DE288953C - - Google Patents

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DE288953C
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DE
Germany
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container
peeling
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vessel
fruits
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J17/00Household peeling, stringing, or paring implements or machines
    • A47J17/14Machines for peeling
    • A47J17/18Machines for peeling with scraping discs or rotors

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 288953■--KLASSE 346. GRUPPE
OSWALD RICHARD GUHL in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1914 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zum Schälen von Früchten, Kartoffeln u. dgl. ist in bekannter Weise mit einer reibenden Innenfläche und mit einer eine entsprechende Bewegung des Schälgutes in dem Behälter bewirkenden Leitschaufel versehen.
Bei solchen Schälvorrichtungen ist der Schälbehälter meistens fest oder doch nur in urnständlicher Weise lösbar in der Vorrichtung angeordnet, und mit ihm sind von letzterer unabhängige Betriebs- oder Konstruktionsteile fest verbunden. Bei solchen Vorrichtungen muß das Schälgut nach dem Schälen zwecks Abwaschens in ein anderes Gefäß geschüttet werden, und zudem ist die Reinigung des Be-• hälters sehr schwierig, so daß diese Schälvorrichtungen für hauswirtschaftliche Zwecke schlecht geeignet sind.
Die Erfindung bezweckt eine Ausführung solcher Schälvorrichtungen in der Weise, daß nach dem Schälen der Schälbehälter mit seinem Inhalt leicht von der Vorrichtung abgenommen und das Schälgut in dem Behälter, wie in einem gewöhnlichen Gefäß, abgewaschen werden kann. Das ist dadurch erreicht worden, daß der Schälbehälter als einfaches, glattes Gefäß ohne zusätzliche Teile ausgebildet ist, welches leicht lösbar bzw. aus-
wechselbar auf einer anzutreibenden Scheibe | sitzt, und daß die Leitschaufel, welche, um i eine bessere und gleichmäßigere Bewegung des Schälgutes herbeizuführen, bis zur Mitte und fast bis zum Boden des Behälters reicht, nach oben herausschwenkbar an einem am Gestell angelenkten Bügel angeordnet ist.
Eine beispielsweise Ausführung einer gemäß der Erfindung ausgeführten Schälvorrichtung veranschaulicht die Zeichnung in Fig. 1 in einem senkrechten Schnitt, und in Fig. 2 im Grundriß. Fig. 3 ist eine Einzelheit.
Die Schälvorrichtung besitzt einen gußeisernen Gestellkörper, der mittels zwei Schraubzwingen an einer Tischplattenecke o. dgl. befestigt werden kann. In dem Gestellkörper ist eine tellerförmige Scheibe α mittels einer senkrechten Welle b. wagerecht gelagert, und sie kann durch eine mit Handkurbel c versehene Antriebswelle d und mit Hilfe der auf letzterer und der Welle b befestigten Kegelräder β in Umdrehung versetzt werden. Die Tellerscheibe α trägt einen zweckmäßig aus Blech hergestellten Behälter f. Bei demselben ist die Innenwandung bis zu einer geeigneten Höhe und erforderlichenfalls die innere Bodenfläche ganz oder zum Teil gerauht ausgeführt, beispielsweise indem sie in bekannter Weise mit einem Belag aus grobem Schmirgel o. dgl. versehen sind. Der Behälter f nimmt an der Umdrehung der Tellerscheibe α teil; er ist zu dem Zweck am unteren Rand an gegenüberliegenden Stellen mit zwei schwalbenschwanzförmigen Ausschnitten g versehen, in welche zwei innen am Rand der Tellerscheibe befestigte Zapfen h eingreifen. Diese Anordnung verhindert ein Herausspringen des Behälters
bei schneller Drehung und ermöglicht ein leichtes Abnehmen desselben von der Tellerscheibe.
An einem sich quer über den Behälter f eirstreckenden Bügel i, der mit seinem einen Ende drehbar an einem Pfosten k des Gestellkörpers befestigt ist und sich mit seinem anderen Ende auf einen zweiten Pfosten I des Gestellkörpers stützt und hier durch Umgreifen des
ίο Pfostenendes seitlich gehalten wird, ist eine in den Behälter hinabreichende Leitplatte m befestigt. Dieselbe erstreckt sich von der Seitenwand des Behälters etwa bis zu dessen Mitte und steht nicht radial, sondern ihr der Mitte zugekehrter Seitenrand befindet sich in einem aus Fig. 2 ersichtlichen Abstand. Die Leitplatte m kann mit eingedrückten Versteifungsrippen η ο. dgl. versehen sein.
Zum Gebrauch der Vorrichtung wird der Behälter f etwa bis zur Hälfte mit Früchten gefüllt. Bei der Drehung des Behälters im Sinne des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles werden die Früchte durch die Leitplatte aufgehalten und über die Behältermitte hinweg unter stetiger Durchmischung nach der gegenüberliegenden Behälterwandung geführt, wobei dann die Reibflächen des Behälters die Früchte schälen.
Durch Umlegen des Bügels i nach oben wird die Leitplatte ni aus dem Behälter herausgeschwenkt, und dann ist letzterer derartig freigegeben, daß er ohne weiteres von der Tellerscheibe α abgenommen werden kann, um in ihm das Schälgut abwaschen und ihn nachher reinigen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schälvorrichtung für Früchte, Kartoffeln u. dgl. mit einem mit reibender Innenfläche und einer Leitschaufel versehenen Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter die Gestalt eines glatten zylindrischen Gefäßes (f) hat und leicht auswechselbar auf einer von unten her angetriebenen Scheibe (a) sitzt, während die bis zur Drehachse und fast bis zum Boden des Gefäßes reichende Leitschaufel (m) an einem am Gestell angelenkten Bügel (i) nach oben herausschwenkbar angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2633884A (en) * 1938-12-03 1953-04-07 Electrolux Ab Abrader for peeling vegetables

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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