DE76536C - Schlämm-Maschine mit Vorrichtung zum stetigen Entfernen- der Rückstände - Google Patents
Schlämm-Maschine mit Vorrichtung zum stetigen Entfernen- der RückständeInfo
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- DE76536C DE76536C DENDAT76536D DE76536DA DE76536C DE 76536 C DE76536 C DE 76536C DE NDAT76536 D DENDAT76536 D DE NDAT76536D DE 76536D A DE76536D A DE 76536DA DE 76536 C DE76536 C DE 76536C
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- machine
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C1/00—Apparatus or methods for obtaining or processing clay
- B28C1/02—Apparatus or methods for obtaining or processing clay for producing or processing clay suspensions, e.g. slip
- B28C1/04—Producing suspensions, e.g. by blunging or mixing; with means for removing stones
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Refuse Collection And Transfer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
In der Patentschrift No. 74323 ist eine Schlamm-Maschine beschrieben und gezeichnet,
bei welcher die dem Thon anhaftenden gröberen Beimengungen durch die beweglich aufge-'
hängten Harken nach dem Sockel der Maschinenwelle und von da mittelst eines in der
hohlen Maschinenwelle untergebrachten Elevators nach auswärts befördert werden. Diese
Anordnung zeigt insofern einen Uebelstand, als ganz grobe Beimengungen, beispielsweise
ganz dicke Steinstücke, mitunter nicht von dem Elevator befördert werden können, weil
sie für denselben zu dick sind.
Um nun auch die gröbsten Thonbeimengungen aus der Maschine während des Betriebes
ständig hinauszufördern, wird die durch Patent Nr. 74323 geschützte Schlamm-Maschine
dahin abgeändert,, dafs der Elevator nicht in der Maschineriwelle Anordnung findet, sondern
neben der Maschinenwelle, und zwar wird derselbe mittelst mehrerer Arme mit dieser
Welle fest verbunden, so dafs er an der Drehbewegung
der Welle mit Theil nimmt und auch seine sonstige Bewegung von dieser Welle
aus erhält. Dieser Elevator ^schöpft dann während des Betriebes alle von den Harken
nach dem Centrum der Maschine zu gedrängten, noch so grofsen Beimengungen auf, hebt sie
in die Höhe und läfst sie an mehreren Stellen der Maschine über Rinnen nach aufserhalb
fallen.
Eine solche Schlamm-Maschine ist in Fig. 1
in Ansicht mit theilweisem Schnitt und in Fig. 2 im Grundrifs zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. 3 und 4 zeigen ein Detail dieser Maschine in Vorder- und Seitenansicht.
Es bezeichnet α die Umfassung des Behälters,
in welchem der Thon bezw. Lehm mit Wasser zu Schlamm gepeitscht wird und auf welchem
die Theile der Maschine aufgebaut sind, die für die Bewegung derselben in Verwendung
kommen. In der Mitte dieses Behälters ist ein Sockel b angeordnet, auf welchem die Maschinenwelle
c mittelst eines Spurlagers c1 an ihrem unteren Ende und mittelst eines Halslagers c"
an ihrem oberen Ende entsprechend geführt ist. Am oberen Ende trägt die Welle c noch
ein konisches Zahnrad d, welches in ein von der Antriebswelle e aus bethätigtes zweites
Zahnrad d1 eingreift und die Bewegung der Welle e auf die Maschinenwelle c überträgt.
Ferner finden sich an der Welle c noch mehrere Arme i V i" V
vor, an welchen je eine
Harke k von einfacher oder von der durch Patent Nr. 61007 bekannt gewordenen Form
mittelst Ketten 1, 2, 3 und 4 oder dergl. tangential
zur Welle c aufgehängt sind, Zugleich sind auch noch an jedem Arme i je zwei
Ketten 5 und 6 oder dergl. in schräger Richtung vorgesehen, die die Harken gegen Hin-
und Herschleudern während des Betriebes schützen sollen. Ferner stehen ' alle Harken
noch durch einen Ring hl mit einander in
Verbindung, der ebenfalls das Hin- und Herschleudern der Harken mit verhüten soll.
