DE216005C - - Google Patents
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- Publication number
- DE216005C DE216005C DENDAT216005D DE216005DA DE216005C DE 216005 C DE216005 C DE 216005C DE NDAT216005 D DENDAT216005 D DE NDAT216005D DE 216005D A DE216005D A DE 216005DA DE 216005 C DE216005 C DE 216005C
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- opening
- gasification
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/36—Details
- F23D11/44—Preheating devices; Vaporising devices
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2900/00—Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
- F23D2900/31021—Vaporisers with devices for controlling the feeding of the fuel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4g·. GRUPPE
in STOCKHOLM.
Wie bekannt, ist der hauptsächliche Zweck der Thermoventüe, bei gewissen Dampf- oder
Vergäsungsbrennern die Zufuhr des zu verdampfenden oder vergasenden flüssigen Brenn-Stoffs
zum Vergaser selbsttätig derart zu regeln, daß die Flüssigkeit in den Vergaser erst
eintreten kann, wenn die Temperatur durch die Anheizung desselben so hoch gestiegen ist,
um eine vollständige Vergasung bewirken zu
ίο können* Zu diesem Zweck hat man für die
Ventilvorrichtung bisher vorgeschlagen (durch Verwendung von insbesondere mit Rücksicht
auf den Ausdehnungskoeffizienten erwählten Metallen und gegebenenfalls durch gleichzeitige
Verwendung von Federn oder durch geeignete Anbringung bzw. Isolierung der Ventilvorrichtung),
den Ventilkörper und den Ventilsitz Selbst zu verhindern, sich mit Bezug aufeinander
eher zu verschieben, als der Vergaser die zur Vergasung erforderliche Temperatur
erreicht hat. Soweit bekannt, haben diese Vorrichtungen keine umfassende Verwendung'
gefunden, weil sie wiederholte und beschwerliche Regelungen erfordern, um auf die gewünschte
Weise zu wirken, und weil sie in ihrer Wirkung unsicher sind.
Die Erfindung bezweckt, diese Ubelstände auf möglichst einfache Weise zu beseitigen,
Während der Ventilkörper und der Ventilsitz gemäß den obigen bisher bekannten Vorrichtungen
eine Verschiebung mit Bezug aufeinander nicht eher erhalten, als bis der Vergaser
die Vergasungstemperatur erreicht hat, können dieselben gemäß der Erfindung sich
mit Bezug aufeinander auch verschieben, ehe die genannte Vergasungstemperatur im Vergaser
erreicht ist; es besteht das Kennzeichen der Erfindung darin, daß die gegeneinander
abdichtenden Teile des Ventils (der Ventilsitz und der Ventilkörper) infolge ihrer Gestalt
während einer ihrer Größe nach zweckmäßig ausgeprobten Zeit selbst mit Bezug aufeinander
sich bewegen können, ohne daß die Abdichtung aufgehoben wird. Durch diese einfache
Vorrichtung wird ermöglicht, daß die fraglichen Teile die gegenseitige Lage, bei welcher
die' Eröffnung des Ventils beginnt, nicht eher erreichen können, als bis die zweckmäßige Vergasungstemperatur im Vergaser eintritt.
Diese Vorrichtung kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden; auf den Zeichnungen
sind einige Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt in Ansicht und teilweise im Schnitt eine Ausführungsform der Ventilvorrichtung
auf einer gewöhnlichen Vergasüngälampe.
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe die Anordnung des Ventilkörpers und Ventilsitzes.
Fig. 3 und 4 zeigen je eine Abänderung im Schnitt.
Im unteren Teil des Vergasungsrohres 1 ist
der Ventilsitz 2 unterhalb der Schale 3 für den zum Anheizen dienenden Spiritus angeordnet,
und zwar mit einem Kanal oder einer Durchbohrung 4. Am oberen, gebogenen Teil
des Vergasungsrohres 1 ist eine Verstärkung 5 mit Innengewinde angeordnet, durch welche
die Stange 6 eingeführt und am oberen Ende
festgeschraubt werden kann. In den oberen Teil der Verstärkung 5 ist ein. Verschluß 7 geschraubt.
