DE228574C - - Google Patents
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- DE228574C DE228574C DENDAT228574D DE228574DA DE228574C DE 228574 C DE228574 C DE 228574C DE NDAT228574 D DENDAT228574 D DE NDAT228574D DE 228574D A DE228574D A DE 228574DA DE 228574 C DE228574 C DE 228574C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22G—SUPERHEATING OF STEAM
- F22G7/00—Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
- F22G7/14—Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in water-tube boilers, e.g. between banks of water tubes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Pipeline Systems (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 228574 KLASSE 13 d. GRUPPE
HUGO JANKO in WIEN.
gelagertem Überhitzer.
Die Erfindung bezieht sich auf einen stehenden Wasserrohrdampfkessel mit innerhalb des
Rauchrohrstutzens gelagertem Überhitzer, bei dem der Dampf zu seiner Vortrocknung durch
eine der zum Überhitzer führenden Ausströmöffnung vorgelagerte Platte gezwungen wird,
längs des Rauchrohrstutzens empörzustreichen. Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung
besteht darin, daß die Platte mit ihrem äußeren
ίο Rande an der Kesselwandung dicht festgelegt
und an ihrem inneren, an den Rauchrohrstutzen anliegenden Rande mit aneinandergereihten
Ausschnitten versehen ist, wodurch eine Entwässerung des Dampfes vor dem Eintritt in den
Überhitzer erzielt wird. Eine weitere Neuerung besteht darin, daß die den Dampfüberhitzungsschlangen
vorgelagerten Verteilungskammern mit ihrer Innenwandung eine Fortsetzung des
Rauchrohrstutzens bilden und somit ebenfalls als Überhitzungsflächen wirken.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. ι einen stehenden Dampfkessel mit den neuen Einrichtungen
im Schnitt. Fig. 2 zeigt eine Oberansicht der dem Überhitzer vorgeschalteten Verteilungskammer,
Fig. 3 einen wagerechten Schnitt der Kammer. Fig. 4 zeigt einen Teil der mit
den Putzlöchern versehenen Kesselwand, während Fig. 5 eine Einzelheit darstellt.
Zwischen dem äußeren Mantel .1 und der Feuerbüchse 2 befindet sich das Kesselwasser,
während die Feuerbüchse in bekannter Weise von Wasserrohren 3 durchsetzt wird, welche
einen Punkt des Mantels mit einem Punkt der Decke der Feuerbüchse verbinden. Diese Rohre
laufen gegen die Wand der Feuerbüchse zu strahlenförmig auseinander, während die Putzlöcher 4 in der verlängerten Mittellinie der
Rohrenden liegen.
In dem Rauchrohrstutzen 5 sind in bekannter Weise eine oder mehrere Dampfüberhitzerschlangen
6, 7, 8 eingebaut, welche mit einer über dem Stutzen angeordneten, durch eine Zwischenwand 9 (Fig. 3) in zwei Räume 10, 11
getrennten ringförmigen Kammer 12 in der Weise verbunden sind, daß die einen Enden
der Rohrschlangen in die Kammer 10 und die anderen Enden in die Kammer 11 münden.
Die eine Kammer 10 ist durch eine oder, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel, durch
zwei Rohrleitungen 13 mit dem Kessel verbunden, während an dem Stutzen 14 (Fig. 3)
der anderen Kammer 11 die Dampfleitung angeschlossen ist. Die zu dem Überhitzer führenden Ausströmöffnungen in der Decke der
Kesselwand sind durch eine ringförmige Platte 15 (Fig. 5) abgedeckt, welche mit ihrem äußeren
Rande an der Kesselwandung bzw. an der Decke dicht befestigt ist und mit dem inneren
Rande an dem Rauchrohrstutzen anliegt. Die innere Ringkante ist mit nahe aneinander liegenden
Ausschnitten 16 (Fig. 5) versehen, durch welche der Dampf zu den Einströmöffnungen
des Überhitzers gelangen kann. Durch diese Einrichtung wird bewirkt, daß der Dampf,
indem er durch die Platte gezwungen wird, längs der überhitzten Wandung des Rohrstutzens
empörzustreichen, vorgetrocknet und außerdem dadurch, daß er gezwungen wird, durch eine
große Anzahl Meiner Öffnungen hindurchzustreichen,
auch entwässert wird. Der durch die Ausschnitte der Platte hindurchtretende Dampf gelangt sodann durch die Rohrleitung
13 zu der Verteilungskammer 10 und von da durch die einzelnen Rohre 6, 7, 8 zu der Sammelkammer
11 wieder zurück, von wo er in die Haupt dampf leitung 14 abströmt.
