DE240484C - - Google Patents

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DE240484C
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boom
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crane
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dish
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DENDAT240484D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/26Washing or rinsing machines for crockery or tableware with movement of the crockery baskets by other means
    • A47L15/28Washing or rinsing machines for crockery or tableware with movement of the crockery baskets by other means by lowering and lifting only

Landscapes

  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

21f ten
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- Ja 240484 -. KLASSE 34 c. GRUPPE
AUGUST STEINDORF in KÖNIGSBERG i. Pr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1910 ab.
Bei den bis jetzt in Gebrauch befindlichen Geschirrspülmaschinen, welche teilweise auch mit besonderen Geschirrwärmeinrichtungen versehen sind, wird der mit dem unreinen Geschirr angefüllte Korb o. dgl. an einen an einem Hebel befindlichen Tragbalken o. dgl. aufgehängt und dieser von Hand aus oder auf maschinelle Weise auf und nieder bewegt. Der am Tragbalken befindliche Geschirrbehälter
ίο macht diese Bewegung mit und wird, da der Tragbalken entweder drehkranartig oder auf andere Weise nach im Umkreis befindlichen Wasserbehältern geleitet werden kann, vermöge seines Eigengewichts in diese hineingebracht oder daraus entfernt und haben die Wasserbehälter in solchem Falle, dem Reinigungsprozeß entsprechend angepaßt, verschieden temperiertes Wasser.
Diese erwähnten oder ähnlichen Anlagen weisen aber erhebliche Mängel auf, welche einerseits darin zu suchen sind, daß infolge Fehlens jeglicher Zwangführung am Tragbalken der Geschirrbehälter beim Drehen pendelt, wodurch Geschirrbruch entsteht, und welche andererseits Umständlichkeiten und Zeitverlust verursachen, weil das Anbringen des Geschirrbehältess am Tragbalken sowie das Abnehmen desselben davon selten glatt von statten geht.
In der vorliegenden Vorrichtung sollen diese Mängel dadurch beseitigt werden, daß der Tragbalken mit einer Führung versehen ist, welche im unteren Teil eine Vorrichtung zum Einschieben des Geschirrkorbes hat und somit das bisherige Einhängen der Geschirrbehälter nicht nötig macht.
In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Tragbalken und durch den Wasserkessel,
Fig. 2 ein Gestell zum Aufnehmen des Geschirrkorbes,
Fig. 3 die am Tragbalken angeordnete Drehvorrichtung,
: Fig. 4 eine an der Drehvorrichtung befindliche Einstellvorrichtung für den Tragbalken,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Wasserkessel· und durch die Gegengewichtseinrichtung,
Fig. 6 einen Durchschnitt durch ein in einen Wasserkessel einsetzbares Sieb zum Sammeln am Geschirr haften gebliebener Speisereste.
Fig. 7 eine Ansicht der Wasserabfluß einrichtung an den Wasserkesseln.
Ein auf Rädern (Fig. 1) von Hand aus oder durch Triebkraft in Bewegung zu setzender, zweckmäßig rund oder beliebig geformter Herd t hat an einer geeigneten Stelle auf einer Grandplattform zwei mit Führungsnuten versehene Kransäulen u und u1. In den Nuten dieser Kransäulen bewegt sich ein mit beider- oder einseitig angebrachtem Schieber o. dgl. versehener Gewichtskasten s auf und ab, der je nach Bedarf in beliebiger Anzahl Gewichtsstücke enthält (Fig. 1 punktiert angedeutet).
Auf den Kransäulen u und u1 ist oben ein
Drehlager für den Tragbalken α angeordnet. Das Drehlager (Fig. 3 und 4) besteht aus einer auf die Kransäulen u und u1 festgemachten, zumeist kreisbogenartig geformten Platte x. Im Mittelpunkt der Kreisbogenlinien dieser Platte ist eine Hohlwelle b gelagert, welche als fester Zapfen für. eine zweite größere,' um diesen Zapfen drehbare, oben und unten deckelartig verschlossene Hohlwelle w dient, Innerhalb des Zwischenraumes dieser beiedn Wellen ist eine Spiralfeder v, welche beim Drehen eine Spannung zwischen Hohlwelle w und Hohlwelle b ausübt. Die deckelartigen Verschlüsse der Hohlwelle w gehen an einer Stelle in Ausleger oder Vorsprungstücken über. Das untere Vorsprungstück weist am Ende eine auf der Platte, λ; gleitende RoI e y auf (Fig. 1 und 3), während das obere Vorsprungstück x1 mit einem abgefederten Sperrstift m o. dgl. (Fig. 4) versehen ist, der unten eine Aushöhlung hat. Die Aushöhlung dieses Stiftes paßt auf in der Platte χ an besonderen Stellen angebrachte Klappschnepper 0, die infolge Federdruckes o. dgl. stets eine Spitze nach oben richten; die Spitze kann j edoch nur in einer Richtung beim Darübergieiten des Stiftes m niedergedrückt werden, während sie in entgegengesetzter Richtung den Stift, wie Fig. 4 es zeigt, aufhält, da ein Niederdrücken in dieser Richtung verhindert wird. Ein Weitergang des Stiftes m geschieht in letzterem Falle dann . nur durch Heben desselben entgegen einer Feder. Auf dem oberen Verschlußstück der Hohlwelle w ist nun e'n aus zwei miteinander verbundenen Platten α hergestellter Kranausleger angeordnet. In dem Zwischenraum zwischen den beiden Platten α ist an einer Stelle ein rahmenartiger Geschirraufzug g, h und am Kranauslegerende eine Griffstange I mit Abfederung für einen Griff η zum Inbetriebsetzen . dieses Aufzuges angebracht.
Es ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für
Handbetrieb dargestellt; es kann aber auch eine maschinelle Antriebskraft vorgesehen werden.
Zwei Rahmenteile g des Geschirraufzuges g, h gleiten in einer in den beiden Platten α befindlichen Führung. Unten hat der Rahmen g, h einen Geschirrkorbträger r o. dgl., in welchem der mit Geschirr - angefüllte Korb seitwärts (s. Fig. ι und 2, Pfeilrichtung) eingeschoben wird.
Die Griffstange I gleitet ebenfalls in Führungen, welche zwischen den beiden Platten α angeordnet sind. Innerhalb der beiden Platten sind nun an verschiedenen Stellen Rollen c, d, e, f angeordnet, um welche Zugketten p und q laufen. Die Zugkette p beginnt am Ring o\ nahe der Feder w1 des Griffes η und geht über die Rollen f und c nach dem Rahmenteile h, wo sie bei i befestigt ist. An der Zugkette q ist der Geschirrkorbträger r (Fig. 1) eingehängt, und es geht diese Kette über die Rolle d und β durch die Hohlwelle b nach dem Gewicht s.
Der Herd t (Fig. 5) hat Öffnungen k (Fig. 1), in. welche Wasserkessel k1 gesetzt werden, die, dem Reinigungsprozeß des Geschirres entsprechend, verschieden temperiertes Wasser aufweisen. In einem der Kessel ist ein Siebeinsatz K2 (Fig: 6) zu dem Zweck vorhanden, die von dem Geschirr abgeweichten Speisereste aufzuhalten. Die Wassererwärmung kann auf mannigfache Art und Weise geschehen.
In Fig. 7 ist die Wasserablaufeinrichtung aus den Kesseln k1 in einer bekannten Ausführungsform dargestellt.
In Benutzung wird die Geschirrspül- und Geschirrwärmmaschine auf folgende Weise genommen.
In die auswechselbaren Kessel k1 (Fig. 5) füllt man Wasser, dem gegebenenfalls den Reinigungsprozeß beschleunigende Chemikalien oder Desinfektionsmittel zugesetzt werden, und das in den Behältern auf verschiedene Hitzegrade gebracht wird, etwa auf 15 zu 25 zu 35 °. Das in Körbe 0. dgl. gepackte Geschirr wird nun in den Geschirrkorbträger r (Fig. ι und 2) in Richtung des Pfeiles hineingeschoben und gelangt so in den Geschirraufzug g (Fig. 1). Die am Griff η zwischen dem Kranausleger a zum Rahmenteil h über Rollen c und f laufende Zugschnur p dient zum Auf- und Niederbewegen des Geschirraufzugs g, h. Der Gewichtskasten s kann durch Einlegen oder Herausnehmen von Gewichtsstücken stets auf die erforderliche Schwere gebracht werden. Mit Hilfe der in Fig. 3 und 4 veranschaulichten Drehvorrichtung wird der Geschirraufzug g, h gedreht, so daß der mit dem Geschirr besetzte Geschirrkorbträger r in die jeweils gewünschten Kessel k1 (Fig. 5) hinabgelassen werden kann. Sobald ein Hinablassen stattgefunden hat, tritt die in Fig. 4 veranschaulichte Emschnappvorrich tüng in Tätigkeit, so daß der mit dem Geschirrkorb im Kessel k1 befindliche Geschirrkorbträger r feststeht und infolgedessen Geschirrbruch so gut wie ausgeschlossen istr Die in Fig. 4 veranschaulichte Einschnappvorrichtung wirkt stets nur in einer Richtung, da der Reinigungsprozeß in der Regel so vor sich geht, daß auf dem Hinweg der Geschirraufzug g, h der Reihe nach über jedem Kessel halten muß, um den Geschirrkorb hineinzusenken, und daß nach vollständiger Reinigung des Geschirres und Hochziehen desselben der Geschirraufzug g, h selbsttätig zur Ausgangsstelle zurückgeht, um anderes Geschirr aufzunehmen. Die Einschnappvorrichtung tritt also auf dem Rückwege nicht in Tätigkeit. Die vollständig gereinigten Teller können außerdem noch gewärmt werden und kommen in solchem Falle in die im Herd t an verschiedenen Stellen beliebig angeordneten Wärmkammern.

