DE1275971B - Waschtrommel fuer steiniges Waschgut - Google Patents

Waschtrommel fuer steiniges Waschgut

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DE1275971B
DE1275971B DEE30194A DEE0030194A DE1275971B DE 1275971 B DE1275971 B DE 1275971B DE E30194 A DEE30194 A DE E30194A DE E0030194 A DEE0030194 A DE E0030194A DE 1275971 B DE1275971 B DE 1275971B
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DE
Germany
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drum
laundry
items
washing
transport
Prior art date
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Pending
Application number
DEE30194A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Franz Wilmanns
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Esch Werke KG
Original Assignee
Esch Werke KG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers
    • B03B5/56Drum classifiers

Landscapes

  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschtrommel Waschtrommel für steiniges Waschgut zum Waschen von in Wasser löslichen Beimengungen aus steinigem Waschgut mit an dem Innentrommelumfang befestigten, durch das Waschgutbett hindurchtretenden Verdrängern und das Waschgut vom Auftragsende bis zum Austragsende fördernden Transportvorrichtungen, insbesondere Transportschaufeln, und mit mittleren Öffnungen der Trommelstirnwände, wobei das Waschwasser im Gegenstrom zur Förderrichtung des Waschgutes vom Austragsende her zugeführt wird.
  • Bei derartigen Waschtrommeln haben die Verdränger den Zweck, den Wascheffekt durch ständige Abscheuerung der Waschgutteile aneinander entscheidend zu fördern, indem sie keilförmig in das Waschgut eindringen und es zur Seite und unter der Einwirkung ihres Gewichts nach oben drängen. Sie können so geformt sein, daß sie gleichzeitig zum Fördern des Waschgutes nach dem Austragsende zu dienen.
  • Zur Erhöhung des Reinheitsgrades wird an dem mit Verdrängern besetzten Hauptteil (Vorwäsche) der Waschtrommel ein in dieser am Austragsende angeordneter kleiner Teil für eine Nachwäsche angeordnet, welcher durch eine für das Wasser durchlässige Wand von der Vorwäsche getrennt ist und keine Verdränger aufweist.
  • In dieser Nachwäsche soll das aus der Vorwäsche kommende Waschgut einem Spülprozeß mit reinem Wasser unterworfen werden, das durch eine Brauseneinrichtung von oben her zugeführt wird, die den Zweck hat, die letzten Reste der Beimengungen abzuspülen, insbesondere den am Waschgut haftenden Schmutzfilm zu beseitigen.
  • Das Waschgut der Vorwäsche wird durch einen Übergabebecherkranz über die wasserdurchlässige Trennwand gehoben und in den Nachwaschraum abgeworfen. Am stirnwandseitigen Ende des Nachwaschraumes wird das Waschgut durch ein Schöpfrad od. dgl. angehoben und in eine in die Öffnung der Stirnwand reichende Schurre abgeworfen.
  • Der gewünschte Zweck wird im wesentlichen, jedoch nicht vollkommen erreicht, insbesondere nicht bei Waschgut mit schwer in Wasser löslichen Beimengungen, für welche die Zahl der Verdränger nicht ausreicht, während in der Nachwäsche der genannte Schmutzfilm häufig nicht genügend entfernt wird. Außerdem erhöhen sich die Herstellungskosten der Waschtrommel durch die Einrichtung der Nachwäsche einschließlich der Aufwärtsförderer beträchtlich.
  • Zweck der Erfindung ist es, sowohl den Reinheitsgrad des Waschprozesses weiter zu erhöhen und den Aufbau der Waschtrommel zu vereinfachen und ihren Herstellungsaufwand zu senken.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß sich die Anzahl der Transportschaufeln nach dem Austragsende zu verringert und/oder sich die Winkel a der schräggestellten Transportschaufeln oder der Seitenwände der Verdränger gegenüber der Trommelachse verringern, wobei die Auslaßöffnung einen geringeren Durchmesser besitzt als die Einlaßöffnung. Eine vorteilhafte Ausbildung der Waschtrommel besteht darin, daß am Austragsende oberhalb des durch diese Anordnung von Verdrängern, Transportschaufeln und verkleinerter Austragsöffnung aus dem Wasserspiegel herausragendem Waschgut eine Brauseeinrichtung für die Nachwäsche vorgesehen ist.