Da die Innenwand der ganzen Kammer 10, Ii eine Fortsetzung des Rauchrohrstutzens bildet und somit von den Heizgasen bestrichen wird, so wirkt sie ebenfalls als Überhitzungsfläche. Diese Innenwandimg besitzt eine düsenförmige Gestalt, so daß sie die Saugwirkung des in bekannter Weise in das Rauchrohr eingebauten und als Injektor wirkenden Blasrohres 17 zur Förderung des Zuges im Feuerherd unterstützt. Bemerkt sei noch, daß, um die Überhitzerrohre reinigen und nachdichten zu können, in der äußeren Wand der Kammer 10, 11 mit Pfropfen verschlossene Öffnungen 18 (Fig. 2) vorgesehen sind. Ferner ist der ganze Überhitzer durch Flanschenschrauben 19 (Fig. 2 und 3) mit dem Kessel verbunden, so daß nach
Da die Innenwand der ganzen Kammer 10, Ii eine Fortsetzung des Rauchrohrstutzens bildet und somit von den Heizgasen bestrichen wird, so wirkt sie ebenfalls als Überhitzungsfläche. Diese Innenwandimg besitzt eine düsenförmige Gestalt, so daß sie die Saugwirkung des in bekannter Weise in das Rauchrohr eingebauten und als Injektor wirkenden Blasrohres 17 zur Förderung des Zuges im Feuerherd unterstützt. Bemerkt sei noch, daß, um die Überhitzerrohre reinigen und nachdichten zu können, in der äußeren Wand der Kammer 10, 11 mit Pfropfen verschlossene Öffnungen 18 (Fig. 2) vorgesehen sind. Ferner ist der ganze Überhitzer durch Flanschenschrauben 19 (Fig. 2 und 3) mit dem Kessel verbunden, so daß nach
Lösen der Schrauben der Überhitzer aus dem Kessel herausgenommen bzw. ausgewechselt
werden kann.
Claims (3)
1. Stehender Wasserrohrdampfkessel mit innerhalb des Rauchrohrstutzens gelagertem
Überhitzer, bei dem der Dampf durch eine der zum Überhitzer führenden Ausströmöffnung
vorgelagerte Platte gezwungen wird, längs der Wandung des Rauchrohrstutzens
emporzustreichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (15) mit ihrem äußeren Rande
an der Kesselwandung dicht festgelegt und an ihrem inneren, an dem Rauchrohrstutzen
(5) anliegenden Rande mit aneinandergereihten Ausschnitten (16) versehen ist, zur
Entwässerung des Dampfes.
2. Stehender Wasserrohrdampfkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die den Dampfüberhitzungsschlangen (6, 7, 8) vorgelagerten Verteilungskammern (10, 11)
mit ihrer Innenwandung eine Fortsetzung des Rauchrohrstutzens (5) bilden.
3. Stehender Wasserrohrdampfkessel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, 5c
daß die Innenwandung der Kammer (10, 11)
düsenförmig gestaltet' ist, um die Saugwirkung des im Rauchrohre angeordneten Blasrohres
(17) zu erhöhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228574C true DE228574C (de) |
Family
ID=488960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228574D Active DE228574C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228574C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063618B (de) * | 1956-08-27 | 1959-08-20 | Rekuperator K G | Erhitzer fuer gasfoermige Mittel |
-
0
- DE DENDAT228574D patent/DE228574C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063618B (de) * | 1956-08-27 | 1959-08-20 | Rekuperator K G | Erhitzer fuer gasfoermige Mittel |
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