DE205342C - - Google Patents

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DE205342C
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DE
Germany
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mixing tube
invert
incandescent
lamp
combustion gases
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DENDAT205342D
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Publication of DE205342C publication Critical patent/DE205342C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/30Inverted burners, e.g. for illumination

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

bes
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 205342 KLASSE Ag. GRUPPE
in BERLIN.
oder Essen abgeleitet werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. April 1906 ab.
Bei den Gasglühlicht-Invertlampen ist zur Fernhaltung der Verbrennungsgase von den über der Lampe liegenden Metallteilen und von den Luftansaugeöffnungen des Bunsenbrenners bereits eine Einrichtung vorgeschlagen worden, bei welcher die aufsteigenden heißen Verbrennungsgase durch eine oder mehrere zentral über dem Glühstrumpf beginnende, zur Lampenachse geneigte Essen abgeführt
ίο werden (D. R. P. 187582).
Es sind auch Einrichtungen bekannt geworden, bei denen die Verbrennungsgase durch in der Abdeckplatte' angebrachte schräg gestellte Schornsteine fortgeleitet werden. Hierbei sind die Abzugsrohre so angebracht, daß jeder Schornstein nach einem anderen Punkte gerichtet ist, so daß die Rohre nach verschiedenen Richtungen zeigen, also divergieren (französische Patentschrift 359524).
Bekannt sind ferner Invertlampen, bei denen das Mischrohr zwischen zwei senkrecht stehenden Abzugsrohren angebracht ist.
Gemäß der Erfindung kommt es darauf an, daß die Abzugskanäle zu beiden Seiten des Mischrohres von der Mitte der Abdeckplatte in gleichem Sinne schräg aufwärts, und zwar nach einer neben dem Mischrohr liegenden Stelle hin gerichtet sind, so daß das Mischrohr teilweise, die Saugkammer hingegen vollständig freigelegt wird. Es ist wichtig, daß die schräg aufwärts gerichteten Abzugskanäle konvergieren und in gleichem Sinne verlaufen. Diese Anordnung wird dadurch besonders vorteilhaft, daß die Abzugskanäle ovalen oder länglichen Querschnitt haben können.
Die Abzugskanäle können ferner zweckmäßig so nach oben konvergieren, daß die Auslaßmündungen möglichst nahe nebeneinander liegen. Hierdurch wird erreicht, daß die Abgase zwar von mehreren Stellen aus in. der den Brennerraum nach oben abschließenden Decke abgeleitet, aber doch nur nach einer Seite und infolge der Konvergenz der Abzugskanäle nach einer Stelle geführt werden. Die wirksame Ableitung der Verbrennungsgase läßt sich noch dadurch steigern, daß der Brennerkopf in einer Vertiefung der Decke angeordnet ist, so daß um diese Vertiefung herum ein ringförmiger Sammelraum für die Abzugsgase gebildet wird, aus dem sie in die Abzugskanäle gelangen.
Durch die neue Anordnung werden in mehrfacher Hinsicht, wie weiterhin erörtert wird, Vorteile erzielt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt einer Invertlampe.
Fig. 2 zeigt ebenfalls einen senkrechten Längsschnitt, aber gegen die Darstellung nach Fig. ι um 900 versetzt.
Fig. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie A-A in Fig. 1.
Fig. 4 veranschaulicht eine Ansicht von oben.
Die Decke α hat eine Vertiefung b, durch die das Brennerrohr hindurchragt. Zu beiden
