DE216005C - - Google Patents

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DE216005C
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valve
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steam
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DENDAT216005D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31021Vaporisers with devices for controlling the feeding of the fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4g·. GRUPPE
in STOCKHOLM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1908 ab.
Wie bekannt, ist der hauptsächliche Zweck der Thermoventüe, bei gewissen Dampf- oder Vergäsungsbrennern die Zufuhr des zu verdampfenden oder vergasenden flüssigen Brenn-Stoffs zum Vergaser selbsttätig derart zu regeln, daß die Flüssigkeit in den Vergaser erst eintreten kann, wenn die Temperatur durch die Anheizung desselben so hoch gestiegen ist, um eine vollständige Vergasung bewirken zu
ίο können* Zu diesem Zweck hat man für die Ventilvorrichtung bisher vorgeschlagen (durch Verwendung von insbesondere mit Rücksicht auf den Ausdehnungskoeffizienten erwählten Metallen und gegebenenfalls durch gleichzeitige Verwendung von Federn oder durch geeignete Anbringung bzw. Isolierung der Ventilvorrichtung), den Ventilkörper und den Ventilsitz Selbst zu verhindern, sich mit Bezug aufeinander eher zu verschieben, als der Vergaser die zur Vergasung erforderliche Temperatur erreicht hat. Soweit bekannt, haben diese Vorrichtungen keine umfassende Verwendung' gefunden, weil sie wiederholte und beschwerliche Regelungen erfordern, um auf die gewünschte Weise zu wirken, und weil sie in ihrer Wirkung unsicher sind.
Die Erfindung bezweckt, diese Ubelstände auf möglichst einfache Weise zu beseitigen, Während der Ventilkörper und der Ventilsitz gemäß den obigen bisher bekannten Vorrichtungen eine Verschiebung mit Bezug aufeinander nicht eher erhalten, als bis der Vergaser die Vergasungstemperatur erreicht hat, können dieselben gemäß der Erfindung sich mit Bezug aufeinander auch verschieben, ehe die genannte Vergasungstemperatur im Vergaser erreicht ist; es besteht das Kennzeichen der Erfindung darin, daß die gegeneinander abdichtenden Teile des Ventils (der Ventilsitz und der Ventilkörper) infolge ihrer Gestalt während einer ihrer Größe nach zweckmäßig ausgeprobten Zeit selbst mit Bezug aufeinander sich bewegen können, ohne daß die Abdichtung aufgehoben wird. Durch diese einfache Vorrichtung wird ermöglicht, daß die fraglichen Teile die gegenseitige Lage, bei welcher die' Eröffnung des Ventils beginnt, nicht eher erreichen können, als bis die zweckmäßige Vergasungstemperatur im Vergaser eintritt. Diese Vorrichtung kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden; auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt in Ansicht und teilweise im Schnitt eine Ausführungsform der Ventilvorrichtung auf einer gewöhnlichen Vergasüngälampe. Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe die Anordnung des Ventilkörpers und Ventilsitzes. Fig. 3 und 4 zeigen je eine Abänderung im Schnitt.
Im unteren Teil des Vergasungsrohres 1 ist der Ventilsitz 2 unterhalb der Schale 3 für den zum Anheizen dienenden Spiritus angeordnet, und zwar mit einem Kanal oder einer Durchbohrung 4. Am oberen, gebogenen Teil des Vergasungsrohres 1 ist eine Verstärkung 5 mit Innengewinde angeordnet, durch welche die Stange 6 eingeführt und am oberen Ende
festgeschraubt werden kann. In den oberen Teil der Verstärkung 5 ist ein. Verschluß 7 geschraubt. Der untere Teil der Stange 6 bildet den eigentlichen Ventilkörper, dessen schmäleres Ende 8 in die Durchbohrung 4 derart hineinragt, daß dasselbe gegen die Wand der Durchbohrung 4 dicht anliegt. Der Ventilkörper liegt mit einer Abschrägung 9 gegen die entsprechend gestaltete Mündung der Durchbohrung 4 an. -;
Diese Ausführungsform wirkt auf folgende Weise: Wenn die Lampe angeheizt und entzündet werden soll, so nimmt das Ventil die auf der Zeichnung dargestellte Lage ein. Die in der Leitung unterhalb des Ventils befindliche Brennflüssigkeit wird durch das Ventil vom Vergasungsrohr 1 abgeschlossen gehalten. Wenn der Spiritus in der Schale 3 entzündet wird, so beginnt das Vergasungsrohr 1 sich zu verlängern und so auch die Stange 6. Letztere verlängert sich aber langsamer als das Vergasungsrohr i, wodurch eine Verschiebung dieser beiden Teile mit Bezug aufeinander stattfindet, so daß das Ende 8 sich aufwärts in der Durchbohrung 4 unter Beibehaltung der Dichtung wie der Kolben in einem Zylinder bewegt. Das Ventil wird somit nicht eher geöffnet, als bis die Spitze selbst des Ventilkörpers die Mündung der Bohrung 4 im Vergasungsrohr 1 erreicht. Bei entsprechender Länge des Endes 8 kann, das öffnen des Ventils so lange verzögert werden, bis die Vergäsungstemperätur im Vergasungsrohr 1 erreicht ist. Durch Schrauben der Stange 6 kann der in die Bohrung 4 hineinragende Teil des Endes 8 betreffs seiner Länge abgeändert werden. Das Ende 8 kann statt wie dargestellt, gleich stark oder stärker als der übrige Teil der Stange 6 sein. Gemäß Fig. 4 liegt der Ventilkörper mit einer Abschrägung 9 gegen die untere statt gegen die obere Mündung der Bohrung 4 an. In diesem Falle findet beim Anheizen die Öffnung des Ventils durch Verschiebung von Ventilkörper und Ventilsitz so statt, daß jener sich in diesem abwärts bewegt. Dies kann z. B. so erreicht werden, daß die Stange 6 aus einem Metall von stärkerem Ausdehnungsvermögen hergestellt wird als der Verdampfer 1. Gemäß Fig. 3 bildet der Ventilsitz 2 ein Rohrstück 10, auf welchem das rohrförmige Ende 11 der Stange 6 sich dicht schließend bewegt. Das erwähnte Ende 11 ist mit Seitenlöchern 12 versehen. Wenn die Stange 6 sich aufwärts bezüglich des Rohrstücks 10 bewegt, so bleibt die Abdichtung so lange erhalten, bis die Löcher 12 die Kante des Rohrstücks 10. erreicht haben und das Ventil mithin geöffnet wird. Die Löcher 12 können auch fortfallen, in welchem Falle das Ventil geöffnet wird, wenn die Unterkante des rohrförmigen Endes i'i die Oberkante des Rohrstücks 10 erreicht.
Die Teile, von welchen die Bewegung des Ventilsitzes und Ventilkörpers abhängig ist, können mit Rücksicht auf ihre Ausdehnungsfähigkeit abgeändert werden, wenn nur die geeignete Verschiebung dieser Teile erhalten wird. Die Erfindung kann sowohl für Beleuchtungs- wie Heizbrenner verwendet werden (für Lampen, Kochapparate usw.).

