegenen, zu verhindern, ist die Stange 61 (Fig. 4) verlängert und an ihrem rechten Ende mit dem nach oben ragenden Hebel 65 (Fig. 2) versehen, der mittels einer Feder 66 mit einem Klinkenhebel 70 (Fig. 2) verbunden ist, welcher ein Niederdrücken der Addiertasten verhindert. Dieser Hebel 70 ist an einem geeigneten Querbolzen des Tastenbrettes befestigt und hat an seinem hinteren Ende einen kurzen Ansatz, der in einen Schlitz 65^ der Stange 65 eingreift, und an welchem eine Feder 66 angreift. Der Arm 70 hat einen Hakenansatz 71, und ein parallel zum Hebel 70 laufender Hebel 72 hat einen ebensolchen Ansatz. Beide Hebel sind durch eine Querstange 73 (Fig. 4) miteinander verbunden. Die üblichen Gleitstücke 214 (Fig. 2 und 4) können durch die Betragstasten nach rückwärts gedrückt werden. Im vorliegenden Falle haben die zu den zwei rechts befindlichen Tastenreihen gehörigen Gleitstücke 214 Öffnungen 74 (Fig. 2 und 4), in welche die Ansätze 71 eintreten, wenn der Teil 60 gesenkt wird. Die Feder 66 sucht das Gelenk 65 fortwährend nach unten zu bewegen, wenn die Klinkenansätze auf die in ihrer Rückwärtslage befindlichen Gleitstücke 214 treffen, beispielsweise wenn die Tasten heruntergedrückt sind und einen addierten Betrag darstellen. Es sei darauf . hingewiesen, daß bei der Burroughsmaschine die niedergedrückten Tasten nicht eher losgelassen werden, als bis der Arbeitsvorgang nahezu beendet ist, und es könnte sich daher der Wagen weit genug nach rechts bewegen, um die Gleitstückklinken zu betätigen, bevor . die Tasten freigegeben werden. Bei Beendigung der Addierung, wenn die Gleitstücke 214 in ihre normale Lage zurückkehren, werden die Klinkenansätze natürlich durch die Feder 66 in ihre wirksame Stellung gezogen. ,
Die Druckwalze 5 wird behufs Herstellung eines Zeilenabstandes durch eine Sperrklinke 80 (Fig. 2) gedreht, welche auf ein auf der Druckwalzenwelle sitzendes Sperrad 81 wirkt. Die Klinke wird von einem lose auf dieser Welle
angeordneten Hebel 82 getragen, und dieser ist mittels einer Stange 83 mit einer geschlitzten Platte 84" (Fig. 1, 2 und 3) der Welle 12 verbunden. Der Schlitz der Platte 84" dient dazu, den Zwischenraum zwischen den Linien beliebig ändern zu können. Auf der Welle 12 ist auch ein Riegel 84 (Fig. 1) befestigt, welcher . einen runden Querstab trägt, der oben und unten von Wangen 86 gefaßt wird, welche sich an einer an der Rückseite der Maschine gelagerten geschlitzten Platte 87 befinden (Fig. 1 und 3). Bei der Hin- und Herbewegung dieser Platte werden die Wangen mitgenommen und führen die Zeilenschaltung herbei. Die Platte 87 ist nicht unmittelbar an der Rückseite der Maschine befestigt, sondern es liegt zwischen beiden eine ähnliche geschlitzte Platte 89. Diese hat Klauen 90, die sich bis unter die Rahmenwelle 84 erstrecken. Die Platte 89 hat nahe ihrem unteren Ende ein Auge 91, mit welchem ein Hebel 92 (Fig. 1) gekuppelt ist. Letzterer trägt eine Rolle 93, welche in einer Kulisse 94 der an der Welle 100 befestigten Scheibe 95 läuft. Wenn die Welle 100 bei einer Betätigung der Maschine schwingt, werden die Hebel 92 und 89 hin und her geschoben, indessen können die Klauen 90 den Riegel 84 nur heben, ihn aber nicht senken. Um den Zeilenabstand herbeizuführen, ist es notwendig, daß der Teil 87 die Platte 89 bei ihren Hin- und Herbewegungen begleitet. Der Teil 87 trägt eine Klinke 92° mit Ansatz 95°, der unter einen ähnlichen Ansatz 96 des unteren Endes der Platte 89 zu greifen vermag. Wenn die scharfen Kanten dieser Ansätze in Eingriff sind (Fig. 3),. so bewegen sich naturgemäß die beiden Teile 81, 89 zusammen. Eine den Hebel 92 mit dem Teil 89 verbindende Feder 97 sucht die abgeschrägten Ansätze 95" und 