DE211159C - - Google Patents
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- DE211159C DE211159C DENDAT211159D DE211159DA DE211159C DE 211159 C DE211159 C DE 211159C DE NDAT211159 D DENDAT211159 D DE NDAT211159D DE 211159D A DE211159D A DE 211159DA DE 211159 C DE211159 C DE 211159C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/30—Inverted burners, e.g. for illumination
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 211159 -KLASSE 4#. GRUPPE
NEUE KRAMERLICHT-GESELLSCHAFT m.b.H. in CHARLOTTENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Gruppenlampe für hängendes Gasglühlicht, die vor den
bisher bekannten Lampen, bei denen die Saugkammern der Brenner zwischen zwei Schornsteinen
gelagert sind, den Vorzug hat, durchaus windsicher zu sein.
Diese Windsicherheit wird dadurch erreicht, daß sämtliche Räume innerhalb der Lampe
zum Ausgleich von Windstößen miteinander in
ίο Verbindung gebracht sind.
Es sind bereits Invertlampen mit Gruppenbrennern bekannt, bei denen die Saugkammern
zwischen zwei Schornsteinen gelagert sind, die nur unten mit der Außenluft in Verbindung
stehen; der die Saugkammern auf nehmende Ringraum ist hier oben abgeschlossen. Ferner
sind durch die Patentschrift 160781 Außenlampen bekannt geworden, bei denen sich die
Saugkammern in einem oben und unten mit der Außenluft in Verbindung stehenden Räume
befinden, der zentral innerhalb der Lampe angeordnet ist.
Bei diesen beiden älteren Ausführungen ist aber der Raum für die Mischkämmern vollständig
getrennt von dem Raum für die Abgase.
' Im Gegensatz hierzu stehen bei den nach der Erfindung hergestellten Lampen sämtliche
Räume innerhalb derselben miteinander in Verbindung. Das hat zur Folge, daß die verschiedenen
Drücke, die in den einzelnen Räumen der Lampe herrschen, sich ausgleichen, so daß ein etwa eindringender Windstoß nicht
nur auf einem Wege an den Glühkörper gelangt, sondern aus zwei entgegengesetzten
Richtungen. Es entstehen dadurch zwei entgegengesetzte Wirkungen auf den Glühkörper,
welche sich gegenseitig aufheben.
Bei den bisher bekannten Einrichtungen tritt diese Wirkung nicht ein, weil man immer
streng darauf bedacht war, den Raum für die Abgase vollkommen von dem Raum für die
Mischkammern zu trennen. Versuche der Erfinderin haben aber gezeigt, daß diese scharfe
Trennung nicht nötig ist, und daß sogar die zweckmäßige Verbindung der Räume miteinander
den Vorteil erhöhter Windsicherheit gewährt.
Eine nach diesen Gesichtspunkten ausgeführte Lampe ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt.
An dem Schornstein 1 der Lampe ist ein Teller 2 angesetzt, der mit Hilfe bekannter
Vorrichtungen die Glaskugel 7 trägt. Das obere Ende des Schornsteines, welches eine
Anzahl Öffnungen 5 hat, ist durch eine. aus zwei gewölbten Blechen gebildete Kappe 3, 4
verdeckt, welche ihrerseits wiederum eine Anzahl Öffnungen 6 hat. Im unteren Ende des
Schornsteines 1 ist ein Teller 9 angebracht, der sich nach dem oberen Ende hin trichterförmig
verengt und einen zweiten Schornstein 10 trägt, der freistehend in dem äußeren
Schornstein 1 angeordnet und kürzer ist als der letztere. Durch die ganze Lampe hindurch
reicht das Gasrohr 11, welches eine
mehrteilige Muffe 12 trägt, von der sich drei oder mehr knieförmige Gasleitungen 13 abzweigen.
