DE185487C - - Google Patents

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DE185487C
DE185487C DENDAT185487D DE185487DA DE185487C DE 185487 C DE185487 C DE 185487C DE NDAT185487 D DENDAT185487 D DE NDAT185487D DE 185487D A DE185487D A DE 185487DA DE 185487 C DE185487 C DE 185487C
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DE
Germany
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gas
burner
valve
ball
nipple
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DENDAT185487D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ml 85487 —
KLASSE. 4 c. GRUPPE
FREDERICK EGGE in BRIDGEPORT, V. St. A.
Sicherheitsverschluß für Gasbrenner. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsverschluß für Gasbrenner, welcher das Entweichen von Gas aus dem Brenner bei angelassenem Gasdruck und geöffnetem Brennerhahn so lange selbsttätig verhindert, bis der Verschluß von Hand geöffnet wird. Der Erfindung gemäß ist die Einrichtung getroffen, daß ein in bekannter Weise den im unteren Teil des Gasbrenners befindlichen
ίο Gasdurchleitungskanal überdeckendes und bei eintretendem Nachlassen des Druckes abschließendes Glockenventil auf seiner gewölbten Decke eine Kugel trägt, welche beim Anlassen des Gasdruckes den Zufluß des Gases zum Brenner zunächst verhindert, indem sie die untere Mündung des Brennerstutzens abschließt, und erst von Hand durch ein von außen her zu betätigendes Hilfsmittel von ihrem Sitz auf dem Glockenventil zurückgestoßen werden muß, wenn das' Gas dem Brenner zufließen soll.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in
Fig. ι in einem senkrechten Schnitt, wobei sich die einzelnen Teile in ihrer normalen Lage befinden.
Fig. 2 zeigt ebenfalls einen senkrechten Schnitt des Brenners, wobei sich die beweglichen Teile in einer Lage befinden, die sie annehmen, wenn der Gasdruck angelassen wird.
Fig. 3 zeigt eine gleiche Schnittansicht mit den beweglichen Teilen in einer Lage, die sie einnehmen, wenn der Gasdrück angelassen ist und unmittelbar darauf die mechanischen Hilfsmittel angewandt worden sind, um den Austritt des Gases durch die Brennerdüse zu ermöglichen.
ι ist das Sockelstück des Brenners, welches mit innerem Schraubengewinde versehen ist, um mittels desselben auf ein Gasrohr aufgeschraubt werden zu können. Dieses Sockelstück 1 hat einen nach oben hin sich erstreckenden, im Durchmesser verringerten Fortsatz 2,, welcher an beiden Enden offen ist, um durch die Bohrung 3 den Durchfluß des Gases zu gestatten. An das Sockelstück ι ist eine Hülse 4 angeschraubt, welche , den rohrförmigen Fortsatz 2 umgibt. Zwischen der inneren Wandung der Hülse 4 und der Außenseite des rohrförmigen Fortsatzes 2 befindet sich ein Zwischenraum 5. Über die obere Mündung des rohrförmigen Forsatzes 2 ist in bekannter Weise ein Glockenventil 6 gestülpt, durch welches der Kanal 3 abge- 55, schlossen werden kann; die Seitenwände des Ventils erstrecken sich abwärts, wobei sie zwischen sich und dem Fortsatz 2 einen geringen Zwischenraum lassen, während andererseits auch zwischen der Außenseite der Wandung des Ventils und der Innenseite der Hülse 4 ein entsprechender Zwischenraum verbleibt; durch die Zwischenräume wird dem Gas bei entsprechender Lage des Ventils genügend Raum gegeben, um aus dem rohrförmigen Fortsatz 2 nach der Brennerdüse hin ausströmen zu können. Die obere Seite des Ventils ist konkav gestaltet; innerhalb dieser konkaven Vertiefung des Diaphragmas lagert im mittleren Teile derselben eine Ventilkugel 7·
An das obere, mit Außengewinde versehene Ende der Hülse 4 ist der obere Teil 8 des Brenners aufgeschraubt; dieser Teil hat eine wagerechte Trennungswand 9, welche den oberen Teil des Brenners in zwei Räume
teilt. . An der unteren Seite dieser Scheidewand 9 ist ein Nippel io vorgesehen, welcher zu seiner Einstellbarkeit in der Scheidewand 9 einschraubbar angeordnet ist. Dieser Nippel io enthält unmittelbar oberhalb der Ventilkugel 7 und in Linie mit dem Kanal 3 des Rohrstückes 2 eine senkrechte Durchbohrung 11. Der untere Teil des Nippels bildet den Ventilsitz für die Ventilkugel 7; außerdem wird zwischen dem Nippel und der Innenseite des Rohres 8 ein ringförmiger Hohlraum 12 gebildet. In die obere Mündung des Rohrstückes 8 ist die Brennerdüse 13 von gebräuchlicher Gestalt und in gebräuchlicher Weise eingesetzt.