96 zusammenzubringen. Wenn aber die Schiene 14 nach links (Fig. 3) gezogen wird, so schlägt ein Stift 14/ gegen den nach unten gerichteten Ansatz 92s ihrer Klinke und schwingt diese so, daß sie den Vorsprung 95^ vom Ansatz 96 löst und ihn so hält, daß bei der nächsten Betätigung der Maschine ein Zeilenabstand hergestellt wird. Hierbei greift der Bolzen 14/ unter eine Schulter 92* der Klinke derart, daß das Gleitstück 87 in seiner oberen Stellung verriegelt bzw. gesperrt, also auch ein zufälliges Herstellen eines Zeilenabstandes unmöglich gemacht wird. Naturgemäß wird bei Beendigung einer solchen Nichtaddierbetätigung der Maschine die Schiene 14 nach rechts geschoben (Fig. 3), so daß die Klinke zurückschwingt -und den Ansatz 96 des Teiles 89 sperren kann. Die abgeschrägten Seiten der Vorsprünge 95" und 96 gestatten dem letzteren, an ersterem bei der Aufwickelbewegung der Stange 89 vorbeizugehen, wonach der Ansatz 95^ unter dem Vorsprung 96 gehen kann.
Es ist ohne weiteres einzusehen, daß die vorstehend beschriebene Konstruktion allen Verhältnissen in vollkommenstem Maße Rechnung trägt.
Über die Wirkungsweise der in der Zeichnung dargestellten Maschine mag noch folgendes bemerkt werden.
Soll beispielsweise in zwei Kolumnen gedruckt werden, wie in Fig. 8 angegeben ist, und befindet sich der Wagen in der in Fig. 3 gezeigten Stellung, d. h. von vorn gesehen, zum Drucken einer rechten Zahlenkolumne links, so wird nach Niederdrücken der in Betracht kommenden Zahlentasten, beispielsweise der dem Betrage 540.25 entsprechenden, bei dem Vorwärtsbewegen der Antriebskurbel dieser Betrag in der rechten der beiden Kolumnen gedruckt. Bei dem Vorwärtsdrehen der mit der Achse 300 in Verbindung stehenden Handkurbel wird mit Hilfe der Pleuelstange 310 die Achse 100 um einen bestimmten Betrag gedreht und infolgedessen auch der auf ihr sitzende Arm 20 aus der in Fig. 5 gezeigten Stellung nach der in Fig. 6 gezeigten Stellung übergeführt. Es mag hierbei angenommen werden, daß der Teil 31, 32 (Fig. 5 und 6) nicht vorhanden bzw. in seiner unwirksamen Stellung ist. Am Ende dieser Vorwärtsdrehung der Handkurbel findet das Drucken des Betrages in der üblichen Weise statt. Bei dem Zurückdrehen der Handkurbel wird die Achse. 100 in ihre Anfangsstellung zurückgedreht, und mithin wird auch der Arm 20 aus seiner Stellung Fig. 6 zurück in die in Fig. 5 gezeigte gedreht. Zu Anfang dieser Drehung des Armes 20 wird die Sperrklinke 21 zunächst lediglich mit dem Sperrad 40 in Eingriff sein und diese so weit unabhängig vom Sperrad 23 drehen, bis die Sperrklinke 21 auch auf den entsprechenden Zahn der Scheibe 23 stößt fFig. 7). Dieses Alleindrehen des Sperrades 40 hebt den Zahn 45 der Klinke 42 und hebt dadurch den den Papierwagen gegen zufällige Bewegung sichernden Riegel 41 aus der Sperrscheibe 23. Diese wird nun. bei dem Fortsetzen der Rückwärtsbewegung des Armes 20 um einen bestimmten Betrag gedreht und dreht hierdurch das Zahnrad. 19 um einen entsprechenden Betrag und dieses seinerseits das Zahnrad 18 und die auf der Achse 17 sitzende Kurbel 16. Diese macht hierbei eine halbe Umdrehung und bewegt die Schiene 14 in Fig. 3 nach links und somit, von vorn gesehen, den Papierwagen nach rechts, so daß in die linke Kolumne gedruckt werden kann. Bei dieser Bewegung drückt der Zapfen 14/ auf die Klinke 92 und bringt daher die Vorsprünge 95a und 96 außer Eingriff. Es findet daher bei der Bewegung des Papierwagens von links nach rechts ein Papiervorschub nicht statt, da bei der Abwärtsbewegung der Teile 86, 89, 96 der Vorsprung den durch 14/ aus
seiner Bahn gedrehten Vorsprung 95° und somit die Schiene 87, 86 vom Vorsprung 96 nicht mit nach abwärts bewegt wird.
