DE468281C - Reklamevorrichtung, die den Vorgang der Saftgewinnung aus Fruechten veranschaulicht - Google Patents
Reklamevorrichtung, die den Vorgang der Saftgewinnung aus Fruechten veranschaulichtInfo
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Description
- Reklamevorrichtung, die den Vorgang der Saftgewinnung aus Früchten veranschaulicht Gegenstand der Erfindung ist eine Reklamevorrichtung, die den Vorgang der Saftgewinnung aus Früchten veranschaulicht, indem Früchte, die in einem Irreislauf befördert werden, in einem der Besichtigung zugänglichen Teil des Irreislaufes durch eine eine Fruchtpreß- oder Quetschmaschine vortäuschende Einrichtung hindurchgeführt werden. Der Hauptzweck der Erfindung ist, die Aufmerksamkeit des Publikums auf einen Verkaufsstand oder Verkaufsladen zu richten, an welchem Getränke aus Fruchtsäften verkauft werden. Ein weiterer Zweck der Erfindung ist, der Reklamevorrichtung das Aussehen einer Vorrichtung zum Waschen und Zerkleinern von Früchten zu geben, aus denen der Fruchtsaft zur Herstellung der Getränke gewonnen wird. Reklamevorrichtungen dieser Art sind an sich bekannt. Das Neue bei derartigen Reklamevorrichtungen gemäß der Erfindung ist in den Patentansprüchen niedergelegt.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar: Abb. i ist eine Vorderansicht derselben, Abb.2 ein senkrechter Längsschnitt durch dieselbe.
- Abb. 3, 4. und 5 sind Schnitte durch Einzelheiten der Maschine nach Linie 3-3 der Abb.2 bzw. nach Linie ¢-¢ und 5-5 der Abb. i.
- An einem Hauptträger i ist ein Gehäuse 2 befestigt, und oberhalb dieses Gehäuses 2 befindet sich ein Behälter 3, welcher vorzugsweise kugelförmig ist und das Aussehen einer großen Apfelsine oder einer ähnlichen Frucht hat. Der Behälter 3 ist an seinem oberen Ende mit einer Öffnung 4. versehen. Im Innern des Behälters 3 ist ein Rührwerk 5 angeordnet. Oberhalb der Öffnung 4. ist ein Spiegel 6 (Abb.2) angeordnet, und zwar ist der Spiegel 6 so gestellt, daß man von der Vorderseite in das Innere des Behälters 3 hineinsehen kann. In dem Behälter 3 befindet sich eine Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise Wasser, und einige Früchte. Dieser Inhalt des Behälters 3 wird durch das Rührwerk 5 in Bewegung gesetzt, und wenn. man in den Spiegel 6 hineinschaut, dann sieht es aus, als ob die Früchte in dem Behälter 3 gereinigt werden.
- Auf dem vorderen Ende des Gehäuses 2 ist ein Rad 7 angeordnet, welches einen äußeren ringförmigen Flansch hat, an welchem sich im Abstand voneinander Ansätze befinden, und welches ferner einen inneren Flansch g hat, so daß eine breite Nut entsteht, in welche ein Treibriemen i o gelegt wird. Dieser Treibriemen i o kann zu irgendeiner passenden Antriebsmaschine führen, welche das Rad 7 um das Gehäuse 2 herumdreht. Um eine seitliche Verschiebung des Rades 7 mit Bezug auf das Gehäuse 2 zu verhüten, ist das Gehäuse 2 mit einer ringförmigen Rippe i i (Abb. 2) versehen, welche in eine entspre- -chende Nut 12 an der Innenseite des Rades 7 hineinragt. Das vordere geschlossene Ende des Gehäuses 2 ist so geformt, daß das Gehäuse 2 das Aussehen einer Zerkleinerungsvorrichtung hat, wie bei 13 in Abb. i gezeigt ist. Die Vorderwand des Gehäuses ist ferner mit einem Trichter 14 (Abt. i und 2 ) versehen, in den die Früchte, welche zerkleinert werden sollen, hineingeworfen werden. Der Trichter ist vorzugsweise einheitlich mit der Vorderwand des Gehäuses ausgebildet (Abb.2).
- Die Flansche 8 des Rades 7 sind mit öffnungen 15 versehen, durch welche das äußere Ende der Röhren 16 hindurchragt, die an der Vorderseite der Flanschen 8 befestigt sind und vorzugsweise gekrümmt sind, wie aus Abb. i hervorgeht. Die Enden der Röhren 16, welche durch die öffnungen 15- hindurchragen, sind mit einer Klaue 17 (Abt, 5) versehen, die je einen mittleren Schlitz 18 besitzen, durch welche :eine Zunge i9 hindurchgehen kann, die sich an dem äußeren Ende eines Troges 2o befindet. Bei Drehung des Rades 7 geht jedesmal, wenn die Klaue an dem Trog 20 vorbeigeht, die Zunge 19 desselben durch den Schlitz 18 der Klaue 17 hindurch (Abt. 4 und 5).