  • Durch diese Maßnahmen ist ein von dem Aufgabeende nach dem Austragsende zu steigendes Waschgutbett herstellbar, welches in der senkrechten Axialebene der Trommel den Wasserspiegel etwa in der Mitte schneidet, so daß sich an dem Aufgabeende oberhalb des Waschgutbettes ein freier Waschwasserraum bildet und am Austragsende das Waschgut aus dem Wasser frei herausragt und durch die oberhalb dieses Waschgutes angeordnete Brausevorrichtung wirksam nachgespült werden kann. Für die Herstellung des steigenden Waschgutbettes ist es erforderlich, je nach der Art des zu waschenden Steingutes die Anzahl und Verteilung der Transportschaufeln und der Verdränger und Änderung ihrer Winkel gegenüber der Trommelachse so zu wählen, daß die Bewegung des Waschgutes nach dem Austragsende zu beschleunigt wird.
  • Dies geschieht dadurch, daß Transportschaufeln und Verdränger in den einzelnen senkrechten Querschnitten der Trommel nach dem Austragsende zu durch Erhöhung ihrer Anzahl je Längeneinheit oder durch Vergrößerung ihrer Winkel gegenüber der Trommelachse verstärkt angreifen.
  • In dem oberhalb der tiefliegenden oberen Begrenzung des Waschgutes am Auftragsende befindlichen Wasserraum, ein Stück von der Stirnwand entfernt, tritt das zu waschende Waschgut ein, und die Trübe aus dem an der Stirnwand befindlichen beruhigten Teil des Wasserraumes tritt unmittelbar frei von festen Feinguteilen aus der Öffnung der Stirnwand heraus. Bei dieser Anordnung sind an der Trommel jegliche das Waschgut in senkrechter Richtung fördernde Einrichtungen wie Schöpfrad, Becherkranz am Austragsende zwischen Vor- und Nachwäsche überflüssig gemacht, so daß die Waschtrommel auch gegenüber vorbekannten Waschtrommeln merklich vereinfacht ist.
  • Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben und in der Zeichnung in einem senkrechten Längsschnitt durch die Trommel dargestellt.
  • Die Waschtrommel besteht aus einem glatten Zylinderumfangsteil1, welcher an seinen Enden durch Stirnwände 2, 3 abgeschlossen ist, deren jede eine zur Trommelachse 4 konzentrische Kreisöffnung 5, 6 aufweist. Die Trommel ist mit ihrer unbearbeiteten Umfangsfläche auf zwei Reihen von Luftreifenrädern 7 gelagert, welche die Trommel abstützen und deren Drehantrieb übermitteln. Das Waschgut wird der Trommel durch eine Schurre 8 am Auftragsende zugeführt. Das untere Ende 9 der Schurre reicht ein Stück in die Trommel hinein. An der Stirnwand 3 des Austragsendes ist ein einfacher Trichtertei111 befestigt, welcher das am unteren Ende 10 durch die Öffnung 6 hinaustretende gewaschene Waschgut in eine ortsfest angeordnete Schurre 12 leitet, die im Bereich des Trichterteiles 11 eine Abdeckung 13 aufweist.
  • Am Innenumfang der Trommel ist eine Anzahl von Transportschaufeln 14 befestigt, die vorzugsweise auf Schraubenlinien angeordnet sind, und außerdem Verdränger 15, die vorzugsweise längs der Erzeugenden des Trommelumfanges angeordnet sind. Das Wasch- und Spülwasser wird durch ein ortsfestes Rohr 16, das durch die Stimwandöffnung 6 hindurchtritt, zugeführt und strömt zum Teil aus Brauseöffnungen 17 im Bereich der Nachwäsche von unten aus, zum Teil aus dem offenen Ende 18 des Rohres. Die Öffnung 5 der Stirnwand 2 am Auftragsende ist im Durchmesser größer als die Öffnung 6 der Stirnwand 3 am Austragsende gehalten, so daß die Höhe des Wasserspiegels 19 in der Trommel durch den unteren Teil der Öffnung 5 bestimmt wird. Aus diesem unteren Teil der Öffnung 5 strömt das überflüssige Wasser bzw. die Trübe durch einen Siebzylinder 21 nach außen ab.
  • Die obere Begrenzung 22 des Waschgutbettes 23 steigt vom Auftragsende zu an. Zum mindesten liegt diese Begrenzung im senkrechten Mittellängsschnitt durch die Trommel am Auftragsende niedriger als die am Austragsende, so daß sich am Auftragsende oberhalb des Waschbettes ein mit Wasser angefüllter Wasserraum 24 bildet, während am Austragsende oberhalb des Wasserspiegels 19 ein Teil des Waschgutes 25 aus der Wasseroberfläche 19 frei herausragt.
  • Diese Form des Waschgutbettes 23 wird beim Drehen der Trommel in erster Linie durch die Transportschaufeln 14 erzeugt, und zwar dadurch, daß die Anzahl der Transportschaufeln14 je Längeneinheit der Trommel nach dem Austragsende zu verringert ist und/oder die Winkel ihrer schräggestellten Transportflächen gegenüber der Richtung der Trommelachse 4 verkleinert sind.
