DE244608C - - Google Patents
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- DE244608C DE244608C DENDAT244608D DE244608DA DE244608C DE 244608 C DE244608 C DE 244608C DE NDAT244608 D DENDAT244608 D DE NDAT244608D DE 244608D A DE244608D A DE 244608DA DE 244608 C DE244608 C DE 244608C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/02—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
Landscapes
- Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.. - ΛΙ 244608 KLASSE 1 a. GRUPPE
HEINRICH KUCKENHÖNER in DÜLMEN i.W.
Waschmaschine für Sand, Kies ο. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Waschmaschinen für Sand, Kies oder andere körnige
Stoffe und bezweckt insbesondere die Reinigung des Sandes von den ihm anhaftenden
Beimengungen von Ton, Lehm, Schmutz u. dgl., so daß der Sand zur weiteren Verarbeitung,
z. B. für Zementwaren, geeignet ist. Derartige Waschmaschinen sind bereits bekannt, bei denen das Waschgut stufenweise durch eine
ίο Reihe von in gleicher Höhe nebeneinander
angeordneten Reinigungsbehältern gelangt. Auch läßt sich eine solche Arbeitsweise durch
Verbindung von mehreren Becherwerken bekannter Bauart erzielen. Mit diesen bekannten
Maschinen konnte jedoch nur ein Reinigungsgrad bis zu einer bestimmten Grenze
erreicht werden. Ferner ist die Leistungsfähigkeit der Maschinen beschränkt, andernfalls
die Herstellungs- und Betriebskosten' derselben übermäßig groß würden.
Schließlich sind auch Maschinen bekannt, bei denen das Waschgut gleichzeitig aufwärts
gefördert wird, jedoch wurde bei diesen Maschinen kein vollkommen reines Endprodukt
erzielt.
Gemäß der Erfindung liegen eine größere Anzahl von Behältern treppenförmig neben-
und übereinander. In jedem der Behälter ist ein Radkreuz mit Bechern oder Schaufeln
vorgesehen, durch welche das in dem Behälter befindliche Gut in den nächst höheren befördert
wird, wobei im Gegenstrom dazu von oben eingelassenes Frischwasser die einzelnen
Behälter der Reihe nach durchströmt und unten abgelassen wird.
Auf diese Weise wird das Waschgut jedesmal vollständig aus einem unteren Behälter
herausgehoben und in den nächst höheren mit immer reinerem Wasser befördert, so daß
schließlich ein vollkommen reingewaschenes Gut erhalten wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht die Vorrichtung in
Seitenansicht, wobei einer der muldenförmigen Behälter im Schnitt gezeichnet ist.
Fig. 2 ist ein Grundriß von Fig. 1.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, und
Fig. 4 und 5 veranschaulichen in Ansicht und Grundriß einen der bei der Vorrichtung
verwendeten Becher.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die einzelnen muldenförmigen Behälter α1, α2, a3. . .
auf einem Gerüst aus U-Eisenschienen b, c, d treppenförmig angeordnet. Dabei liegen die
Behälter a1 nebeneinander zu unterst. Zu
diesen Behältern ist seitlich, etwa um die halbe Höhe eines Behälters höher, je ein weiterer
Behälter <z2 angeordnet, welcher etwa um
eine halbe Länge zu den Behältern a1 in
Längsrichtung versetzt ist. In der nächst höheren Stufe sind wieder zwei Behälter a3, a3
in gleicher Höhe und in Längsrichtung zu den Behältern a1. vorgesehen. An die Behälter a3, a3
schließen sich wieder seitlich, um eine halbe Länge versetzt, die um eine Stufe höher liegenden
Behälter «4 an, und so fort. In dieser Weise können beliebig viele Behälter
nebeneinander und über- bzw. hintereinander
vorgesehen werden, welche je nach Wunsch eine bestimmte Steigung erhalten.