Claims (3)

  1. Patent-An Spruch e:
    ι. Geschirrwaschmaschine mit mehreren Waschbehältern und drehkranartiger Hebevorrichtung für den Geschirrkorb, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschirrkorbträger (y) am Kranausleger (a) mittels eines Rahmens fg, h) geführt ist, dessen oberes Ende durch eine über am Ausleger angebrachte Führungsrollen (c, f) laufende Kette (p) mit einem am äußeren Auslegerende geführten und abgefederten Handgriff (n) verbunden ist, während das untere Ende des Führungsrahmens durch eine ähnlich geführte Kette (q) mit einem in der Kransäule (u, u1) geführten Gewichtskasten fs) in Verbindung steht.
  2. 2. Geschirrwaschmaschine nach Ansprach ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Krankopf aus' zwei konzentrisch liegenden Zylindermänteln (b, w) besteht,, je einer für die Säule und für den Ausleger, die durch eine den Ausleger aus seiner von Hand ausgeschwenkten Lage selbsttätig in seine Anfangsstellung zurückbewegende Spiralfeder (v) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerkopfteil (w) mit einem abgefederten Sperrstift (m) versehen ist, der mit am anderen Kopfteil (b) befestigten klappbaren Schneppern (0) derart in Zusammenhang steht, daß der Sperrstift in ■ der einen Richtung mit den Schneppern in hemmenden Eingriff tritt, aber in der anderen Richtung über die Schnepper hinweggleiten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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