Bei dieser Bewegung der Schiene 14 gelangt der Kamm 50 mit der Rolle 51 in Eingriff, so daß hierdurch die Schiene 61 (Fig. 4) nach abwärts bewegt und die an der Dezimalstelle zwischen den Klinken 717 vorhandene Kupplung b, c, d, e ausgelöst wird. Es werden daher
ίο die rechts von der Dezimalstelle liegenden Typen unwirksam gemacht, indem gleichzeitig die ihnen entsprechenden, die Zahnräder in Umdrehung versetzenden Zahnsegmente 610 durch die durch die Stange 65 zum Eingriff mit den öffnungen 74 gebrachten Vorsprünge verriegelt werden. Es kann daher eine Zahl mittels der
■ sieben links von der Dezimalstelle gelegenen Typen, beispielsweise die Zahl 1,207,830, nach Niederdrücken der entsprechenden Taste am Ende der Vorwärtsbewegung der Antriebshandkurbel in die linke Kolumne gedruckt werden. Wird die Handkurbel zurückbewegt; so macht die Kurbel 16 wiederum eine halbe Umdrehung, und zwar in demselben Sinne als zuvor und bewegt den Schlitten 14 nach rechts (Fig. 3), wobei gleichzeitig der Zapfen 14·^ die zwischen den zwei Schienen 87,89 bestehende Kupplung zum Eingriff bringen läßt, so daß ein ■ Papiervorschub stattfinden kann. Ferner verläßt hierbei der Kamm 15 die Rolle 51, so daß die Schiene 61 gehoben wird. Es kann daher ein Drucken eines Betrages mit Hilfe sämtlicher Typensätze in der üblichen Weise herbeigeführt Aver den.
Es werden nunmehr die dem Betrage 21.00 (Fig. 8) entsprechenden Zahlentasten niedergedrückt, und die Handkurbel wird von neuem nach vorwärts bewegt. Hierbei gelangt der Arm 22 aus der in Fig. 5 gezeigten Stellung nach der in Fig. 6 gezeigten Stellung, wobei der Teil 32 in seiner unwirksamen Stellung befindlich, . d. h. in Fig. 6 als nicht vorhanden zu betrachten ist, und am Ende der Vorwärtsbewegung findet ein Drucken des Betrages 21.00 statt. Bei der Zurückbewegung der Handkurbel wird nunmehr die Kurbel 16 so gedreht, daß der Papierwagen, wie oben beschrieben, in die der linken Zahlenkolumne entsprechende Stellung ohne Bewirkung eines Papier Vorschubs gelangt. Hierbei wird die Vorrichtung zum Herbeiführen eines Zeilenabstandes durch Eingriff des Stiftes 14/ mit dem Teil 92" abgestellt und außerdem durch Eingriff des Kammes 15 mit der Rolle 51 ein Abspalten der zwei rechten Zahlenstellen bewirkt. Am Ende der Vorwärtsdrehung der Handkurbel findet dann ein Abdrucken der Zahl 50.692 in die linke Zahlenkolumne statt, nachdem vor Beginn der Vorwärtsdrehung die dieser Zahl entsprechenden Zahlentasten niedergedrückt worden sind. Bei dem Zurückdrehen der Handkurbel werden die verschiedenen Teile wieder in die in Fig. 3 gezeigte Stellung übergeführt, die dem Drucken eines Betrages in die rechte Zahlenkolumne entspricht. Nachdem alle in Fig. 8 in der linken und in der rechten Zahlenkolumne angedeuteten Bezeichnungs- und Betragszahlen gedruckt worden sind, wird die Summentaste 296 niedergedrückt und außerdem die Taste 25, welche die Wagenstellvorrichtung außer Tätigkeit setzt. Dadurch, daß der Arm 31, 32 über die Zahnräder 40, 23 (Fig. 6) greift, wird bewirkt, daß die Räder der Summiervorrichtung, welche die Summierung der Zahlen der rechten ' Betragskolumne vorgenommen hatte, bei dem Vorwärtsdrehen der Handkurbel in Eingriff mit den Zahnsegmenten 610 bleiben, und da Zahlentasten bei der Summierung nicht niedergedrückt waren, so werden die Zahnsegmente 610 dem summierten Betrage 656.594.94 entsprechend nach abwärts gehen und die Typenplatten 618 einstellen, die am Ende der Vorwärtsbewegung durch Auslösen der Hammer 715 den Gesamtbetrag der rechten Betragskolumne am Fuße derselben zum Abdruck bringen.