In jeden der Behälter ist ein Radstern, welcher an seinem Umfang beispielsweise sechs
Schaufeln oder Becher f trägt, eingebaut. Die Becherräder sämtlicher nebeneinanderliegenden
Behälter werden durch je eine durchgehende Welle g1, g2, g3. . . angetrieben, welche in Lagern
ν laufen. Der Antrieb sämtlicher WeI-len g1, g2, g3... erfolgt gemeinschaftlich durch
einen Motor mittels Kettenübertragung, und zwar wird vom Motor zunächst mittels der
Kette Ä1 das Kettenrad i1 angetrieben, welches
auf der einen (vorderen) Seite der Welle g1
sitzt. Von dem auf der anderen (hinteren) Seite der Welle g1 sitzenden Kettenrade kl
läuft eine Kette A2 zu dem Kettenrade k2 der
folgenden Welle g2, deren auf der vorderen Seite sitzendes Kettenrad i2 wiederum mit
dem Kettenrad i3 der nächstfolgenden Welle verbunden ist usf. Die einzelnen Becher f
haben, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, im Querschnitt die angenäherte Gestalt eines
dreiseitigen Prismas, bei dem die längste Prismaseite t der Nabe m des Radsternes schräg
zugekehrt ist. Die Becher sind unten durch einen Boden η verschlossen, während sie nach
oben hin offen sind. Des ferneren ist eine der kürzeren Prismenseiten 0 zur Hälfte offen,
wie aus Fig. 5 hervorgeht. Die Verbindung der Becher mit der Radnabe m geschieht durch
Speichen oder Arme p. In den beiden obersten Behältern as, a8 wird mittels der Rohrleitungen
q, q Frischwasser eingelassen, welches vermittels Rohrverbindungen die einzelnen
Behälter nacheinander von oben nach unten durchfließt und aus den untersten Behältern
a1, a1 durch eine gemeinschaftliche Leitung
r im schmutzigen Zustande abgelassen wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Das zu reinigende Gut, wie Sand, Kies usw., wird in die untersten Behälter a1, a1
eingeführt. Durch die sich in der Pfeilrichtung (Fig. 2) drehenden Becherräder wird
alsdann das Gut durch das in der Kammer befindliche Wasser gezogen. Infolge der eigentümlichen
Form der Becher wird, sobald je ein Becher den betreffenden Behälter verläßt und in die Höhe des nächst höher liegenden
Behälters gelangt, das Waschgut aus dem Becher herausrutschen und in diesen Behälter
hineinfallen. Damit die Förderung des Gutes aus dem einen Behälter in den nächst höheren
in sicherer Weise erfolgt, sind an der e|inen Seite jedes Behälters Rutschen s aus Blech
angebracht. Auf diese Rutschen s fällt der Sand ο. dgl. aus den Bechern f und gleitet
dann in den betreffenden Behälter hinein. In dieser Weise wird das Gut stufenweise
durch die einzelnen Behälter nach oben befördert und dabei ständig durch immer reineres
Wasser hindurchgeführt, so daß der Schlamm und die Beimengungen sich im Wasser absetzen. Das gereinigte Gut wird von den
höchstliegenden Behältern (α8, α8) entweder
über eine schräge Wand w fallen gelassen, oder es kann auch auf gleicher Höhe weiter verarbeitet
und benutzt werden. Dabei ist für die Förderung des Gutes von unten nach oben keinerlei weiterer Kraftbedarf erforderlich, da
das Gut beim Waschen gleichzeitig auch nach oben befördert wird.
Claims (4)
1. Waschmaschine für Sand, Kies 0. dgl,
dadurch gekennzeichnet, daß eine größere Anzahl von muldenförmigen Behältern mit
darin sich drehenden Becherrädern treppenförmig übereinander liegen, derart, daß
das in den untersten Behälter eingeführte zu reinigende Gut mittels der Becherräder
der Reihe nach durch die einzelnen Behalter hindurch von unten nach oben befördert
wird..
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
je zwei Behälter nebeneinander auf gleieher Höhe liegen, zu welchen die seitlich
dazu um eine Stufe höher stehenden Behälter etwa um die halbe Behälterlänge
versetzt angeordnet sind.
3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Becher der durch die Behälter sich drehenden Becherräder derart ausgebildet
sind, daß sie das Gut aus dem einen Behälter seitlich in den nächst höher liegenden
Behälter schöpfen.
4. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Becher im Querschnitt die Form eines dreiseitigen, an der oberen Stirnwand offenen
Prismas haben, dessen eine Seitenwand ebenfalls in der oberen Hälfte offen
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244608C true DE244608C (de) |
Family
ID=503631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT244608D Active DE244608C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244608C (de) |
-
0
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