Seiten des Brennerrohres sind in die Decke a die Abzugsrohre d eingesetzt, die in gleichem Sinne so schräg aufwärts gerichtet sind, daß das Mischrohr c und die Saugkammer mögliehst frei gelagert werden. Wie sich aus Fig. 2 und 4 ergibt, konvergieren die beiden Kanäle d, d- außerdem gegeneinander, so daß die Mündungen d1, d1 nicht nur einseitig zum Mischrohr c, sondern auch möglichst nahe nebeneinander liegen. Damit ein möglichst wirksamer Abzug der Verbrennungsgase durch die Kanäle d erzielt wird, haben diese zweckmäßig einen länglichen oder ovalen Querschnitt, wobei ihre flachen Seiten dem Mischrohr m zugekehrt sind. Trotz der wirksamen Ableitung der Verbrennungsgase nach einer Seite, so daß oberhalb des Brenners liegende Teile des Beleuchtungskörpers durch die Verbrennungsgase nicht beschädigt werden können, kann der Durchmesser der Lampe bzw. der Durchmesser des das Mischrohr und die Abzugskanäle umgebenden ■ Schutz- oder Verzierungsmantels c möglichst klein gehalten sein. Die gute Ableitung der Verbrennungsgase wird noch dadurch gefördert, daß um die Vertiefung b herum ein ringförmiger Sammelkanal f gebildet ist.
Durch die Wirkung der Abzugskanäle d ist es ferner möglich, den Brenner nach unten zu in bekannter Weise mit einer geschlossenen Glocke g abzuschließen, weil der Widerstand, den die durch die Öffnung h eintretende Sekundärluft findet, durch die kräftige Saugwirkung der Abzugsrohre überwunden wird. Dabei ist es wichtig, daß die durch die Öffnungen h einströmende Luft die Schutzglocke i an ihrem oberen Ende bei i1 kühlt.
Durch den Zwischenraum zwischen dem . äußeren Mantel e und den übrigen Brennerteilen kann eine ständige Luftzirkulation stattfinden, so daß dieser Mantel e davor bewahrt ist/ durch die ausströmende Wärme der Abzugskanäle in übermäßiger Weise erhitzt zu werden, so daß also die Politur dieses Mantels durch die Wärme nicht leidet. Diese Kühlung des Mantels ist bekannt. Die von dem Glühkörper aufsteigenden Verbrennungsgase werden durch die Decke α davon abgehalten, das Brennerrohr c zu berühren und übermäßig zu erhitzen. Die Gase können durch die Abzugsrohre d in sicherer Weise und ohne Beeinträchtigung des Aussehens der Lampe bis über die Mischvorrichtung des Brenners hinaus abgeführt werden.
Die Einzelheiten der beschriebenen Lampe können in mehrfacher Hinsicht abgeändert werden; so können beispielsweise statt der zwei Abzugskanäle b, wie in der Zeichnung dargestellt, deren auch mehrere angeordnet sein, auch könnte die Vertiefung der Platte a fehlen. Wesentlich ist, daß die Ableitung der Verbrennungsgase durch von der Decke aus schräg nach einer Seite im gleichen Sinne aufwärts gerichtete Kanäle erfolgt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Gasglühlicht-Invertlampe, bei welcher die Verbrennungsgase durch schräge Schornsteine oder Essen abgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Decke (a) eingesetzten Essen (d). neben dem Mischrohr in gleichem Sinne schräg aufwärts nach derselben Seite des Mischrohres geführt sind, so daß das Mischrohr und die Saugkammer (m) des Brenners möglichst frei gelagert werden.
2. Gasglühlicht-Invertlampe gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg aufwärts gerichteten Abzugskanäle (d, i) gegeneinander geneigt angebracht sind, so daß die Auslaßöffnungen (d1, d1) möglichst nahe nebeneinander liegen.
3." Gasglühlicht-Invertlampe gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugskanäle (d, d) ovalen Querschnitt haben, um bei reichlicher Bemessung des Querschnitts der Abzugskanäle den Durchmesser des Lampengehäuses möglichst klein halten zu können.
4. Gasglühlicht-Invertlampe gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischrohr durch eine Vertiefung (b) der Abdeckplatte (α) hindurchgeführt ist, so daß um diese Vertiefung herum ein ringförmiger Sammelraum ff) für die Verbrennungsgase gebildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT205342D Active DE205342C (de)

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DE (1) DE205342C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5515262A (en) * 1992-10-21 1996-05-07 Hitran Corporation Variable inductance current limiting reactor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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