Soll lediglich in der rechten Kolumne gedruckt werden, so muß der in Fig. 5 gezeigte Arm 31 mittels der Taste 25 in seine wirksame Stellung (Fig. 5 und 6) gerückt sein, so daß bei dem Vorwärtsdrehen der Handkurbel die Klinke 21, anstatt mit den Zähnen der Räder 40, 23 in Eingriff zu treten, auf dem Bogenstück 32 im Sinne des Uhrzeigers entlang gleitet und bei dem Zurückdrehen der Handkurbel in umgekehrtem Sinne auf dem Teil 32 (Fig. 6) entlang gleitet. Es wird daher' beim Hin- und Herdrehen der Antriebshandkurbel der Maschine ein Drehen der Kurbel 16 und ein Verstellen des Papierwagens nicht stattfinden. Es können somit beispielsweise die rechts in Fig. 8 stehenden Betragskolumnen gebildet und durch Niederdrücken der Summiertaste 296 oder 29O5- die Endsumme am Fuße der Kolumne bzw. beliebige Untersummen gebildet werden.

Claims (18)

Pate nt-An Sprüche:
1. Addiermaschine, bei welcher die Hin- und Herbewegung des Papierwagens zwisehen zwei Kolumnenstellungen durch ab-
. satzweise Umdrehungen einer mit dem Wagen gelenkig verbundenen Kurbel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Totlagen der die halben Umdrehungen im nämlichen Sinne ausführenden Kurbel mit den Endlagen des Papierwagens übereinstimmen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung der Maschine die Vorwärts- und Rückwärtsschwingung der Antriebshandkurbel o. dgl.
die Wagenantriebshandkurbel (i6) durch Vermittlung eines Sperradgetriebes (21, 23) absatzweise in stets in demselben Sinne verlaufende halbe Umdrehungen versetzt.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenantrieb finge wohnlich durch Mittel (23/42) verriegelt ist, die durch die unmittelbar von der Antriebshandkurbel aus bewegten Antriebsmittel (20, 21, 40) ausgelöst werden.
4. Maschine nach. Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Kurbel drehendes Zahnrad (19) durch eine mit ihm fest verbundene, mit Ausschnitten versehene Scheibe und eine in diese eingreifende, hin und her bewegte Sperrklinke (21) gedreht wird, die andererseits in ein zweites Sperrrad (40) eingreift und zu Anfang seiner Drehung dieses allein antreibt und dadurch die Verriegelung (41) des ersten Sperrades (23) auslöst.
5. Maschine .nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Handteil, beispielsweise durch Niederdrücken einer Taste (25), die Antriebsvorrichtung unwirksam gemacht und der von ihr im allgemeinen angetriebene Teil verriegelt wird.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf das Sperrad
(23) ein Schild (32) legt, auf welchem die Sperrklinke (21) entlang reitet und unwirksam bleibt (Fig. 6).
