DE256338C - - Google Patents

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DE256338C
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lamp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/30Inverted burners, e.g. for illumination

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Regeln der Luftzufuhr an Invertbrennern für Schornsteinlampen.
Es sind bereits Bunsenbrenner bekannt, bei denen die Regelung der Luftzufuhr durch Änderungen des Abstandes zwischen Düsenmund und Mischrohreingang vorgenommen wird. Bei diesen bekannten Einrichtungen ist entweder ein im Mischrohr befindliches
ίο Einsatzröhrchen gegen die feststehende Düse oder die Düse gegen den feststehenden Mischrohreingang verstellbar.
Bei Brennern an sich bot die Anwendung dieser Einrichtung keine Schwierigkeiten, bei Schornsteinlampen mit Invertbrennern, z. B. für die Beleuchtung von Straßen, jedoch mußte der Antrieb für die Regelungsvorricbtung durch die Gehäusewände der Lampe hindurchgeführt werden, weil behufs Regelung das Lampengehäuse nicht geöffnet werden darf. Ganz abgesehen davon, daß bei ungünstigen Witterungsverhältnissen sich das Öffnen des Lampengehäuses von selbst verbietet, muß es auch deshalb unterbleiben, weil mit dem öffnen des Lampengehäuses die Erwärmungsverhältnisse der angesaugten Mischluft geändert werden würden und somit die Regelung für den Betriebszustand mit geschlossenem Gehäuse unmöglich wäre. Die Durchbruchstellen, durch welche die Antriebsvorrichtung für die Regelungsvorrichtung durch die Gehäusemäntel geführt ist, müßten gegen Eindringen von Regen sorgfältig abgedichtet werden. Auf 35
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diese Weise entstanden bei den modernen Preßgaslampen, bei denen die Mischrohre innerhalb des Lampenschornsteins liegen und die Verbrennungsluft auf der Außenseite des Lampenschornsteins in dem zwischen diesem und dem äußeren Lampenmantel gebildeten Raum vorgewärmt wird, mehrere Dichtungsstellen in den aus Blech bestehenden Lampenmänteln. Außerdem entstand bei jedem Brenner noch eine dritte Dichtungsstelle dort, wo die Antriebswelle in den Brenner geführt ist. Bei einer dreiflammigen Lampe waren mithin neun Dichtungsstellen vorhanden.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist der obere Teil einer solchen bekannten Preßgaslampe dargestellt. Es bezeichnet m den äußeren Lampenmantel, s den Lampenschornstein, r die Mischrohreingänge, durch welche die Luft aus den Vorwärmraum in den Bunsenbrenner angesaugt wird, b das Mischrohr, c das Einsatzrohr im Mischrohr, welches durch die Welle/" mit daransitzendem Exzenterzapfen e bewegt werden kann. Die Fig. 2 läßt die drei Dichtungsstellen fürjedenBrenner deutlich erkennen. Diese Dichtungsstellen müssen nun beim Zusammenbau der Lampen in die Richtung der Welle f gebracht werden. Da jedoch die Gehäuseteile aus emailliertem Eisenblech hergestellt werden und in der Hitze des Emaillierofens sich gewöhnlich verziehen und werfen, so treffen die ursprünglich in den Blechteilen vorgesehenen Öffnungen nicht immer richtig aufeinander. Es muß daher nachträglich beim
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Zusammenbau der Lampen durch Feilen nachgeholfen werden, wodurch die Emaille beschädigt wird. Diese Stellen sind beim späteren Gebrauch der Lampen die Ursache für das Rosten und die Zerstörung des Lampengehäuses.
Diesen Nachteilen hat man bisher dadurch zu begegnen versucht, daß man, wie in Fig. 3 dargestellt ist, das Mischrohr feststehen ließ und die Düse im Düsengehäuse bewegte. Auf diese Weise war es möglich, die Durchbruchstellen an der Seite der Lampengehäuseteile zu vermeiden. Man mußte indessen an der beweglichen Düse zwei Dichtungsstellen gegen Ausströmung des Gases anbringen, wie Fig. 3 bei φ und q und die Fig. 1 der britischen Patentschrift 18887/1908 bei g zeigt.
Diese Einrichtung bringt den Nachteil mit sich, daß das Undichtwerden der unteren Dichtungsstelle dem Auge sehr leicht entgeht und infolgedessen neben der Düse Gas zum Brenner strömen kann. Da dieses durch Undichtigkeit neben der Düse strömende Gas nicht die Energie eines aus einer Düse strömenden Gasstrahles besitzt, so kann es nicht zur Luftansaugung beitragen, sondern stört sogar die Wirkung des Bunsenbrenners.
Allen diesen Ubelständen hilft nun die Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung ab.
Die Erfindung besteht darin, daß bei Invertbrennern, welche in ein Lampengehäuse eingebaut sind, das im Mischrohr verschiebbare Einsatzröhrchen bis in das Düsengehäuse verlängert ist, so daß es von einer über der Lampendecke liegenden Stelle bedient werden kann.
In Fig. 4 und 5 ist die Erfindung dargestellt. In das Düsengehäuse h, welches die Düse d trägt, ist die Hülse i eingesetzt, welche mit Hilfe des Exzenters e und der Welle f verstellbar ist. Die Hülse i ist mit dem Einsatzrohr c gekuppelt, so daß mit Verstellung der Welle f der Mischrohreinsatz c gehoben oder gesenkt und der Abstand zwischen Düsenmund und Mischrohreingang geregelt wird. Die Welle f ist durch Lagerung in einer Stopfbuchse gegen ungewolltes Verstellen und gegen das Eindringen von Regen gesichert.
Die Mischluft gelangt aus dem zwischen Abgasschornstein s und äußerem Mantel m gebildeten Zwischenraum durch die Rohre r zum Bunsenbrenner.
Es ist ersichtlich, daß an mit der Erfindung ausgerüsteten Lampen für jeden Brenner nur eine einzige Dichtungsstelle bei f vorhanden ist, so daß eine dreiflammige Lampe nur drei solcher Dichtungsstellen aufweist gegenüber neun Dichtungsstellen gemäß Fig, 2 oder gegenüber sechs Dichtungsstellen gemäß Fig· 3·
Durch diese Einrichtung werden die schon genannten Vorzüge gegenüber dem Bekannten erreicht. Die eine Dichtungsstelle bei f liegt an zugänglicher Stelle und kann daher auf etwaige Undichtigkeit leicht nachgeprüft werden. Die Undichtigkeit kann durch Anziehen der Stopfbuchse leicht beseitigt werden. Durchbrüche im äußeren Lampenmantel sind gänzlich vermieden. Eine zweite unter Gasdruck stehende Dichtungsstelle findet sich nicht. Gleichzeitig' mit dem Herausziehen der herausnehmbaren Düse wird auch die Regelungsvorrichtung für die Luft aus der Lampe herausgenommen, so daß beide Teile gleichzeitig nachgesehen, gereinigt und gewünschtenfalls ausgewechselt werden können, ohne daß die ganze Lampe auseinandergenommen zu werden braucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Regelung der Mischluft zufuhr an Bunsenbrennern für Schornstein-Invertlampen durch Änderung des Ab-Standes zwischen Düsenmund und Mischrohreingang, dadurch gekennzeichnet, daß das im Mischrohr befindliche Einsatzrohr (c) mit einer im Düsengehäuse verstellbar gelagerten Hülse (i) gekuppelt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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