An der Welle c sind mehrere Arme ff angebracht,
die durch ein Kreuzstück g unter einander verbunden sind. In diesem Kreuzstück,
und zwar oben und unten, ist je eine Welle k k1 gelagert, von denen jede mit einem
oder mehreren Kettenrädern oder Scheiben ausgerüstet ist, über die die Becher / eines Elevators
mittelst Kette oder dergl. geführt werden. Dieser Elevator dreht sich also zunächst in
Richtung der Welle c und bekommt weiter seine eigentliche Umlaufbewegung von einem
Zahnrade m, welches entweder direct mit dem Halslager c" der Welle c fest verbunden ist
oder mit diesem aus einem Stück besteht und in das Zahnrad η auf der Elevatorwelle eingreift
und dadurch den Elevator in Umlauf versetzt. Dabei schöpfen die Becher / während
ihres Vorwärts- und Aufwärtsganges die von den Harken h nach dem Sockel b getriebenen
Beimengungen auf. Damit die Becher / die Beimengungen vom Boden des Schlammbehälters
gut aufheben können und damit auch die Beimengungen auf dem Boden an bestimmter Stelle
sich besser ansammeln können, ist um den Sockel b herum in der Bodenfläche des Behälters
eine rinnenartige Vertiefung eingebaut, durch die die Becher des Elevators hindurchstreichen
und alle sich vorfindenden Beimengungen aufnehmen und wegführen, mögen dieselben
noch so dick sein.
Man hat es nun ganz in der Hand, je nach dem Uebersetzungsverhältnifs zwischen den
Zahnrädern m m, den Bechern des Elevators verschiedene Geschwindigkeit geben zu können,
mufs dabei aber nur nicht aufser Acht lassen, dafs für jeden Becher auch eine Auswurfrinne
der Umfassung der Maschine vorgesehen wird. In vorliegendem Falle sind zwei Becher / an
dem Elevator vorgesehen, mithin sind auch zwei Auswurfrinnen ρ ο an der Maschine entsprechend
angebracht. Damit nun die gefüllten Becher während des Umkippens in'ihrer obersten
Stellung nichts von den groben Thonbeimengungen wieder in den Schlammbehälter zurückfallen
lassen, sind unterhalb der Elevatorachse k am Kreuzstück g des Elevators zwei neben
einander angeordnete kurze Rinnen rrl vorgesehen,
von denen r den zuerst ausgeworfenen Theil der Beimengungen und r1 den zuletzt
ausgeworfenen Theil derselben auffängt und einer grofsen, auf der Umfassung der Maschine
vorgesehenen Rinne ο zuführt. Da während des Umkippens der Becher zugleich der mit
der Maschinenwelle c fest verbundene Elevator auch eine fortschreitende Bewegung vollführt,
so mufs auch für jede kurze Rinne r bezw. rl eine lange Rinne ο bezw. o1 vorgesehen sein,
weshalb neben einer jeden Rinne ο auch noch eine ebensolche Rinne o1 auf der Umfassung
der Maschine angebracht wird. Denn während die erste kurze Rinne r ausgeworfene Beimengungen
empfängt, mufs dieselbe diese auch weitergeben bezw. weiterführen können.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 74323 geschützten Schlamm-Maschine, bei welcher der Elevator mit der Rührwerkswelle (c) durch ein Kreuzstück (g) fest verbunden ist, zu dem Zwecke, auch die gröbsten Thonbeimengungen aus der Maschine in ein oberhalb gelagertes Gerinne (0) zu befördern.
- 2. Bei einer Schlämm-Maschine nach vorstehendem Anspruch 1. die Anordnung von zwei kurzen Rinnen (r rl) an dem Elevator in Verbindung mit einer der Becherzahl entsprechenden Anzahl von je zwei neben einander angeordneten längeren Rinnen (0 o]) auf der Umfassung der Maschine, zumZwecke, den ganzen Inhalt der Becher während des Umkippens aufzufangen und denselben nach aufserhalb des Bereichs der Maschine zu fördern. . ; :Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76536C true DE76536C (de) |
Family
ID=349418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76536D Expired - Lifetime DE76536C (de) | Schlämm-Maschine mit Vorrichtung zum stetigen Entfernen- der Rückstände |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76536C (de) |
-
0
- DE DENDAT76536D patent/DE76536C/de not_active Expired - Lifetime
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