Diese Gasleitungen treten durch den Schornstein 10 hindurch und tragen an ihren
abwärts gebogenen Enden Regelungsdüsen 14 irgendwelcher Art, deren Stellschrauben 15
durch die Wandung des Schornsteines 1 hindurchgeführt sind und auf diese Weise in den
von dem Teller £ und der Kugel 7 gebildeten Raum hineinragen, so daß man nach Abnahme
der Kugel 7 die Schrauben 15 mit der Hand erfassen und einstellen kann. An die Düsen
schließen sich die Mischrohre 16 an, deren Luftansaugungsöfinungen durch den Teller 9
gegen den Eintritt der Verbrennungsgase geschützt sind. Der Schornstein 1 steht mit
dem Raum unterhalb der Haube 2 durch die Löcher 16 in Verbindung. Die Wirkungsweise
der Lampe ist folgende:
Das Gas tritt durch das Rohr 11 ein, verteilt
sich in die Leitungen 13, strömt in die Düsen 14 und reißt durch die Löcher 18 Mischluft
mit sich, um in den Glühkörpern 17 zu verbrennen. Die Verbrennungsluft wird in bekanntet"
Weise über den Rand der Glocke 7 angesaugt und strömt in der Pfeilrichtung gegen die Glühkörper. Die Abgase ziehen
durch den Schornstein 10 und die Öffnungen 5 und 6 ab. Die Mischluft für die Brenner
strömt ebenfalls über den Rand der Glocke 7 in die Lampe und tritt dann durch die Öffnungen
16 in den zwischen beiden Schornsteinen gebildeten Ringraum. Dringt nun beispielsweise
ein Windstoß durch die Löcher 5 und 6 in die Lampe ein, so bleiben ihm zwei Wege offen, einmal durch den Ringraum und
die Löcher 16 in das Innere der Glocke 7 und des Zylinders 8 zu den Glühkörpern und in
den Schornstein 10 wieder aufwärts, das andere Mal aber unmittelbar in dem Schornstein 10
und dem Zylinder 8 abwärts und durch die Löcher 16 und den Schornstein 1 wieder aufwärts,
d. h. es ist jedesmal ein doppelter Ausweg für etwaige Strömungen vorhanden, und zwar innerhalb sämtlicher in Betracht
kommenden Teile. Deshalb wird auch der Zufluß der Luft zu den Luftansaugungen 18
des Mischrohres nicht durch Luftstöße beeinträchtigt.
Fig. 2 zeigt einen wagere.chten Schnitt durch den Glaszylinder 8 in Höhe der Glühkörper.
Es ist daraus die Anzahl und die Gruppierung der einzelnen Brenner zu erkennen.
Die Lampe wird zweckmäßig so zusammengesetzt, daß der innere Schornstein mit den
durch den Boden 9 geführten Brennern von unten in den äußeren, das Lampengehäuse
bildenden Schornstein eingesetzt und durch Befestigungsschrauben 20, 21, 22 mit dem Gaszuleitungsrohr
11 und dem Lampenmantel zusammengehalten wird.
Claims (2)
1. Invertlampe mit Gruppenbrennern, bei welcher die Saugkammern der Brenner
zwischen zwei mit der Außenluft in Verbindung stehenden Schornsteinen gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
innere Schornstein kürzer bemessen ist als der äußere und freistehend in dem äußeren
Schornstein angebracht ist, so daß die Saugkammern der Brenner in einem sowohl oben als auch unten mit der Außenluft in
Verbindung stehenden Ringraum gelagert sind.
2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Schornstein
mit den durch den Boden desselben geführten Brennern von unten in den äußeren, das Lampengehäuse bildenden Schornstein
eingesetzt und durch Befestigungsschrauben (20, 21, 22) mit dem Gaszuleitungsrohr (11)
und dem äußeren Lampenmantel (1) zusammengehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211159C true DE211159C (de) |
Family
ID=472994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211159D Active DE211159C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211159C (de) |
-
0
- DE DENDAT211159D patent/DE211159C/de active Active
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