In eine in der Seitenwandung des Rohrstückes 8 vorgesehene Öffnung ist ein kleines Rohr 14 eingeschraubt, in welchem in der Längsrichtung verschiebbar eine unter der Wirkung einer Feder 16 stehende Plungerstange 15 angeordnet, ist; das äußere Ende dieser Plungerstange 15 hat vorzugsweise einen kleinen Druckknopf 17. Das Rohr 14 sowie die in diesem befindliche Plungerstange 15 sind wagerecht angeordnet, so daß sich die Stange oder der Stift 15 in Linie mit dem Ventilkörper 7 befindet, wenn dieser so angehoben ist, daß er sich gegen den am unteren Ende des Nippels 10 befindlichen Ventilsitz anlegt. Wenn daher die Stange öder der Stift 15 einwärts gestoßen ^vird, so trifft das innere Ende gegen die Ventilkugel 7 und entfernt diese aus ihrer mittleren Stellung auf dem Glockenventil 6.
Das Sockelstück 1 des Brennergehäuses sowie die Hülse 4 können beide zusammen aus einem Stück bestehen; es ist indessen billiger und vorteilhafter, sie getrennt herzustellen, damit sie leicht auseinander genommen werden können.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt: Wenn das Gas angedreht wird, so wird das Glockenventil 6 angehoben, wobei die Ventilkugel ebenfalls angehoben wird und sich gegen den unten am Nippel IO befindlichen Ventilsitz anlegt. Das hierbei aus dem rohrförmigen Fortsatz 2 durch den zwischen der Außenseite des letzteren und der Innenseite der Seitenwandung des Glockenventils sowie durch den zwischen der Außenseite des letzteren und der Innenwandung der Hülse 4 befindlichen Zwischenraum entweichende Gas kann somit noch nicht zum Austritt durch die Bohrung 11 des Nippels nach der Brennerdüse hin gelangen. Dadurch nun, daß man den im Rohr 14 befindlichen Stift 15 einwärts schiebt, so daß er die Ventilkugel 7 beiseite drückt, wobei diese in den Raum 12 gelangt (Fig. 3), wird durch den Gasstrom das Ventil 6 noch weiter angehoben, bis der Hub durch die Ventilkugel 7 begrenzt wird. Nunmehr ist ein ununterbrochener Weg für das entweichende Gas nach der Brennerdüse 13 hin hergestellt.
Wenn der Gasdruck in dieser Stellung des Ventils sinkt, so fällt auch das Glockenventil wieder und verschließt die Mündung 3 des rohrförmigen Fortsatzes 2 des Sockelstückes 1 des Brenners, wobei die Ventilkugel in der oberen konkaven Aushöhlung des Glockenventils niederrollt und ihre normale Lage auf dem letzteren einnimmt, während bei Steigen des Gasdrucks das Diaphragma sich anhebt und die Ventilkugel .7 sich gegen den Sitz des Nippels 10 anlegt bezw. diesen abschließt, so daß ein Entweichen des Gases durch die Brennerdüse 13 verhindert wird, auch wenn der Hahn geöffnet ist. Erst durch Vorstoßen des Plungerstiftes 1.5, durch welchen die Ventilkugel 7 beiseite gestoßen wird, kann der Austritt des Gases durch die Bohrung 11 des Nippels 10 nach der Brennerdüse hin stattfinden.
Es ist nicht unbedingt nötig, den Plungerstift 15 benutzen zu müssen, um die Ventilkugel 7 seitwärts zu bewegen; man könnte die Verschiebung der Kugel auch durch einen leichten Schlag oder Stoß gegen die Seite des Brenners hin bewirken, um dem Gasdruck zu gestatten, das Glockenventil in 90 die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung anzuheben, wobei infolge der Lagenveränderung der Kugel 7 das Gas durch die Bohrung 11 des Nippels 10 zur Ausströmung gelangen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Sicherheitsverschluß für Gasbrenner mittels eines den Gasdurchleitungskanal im Brennerrohr überdeckenden und bei eintretendem Nachlassen des Druckes abschließenden Glockenventils, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaszufluß zum Brenner bei geöffnetem Haupthahn (Anlassen des Gasdruckes) zunächst mittels einer auf der gewölbten Decke des Glockenventils (6) gelagerten Kugel (7) verhindert wird, welche die untere Mündung (11) des Brennerstutzens abschließt und erst von Hand durch eine außerhalb des Brennerrohres gelagerte Antriebsvorrichtung (15) zurückgestoßen werden muß, wenn das Gas dem Brenner (13) zufließen soll. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE185487C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916281C (de) * 1948-10-02 1954-08-09 Homann Werke Wilhelm Homann Vorrichtung zum Absperren und Regeln eines Gasstromes
DE1054035B (de) * 1952-11-05 1959-04-02 Hans Oppliger Gasabsperrvorrichtung mit Schwebeventil

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916281C (de) * 1948-10-02 1954-08-09 Homann Werke Wilhelm Homann Vorrichtung zum Absperren und Regeln eines Gasstromes
DE1054035B (de) * 1952-11-05 1959-04-02 Hans Oppliger Gasabsperrvorrichtung mit Schwebeventil

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