  • Infolge der größeren Anzahl der Transportschaufeln 14 im Bereich des Einlaßendes hält das zugeführte Waschgut hier insgesamt eine erhöhte Wandergeschwindigkeit, weil hier von den Transportschaufeln ein relativ größerer Teil des Waschgutbettes als bei geringerer Anzahl der Schaufeln je Längeneinheit erfaßt wird, während die verringerte Anzahl von Transportschaufeln 14 im Bereich des Austragsendes dort eine geringere Wandergeschwindigkeit des Waschgutbettes eintritt. Durch entsprechende Anordnung der Transportschaufeln 14 kann erreicht werden, daß die obere Begrenzungslinie 22 des Waschgutbettes die Form einer nach dem Austragsende zu steigenden graden Linie hat, welche den Wasserspiegel 19 in der Mitte etwa im Punkt 26 schneidet.
  • An Stelle der Anordnung der Transportschaufeln in unterschiedlicher Anzahl je Längeneinheit können unterschiedliche Wandergeschwindigkeiten am Auftragsende und Austragsende dadurch hervorgerufen werden, daß die Winkel der gegenüber der Richtung der Trommelachse schräggestellten Transportflächen der Transportschaufeln entsprechend unterschiedlich gemacht sind.
  • Ferner kann der Transport des Waschgutes nach dem Austragsende auch ganz oder zum Teil von den Verdrängern übernommen werden, die in diesem Fall je eine entsprechende verschiedene Neigung ihrer seitlichen Keilflächen 27, 28 erhalten.
  • Durch den am Auftragsende gebildeten Wasserraum 24 wird erreicht, daß die abfließende Trübe 29 frei von groben festen Waschgutbestandteilen ist. Dies wird dadurch begünstigt, daß das vordere Ende 9 der Schurre 8 einen Abstand von der Stirnwand 2 hat, so daß sich in der Nähe der Stirnwand das Wasser im rechten Teil des Raumes 24 beruhigt und die aufgewühlten groben festen Bestandteile Gelegenheit haben, sich zu setzen. Aus dem unteren Teil der Austragsöffnung 6 wird das gewaschene Waschgut unter der Wirkung der Transportschaufeln 14 unmittelbar aus der Trommel herausgehoben.
  • Da die Brausen in der Nachwäsche bei bisher bekannten Waschtrommeln der genannten Art nur eine unzulängliche Spülwirkung aufweisen, weil das Waschgut unterhalb des Wasserspiegels 19 sich befindet, tritt bei der unmittelbaren Beaufschlagung der frei aus dem Wasserbad heraustretenden Waschgutbestandteile die Strahlwirkung des Brausenstrahles hinzu, so daß eine wesentlich intensivere Abspülung der Waschgutteile erfolgt. Vorzugsweise werden die jeweils oben und an der Stirnwand 3 liegenden Teile des Waschgutes zuerst durch die Transportschaufeln 14 über den unteren Teil der Öffnung 6 und den Trichterteil 11 in die Schurre 12 befördert. Durch eine entsprechende Anordnung der Transportschaufeln 14 und auch der Verdränger 15 kann erreicht werden, daß sich im unteren Teil des Waschbettes kein Waschgut festsetzen kann, das nicht der Spülung durch die Brausen 17 unterworfen wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Waschtrommel mit waagerechter Achse zum Waschen von steinigem Waschgut, mit an dem Trommelinnenumfang befestigten Verdrängern und Transportschaufeln, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß sich die Anzahl der Transportschaufeln (14) nach dem Austragsende zu verringert und/oder sich die Winkel a der schräggestellten Transportschaufeln oder der Seitenwände der Verdränger (15) gegenüber der Trommelachse (4) verringern, wobei die Auslaßöffnung (6) einen geringeren Durchmesser besitzt als die Einlaßöffnung (5).
  2. 2. Waschtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Austragsende oberhalb des durch diese Anordnung von Verdrängern, Transportschaufeln und verkleinerter Austragsöffnung aus dem Wasserspiegel herausragendem Waschgut eine Brauseeinrichtung (17) für die Nachwäsche vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 680 065.
DEE30194A 1965-10-01 1965-10-01 Waschtrommel fuer steiniges Waschgut Pending DE1275971B (de)

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DE1275971B true DE1275971B (de) 1968-08-29

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE680065C (de) * 1936-02-13 1939-08-21 Hardinge Company Inc Wasch- und Sortiervorrichtung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE680065C (de) * 1936-02-13 1939-08-21 Hardinge Company Inc Wasch- und Sortiervorrichtung

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