DE240341C - - Google Patents

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B49/00Electric permutation locks; Circuits therefor ; Mechanical aspects of electronic locks; Mechanical keys therefor

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  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
Es sind Einrichtungen bekannt, welche beim
Eindringen einer bestimmten Menge Wasser dadurch Signal geben, daß das Wasser einen elektrischen Stromkreis schließt oder den Elektrolyten einer Voltaschen Säule bildet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, die schon bei eintretenden atmosphärischen Niederschlägen (Tau, Regen, Schnee usw.) nicht nur einen beliebigen Signalapparat, wie Alarmglocke, Glühlampe o. dgl., sondern auch einen Tür- oder Fensterschließer o, dgl. in Tätigkeit setzt. Beim Öffnen der Tür oder des Fensters wird die Vorrichtung wieder selbsttätig in gebrauchsfertigen Zustand gebracht.
An einer drehbar gelagerten Zinkscheibe b (Fig. ι und 2) ist ein die Flüssigkeit aufsaugendes Material c, wie z. B. Watte, angebracht. Dieses Material steht mit Salmiak d oder einem anderen Stoffe in Verbindung, welcher, durch das Niederschlagswasser gelöst, als Elektrolyt oder als flüssiger Leiter wirkt. Dieser Stoff berührt ferner die Kohle K1. Wenn in den Anzeigestromkreis eine besondere Stromquelle (Z, Kn in Fig. 1) eingeschaltet wird, so können Scheibe b und Kontakt K1 aus beliebigen Leitern bestehen.
Bei eintretendem Regen wird das Wasser durch den Sammeltrichter α in die Watte geleitet. Dadurch wird hier in der Weise eines Elementes ein Strom erzeugt oder ein zweiter Stromkreis geschlossen, der durch einen Elektomagneten 4 ein Gesperre auslöst und zugleich eine Signalglocke S zum Tönen bringt. An dem Gesperre ist eine mit einem Selbstschließer versehene Tür, ein Fenster o. dgl. befestigt. Die Tür usw. wird sich also jetzt selbsttätig schließen. Dabei stößt die Tür gegen" die beiden Stifte fx und f2, welche die beiden Hebel g und h (Fig. 1 und 2) zurückdrängen. Der Hebel g drückt nunmehr mittels der an den Anschlag k der Zinkscheibe b sich anlegenden, in einer Richtung drehbaren Klinke *'■ erstere um so viel weiter, daß die Kohle K1 die Wattebäuschchen nicht mehr berührt, öffnet somit den Stromkreis und läßt das Regenwasser unbehindert durch das Ausflußrohr m abfließen.
Beim Wiederöffnen der Tür wird der Hebel h durch eine Feder I zurückbewegt, wobei er mittels Klinke 0 und Anschlags k die Zinkscheibe b mitnimmt und wieder in eine betriebsfertige Lage zurückführt. Dasselbe kann auch dadurch erreicht werden, daß der Sammeltrichter mit einem Verschluß versehen ist, der durch den einen Hebel geschlossen und durch den anderen wieder geöffnet wird, so daß das inzwischen getrocknete Wattebäuschchen wieder zur Befeuchtung bereit steht. Es können nach Bedarf auch mehrere Wattebäuschchen Verwendung finden, ebenso lassen sich statt Zink und Kohle auch beliebige andere Leiter verwenden. Der Strom verläuft von der vom Gehäuse isolierten Kohle K1 durch die nasse Watte c in die Zinkscheibe b und von da in das Gehäuse,
wo er durch eine Schraube abgenommen und der Glocke S und dem Elektromagneten 4 zugeführt wird.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Einrichtung. Zwei Leiter, z. B. Kohle t und Zink u, sind in einem aus Isoliermaterial hergestellten Behälter ν befestigt. Dieser dient zur Aufnahme des Wassers, das mit dem durch eine Feder χ in eine öffnung des Behälters ν gepreßten Salmiakstift w in Berührung kommen kann und dabei einen elektrischen Strom erzeugt.
Dieser löst wieder in der früher angegebenen Weise die Schließvorrichtung aus. Beim Zuschlagen stößt die Tür, das Fenster usw. gegen einen Stift f3, der mittels seiner Abschrägung einen Stift s nach abwärts drückt. Dadurch wird einerseits der Zuführungskanal r geschlossen und anderseits der Salmiakstift w heruntergedrückt, so daß das Wasser an dem Salmiakstift w vorbei in dessen Federhaus gelangen und hier durch das Rohr ζ abfließen kann. Das noch hinzukommende Wasser wird durch Deckelverschluß abgesperrt oder durch das Abflußrohr Z1 nach außen geführt.
Wird die Tür geöffnet, so wird der Hebel fs wieder frei. Der unter dem Drucke der Feder χ stehende Salmiakstift w drückt dann den Stift s wieder zurück, welcher wieder durch Gleiten an der schrägen Fläche des Stiftes fa diesen in seine ursprüngliche Lage drängt.
Die Leiter t und u können durch Isoliermaterial fest miteinander verbunden werden.
Bringt man in den durch Kohle, Isolation und Zink entstandenen Körper ein Loch, welches durch die Salmiakspitze wasserdicht abgeschlossen ist, so wird das Wasser in dem Kanal über dem Salmiakkopf bereits einen geeigneten Behälter finden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Einrichtung zum selbsttätigen Schließen von Fenstern, Türen o. dgl. beim Eintreten von atmosphärischen Niederschlägen, bei welcher durch Zutritt der aufgefangenen Feuchtigkeit zu einer zwischen, zwei Kontakten befindlichen, porösen oder elektrolytisch wirksamen Masse ein Signal-Stromkreis geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Feuchtigkeit geschlossene Stromkreis ein die Zuschlagvorrichtung der Tür, des Fensters o. dgl. festhaltendes, elektromagnetisches Gesperre auslöst, und.die Tür, das Fenster usw. beim Zuschlagen gegen ein System von Stangen und Hebeln stößt, durch deren Bewegung die poröse oder elektrolytisch wirksame Masse zwecks Stromunterbrechung aus dem Bereich der Kontakte gebracht und gleichzeitig eine öffnung für den Abfluß des etwa im Überschuß vorhandenen Wassers freigegeben wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim öffnen der Tür, des Fensters o. dgl. das Hebelsystem durch Federkraft selbsttätig so weit zurückgedrückt wird, bis die Betriebsstellung der Kontakte, welche die Schließung des elektrischen Stromkreises durch Hinzutreten von Feuchtigkeit ermöglicht, wieder vorhanden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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