DE246202C - - Google Patents
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- DE246202C DE246202C DENDAT246202D DE246202DA DE246202C DE 246202 C DE246202 C DE 246202C DE NDAT246202 D DENDAT246202 D DE NDAT246202D DE 246202D A DE246202D A DE 246202DA DE 246202 C DE246202 C DE 246202C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L23/00—Non-electric hand-lamps for miners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
- Evaporation-Type Combustion Burners (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 246202 -KLASSE
Aa. GRUPPE
JULES GOULET in BRÜSSEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Dezember 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Glühlicht-Dampflampe für Grubenarbeiter mit oberhalb
des durch ausgleichende Umwege windsicher gemachten Brenners angeordnetem, mit Gemischregier
versehenem Karburator.
Die Neuheit dieser Grubenlampe besteht in folgendem: An einer Seite des Karburators
ist ein nach unten gerichtetes Mischrohr angebracht, das mit leichter Reibung in ein
ίο neben der Lampe hinaufgerichtetes, zum Brenner führendes Rohr eingeschoben ist und
mit letzterem eine scharnierartige Verbindung zwischen dem Karburatorbehälter und der
eigentlichen Lampe bildet. Ein anderer kürzerer Rohransatz greift vom Boden des Karburators
in ein Steigerohr, das innerhalb des Schutzmantels in der Nähe des Drahtkorbes der Lampe hochgeführt ist und erwärmte Luft
zu dem Karburator leitet. Diese Einrichtung wird so gehandhabt, daß zunächst nach Niederklappen
des bei geschlossener Lampe auf dem Knopf des Gemischreglers aufliegenden Bügels
einer magnetischen Schließvorrichtung der Karburatorbehälter leicht angehoben wird.
Dadurch wird der kurze Rohransatz aus dem Steigerohr für vorgewärmte Luft herausgehoben.
Der Karburator kann nun seitlich um das Scharnier ausgeschwenkt werden, um das Abschrauben
der den Brenner umgebenden Schutzteile und infolgedessen das Anzünden der Lampe zu gestatten.
Die beiliegende Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung in senkrechtem Schnitt dar.
Die Lampe besitzt einen Fußblock 36, an dem beim Gießen eine im wesentlichen U-förmige
Leitung 37 angebracht ist. Oberhalb der im mittleren Teil des Blocks 36 mündenden
Öffnung der Leitung 37 ist eine Röhre 70 in eine Scheibe 71 eingefügt, die mittels Ringe
72 und 73 im oberen schalenförmigen Teil des Blocks 36 ruht. Zwischen dem genannten
oberen Teil des Blocks 36 und dem Ring 72 ist ein Drahtgewebe eingelegt, um das Rückschlagen
der Flamme zu verhindern. Die Röhre 70 ist oben mit dem Brennerrost 75 bedeckt und trägt eine Randleiste oder
Galerie 76 zur Aufnahme des Lampenzylinders 77. Dieselbe ist so ausgebildet, daß sie den Zutritt der Luft zum Brenner
mit Glühmantel gestattet. Der Block 36 besitzt in seinem oberen Teil einen ringförmigen
Ansatz 39, der zur Befestigung eines Schutzglases 40 dient, auf dessen oberem Rande
die beiden üblichen, aus Drahtgewebe bestehenden Schutzhauben ruhen. Auf die äußere, mit Gewinde versehene Peripherie des
Ansatzes 39 ist der untere Ring des Schutzgitters 41 aufgeschraubt, während der obere
Ring 42 die Schutzhauben und das Schutzglas 40 festhält. Der Ring 42 hat einen ringförmigen,
mit zahlreichen Löchern 44 versehenen Vorsprung 43 sowie einen röhrenförmigen
Ansatz 45, der außen mit Gewinde versehen ist, zur Befestigung des Ringes 46 mit einem Blechzylinder 47. Der Ring 46 hat
außerdem einen ringförmigen, mit Löchern 48 versehenen Vorsprung. Auf dem äußeren
unteren Rand genannten Vorsprungs ruht ein röhrenförmiger, mit Einschnitten 50 versehener
Ansatz 49, der bei der Montage, wenn der Ansatz 49 mit dem Vorsprung 43 des Rin-
Claims (1)