- Das innere Ende des Troges 2o erstreckt sich durch das Gehäuse 2 hindurch und ist auch an ihm befestigt (Abt. 4). Der Behälter 3 ist mit einer Kammer 21 (Abt. 2) versehen, welche sich von dem Boden desselben nach abwärts erstreckt und von dem Innern des Behälters durch eine Zwischenwand 22 (Abt. 2) vollkommen getrennt ist. Von dieser Kammer 21 führt ein durchsichtiges Rohr 23 (Abt. i) nach abwärts, und zwar liegt das untere Ende des Rohres 23 unmittelbar oberhalb des Troges 2o. Die Früchte, welche die Klauen 17 einzeln aus dem äußeren Ende des Troges zo herausnehmen, werden während der Drehung des Rades 7 nach aufwärts bewegt, und wenn die Röhren 16 oberhalb des Gehäuses 2 liegen, dessen Vorderwand 13 das Aussehen einer Zerkleinerungsvorrichtung hat, dann werden die Früchte in den Röhren. 16 in den Trichter 14 hineingeworfen. Von diesem Trichter gelangen die Früchte in eine Fallrinne 24 (Abt. 2), deren unteres gekrümmtes Ende 25 die Früchte einer endlosen Fördervorrichtung. 26 zuführt, welche die Früchte nach aufwärts befördert und an einen Finger 27 ablagert, welcher von der offenen Seite der Kammer 21 nach auswärts ragt, so daß die Früchte ihren Kreislauf durch das Rohr z3 in den Trog 2o, von hier aus durch die Röhren 16 und in den Trichter 14, weiter durch die Fallrinne 24, 25 wieder zur Fördervorrichtung 26 nehmen. Jede Röhre 16 vollführt dieselbe Arbeit.
- Um die Vorrichtung so auszuführen, daß es den Anschein hat, als ob der Fruchtsaft von einer Zerkleinerungsvorrichtung zu einem Sammelbehälter 28 (Abb.2) fließt, sind Rohre 29, 30 vorgesehen, deren innere Enden durch das vordere oder geschlossene Ende des Gehäuses 2 hindurchragen und die im Innern des Gehäuses durch ein Rohrstück 31 miteinander verbunden sind. Durch eine Pumpe 32 (Abt. 2) wird ununterbrochen eine Flüssigkeit, welche sich in den Röhren 29 und 3o befindet, in Bewegung gehalten, derart, daß die Flüssigkeit in dem Rohr 29 nach abwärts fließt und durch das Rohr 3o zurückgepumpt wird, so daß es aussieht, als ob Fruchtsaft von zerdrückten Früchten in den Behälter 32 fließt.
- Auf diese Weise entsteht eine Reklamevorrichtung, welche, von vorn betrachtet, so aussieht, als .ob die in dem Behälter 3 gewaschenen Früchte ununterbrochen einer Zerkleinerungsvorrichtung zugeführt werden, von wo aus der Fruchtsaft in einen' Behälter 28 fließt. Die Röhren 16 und 29 sind vorzugsweise durchsichtig, und zwar aus Glas oder einem anderen durchsichtigen Material hergestellt, so. daß durch die Bewegung der Früchte in en Röhren 16 und des sichtbaren Durchflusses der Flüssigkeit durch das Rohr 29 die Aufmerksamkeit des Publikums erregt wird.
- Die endlose Fördervorrichtung 26 kann von einem Riemen 33 angetrieben werden, der über eine Riemenscheibe 34 auf einer Welle 35 gelegt ist, welche ein Kettenrad 36 (Abt. 2) trägt, das mittels einer Kette 38 mit einem zweiten Kettenrad 37 verbunden ist. Die die Früchte tragenden Halter 39 an der Kette 38 sind so eingerichtet, daß sie durch die Finger 27 hindurchgehen, um eine Frucht auf diesen Fingern abzulagern, von wo aus dieselbe in die Kammer 21 gerät. Das äußere Ende des Troges 2o ist mit einem nach aufwärts ragenden Flansch versehen, welcher so ausgeschnitten ist, daß die äußeren Enden der Klauen 17 durch die Ausschnitte hindurchgehen können. Der mittlere Teil des aufrecht stehenden Flansches 40 ist als Zunge i 9 ausgebildet, welche an dem äußeren Ende des Troges eine Frucht in Stellung hält, so daß dieselbe von der nächsten vorbeigehenden Klaue 17 erfaßt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Reklamevorrichtung, die den Vorgang der Saftgewinnung aus Früchten veranschaulicht, indem Früchte, die in einem Kreislauf befördert werden, in einem der Besichtigung zugänglichen Teil des Kreislaufes durch ,eine eine Fruchtpreß- oder Quetschmaschine vortäuschende Einrichtung hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an einem radartigen Körper (7), der sich um ein Gehäuse (z) dreht, in radialer Richtung verlaufende durchsichtige Rohre (16) angebracht sind, in deren -äußere Enden bei Vorbeigang an einer Zuführrinne (2o) eine Frucht eingeführt wird, welche durch das durchsichtige Rohr (16) hindurchrollt und von dem inneren Ende desselben einem Trichter (14) zugeführt wird, der den Einlaß der Fruchtpreß- oder Quetschmaschine darstellt. z. Reklamevorrichtung nach -Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, =daß die Rohre (16) gekrümmt sind, um die Bewegung der Früchte besser verfolgen zu können. 3. Reklamevorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in einem dien Vorratsbehälter darstellenden Behälter (3) einige Früchte in eine Flüssigkeit mittels eines Rührwerkes (5) in Bewegung gehalten werden, und daß über die öffnung des Behälters (3) ein Spiegel (6) angebracht ist, welcher die Beobachtung der die Reinigung der Früchte vortäuschenden Vorrichtung gestattet. q.. Reklamevorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Enden der Rohre (16) klauenartig ausgebildet sind und bei Vorbeigang an der Zuführrinne (2o) eine Frucht aus derselben herausheben, welche dann dem Trichter (z.4) zugeführt wird. 5. Reklamevorrichtung nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß die klauenartigen Enden (17) der Rohre (16) durch entsprechende Aussparungen in der Zuführrinne (2o) hindurchgehen, welche eine Zunge (r 9) hat, durch die die einzelnen, zu erfassenden Früchte in Bereitschaftsstellung gehalten werden.
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| DE468281C true DE468281C (de) | 1928-11-10 |
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| DE (1) | DE468281C (de) |
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1927
- 1927-08-16 DE DEH112656D patent/DE468281C/de not_active Expired
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