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Dampf- oder Vergasungsbrenner mit Thermoventil zum selbsttätigen Einlassen des Brennstoffs in den auf Betriebsteiriperatur vorgewärmten Verdampfer, bei welchem die beiden gegeneinander abdichtenden Teile des Ventils durch die Anheizung auseinander bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander abdichtenden Teile des Ventils (der Ventilsitz und der Ventilkörper) infolge ihrer Gestalt während einer ihrer Größe nach abgeprobten Zeit mit Bezug aufeinander sich bewegen können, ohne daß die Abdichtung aufgehoben wird.
2. Dampf- oder Vergasungsbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilöffnung durch die Mündung eines Kanals (4) gebildet wird, in welchem der Ventilkörper abgedichtet wie ein Kolben' in einem Zylinder den erforderlichen Weg zurücklegt, ehe die Eröffnung des Ventils beginnt (Fig. 1, 2 und 4).
3. Dampf- oder Vergasungsbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz durch ein Rohrstück (10) gebildet wird, auf welchem das rohrförmige Ende (11) des Ventilkörpers abgedichtet die erforderliche Strecke ' zurücklegt, ehe die Eröffnung des Ventilsitzes beginnt (Fig. 3)- ■ ..
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, cedruckt in der reichsdruckerei.
DENDAT216005D Active DE216005C (de)

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DE (1) DE216005C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010027B (de) * 1953-12-24 1957-06-13 Christian Buerkert Verdampfer fuer mit fluessigen Brennstoffen betriebene Brenner mit Hilfsflamme und thermischer Steuervorrichtung fuer die Brennstoffzufuhr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010027B (de) * 1953-12-24 1957-06-13 Christian Buerkert Verdampfer fuer mit fluessigen Brennstoffen betriebene Brenner mit Hilfsflamme und thermischer Steuervorrichtung fuer die Brennstoffzufuhr

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