- ges 42 in Berührung kommt, Löcher für den Durchtritt der Luft bildet. Vom Ring 46 erstreckt sich schließlich noch ein röhrenförmiger Ansatz 51 nach oben, auf den der Blechzylinder 47 gesteckt ist.Der oben abgedeckte Blechzylinder 47 ist an seinem oberen Rande ausgeschnitten, um zahlreiche Durchgänge für die Abführung der verbrannten Gase zu bilden. Oberhalb dieses Blechzylinders liegt der Karburator, der folgendermaßen ausgebildet ist:Der Hohlkörper 52 hat einen doppelten Boden 53, der mit dem unteren Teile des Zylinders 47 in Verbindung steht durch einen kurzen Stutzen 55, der in eine Röhre 56 einpaßt. Diese selbst liegt in einer zweiten Röhre 56', die von dem unteren Teile des Zylinders 47 bis über seinen Deckel ragt. Nach oben steht der Doppelboden 53 durch eine mittlere Röhre 60 des doppelten Bodens mit dem Innern des Mischreglers 57 in Verbindung.Die Anordnung ist derart getroffen,; daß ■ durch Anheben des Hohlkörpers 52 der Stutzen 55 aus der Röhre 56 herausgezogen wird. Der Mischregler wird von zwei ineinandersteckenden, gegeneinander verdrehbaren Rohren 15 und 2 mit oberen, korrespondierenden Öffnungen 18 und 20 gebildet, so daß das Innere des Reg-lers durch die Öffnungen 17 und 58 mit dem Innern des Karburatorbehälters 61 und durch eine andere obere Öffnung 20 mit dem Innern des Raumes 63 in Verbindung steht, wodurch der Zutritt der Luft und brennbaren Gase zum Brenner ermöglicht wird.Die Öffnung 58 der äußeren Röhre des Reglers ist durch einen Ring 59 bedeckt, der oben geschlossen und unten offen ist. Die vorerwähnten Röhren 56 und 56' sind durch einen kleinen ringförmigen Raum getrennt, durch welchen der an den unteren Teil der Röhre 56' gelangende Luftüberschuß streicht, um durch geeignete Öffnungen im oberen Ansatz der Röhre 56 ins Freie zu entweichen.Der den Kohlenwasserstoff aufnehmende Block liegt in dem Karburatorbehälter 61 und wird durch Ansätze 62 in einer gewissen Entfernung vom Boden des genannten Karburatorbehälters gehalten. Der Behälter 61 hat eine solche Tiefe, daß er, wenn er in den Hohlraum 52 eingesetzt ist, den Raum 63 frei läßt, von dem eine Röhre 64 ausgeht, die ziemlich tief in eine Röhre 65 hineinragt. Letztere ist in die äußere Öffnung der Leitung 37 des Unterlagblocks 36 eingelötet. Beim Öffnen der Lampe wird der Karburator ein wenig angehoben zum Freimachen des Röhrchens 55 und dann ausgeschwenkt, wobei die Röhren 64 und 65 als Scharnier wirken.Zur Benutzung der so beschriebenen Lampe verfährt man folgendermaßen:Der Block wird mit Kohlenwasserstoff dadurch getränkt, daß man ihn einfach mit Hilfe von Lappen 66 in ein Bad taucht; dann in seine Stellung im Behälter 61 gebracht. Es bildet sich sofort ein Dampfluftgemisch, das infolge des Umstandes, daß sein spezifisches Gewicht größer ist als das der reinen Luft, durch die Bohrung 67 des Kastenbodens nach unten fällt, um durch den Raum 63, die Röhre 64, die weitere Röhre 65 und die Leitung 37 zum Brenner zu gelangen, wo es angezündet werden kann, ohne daß man im Zylinder einen Zug hervorzubringen braucht. Sobald die Lampe angezündet ist, was natürlich erst nach öffnen des Reglers stattfinden kann, bringt man nacheinander alle oben beschriebenen Lampenteile in ihre Stellung zurück, worauf man sie definitiv verbindet mittels eines über den Mischreglerkopf geschobenen Bügels 68, der mit bekannten Sicherheitsvorrichtungen versehen ist, um das Öffnen der Lampe von Seiten nicht berechtigter Personen in wirksamer Weise zu unterbinden. Die dargestellte Ausführungsform zeigt eine Verschluß-Vorrichtung, die auf magnetischem Wege geöffnet werden kann.Paten τ-Anspruch :Glühlicht-Dampflampe für Grubenarbeiter mit oberhalb des Brenners angeordnetem Karburator, dadurch gekennzeichnet, daß von einer Seite des Karburators sich ein Gemischrohr (64) nach unten erstreckt, das mit leichter Reibung in ein neben der Lampe hin aufgerichtetes, zum Brenner führendes Rohr (65) eingeschoben ist und mit letzterem eine scharnierartige Verbindung zwischen dem Karburatorbehälter (52) und der eigentlichen Lampe bildet, derart, daß nach Niederklappen des bei geschlossener Lampe auf dem Knopf des Gemischreglers aufliegenden Bügels (68) mit magnetischer Schließvorrichtung und nach leichtem Anheben des Karburatorbehälters (52) zum Herausheben seines unteren Rohransatzes (55) aus dem vom Schutzmantel (47) umgebenen Steigrohr (56) für vorgewärmte Luft der Karburator seitlich um das Scharnier (64, 65) ausgeschwenkt werden kann. ■ .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246202C true DE246202C (de) |
Family
ID=505101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246202D Active DE246202C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246202C (de) |
-
0
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