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die absatzweise seitliehe Hin- und Herbewegung des Papierwagens durch eine Handvorrichtung aufgehoben werden kann, wenn sich der Wagen in der einen seiner beiden wagerechten Endstellungen befindet.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Kurbel (16) verbundenen getriebenen Mittel (19) gegen Bewegung gesichert (30, 31) werden können, wenn der Wagen sich in der einen seiner verschiedenen wagerechten Stellungen befindet und er eine seitliche .Verschiebung aus dieser Stellung nicht erfahren soll.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein' sich mit der Kurbel
(16) drehender Teil, beispielsweise das getriebene Zahnrad (19), mit gleich weit voneinander entfernten Öffnungen (35) o. dgl. versehen ist, mit welchen ein von Hand zu bewegender Teil (34) nur dann behufs Verhinderung der Drehung der Kurbel in Eingriff treten kann, wenn sich der Papierwagen in einer bestimmten seitlichen Stellung befindet.
10. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die absatzweise durch die Antriebshandkurbel in halbe Umdrehungen versetzte Kurbel (16) unter Vermittlung einer sich bei jedem Arbeitsvorgang behufs Drückens in zwei Kolumnen geradlinig hin und her bewegenden Schiene (14) mit dem Papierwagen in von einer Handtaste (11) lösbarem Eingriff steht, so daß die Antriebsstellung des Wagens in bezug auf seine Antriebsschiene geändert werden kann.
11. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den abwechselnd in der einen oder der anderen wagerechten Richtung erfolgenden Bewegungen des Papierwagens Drucke verschiedener Art herbeigeführt werden.
12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß von den an einer bestimmten Dezimalstelle der Zahlendrucktypen mit einem Dezimalpunkt o. dgl. versehenen Typen von dieser Stelle an nach rechts ein Drucken der Typen oder Einrücken ■ von Nullen verhindert wird, wenn sich der Papierwagen in der einen oder beiden, das Drucken in zwei aufrechten Kolumnen ermöglichenden seitlichen Stellungen befindet. .
13. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Papierwagen sich in einer der beiden seitlichen Stellungen befindet, von den Sperrschienen (214), welche bei dem. Niederdrücken von Betragstasten die Zählsegmente (610) freigeben, die von dem der Dezimalstelle entsprechenden Punkte nach rechts liegenden beispielsweise dadurch gesperrt werden, daß je ein Vorsprung (71) in eine öffnung (74) der Sperrschiene eintritt.
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die die rechten Sperrschienen festhaltenden Klinken (70) nachgiebig mit der das Spalten der Druckvorrichtung herbeiführenden Schiene (60) verbunden sind.
15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die den Papierwagen hin und her bewegende Schiene (14) mit einem Kamm (50) versehen ist, welcher auf einen Hebel (55) einwirkt, der die von der Dezimalstelle nach rechts gelegenen Typen unwirksam macht.
16. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den die Druckhämmer auslösenden und sich nach einer Richtung hin beeinflussenden Klinken (717) an der der Dezimalstelle entsprechenden Stelle eine Kupplung (b, c, d, e) vorgesehen ist, die von dem Hebel (55) ausgelöst werden und so die nach rechts gelegenen Typen bei dem Drucken in der einen der beiden Kolumnen unwirksam machen kann.
17. Maschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Schwingachse (84), die oben und unten von je einer von zwei auf und ab bewegbaren Parallelschienen (87, 89) erfaßt wird, nur dann den Zeilenabstand herbeiführt, wenn die den Papierwagen hin und her bewegende Schiene (14) die nachgiebige Kupplung (92°, 95, 96) zwischen den Parallelschienen nicht beeinflußt und ein Verriegeln der Zeilenabstandvorrichtung durch Eingriff eines an der Schiene (14) sitzenden Zapfens (14^) mit einer von der Schiene (87) getragenen Schulter (gzb) herbeigeführt wird.
18. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Papierwagen hin und her bewegende Schiene (14) in der einen der beiden seitlichen Stellungen des Wagens, in welcher eine Spaltung der Druckmittel herbeigeführt ist, mittels des die Addierung der aufgesetzten Zahl verhindernden Hebels (55") selbsttätig die Summentaste (296, 296 s) sperrt.
Hierzu α Blatt Zeichnungen.
DE1910246764D 1909-02-23 1910-02-24 Addiermaschine, bei welcher die Hin- und Herbewegung des Papierwagens zwischen zwei Kolumnenstellungen durch absatzweise Umdrehungen einer mit dem Wagen gelenkig verbundenen Kurbel erfolgt Expired DE246764C (en)

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