Der untere Teil der Stange 6 bildet den eigentlichen Ventilkörper, dessen schmäleres
Ende 8 in die Durchbohrung 4 derart hineinragt, daß dasselbe gegen die Wand der Durchbohrung 4 dicht anliegt. Der Ventilkörper
liegt mit einer Abschrägung 9 gegen die entsprechend gestaltete Mündung der Durchbohrung 4 an. -;
Diese Ausführungsform wirkt auf folgende Weise: Wenn die Lampe angeheizt und entzündet
werden soll, so nimmt das Ventil die auf der Zeichnung dargestellte Lage ein. Die
in der Leitung unterhalb des Ventils befindliche Brennflüssigkeit wird durch das Ventil
vom Vergasungsrohr 1 abgeschlossen gehalten. Wenn der Spiritus in der Schale 3 entzündet
wird, so beginnt das Vergasungsrohr 1 sich zu verlängern und so auch die Stange 6. Letztere
verlängert sich aber langsamer als das Vergasungsrohr i, wodurch eine Verschiebung
dieser beiden Teile mit Bezug aufeinander stattfindet, so daß das Ende 8 sich aufwärts
in der Durchbohrung 4 unter Beibehaltung der Dichtung wie der Kolben in einem Zylinder
bewegt. Das Ventil wird somit nicht eher geöffnet, als bis die Spitze selbst des
Ventilkörpers die Mündung der Bohrung 4 im Vergasungsrohr 1 erreicht. Bei entsprechender
Länge des Endes 8 kann, das öffnen des Ventils so lange verzögert werden, bis die
Vergäsungstemperätur im Vergasungsrohr 1 erreicht
ist. Durch Schrauben der Stange 6 kann der in die Bohrung 4 hineinragende Teil des Endes 8 betreffs seiner Länge abgeändert
werden. Das Ende 8 kann statt wie dargestellt, gleich stark oder stärker als der übrige
Teil der Stange 6 sein. Gemäß Fig. 4 liegt der Ventilkörper mit einer Abschrägung 9 gegen
die untere statt gegen die obere Mündung der Bohrung 4 an. In diesem Falle findet beim
Anheizen die Öffnung des Ventils durch Verschiebung von Ventilkörper und Ventilsitz so
statt, daß jener sich in diesem abwärts bewegt. Dies kann z. B. so erreicht werden, daß die
Stange 6 aus einem Metall von stärkerem Ausdehnungsvermögen hergestellt wird als der
Verdampfer 1. Gemäß Fig. 3 bildet der Ventilsitz 2 ein Rohrstück 10, auf welchem das
rohrförmige Ende 11 der Stange 6 sich dicht schließend bewegt. Das erwähnte Ende 11
ist mit Seitenlöchern 12 versehen. Wenn die Stange 6 sich aufwärts bezüglich des Rohrstücks
10 bewegt, so bleibt die Abdichtung so lange erhalten, bis die Löcher 12 die Kante
des Rohrstücks 10. erreicht haben und das Ventil mithin geöffnet wird. Die Löcher 12
können auch fortfallen, in welchem Falle das Ventil geöffnet wird, wenn die Unterkante des
rohrförmigen Endes i'i die Oberkante des Rohrstücks
10 erreicht.
Die Teile, von welchen die Bewegung des Ventilsitzes und Ventilkörpers abhängig ist,
können mit Rücksicht auf ihre Ausdehnungsfähigkeit abgeändert werden, wenn nur die
geeignete Verschiebung dieser Teile erhalten wird. Die Erfindung kann sowohl für Beleuchtungs-
wie Heizbrenner verwendet werden (für Lampen, Kochapparate usw.).
Claims (3)
1. Dampf- oder Vergasungsbrenner mit Thermoventil zum selbsttätigen Einlassen
des Brennstoffs in den auf Betriebsteiriperatur vorgewärmten Verdampfer, bei
welchem die beiden gegeneinander abdichtenden Teile des Ventils durch die Anheizung
auseinander bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander
abdichtenden Teile des Ventils (der Ventilsitz und der Ventilkörper) infolge ihrer Gestalt während einer ihrer Größe
nach abgeprobten Zeit mit Bezug aufeinander sich bewegen können, ohne daß die Abdichtung aufgehoben wird.
2. Dampf- oder Vergasungsbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ventilöffnung durch die Mündung eines Kanals (4) gebildet wird, in welchem der
Ventilkörper abgedichtet wie ein Kolben' in einem Zylinder den erforderlichen Weg
zurücklegt, ehe die Eröffnung des Ventils beginnt (Fig. 1, 2 und 4).
3. Dampf- oder Vergasungsbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilsitz durch ein Rohrstück (10)
gebildet wird, auf welchem das rohrförmige Ende (11) des Ventilkörpers abgedichtet
die erforderliche Strecke ' zurücklegt, ehe die Eröffnung des Ventilsitzes beginnt
(Fig. 3)- ■ ..
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, cedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216005C true DE216005C (de) |
Family
ID=477450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216005D Active DE216005C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216005C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010027B (de) * | 1953-12-24 | 1957-06-13 | Christian Buerkert | Verdampfer fuer mit fluessigen Brennstoffen betriebene Brenner mit Hilfsflamme und thermischer Steuervorrichtung fuer die Brennstoffzufuhr |
-
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- DE DENDAT216005D patent/DE216005C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010027B (de) * | 1953-12-24 | 1957-06-13 | Christian Buerkert | Verdampfer fuer mit fluessigen Brennstoffen betriebene Brenner mit Hilfsflamme und thermischer Steuervorrichtung fuer die Brennstoffzufuhr |
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